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Projekt - Vergleiche zwischen versch. PCs





Frage

Hallo und einen schönen guten Morgen. Ich muss im Rahmen meiner Ausbildung Einen Vergleich aufstellen. Es geht hierbei um folgendes: Vergleiche: Discount PC - Fachhändler PC - eigenhändig zusammengestellten PC In diesem Falle sind ausschliesslich Komplettsysteme gemeint. Diese Informationen sind alle die ich habe. Ich habe zuhause schon eine Gliederung, wie ich das alles aufbauen möchte. Nun möchte ich das ganze allerdings mit Inhalt füllen. Die Gliederung kann ich hier auch gern noch reinstellen wenn es euch hilft. Hat von euch da vielleicht mal jemand eine Idee wo ich Infos dazu finde??? Tests von Stiftung Warentest oder so??? Ich würde auch selber googlen. Ich weis nur nicht wonach ich da googlen soll :) Für jede Hilfe dankbar!!! MfG Chris

Antwort 1 von xmax

hi, beschäftige dich erst mal mit dem hintergrund.
dazu die angebote der verschiedenen anbieter durchleuchten- sowas wie "wer kauft was und warum" sollte da eine wichtige rolle spielen, genau so wie der service.
die gliederung konntest du doch hier einsetzen, oder ist es nur eine finte und du nur "copy and paste" machen willst - schliesslich ist das dein projekt.

mfg xmax

Antwort 2 von cofa

am besten du lädst eine Fachhändler zum ausführlichen Luxus!! Essen ein und holst dabei seine Meinung ein... ::)))

aus meiner Sicht :
Der wichtigste Aspekt ist m.E.. der wirtschaftliche Hintergrund der Art und Weise der "Mehrwertgewinnung (zu deutsch Profit) : beim Discounter und beim Fachhändler gibt es i.d.R theoretisch PC´s vom gleichen Hersteller.. nur eben nicht das gleiche Modell.

ich kaufe z.Bsp. bei ACER jeweils einen "kundenbezogen" PC je nach Wunsch; Erforderniss und Bugdet des Kunden
- aus einem Sortiment von 40 verschiedenen Notebookmodellen; ca 10 Office-Business-Modellen; ca 15 Servermodellen ; ca 10 Home-PC´s

Ich berate dabei den Kunden und kalkuliere in den VK meine Selbstkosten der Beratungszeit; die Beschaffungskosten dieses einzelnen PC. Dazu verkaufe ich meine Einrichtungsleistung...
und es entsteht ein VK der nicht mit dem Discount zu tun hat.
Dafür funktioniert der PC (i.d.R.) auch tadellos und hat auch alle Securityupdates/Antivirus/antiSpyware etc.. drauf.

Der Discount-PC ist eine Boxen-Schieber-Ware!
Es wird bei EIN-ZWEI-DREI preislich attraktiven Modellen im hohen Einkaufsvolumen geordert (die anderen sind grad nich lieferbar ;)) Also es wird im 1000-10.000erPack eingekauft und diese Ware soll über die Filialen verteilt so schnell wie möglich über die Theke rollen. Ein Verkäufer beim Discounter wird nicht danach bewertet wie fachlich versiert er ist, sondern wie geschickt er den PC verkauft. (er darf natürlich auch fachlich versiert sein)
Manchmal (leider) reicht auch das Preisargument! (dann braucht man..siehe Lidl/Aldi auch kein Berater)
Dabei bleibt natürlich auch die Frage des "braucht der Kunde die Komponenten wirklich" total auf der Strecke.

Die Assemblierer sollten eine hohe Kenntniss von Hard-und Softwarekompatibilität besitzen um einen soliden/kundenbezogenen "Wunsch-PC" zu konfigurieren. Gehobene Qualität vorrausgesetzt wird derjenige Kunde glücklich, der keinen PC "von der Stange" haben möchte. Der letztere PC ist natürlich dann auch der "teuerste" . Individualität hat eben seinen Preis.

und der Service..... ja da ist jeder anders..

so das muss reichen; gute Nacht und viel Spass beim Projekt

mfg Ralf

Antwort 3 von Kleiner Chi||0r

Ersteinmal besten dank für die Infos.

Hier auch meine Gliederung:

Einleitung

1. Einkauf
1.1 Aldi/Lidl
1.2 Fachmann
1.3 Selbstgebaut
2. Verbaute Hardware Komponente
2.1 Aldi
2.2 Fachmann
2.3 Selbstgebaut
3. Benutzung
3.1 Aldi
3.1.1 SPielen
3.1.2 Arbeiten
3.1.3 RechenBetrieb ( Foto Video Bearbeitung)
3.2 Fachmann
3.2.1 Spielen
3.2.2 Arbeiten
3.2.3 Rechenbetrieb (Foto und Videobearbeitung)
3.3 Selbstgebaut
3.3.1 Spielen
3.3.2 Arbeiten
3.3.3 Rechenbetrieb (Foto und Videobearbeitung)
4. Erweiterungsmöglichkeiten
3.1 Aldi
3.2 Fachmann
3.3 Selbstgebaut
5. Service
4.1 Aldi
4.2 Fachmann
4.3 Selbstgebaut
6. Eigene Meinung
6.1 Aldi
6.2 Fachmann
6.3 Selbsgebaut

Antwort 4 von ingolf

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis (aus aktuellem Anlaß). Vielleicht nimmst Du noch Dell in Deine Betrachtungen mit auf.
Habe letzte Woche zwei Dell-Systeme erhalten, die für meine Mitarbeiter zum Einsatz kommen werden. Aufgrund einer Werbung wollte ich mal Dell versuchen (bisher habe ich mir meine Maschinen selbst gebaut).
Fazit: Ich weiß nicht, wie Dell diesen Preis machen kann. Die Maschinen sind erstklassig verarbeitet, Komponenten sehr gut. Habe dann mal eine Aufstellung gemacht, zu welchem Preis ich die Komponenten einkaufen würde und kam auf einen Preis (ohne den Assemblierungsaufwand und die Kleinteile zu rechnen), der ca. 30% über dem Dell-Preis (inkl. der z.T. hohen Versandkosten) liegt.
Ich könnte es noch nachvollziehen, wenn die Komponenten bzgl. Qualität oder die Produktqualität eher gering wäre, aber wie bereits erwähnt, die Qualität stimmt.
Soll keine Werbung für Dell sein, aber hier muß ich wirklich mal Lob anbringen (zumindest was die PCs angeht). Bei Notebooks setze ich doch lieber auf meine Thinkpads (IBM), denn da sind mögliche Probleme nicht so einfach zu reparieren wie bei normalen PCs (Dell schneidet beim Thema Reparaturen eher weniger gut ab) und der IBM-Service ist sprichwörtlich erstklassig.

Antwort 5 von Stefanowski

Also zum Thema "Selbstbau" kannst du dir mal die Bücher von Nickles ("PC-Report" und ähnliche) ansehen - da ist eine ganze Menge Anregung, Hilfe und Kommentar drin.

Ich würde vielleicht mit einer Vorteil/Nachteil Tabelle der verschiedenen Bezugswege anfangen. So nach dem Motto:

Beim Selbstbau kenne ich zwar die Bauweise, habe aber keine Garantie für das Gerät.

Ich kann beim Selbstbau zwar den Rechner nach meinen Bedürfnissen Maßschneidern, muss dazu aber 1. meine Bedürfniss kennen und 2. wissen WIE die Umsetzung zu erfolgen hat - beim Fachhändler kann ich meine Bedürfnisse schildern und der kann mir sinnvolle Lösungen vorschlagen.

Beim Discounter weiß ich nicht immer genau, was drin ist, aber dafür kann ich das Gerät nach einem ersten Test auch wieder zurück geben (z.B. Aldi).

Etc.

Grüße Stefan

Antwort 6 von Nhuya

Also ich finde Deine Gleiderung sehr gut und du hast die wichtigsten Punkte darin beachtet.
Abgesehen von Hintergrund-Infos über die einzelnen PCs, die du beim Händler o.ä. sicherlich bekommen wirst, könntest Du die Systeme selbst testen. Vll kennst Du jemanden der einen Aldi-PC hat, einen woanders gekauften und einen selbstgebauten (einen davon solltest du ja auch selbst haben).

Über die Discount-PCs gibts sehr viele gute Quellen im Internet, da es viele Diskussionen darüber gab. Einfach mal googlen :)

Wichtig sollte sein, dass du dir jeweils 1 Modell heraussuchst und nicht versuchst x Modelle von Aldi und x Modelle von Fachhändlern zu vergleichen.

Wünsche Dir viel Erfolg dabei :)

Antwort 7 von Stefanowski

Ich denke, der Vergleich von Modellen bringt gar nichts, es sei denn, du nimmst ein Discountermodell, lässt dir ein gleich ausgestattetes Modell vom Händler raussuchen und baust dann das ganze nochmal selbst nach.

Ich denke aber, in der Aufgabenstellung geht es eher abstrakt um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten. Discounterrechner beim Aldi z.B. haben immer die komplette Vollausstattung mit Multimedia, neuerdings DVB-T, Fernbedienung, Microding Irgendwassoftware usw.

Will ich aber einen Rechner haben, der z.B. im Wohnzimmer als Mediaserver stehen soll, werde ich einerseits die ganzen internen Kartenleser, den DVD-Brenner etc. nicht brauchen, gleichzeitig aber die hohe Lautstärke der Lüfter und Platten der Kiste nicht tolerieren können. Der selbstgebaute Rechner wiederum kann so konstiert werden, dass ich zwar mehr Geld für leise Kühlung ausgebe, dafür aber an nicht benötigten Komponenten sparen kann.

Ein solches Modell bekomme ich zwar auch im Fachhandel, dies ist aber dann wesentlich teurer als der Selbstbau - dafür mit Garantie.

Alles hat also Vor- und Nachteile und daher bringt ein Vergleich bestimmter Produkte nix. Du musst die Eigenheiten für jedes System ganz allgemein ermitteln, indem du die Möglichkeiten der Rechner aus jeder Sparte ansiehst.

Gruß Stefan

Antwort 8 von cofa

hallo chior

Deine Gliederung gefällt mir nicht so sehr
ich glaube damit verzettelst Du dich..
Ich weis ja auch nicht wieviele Seiten Du abgegen sollst.

Punkt 6 kannst du erst mal total weglassen,
denn deine Meinung ist ja gefragt.

Ich würde an deiner Stelle eine Tabelle aufstellen,
wo Du DEINE Wertigkeiten als Anwender/Kunde untereinander schreibst.

z.Bsp. so: (Schnelligkeit würde ich mal weglassen, du willst ja fast "denselben" PC bei den Dreien "erwerben")

Preis bzw. Preis/Leistungsverhältnis
potentielles Kundenklientel (bzw. Hauptanwendungszweck der dort verk. PC´s)
qualitative Verarbeitung
Beratung /Individualität
Einfluss des Kunden auf die Ausstattung
Service vor Ort
Kulanz im Garantiefall
langfristiger Treibersupport
Hotline und Internetsupport
Um- und Aufrüstbarkeit
etc.
(bzw.das was DU als wichtig erachtest)

Dahinter machst Du drei Spalten für Discount / Fachhändler und Asemblierer und vergibst jeweils deine Einschätzung mit "Noten" wer im jeweiligen Bereich der Beste; der Zweitbeste und der Drittbeste ist. (1,2 ,3 Platz)
Dazu kanst Du ja hier dann noch die Meinungen anderer einholen.

Dann begründest Du aus deiner Sicht mit je einem Kapitel zu obigen Wertigkeiten warum der eine hier und der andere dort der "Sieger" ist.

mfg Ralf

Antwort 9 von xmax

hi, du solltest es wirklich in einer tabellenform machen, so könnte man den vergleich besser verdeutlichen- es gibt inetseiten wo man grafiken hochladen kann (kostenfrei), falls du es zeigen willst.
desweiteren wie schon cofa erwähnte, wähle einen rechner (beispielweise vom aldi) und dann die ansatzweise passenden gegenstücke der anderen anbieter.
3. benutzung, ich glaube so einfach kann man nicht die verschiedenen anbieter zusammenfassen.
die fertig rechner sind allrounder, weil sie für die breite masse bestimmt sind- es wird nur dem aktuellen trend angepasst, wie jetzt ist es der multimedia pc.
beim guten fachmann bekommt man auch einen allrounder, aber genauso einen rechner der extra für: spielen, audio/video und nur arbeiten ausgelegt ist.
das wären zusammen mit dem allrounder schon vier verschiedene angebote- natürlich sowas hat seinen preis, aber dafür bekommt man einen den persönlichen bedürfnissen angepassten rechner.
es gibt wenige fertig anbieter die sowas teilweise abdecken können, nur beispielweise: dell, otto, neckermann und quelle haben einen "pc-konfigurator"- die anderen haben meistens nur angebote zum festpreis.
3.3 selbstgebaut, das würde ich gänzlich herausnehmen- es ist eigentlich wie beim fachmann nur selbst gebaut und etwas günstiger.
4. erweiterungsmöglichkeiten, ganz klar die nase vorne haben: der fachmann und der selbstbauer- bei den anderen ist es nur begrenzt möglich.
5. service, siehe antwort 8.
1. einkauf und 2. verbaute hardware, also ohne den punkt 3.(benutzung) in betracht zu ziehen ist ein vernüftiger vergleich kaum möglich- könnten auch wegfallen, oder erst nach dem punkt 3 (wenn sie dabei sein müssen).

du hast ja am anfang dies geschrieben:
Zitat:
Vergleiche: Discount PC - Fachhändler PC - eigenhändig zusammengestellten PC...
aber man stellt einen vergleich auf um etwas zu erreichen/zeigen- nur hier ist das nicht ganz klar.
für was sollte überhaupt der vergleich gut sein?

mfg xmax

Antwort 10 von cofa

Nachtrag zu 8
Streiche : "potentielles Kundenklientel (bzw. Hauptanwendungszweck der dort verk. PC´s) "

Der Hauptverwendungszweck sollte schon zum sauberen Vergleich identisch sein !

also Du analysierst z.Bsp. entweder die Anschaffung eines "Spiele-PC´s"
oder die eines PC´s für den Bürobereich (Schreibarbeiten);

oder einen PC für einen Webdesign//Mulimedia-und Grafikerarbeitsplatz.

der letztere ist sicherlich besonders komplex
und deshalb besonders "diskussionsfreudig"

gute nacht mfg Ralf

Antwort 11 von Stefanowski

"desweiteren wie schon cofa erwähnte, wähle einen rechner (beispielweise vom aldi) und dann die ansatzweise passenden gegenstücke der anderen anbieter. "

Das finde ich wiederum genau die falsche Vorgehensweise - wenn ich mir einen Rechner selber baue oder beim Fachhändler ein angepasstes Standardmodell wähle, dann vor allem deshalb, weil der Aldirechner einfach zu viel Schnickschnack hat den ich nicht brauche, auf der anderen Seite aber nicht so hoch verarbeitet ist wie ich es gerne hätte.

Wenn jemand den Aldirechner mit allen Features und der kompletten mitgelieferten Software "klonen" will, dann wird das entweder eine sehr sehr teure Kiste (mit hochwertigen Bauteilen, sauber verarbeitet und leise gekühlt) oder aber es kommt eine noch schlimmere Gurke heraus (nicht zueinander passende Komponenten, falsch konfiguriert, schnell zusammengeschustert).

Die Frage ist doch - wie findet der Anwender den für ihn passenden Rechner? Wenn es NUR ums Geld geht ist der Aldirechner zu teuer - denn er bringt zuviele Gimmiks mit die ich bezahlen muss - ein Standardrechner vom Dealer um die Ecke ohne viel Drumherum ist dann für weniger Geld zu haben oder ist mit Standardkomponenten relativ "einfach" selbst zu bauen.

Geht es um ein stabiles und langlebiges System, dann fällt Aldi auch raus, Verarbeitung und Langzeitsupport sind zu schwach. Da bleibt nur das Markengerät vom Fachhändler mit Garantieverlängerung.

Will ich möglichst viel Technik für wenig Euro und mir ist der Rest egal, dann ist der Aldirechner genau mein Ding.

Nochmal - ein Vergleich des selben Rechnersystems bringt nix, denn dann könnte ich genausogut hergehen und sagen "Diesen tollen passiv gekühlten leisen Rechner habe ich selbst gebaut - wo gibts den beim Discounter?". Ihr setzt den Aldirechner als Maßstab an und wollt die anderen damit vergleichen, das ist aber wohl nicht ganz neutral.

Es geht ja nicht um einen Produktvergleich Rechner A gegen Rechner B sondern um einen Systemvergleich.

Gruß Stefan

Antwort 12 von Stefanowski

Zitat:
also Du analysierst z.Bsp. entweder die Anschaffung eines "Spiele-PC´s"

oder die eines PC´s für den Bürobereich (Schreibarbeiten);

oder einen PC für einen Webdesign//Mulimedia-und Grafikerarbeitsplatz.


Das ist eben das Problem - das geht nicht! Einen Bürorechner oder Grafikerarbeitsplatz wird man ernsthaft nie beim Discounter kaufen und in den allermeisten Fällen nicht selbst bauen. Ein System zum Arbeiten muss laufen laufen laufen und Komponenten zum Austausch muss es ein paar Jahre lang geben, am besten auch noch Rechner derselben Modellreihe!

Antwort 13 von cofa

hallo Stefanowski,
was glaubst du wie viele Geschäftsleute hier im Osten genau dass tun..beim billigsten Discounter kaufen
... und dann glauben, dass das Ding von alleine läuft..
zumindestens kenne ich einige die in ihren pupertierenden Kindern genau die richtigen "Berater" glauben.,. aber da gehört nicht hierher .. :))


Ich denke die Projektaufgabe soll sein:
Vor-und Nachteile des Kaufes bei diesem und jenem herauszuarbeiten... nur was ich meinte : es müsste theorteisch schon ein PC für denselben Verwendungszweck sein..

Er soll mal an der Theorie basteln..die Praxis sieht sowieso immer anders aus ... ;) gute nacht

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