Supportnet / Forum / WindowsXP
Windows XP besser als Windows 2000?
Frage
Hi,
in unserem Kleinbetrieb hat die Servicefirma vorgeschlagen die PCs von Windows 2000 auf Windows XP Prof. umzustellen. Leider konnten die keine sinnvolle Begründung dafür liefern.
Welche sind die Vorteile von Windows XP Prof. gegenüber Windows 2000?
Welche Software läuft ausschließlich unter Windows XP?
Welche sind die Nachteile von Windows XP Prof.?
Danke!
Antwort 1 von vadder
es macht sicher sinn für die servicefirma. - geld-
in unserer firma hat man von nt auf 2k umgestellt .
nicht auf xp
ich denke das ist auch eine glaubenfrage
vadder
in unserer firma hat man von nt auf 2k umgestellt .
nicht auf xp
ich denke das ist auch eine glaubenfrage
vadder
Antwort 2 von Mikoop
Hallo,
Wir verwenden in unserer Firma auf den Workstations Win2K, auf meinem Laptop habe ich WinXP.
WinXP ist bunter und in gewisser Weise anwendungsfreundlicher aber sehr multimedialastig und braucht deshalb mehr Resourcen.
Ich würde nicht wechseln, solange es nicht aufgrund der von euch benötigten Software unumgänglich ist.
Win2K ist (für Windows Verhältnisse) extrem stabil und wartungsarm, ideal für Firmen und Büroumgebungen ( für die es letztendlich ja auch programmiert wurde).
Never change a running system!!
Gruss, Mikoop
Wir verwenden in unserer Firma auf den Workstations Win2K, auf meinem Laptop habe ich WinXP.
WinXP ist bunter und in gewisser Weise anwendungsfreundlicher aber sehr multimedialastig und braucht deshalb mehr Resourcen.
Ich würde nicht wechseln, solange es nicht aufgrund der von euch benötigten Software unumgänglich ist.
Win2K ist (für Windows Verhältnisse) extrem stabil und wartungsarm, ideal für Firmen und Büroumgebungen ( für die es letztendlich ja auch programmiert wurde).
Never change a running system!!
Gruss, Mikoop
Antwort 3 von hehe
Hi,
also bei so wenigen Infos (wäre gut, dass zumindest die Firma die Möglichkeit dazu hatte), kann man nicht viel sagen- nur soviel, ihr in der Firma seit die jenigen die diese Fragen beantworten können, denn nur ihr kennt die Hardware und Software welche bei euch am werkeln ist.
Wird kein aktuelles Bestriebssystem benötigt und alles was nötig richtig funktioniert, dann würde ich beim Windows 2000 bleiben.
Sonst zu :
hehe
Ein Backup-System, das wäre was zu überlegen.
also bei so wenigen Infos (wäre gut, dass zumindest die Firma die Möglichkeit dazu hatte), kann man nicht viel sagen- nur soviel, ihr in der Firma seit die jenigen die diese Fragen beantworten können, denn nur ihr kennt die Hardware und Software welche bei euch am werkeln ist.
Wird kein aktuelles Bestriebssystem benötigt und alles was nötig richtig funktioniert, dann würde ich beim Windows 2000 bleiben.
Sonst zu :
Zitat:
Windows XP besser als Windows 2000?
- wie schon der vadder erwähnte, eine Glaubensfrage.Windows XP besser als Windows 2000?
Zitat:
Leider konnten die keine sinnvolle Begründung dafür liefern.
- na ja, was verstehst du unter "sinnvoll", hier ein paar Beispiele zur Auswahl.Leider konnten die keine sinnvolle Begründung dafür liefern.
hehe
Ein Backup-System, das wäre was zu überlegen.
Antwort 4 von sutadur
Wenn ich heute vor der Situation stehen würde, Firmenrechner mit einem neuen Betriebssystem ausstatten zu müssen und dabei W2K und XP Pro zur Wahl habe, würde ich mich eindeutig für XP Pro entscheiden - einfach deshalb, weil es das aktuellere OS ist. Aber wenn schon W2K firmenweit installiert ist, sehe ich auch keine prasixbezogene Veranlassung , diesen Zustand zu ändern.
Antwort 5 von Griemokhan
Ich will jetzt keinen Streit anfangen, Jungens.
Habt ihr verstanden: Kein Zoff bitte! Aber:
Wenns für ne große Firma ist, mit vielen Rechnern,
rechnet sich Linux in allem besser als Windows -
wenns denn schon gewechselt werden soll.
Wenns für ne kleine Firma sein soll, erst recht.
Den "Medienberater" würd ich feuern.
Wenn aber der Chef nur Windows kennt
(oder seine Sekretärin),
dann darf es auch ruhig mehr kosten.
In der Sache hat Linux nur Vorteile.
Das schreibt ein alter Windowser,
der sich nur nicht die Mühe machen möchte,
seine ALDI-Systeme umzustellen.
Habt ihr verstanden: Kein Zoff bitte! Aber:
Wenns für ne große Firma ist, mit vielen Rechnern,
rechnet sich Linux in allem besser als Windows -
wenns denn schon gewechselt werden soll.
Wenns für ne kleine Firma sein soll, erst recht.
Den "Medienberater" würd ich feuern.
Wenn aber der Chef nur Windows kennt
(oder seine Sekretärin),
dann darf es auch ruhig mehr kosten.
In der Sache hat Linux nur Vorteile.
Das schreibt ein alter Windowser,
der sich nur nicht die Mühe machen möchte,
seine ALDI-Systeme umzustellen.
Antwort 6 von Gummikuh
#Hallo,
wie ist denn die Firma strukturiert?
Anzahl Workstations, ggf. Anzahl Server, wenn Server, was haben die zur Zeit für ein Windows drauf?
Ist spezielle Software im Einsatz die eine Umstellung in naher Zukunft erfordert?
Versuchsweise mal den ältesten Rechner ausmustern und dann auf dem neuen XP-Prof.
installieren.
Ansonsten schliesse ich mich Antwort 1,2 und 3 an.
Ich vermute das die Firma einfach nur Geld machen will, denn sonst hätte sie eine Stichhaltige Begründung liefern müssen!
Gruss
Micha
wie ist denn die Firma strukturiert?
Anzahl Workstations, ggf. Anzahl Server, wenn Server, was haben die zur Zeit für ein Windows drauf?
Ist spezielle Software im Einsatz die eine Umstellung in naher Zukunft erfordert?
Versuchsweise mal den ältesten Rechner ausmustern und dann auf dem neuen XP-Prof.
installieren.
Ansonsten schliesse ich mich Antwort 1,2 und 3 an.
Ich vermute das die Firma einfach nur Geld machen will, denn sonst hätte sie eine Stichhaltige Begründung liefern müssen!
Gruss
Micha
Antwort 7 von luke
linux ist auf jedenfall besser als linux, schon allein weil es frei ist.
fast jede anwenung die es bei windows gibt, und für die man unter umständen geld zahlen muss (office usw...), gibt es für linux auch und meistens sogar kostenlos und mitgeliefert.
nicht ohne grund stellt manche kommune auf linux um.
mfg
luke
ps: mit einem neugekauften windows, kann man wegen der eu teilweise sogar keine cds mehr auf anhieb abspielen
fast jede anwenung die es bei windows gibt, und für die man unter umständen geld zahlen muss (office usw...), gibt es für linux auch und meistens sogar kostenlos und mitgeliefert.
nicht ohne grund stellt manche kommune auf linux um.
mfg
luke
ps: mit einem neugekauften windows, kann man wegen der eu teilweise sogar keine cds mehr auf anhieb abspielen
Antwort 8 von Griemokhan
Wer mich unter Antwort 5 angemalt halt,
darf das ruhig tun,
ist aber im Moment noch keinen Deut effektiver als
die oben genannte Servicefirma.
darf das ruhig tun,
ist aber im Moment noch keinen Deut effektiver als
die oben genannte Servicefirma.
Antwort 9 von micky_pi
Hallo,
Linux ist nicht unbedingt besser, es gibt inzwischen mehrere Studien die eindeutig belegen, dass die Umstellung auf Linux letztendlich mehr Folgekosten und Probleme verursacht als die Umstellung auf eine andere Windows-Version..... Also mit solchen Aussagen sollte man sehr vorsichtig sein! Die Umstellung auf XP macht schon Sinn, auch in Hinblick auf zukünftige Software usw.. So stellt MS z.B. den Support in nächster Zeit für 2000 ein. Ich habe auch Rechner mit 2000 im Netztwerk und mit XP und kann nur sagen, die 2000er Rechner stürtzen immer noch regelmäßig ab, die XP Rechner laufen aber seit einem Jahr ohne große Probleme.... Sogesehen scheint es dan schon Unterschiede zu geben, die sich auch auf die Betriebszuverlässigkeit auswirken.....
Gruß
micky_pi
Linux ist nicht unbedingt besser, es gibt inzwischen mehrere Studien die eindeutig belegen, dass die Umstellung auf Linux letztendlich mehr Folgekosten und Probleme verursacht als die Umstellung auf eine andere Windows-Version..... Also mit solchen Aussagen sollte man sehr vorsichtig sein! Die Umstellung auf XP macht schon Sinn, auch in Hinblick auf zukünftige Software usw.. So stellt MS z.B. den Support in nächster Zeit für 2000 ein. Ich habe auch Rechner mit 2000 im Netztwerk und mit XP und kann nur sagen, die 2000er Rechner stürtzen immer noch regelmäßig ab, die XP Rechner laufen aber seit einem Jahr ohne große Probleme.... Sogesehen scheint es dan schon Unterschiede zu geben, die sich auch auf die Betriebszuverlässigkeit auswirken.....
Gruß
micky_pi
Antwort 10 von luke
es gibt zwar studien die höhere folgekosten belegen, jedoch sind die meisten studien von microsoft in auftrag gegeben.
du kennst sicher nur "die fakten" von micosoft.com.
schau dir mal die studie der stadt wien an und den migrationsleitfaden der bundesregierung.
was updates angeht, kannst du auch bei sicherheitsrelevanten sachen bei windows gut ein halbes jahr auf updates warten, bei linux gibts die updates meist 2 tages später.
ich kenne eine firma, die linux seit über einem jahr betreibt.
ich kann dir ruhig die kontaktadresse geben
luke
du kennst sicher nur "die fakten" von micosoft.com.
schau dir mal die studie der stadt wien an und den migrationsleitfaden der bundesregierung.
was updates angeht, kannst du auch bei sicherheitsrelevanten sachen bei windows gut ein halbes jahr auf updates warten, bei linux gibts die updates meist 2 tages später.
ich kenne eine firma, die linux seit über einem jahr betreibt.
ich kann dir ruhig die kontaktadresse geben
luke
Antwort 11 von micky_pi
Hallo,
Gegenbeispiel: Die Stadt München wollte auch auf Linux umstellen! Inzwischen ist das Projekt fasst ganz gestorben, eben wegen der Probleme mit der Umstellung bestehender Systemen und der unkalkulierbaren Folgekosten.
Gruß
micky_pi
Gegenbeispiel: Die Stadt München wollte auch auf Linux umstellen! Inzwischen ist das Projekt fasst ganz gestorben, eben wegen der Probleme mit der Umstellung bestehender Systemen und der unkalkulierbaren Folgekosten.
Gruß
micky_pi
Antwort 12 von Griemokhan
Antwort 13 von micky_pi
Hallo,
falsch, in dem gutachten geht es ausschließlich um die Rechtssicherheit bei einem solch geplantem Umstieg, aber nicht um die Kosten..... Das ist schon ein gravierender Unterscheid. Und die zu erwartenden Folgekosten liegen bei Weitem über dehnen einer aufrüstung des bestehenden MS-Systems. Das hat die Stadt München inzwischen selber zugegeben und öffentlich sogar in einer Ratsversammlung erklärt.
Mal davon ganz abgesehen kann sich jeder Laie ja schon denken, dass der Umstieg von einem eingeführtem MS-System auf Linux für den laufenden Betrieb eines Unternehmens ein echter Kraftakt ist. Das fängt bei der Migrations aller vorhandenen Rechner und Software an und hört bei der Schulung aller Mitarbeiter und Konvertierung der vorhandenen Daten auf. Soetwas kann nur mit viel Geduld, fähigen Mitarbeitern und wirklich kompetenten Servicunternehmen umgesetzt werden.
Gruß
micky_pi
falsch, in dem gutachten geht es ausschließlich um die Rechtssicherheit bei einem solch geplantem Umstieg, aber nicht um die Kosten..... Das ist schon ein gravierender Unterscheid. Und die zu erwartenden Folgekosten liegen bei Weitem über dehnen einer aufrüstung des bestehenden MS-Systems. Das hat die Stadt München inzwischen selber zugegeben und öffentlich sogar in einer Ratsversammlung erklärt.
Mal davon ganz abgesehen kann sich jeder Laie ja schon denken, dass der Umstieg von einem eingeführtem MS-System auf Linux für den laufenden Betrieb eines Unternehmens ein echter Kraftakt ist. Das fängt bei der Migrations aller vorhandenen Rechner und Software an und hört bei der Schulung aller Mitarbeiter und Konvertierung der vorhandenen Daten auf. Soetwas kann nur mit viel Geduld, fähigen Mitarbeitern und wirklich kompetenten Servicunternehmen umgesetzt werden.
Gruß
micky_pi
Antwort 14 von luke
naja, ich verstehe nicht, warum jede äußerung, die eienem nicht gefällt mit [--] bewertet wird, das ist kindisch!
nun, ich habe mal eben die studien durchgeschaut, man geht von kosten um die 35 millionen euro für 16.000 arbeitsplätze aus. das mag zwar nach viel aussehen, nun rechnen wir mal 250€(die xp prof lizenz) *16000, da kommen wir auf 40 millionen.
plus die office lizenzen.
ok, ich möchte jetzt nicht studiien widersprechen, aber die zukunft liegt in open source.
ich persönlich freue mich, dass viele leute und firmen bereit sind auf linux umzustellen.
diese zeigen einsicht und vernunft.
der großteil der gelder der stadt münchen würde in mitarbeiter schulungen gehen.
woran liegt das?! das wir alle nur einseitig gelernt haben.wir haben alle nur gelernt mit windows umzugehen.
ich denke mal, wenn man die leute zwei wochen schult, werden diese ihren windows pc zu hause in der ecke stehen lassen und nur noch linux nützen.
es ist immer nur die angst vor dem neuen, die die leute bremst, was neues auszuprobieren.
luke
nun, ich habe mal eben die studien durchgeschaut, man geht von kosten um die 35 millionen euro für 16.000 arbeitsplätze aus. das mag zwar nach viel aussehen, nun rechnen wir mal 250€(die xp prof lizenz) *16000, da kommen wir auf 40 millionen.
plus die office lizenzen.
ok, ich möchte jetzt nicht studiien widersprechen, aber die zukunft liegt in open source.
ich persönlich freue mich, dass viele leute und firmen bereit sind auf linux umzustellen.
diese zeigen einsicht und vernunft.
der großteil der gelder der stadt münchen würde in mitarbeiter schulungen gehen.
woran liegt das?! das wir alle nur einseitig gelernt haben.wir haben alle nur gelernt mit windows umzugehen.
ich denke mal, wenn man die leute zwei wochen schult, werden diese ihren windows pc zu hause in der ecke stehen lassen und nur noch linux nützen.
es ist immer nur die angst vor dem neuen, die die leute bremst, was neues auszuprobieren.
luke
Antwort 15 von moktar
@Kleinbetriebler
Wenn Eure Rechner mit 2000 laufen gibt es keinen Grund auf XP umzusteigen.
Die "neue " Technik bei XP besteht doch nur aus mehr Ressourcen-Fressen
32bit NTFS bleibt 32bit NTFS aob bei win2000 aoder XP
(XP mit allen derzeitgen Servicespackes braucht ca 1,9 GB,
win2000 braucht 1.10 GB
Für den Umstieg auf Linux braucht man einen Suuuuper-Adminsutrator
Wenn Eure Rechner mit 2000 laufen gibt es keinen Grund auf XP umzusteigen.
Die "neue " Technik bei XP besteht doch nur aus mehr Ressourcen-Fressen
32bit NTFS bleibt 32bit NTFS aob bei win2000 aoder XP
(XP mit allen derzeitgen Servicespackes braucht ca 1,9 GB,
win2000 braucht 1.10 GB
Für den Umstieg auf Linux braucht man einen Suuuuper-Adminsutrator
Antwort 16 von moktar
@Kleinbetriebler
Wenn Eure Rechner mit 2000 laufen gibt es keinen Grund auf XP umzusteigen.
Die "neue " Technik bei XP besteht doch nur aus mehr Ressourcen-Fressen
32bit NTFS bleibt 32bit NTFS ob bei win2000 oder XP
(XP mit allen derzeitgen Servicespackes braucht ca 1,9 GB,
win2000 braucht 1.10 GB
Für den Umstieg auf Linux braucht man einen Suuuuper-Adminstrator
Wenn Eure Rechner mit 2000 laufen gibt es keinen Grund auf XP umzusteigen.
Die "neue " Technik bei XP besteht doch nur aus mehr Ressourcen-Fressen
32bit NTFS bleibt 32bit NTFS ob bei win2000 oder XP
(XP mit allen derzeitgen Servicespackes braucht ca 1,9 GB,
win2000 braucht 1.10 GB
Für den Umstieg auf Linux braucht man einen Suuuuper-Adminstrator
Antwort 17 von micky_pi
Hallo,
na ja, letztendlich geht es hier auch wieder um eine "Glaubensfrage" bzw. den persönlichen Geschmack.
fakt ist aber das Open-Source noch längst nicht den Kompatibilätsstatus und Anpassungsfähigkeit von Windows-Systemen erreicht hat. Sicherlich kann man Umstellen, nur dann stellt sich die frage um welchen Preis und mit welchem Aufwand! Bei Neusystemen sollte man auch ernsthaft überlegen eventuell gleich Linux einzusetzen. Nur hier ging es ja um eine Umstellungsfrage und da muss man meiner Meinung, auch aufgrund eigener Erfahrungen, ganz klar verneinen. Die Umstellung eines gut laufenden MS-Systems in einem Kleinbetrieb auf Open-Source ist eindeutig ein unkalkulierbares Risiko mit unvorhersehbaren Problemen und Kostenrisiken. Die Aufrüstung eines Windows 2000 Systems auf Windows XP hingegen ist verhältnismässig einfach und in kürzester Zeit während des laufenden Betriebes realisierbar. Das sind unumstößliche Fakten, die von allen Systemadministratoren eigentlich so bestätigt werden müßten.
Ich will nicht in Abrede stellen das Open-Source Zukunft hat und interessante Möglichkeiten bietet, nur die derzeitige realität sieht leider anders aus.
Gruß
micky_pi
na ja, letztendlich geht es hier auch wieder um eine "Glaubensfrage" bzw. den persönlichen Geschmack.
fakt ist aber das Open-Source noch längst nicht den Kompatibilätsstatus und Anpassungsfähigkeit von Windows-Systemen erreicht hat. Sicherlich kann man Umstellen, nur dann stellt sich die frage um welchen Preis und mit welchem Aufwand! Bei Neusystemen sollte man auch ernsthaft überlegen eventuell gleich Linux einzusetzen. Nur hier ging es ja um eine Umstellungsfrage und da muss man meiner Meinung, auch aufgrund eigener Erfahrungen, ganz klar verneinen. Die Umstellung eines gut laufenden MS-Systems in einem Kleinbetrieb auf Open-Source ist eindeutig ein unkalkulierbares Risiko mit unvorhersehbaren Problemen und Kostenrisiken. Die Aufrüstung eines Windows 2000 Systems auf Windows XP hingegen ist verhältnismässig einfach und in kürzester Zeit während des laufenden Betriebes realisierbar. Das sind unumstößliche Fakten, die von allen Systemadministratoren eigentlich so bestätigt werden müßten.
Ich will nicht in Abrede stellen das Open-Source Zukunft hat und interessante Möglichkeiten bietet, nur die derzeitige realität sieht leider anders aus.
Gruß
micky_pi
Antwort 18 von sutadur
Zitat:
Wenns für ne große Firma ist, mit vielen Rechnern,
rechnet sich Linux in allem besser als Windows -
wenns denn schon gewechselt werden soll ... In der Sache hat Linux nur Vorteile.
Auch ich möchte mich denen anschließen, die eine omplette Migration auf Linus eher kritisch (oder vorsichtig) betrachten. Bei den Kosten geht es ja nicht nur um die Lizenzgebühren für das Betriebssystem, auch die Folgekosten durch Softwareumstellung können sich erheblich bemerkbar machen. Soweit es sich um Office-Software handelt, mag es z.B. mit OpenOffice eine günstige Alternative geben (wobei auch hier eine vollständige Kompatibilität noch längst nicht gegeben ist). Noch sehr viel schwieriger wird es bei einzusetzender Spezialsoftware, die in den meisten Fällen gar nicht für Linux angeboten wird. Und selbst wenn sich einige wenige Firmen auf Linux spezialisiert haben, gibt es nicht in jedem Fall vergleichbare Software, die mit den bestehenden Datenbeständen kompatibel ist - und Kosten für Datenkonvertierungen sind u.U. sehr hoch. Und letztlich kommen auch noch Kosten für Schulungen der Anwender hinzu. Und manch einer kann hier sagen was er will: Selbst OpenOffice bedient sich in weiten Teilen nun einmal anders als Microsoft Office. Und wenn ich in meiner täglichen Berufsroutine immer wieder erleben, dass viele Benutzer schon damit überfordert sind, unter Windows neue Ordner anzulegen oder gespeicherte Dateien nicht mehr wiederfinden, weil sie einfach nicht wissen wo sie gespeichert wurden, habe ich erhebliche Zweifel, dass so ein Umstieg "einfach so" möglich ist.
Gerade für Firmen gibt es andere Lizenzmodalitäten, so dass man für einen Arbeitsplatz mit Windows XP Pro längst nicht den Preis von 250,- EUR bezahlen muß.
Wenns für ne große Firma ist, mit vielen Rechnern,
rechnet sich Linux in allem besser als Windows -
wenns denn schon gewechselt werden soll ... In der Sache hat Linux nur Vorteile.
Zitat:
Auch ich möchte mich denen anschließen, die eine omplette Migration auf Linus eher kritisch (oder vorsichtig) betrachten. Bei den Kosten geht es ja nicht nur um die Lizenzgebühren für das Betriebssystem, auch die Folgekosten durch Softwareumstellung können sich erheblich bemerkbar machen. Soweit es sich um Office-Software handelt, mag es z.B. mit OpenOffice eine günstige Alternative geben (wobei auch hier eine vollständige Kompatibilität noch längst nicht gegeben ist). Noch sehr viel schwieriger wird es bei einzusetzender Spezialsoftware, die in den meisten Fällen gar nicht für Linux angeboten wird. Und selbst wenn sich einige wenige Firmen auf Linux spezialisiert haben, gibt es nicht in jedem Fall vergleichbare Software, die mit den bestehenden Datenbeständen kompatibel ist - und Kosten für Datenkonvertierungen sind u.U. sehr hoch. Und letztlich kommen auch noch Kosten für Schulungen der Anwender hinzu. Und manch einer kann hier sagen was er will: Selbst OpenOffice bedient sich in weiten Teilen nun einmal anders als Microsoft Office. Und wenn ich in meiner täglichen Berufsroutine immer wieder erleben, dass viele Benutzer schon damit überfordert sind, unter Windows neue Ordner anzulegen oder gespeicherte Dateien nicht mehr wiederfinden, weil sie einfach nicht wissen wo sie gespeichert wurden, habe ich erhebliche Zweifel, dass so ein Umstieg "einfach so" möglich ist.
Gerade für Firmen gibt es andere Lizenzmodalitäten, so dass man für einen Arbeitsplatz mit Windows XP Pro längst nicht den Preis von 250,- EUR bezahlen muß.
Auch ich möchte mich denen anschließen, die eine omplette Migration auf Linus eher kritisch (oder vorsichtig) betrachten. Bei den Kosten geht es ja nicht nur um die Lizenzgebühren für das Betriebssystem, auch die Folgekosten durch Softwareumstellung können sich erheblich bemerkbar machen. Soweit es sich um Office-Software handelt, mag es z.B. mit OpenOffice eine günstige Alternative geben (wobei auch hier eine vollständige Kompatibilität noch längst nicht gegeben ist). Noch sehr viel schwieriger wird es bei einzusetzender Spezialsoftware, die in den meisten Fällen gar nicht für Linux angeboten wird. Und selbst wenn sich einige wenige Firmen auf Linux spezialisiert haben, gibt es nicht in jedem Fall vergleichbare Software, die mit den bestehenden Datenbeständen kompatibel ist - und Kosten für Datenkonvertierungen sind u.U. sehr hoch. Und letztlich kommen auch noch Kosten für Schulungen der Anwender hinzu. Und manch einer kann hier sagen was er will: Selbst OpenOffice bedient sich in weiten Teilen nun einmal anders als Microsoft Office. Und wenn ich in meiner täglichen Berufsroutine immer wieder erleben, dass viele Benutzer schon damit überfordert sind, unter Windows neue Ordner anzulegen oder gespeicherte Dateien nicht mehr wiederfinden, weil sie einfach nicht wissen wo sie gespeichert wurden, habe ich erhebliche Zweifel, dass so ein Umstieg "einfach so" möglich ist.
Zitat:
... nun rechnen wir mal 250(die xp prof lizenz) ...
... nun rechnen wir mal 250(die xp prof lizenz) ...
Gerade für Firmen gibt es andere Lizenzmodalitäten, so dass man für einen Arbeitsplatz mit Windows XP Pro längst nicht den Preis von 250,- EUR bezahlen muß.
Antwort 19 von sutadur
Zitat:
Wenns für ne große Firma ist, mit vielen Rechnern,
rechnet sich Linux in allem besser als Windows -
wenns denn schon gewechselt werden soll ... In der Sache hat Linux nur Vorteile.
Wenns für ne große Firma ist, mit vielen Rechnern,
rechnet sich Linux in allem besser als Windows -
wenns denn schon gewechselt werden soll ... In der Sache hat Linux nur Vorteile.
Auch ich möchte mich denen anschließen, die eine omplette Migration auf Linus eher kritisch (oder vorsichtig) betrachten. Bei den Kosten geht es ja nicht nur um die Lizenzgebühren für das Betriebssystem, auch die Folgekosten durch Softwareumstellung können sich erheblich bemerkbar machen. Soweit es sich um Office-Software handelt, mag es z.B. mit OpenOffice eine günstige Alternative geben (wobei auch hier eine vollständige Kompatibilität noch längst nicht gegeben ist). Noch sehr viel schwieriger wird es bei einzusetzender Spezialsoftware, die in den meisten Fällen gar nicht für Linux angeboten wird. Und selbst wenn sich einige wenige Firmen auf Linux spezialisiert haben, gibt es nicht in jedem Fall vergleichbare Software, die mit den bestehenden Datenbeständen kompatibel ist - und Kosten für Datenkonvertierungen sind u.U. sehr hoch. Und letztlich kommen auch noch Kosten für Schulungen der Anwender hinzu. Und manch einer kann hier sagen was er will: Selbst OpenOffice bedient sich in weiten Teilen nun einmal anders als Microsoft Office. Und wenn ich in meiner täglichen Berufsroutine immer wieder erleben, dass viele Benutzer schon damit überfordert sind, unter Windows neue Ordner anzulegen oder gespeicherte Dateien nicht mehr wiederfinden, weil sie einfach nicht wissen wo sie gespeichert wurden, habe ich erhebliche Zweifel, dass so ein Umstieg "einfach so" möglich ist.
Zitat:
... nun rechnen wir mal 250(die xp prof lizenz) ...
... nun rechnen wir mal 250(die xp prof lizenz) ...
Gerade für Firmen gibt es andere Lizenzmodalitäten, so dass man für einen Arbeitsplatz mit Windows XP Pro längst nicht den Preis von 250,- EUR bezahlen muß.
Antwort 20 von micky_pi
Hallo,
den letzten beiden Beiträgen gibt es wohl nichts mehr hinzuzufügen, sie bestätigen meine Meinung!
Gruß
micky_pi
den letzten beiden Beiträgen gibt es wohl nichts mehr hinzuzufügen, sie bestätigen meine Meinung!
Gruß
micky_pi
Antwort 21 von luke
und jketzt sag nochmal einer, die stadt münchen hätte das linux projekt auf eis gelegt!
heute bei heise!
http://www.heise.de/newsticker/meldung/58574
heute bei heise!
http://www.heise.de/newsticker/meldung/58574
Antwort 22 von mblank
@kleinbetriebler
also wie die vorredner schon so schön erklärt haben,
gibt es auf anhieb erstmal keine logische erklärung
(ausser finanzieller Absichten der Servicefirma), warum du auf XP prof umstellen sollst.
Es sei denn, du verwendest in deiner Firma irgendwas z.B. (Branchen-, Spezial-) Software, die Windows- XP voraussetzt (was ich aber bezweifle)
Also umstellen auf ein anderes Betriebssystem erst, wenn´s sich nicht mehr umgehen läßt, schließlich
waren deine eingesetzten Lizenzen nicht grade billig.
André
also wie die vorredner schon so schön erklärt haben,
gibt es auf anhieb erstmal keine logische erklärung
(ausser finanzieller Absichten der Servicefirma), warum du auf XP prof umstellen sollst.
Es sei denn, du verwendest in deiner Firma irgendwas z.B. (Branchen-, Spezial-) Software, die Windows- XP voraussetzt (was ich aber bezweifle)
Also umstellen auf ein anderes Betriebssystem erst, wenn´s sich nicht mehr umgehen läßt, schließlich
waren deine eingesetzten Lizenzen nicht grade billig.
André

