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Ostereier





Frage

Grüezi Soeben habe ich die letzten Ostereier vertilgt und frage mich nun, ob es eigentlich auch [b]Eier-Nachfüllbeutel[/b] gibt. Damit man die leeren Schalen nicht wegwerfen, sondern zur nächsten Ostern einfach nachfüllen und wiederverwenden kann. Ich meine, es ist doch eine Verschwendung, den vielen Kalk einfach so zu entsorgen. Und die Ostereierfarbe ist ja auch nicht gratis. Ganz abgesehen vom Arbeitsaufwand, der hinter der ganzen Eierfärberei steckt. Ein Nachfüllbeutel wäre hier sicher eine optimal Lösung. Weiss jemand Näheres darüber? Gruss Köbi

Antwort 1 von Heiko1985

Das ist ein Fake, oder?

Ich versteh nicht ganz, was du meinst.
Redest Du von ausgeblasenen Eiern oder von gekochten und dann angemalten?

Da man die ausgeblasenen Eier ja nicht nafüllen muss, denke ich mal, du meinst die gekochten. Aber was willst du da nachfüllen?

Kannst die Eier ja köpfen und damit die Schale größtenteils erhalten. Aber die Dinger nachfüllen?! Selbst wenns tatsächlich möglich wäre - Nachfüllbeutel gibts nicht.

Und überleg mal: Eierschalen verrotten in kürzester Zeit. Zum nächsten Osterfest sind die Dinger weg.
Du könntest sie ja konservieren. Aufwand... o.O

Antwort 2 von Griemokhan

Mit Nachfüllen is nx mangels Masse.
Aber bloß wegwerfen wär auch zu schade.

Receycling-Tipp:

Pflanze die leeren Schalen ein,
und zum nächsten Osterfest
wird dir ein Eierbäumchen gewachsen sein.

Antwort 3 von Nhuya

Du kannst die Eierschalen auch aufheben und Wachs und einen Docht reinmachen, sieht zu Ostern als kleine Kerze auf dem Tisch sehr schön aus :)

Antwort 4 von Monica

Sali Köbi,

Mahle die Eierschalen und gib sie den Hühnern ins Futter.
Der Kalk in den Eierschalen stärkt die kommenden Hühnereier. So sollten bis in einem Jahr die Eier genügend gestärkt sein, um einmal mit Farbe verziert, jahrelang zu halten!! [:D]

Brauchst nie mehr neue Ostereier zu kaufen!


Gruess is Appezöller-Land
Monica

Antwort 5 von Koebi

@Heiko1985

Es sind natürlich gekochte Eier gemeint. Doch Du sprichst da ein Problem an, das ich bisher zu wenig beachtet habe. Nämlich, wie öffnet man das Ei, ohne die Schale zu beschädigen?

Aber ich glaube, hiefür eine Lösung gefunden zu haben. Man braucht eine neue Hühnerart aus der Kreuzung von Hühnern mit einer Zahnpastatube. Diese legen dann Eier die man einfach aufschrauben kann. Also dieses Detail wäre gelöst.

@Monica

Gruess an Zörisee
Köbi

Antwort 6 von Griemokhan

Da das Ei porös ist, kann man es, nachdem man durch einen einfachen Waschvorgang die Kutikula gelöst hat, im Ultraschallbad Eiklar und Dotter herausschleudern.

So bleibt die Schale unversehrt und kann problemlos wiederverwendet werden.

Die Züchtung einer neuen Hühnerrasse ist also nicht nur gar nicht nötig, sondern wäre streng genommen selbst eine Ressourcenverschwendung.

Wir sehen mal wieder: Die Natur war schon wieder mal eher da.

Antwort 7 von Koebi

@Griemokhan

Die Idee ist nicht soooo gut. Durch den Waschvorgang wird die Kutikula verletzt oder gar zerstört (muss ja auch so sein, sonst nützt das Ultraschallbad nachher nichts!), und nachher sind die Eier nicht mehr lange haltbar. Was gerade bei Ostereiern, die erfahrungsgemäss ziemlich lange irgendwo herumlungern, fatal sein kein, wegen Geruchsbelästigung und allfälligem Durchfall (oder umgekehrt).

Ich möchte Dir gar nicht widersprechen, dass die Natur schon eher da war. Das ist ja wohl unbestritten. Nur war halt damals der Schraubverschluss noch nicht erfunden, sonst hätte Mutter Natur aufschraubbare Eier sicher als Standard vorgesehen.

Gruss
Köbi

Antwort 8 von Griemokhan

Dir mangelt es aber an Konsequenz und Präzision, Köbi:

Du suchtest doch oben nur nach einer Methode zum unversehrten Erhalt der Schale .
Vom
Zitat:
Erhalt der Kutikula
war gar nicht die Rede.

Werd dir mal einig.

Und wiese hatte Mutter Natur aufschraubbare Eier erfinden sollen, wenn doch aussaugbare, respektive ausschleuderbare, viel effekiver sind?

Nee, nee - immer dieses Halbwissen!

Aber zum Glück gibts ja noch Volleier.

Antwort 9 von Griemokhan

Wenn ich das letzte Posting so betrachte, muss ich leider wieder mal feststellen, dass das Supportnet wieder mal Editierfehler produziert.

Na ja, ist hoffentlich nur ein temporärer Bug.

Antwort 10 von Koebi

Klar geht es mir grundsätzlich mal um den Erhalt der Schale. Aber das Ei soll doch nachher auch noch haltbar und geniessbar sein. Und das ist bei einer beschädigten Kutikula nicht mehr garantiert.

Übrigens hat das BAG (Bundesamt für Gesundheit) über die Haltbarkeit von Eiern einen wundervollen Artikel herausgegeben:

http://www.bag.admin.ch/dienste/publika/bulletin/d/BU12_02d.pdf

Seite 4 ff.

Ich denke, was hier die bundesamtlichen Eierköpfe ausgebrütet haben, gilt nicht nur für eidgenössische Eier, sondern ganz allgemein für alle Eier im deutschsprachigen Raum.
Ich möchte mit diesem Exkurs nur Deinem unsäglichen Vorwurf des "Halbwissens" entgegentreten.

Gruss
Köbi

Antwort 11 von Griemokhan

Antwort 12 von Koebi

Ist ja recht hübsch. Aber eigentlich verplempern wir jetzt unsere Zeit auf einem Nebenschauplatz.

Die auslösende Frage nach dem Eier-Nachfüllbeutel ist immer noch nicht beantwortet.. Dabei ist mir, ich hätte sowas schon mal gesehen, bei Aldi in der Heimwerkerabteilung, gleich neben den vorgebratenen, tiefgekühlten Spiegeleiern, die man nur noch im heissen Wasser auftauen und anschliessend unter der Höhensonne bräunen lassen kann.

Gruss
Köbi

Antwort 13 von hallogen

Da offensichtlich doch gravierende Probleme beim Recycling und einer resurcenschonenden Erhaltung von intakten Eierschalen bestehen sollte man größeres Augenmerk darauf richtem diese Art der Abfälle der Eierproduktion ganz zu vermeiden. Die technische Entwicklung von Alternativen sollte vorangetrieben werden. So wäre zu überlegen ob sich durch Züchtung geeigneter Legehennen eine Ableitung der Eimasse
durch Katheter realisieren läst. Dieses würde den weitaus effektiveren Einsatz von Tankfahrzeugen zum Transport des Rohstoffes Ei ermöglichen . Die Futterzusätze die bislang zur Bildung der Eierschalen nötig sind würden sich gewinnbringender in der Baustoffindustrie vermarkten lassen. Ebendso die bis dahin eingesetzten Pigmente zur farblichen gestalltung der Schalen.
Für die österliche Nutzung ständen dann keine natürlich erzeugten
Eierschalen mehr zur Verfügung. Hierfür wäre eine farblich gestaltete
Variante aus Polyuhretan o.ä. vorstellbar für die man die chemische Industrie noch gewinnen müsste. Alternativ wäre eine geeignete Erziehung der Kinder vorstellbar die diesen überholten Brauch des österlichen Eierbemalens in Vergessenheit geraten ließe.Hierzu wären geeignete Richtlinien durch das Erziehungsministerium auszuarbeiten.

Antwort 14 von Heiko1985

Zitat:
Aber ich glaube, hiefür eine Lösung gefunden zu haben. Man braucht eine neue Hühnerart aus der Kreuzung von Hühnern mit einer Zahnpastatube. Diese legen dann Eier die man einfach aufschrauben kann. Also dieses Detail wäre gelöst.
War ja klar, dass jetzt so was kommt...

Zum Theme Eier öffnen, kann ich den Eierschalensollbruchstellenverursacher empfehlen. :)

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