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Pleite wegen Tierarzt
Frage
Hallo Freunde,
ich hab da mal ne´ Frage. Gibt´s von Euch auch jemanden, der die Tierarztpreise langsam unverschämt findet? Ich stelle fest, daß es fast unerschwinglich geworden ist, zum Tierarzt zu gehen, v.a. wenn man eine OP an seinem Tier machen lassen muß. Kann mir bald keine Tiere mehr leisten, ist wirklich wahr. Die nehmen schon für eine kurze Beratung und einen Verband oder ein paar Tabletten
50 E. Für eine Magen-OP bei meinem Hund habe ich
vor zwei Jahren 730 E hingeblättert, der Tierarzt hat mir dazu erläutert, er habe an einem Samstag operiert, daher komme noch der Wochenendzu-
schlag dazu...
Zugeschlagen hat er wirklich! Ich war sowas an blank. Im Januar habe ich für einen kl. Eingriff bei meiner Katze über 300 E bezahlen müssen. Wohlgemerkt, alle sind so teuer geworden wegen ihrer beknackten Gebührenordnung. Die nehmen mehr für ein Tier als z.B. die AOK einem Arzt für ne´ Blinddarm-OP beim
Menschen bezahlt. Hab in der Gebührenordnung
für Ärzte nachgeschaut. Ist doch ein Hammer.
Auch Impfungen und Kastrationen sind unverschämt teuer geworden. Was kann man tun?? Man will ja nicht an seinen Tieren sparen, aber was einem da geboten wird, sprengt doch die Geldbeutel v.a. der
einfachen Leute.
Antwort 1 von Nhuya
Hat denn jeder Tierarzt die gleichen Preise? Also ich fands bisher nie unverschämt (hab 2 Katzen). Ich zahle für eine Impfung um die 10 € und für die Kastration meines Katers 70 € bezahlt. Als er ne Gehirnerschütterung hatte hab ich für Untersuchung auf nem Samstag + Spritze zur Beruhigung und Tabletten 50 € bezahlt. Für das Tier ist es mir das Wert und ich bin ja auch nicht alle 2 tage beim Tierarzt :)
Antwort 2 von Timid
Nicht jeder Arzt hat die gleichen Preise. Wenn ich hier in der Stadt zu einem gehe zahle ich mich auch pleite. Deswegen fahr ich 15 KM zu nem Dorfarzt wenn meine Katzen was haben. Das rechnet sich immer noch.
Man sollte sich erkundigen wo das Tierheim die Tiere behandeln lässt. Is meist ein kleiner Dorfarzt und damit günstiger. Und wenn das gesamte Tierheiminventar von dem behandelt wird kann er auch nicht sooo schlecht sein ;-)
Liebe Grüße,
Timi
Man sollte sich erkundigen wo das Tierheim die Tiere behandeln lässt. Is meist ein kleiner Dorfarzt und damit günstiger. Und wenn das gesamte Tierheiminventar von dem behandelt wird kann er auch nicht sooo schlecht sein ;-)
Liebe Grüße,
Timi
Antwort 3 von hallogen
Gehirnerschütterung beim Kater ? wat dat nich all gibt!
Wie hat er sich die denn zugezogen und wie habt Ihr das diagnostiziert ? Katzen-EEG?
Wie hat er sich die denn zugezogen und wie habt Ihr das diagnostiziert ? Katzen-EEG?
Antwort 4 von Nhuya
Er ist als er 4 Monate alt war aus dem dritten Stock gefallen. Danach war er nicht mehr ansprechbar und nur noch ein Häufchen Elend. Hat auch auf nichts mehr reagiert, nicht mal die Augen aufgemacht. Beim Tierarzt hat er dann gekotzt. Hat ein paar Tage gedauert bis er wieder richtig fit war.
Antwort 5 von Suffkopp
Dies muß aber nicht unbedingt eine Gehirnerschütterung sein. Die Symptome kenne ich selber zu gut. Das kann auch eine Überdosis Alkohol gewesen sein.
Antwort 6 von tierarzt
@suffkopp
willst Du damit sagen, dass Du beim Tierarzt kotzt?
willst Du damit sagen, dass Du beim Tierarzt kotzt?
Antwort 7 von hallogen
Nicht beim Tierarzt ! Aber unten in den Rosenrabatten wenn er nach dem Freifallversuch gelandet ist.
Antwort 8 von lowbudget
Es gibt eine einheitliche Gebührenordnung, an die
sich die Tierärzte halten müssen. Die können es also nicht ohne weiteres billiger machen. Wenn sie von Kollegen angeschwärzt werden, riskieren sie eine Verwarnung von der Tierärztekammer. Die ganz teuren Tierärzte haben ne´ Tierklinik. Wenn sich ihre Einrichtung "Klinik" nennt, dürfen die nochmal für jede
Behandlung einen Aufschlag verlangen (höherer Satz).
Wenn Ihr das Gefühl habt, manche Dorfärzte sind billiger oder habt so einen gefunden, dann seid froh und gaaanz still, denn sonst kriegt der Mega-Ärger
mit den Kollegen.
Die Preise sind in den letzten zehn Jahren um
zweihundert bis dreihundert Prozent gestiegen.
Erinnere mich, daß ich zu DM-Zeiten für eine Hunde-Kastration noch 100DM bezahlt habe (das waren noch Zeiten), seufz! Für eine Kastration beim Hasi
waren es 40 DM...
sich die Tierärzte halten müssen. Die können es also nicht ohne weiteres billiger machen. Wenn sie von Kollegen angeschwärzt werden, riskieren sie eine Verwarnung von der Tierärztekammer. Die ganz teuren Tierärzte haben ne´ Tierklinik. Wenn sich ihre Einrichtung "Klinik" nennt, dürfen die nochmal für jede
Behandlung einen Aufschlag verlangen (höherer Satz).
Wenn Ihr das Gefühl habt, manche Dorfärzte sind billiger oder habt so einen gefunden, dann seid froh und gaaanz still, denn sonst kriegt der Mega-Ärger
mit den Kollegen.
Die Preise sind in den letzten zehn Jahren um
zweihundert bis dreihundert Prozent gestiegen.
Erinnere mich, daß ich zu DM-Zeiten für eine Hunde-Kastration noch 100DM bezahlt habe (das waren noch Zeiten), seufz! Für eine Kastration beim Hasi
waren es 40 DM...
Antwort 9 von Maschi63
Also bei uns in der Gegend gibt es auch große Preisunterschiede bei den Tierärzten. Der eine zum Beispiel, der erst noch relativ günstige Preise hatte, hat seine Praxis modernisiert (keine Klinik) und ab da gingen die Preise sprunghaft in die Höhe, während andere die Preise nach der Euroumstellung nur ein wenig erhöht hatten.
Also wenn Du eine OP für ein Tier bevorstehen hast, die Du zeitlich planen kannst, dann ruf doch mal einige Tierärzte an und frage, wieviel die konkret dafür verlangen. Vielleicht ist es ja auch so, dass bei einem das eine günstiger ist und beim anderen was anderes.
Gruß! Maschi
Also wenn Du eine OP für ein Tier bevorstehen hast, die Du zeitlich planen kannst, dann ruf doch mal einige Tierärzte an und frage, wieviel die konkret dafür verlangen. Vielleicht ist es ja auch so, dass bei einem das eine günstiger ist und beim anderen was anderes.
Gruß! Maschi
Antwort 10 von lowbudget
Hi Maschi, ja gute Idee, aber die meisten geben keine konkreten Auskünfte. Beispiel: einmal habe ich einen
Augen-Tierarzt angerufen, meine Katze hatte was am Auge. So! Gefragt, was wird es kosten. Der sagte
40 Euro. Bezahlt habe ich aber 120!!. Warum?
Der Preis bezog sich auf den reinen operativen Eingriff, gebracht hat der übrigens gar nichts.
Die Voruntersuchung, Medikamente, Narkose, Infusion hatte er unterschlagen, wahrscheinlich wußte er, daß ich dann nicht komme.
Ich sage nicht, daß alle Betrüger sind, aber leider
sind viele im Goldrausch, fahren auch, zumindest hier in Wiesbaden, fette Karren. Hab ich garantiert zum Teil mitfinanziert.
Einer hat mal meinen Hund zur OP angenommen.
Hund hatte riesige Schwellung am Kiefer. Hat ihn aufgemacht, nicht durchgeblickt, wieder zugenäht
und alles voll berechnet. Mußte den Hund -noch in Narkose- in Windeseile in Tierklinik fahren, wo sie wenigstens in der Lage waren zu erkennen, daß es sich um einen dicken Lymphknoten handelte. Den haben sie rausoperiert und ich habe natürlich nochmal die vollen Kosten für den zweiten Eingriff bezahlt.
Man muß nicht meinen, der erste hätte es vielleicht
billiger gemacht, nachdem er es nicht rausoperieren
konnte.
Augen-Tierarzt angerufen, meine Katze hatte was am Auge. So! Gefragt, was wird es kosten. Der sagte
40 Euro. Bezahlt habe ich aber 120!!. Warum?
Der Preis bezog sich auf den reinen operativen Eingriff, gebracht hat der übrigens gar nichts.
Die Voruntersuchung, Medikamente, Narkose, Infusion hatte er unterschlagen, wahrscheinlich wußte er, daß ich dann nicht komme.
Ich sage nicht, daß alle Betrüger sind, aber leider
sind viele im Goldrausch, fahren auch, zumindest hier in Wiesbaden, fette Karren. Hab ich garantiert zum Teil mitfinanziert.
Einer hat mal meinen Hund zur OP angenommen.
Hund hatte riesige Schwellung am Kiefer. Hat ihn aufgemacht, nicht durchgeblickt, wieder zugenäht
und alles voll berechnet. Mußte den Hund -noch in Narkose- in Windeseile in Tierklinik fahren, wo sie wenigstens in der Lage waren zu erkennen, daß es sich um einen dicken Lymphknoten handelte. Den haben sie rausoperiert und ich habe natürlich nochmal die vollen Kosten für den zweiten Eingriff bezahlt.
Man muß nicht meinen, der erste hätte es vielleicht
billiger gemacht, nachdem er es nicht rausoperieren
konnte.
Antwort 11 von Seven-Off-Nein
Hallo Tierfreunde,
genau wg. dieser hohen Tierarztkosten muss ich meinem Sohn seinen Herzenswunsch, (wieder) eine Katze zu halten, abschlagen. Die Vorstellung, ein krankes Tier, das leidet, aus Kostengründen nicht behandeln lassen zu können, ist einfach zu grausig.
Da ich seit eigenen Kindertagen immer irgendwelche Viecher hatte, habe ich auch jede Menge Erfahrungen mit Tierärzten sammeln können. U.a. habe ich schon einige verletzte und/oder entlaufene Fundtiere zu verschiedenen Tierärzten gebracht. Wie der Doc sich in einem solchen Fall verhält, ist m.E. ein guter Indikator, ob man dort auch mit seinen eigenen Tieren hingehen sollte.
Die Behandlung von Fundtieren sollte grundsätzlich kostenlos sein. Wenn der Veterinär das verweigert oder eine "Vorauszahlung" verlangt, die der Besitzer später erstatten sollte, hat er mich zum letzten Mal gesehen.
Dann hatte ich einen Tierarzt, auf den ich bis dato große Stücke gehalten hatte. Mein damaliger Kater hatte sich beim Sprung aus dem dritten Stock ein paar Zehen gebrochen und musste alle paar Tage zum Verbandwechseln. Weil er den Tierarzt beim ersten Mal etwas "zur Ader gelassen" hatte, meinte der, die Katze müsse nun vor jedem Verbandwechsel narkotisiert werden. Klar, dass das nicht nur für das Tier, sondern auch für meine Brieftasche belastend war.
Dann geriet ich zufällig an einen typischen Landtierarzt, der sich vorwiegend um Pferde, Kühe etc. kümmert, aber auch Kleintiere behandelt. Mein halbwilder Kater ließ sich dort ohne jegliche Randale den Verband wechseln. Der Mann hatte einfach die Ruhe weg und das übertrug sich auf das Tier. Dass die Behandlung nur einen Bruchteil von dem kostete, was der andere verlangt hatte, muss ich wohl nicht erwähnen. Manchmal lohnt es sich wirklich, ein paar Kilometer zu fahren, obwohl die Fahrt zumindest für Katzen erheblichen Stress bedeutet.
Lange Rede...usw. Wie oben schon festgestellt wurde, lohnt es sich für Tier und Mensch, ganz genau hinzugucken.
Gruß
Seven
genau wg. dieser hohen Tierarztkosten muss ich meinem Sohn seinen Herzenswunsch, (wieder) eine Katze zu halten, abschlagen. Die Vorstellung, ein krankes Tier, das leidet, aus Kostengründen nicht behandeln lassen zu können, ist einfach zu grausig.
Da ich seit eigenen Kindertagen immer irgendwelche Viecher hatte, habe ich auch jede Menge Erfahrungen mit Tierärzten sammeln können. U.a. habe ich schon einige verletzte und/oder entlaufene Fundtiere zu verschiedenen Tierärzten gebracht. Wie der Doc sich in einem solchen Fall verhält, ist m.E. ein guter Indikator, ob man dort auch mit seinen eigenen Tieren hingehen sollte.
Die Behandlung von Fundtieren sollte grundsätzlich kostenlos sein. Wenn der Veterinär das verweigert oder eine "Vorauszahlung" verlangt, die der Besitzer später erstatten sollte, hat er mich zum letzten Mal gesehen.
Dann hatte ich einen Tierarzt, auf den ich bis dato große Stücke gehalten hatte. Mein damaliger Kater hatte sich beim Sprung aus dem dritten Stock ein paar Zehen gebrochen und musste alle paar Tage zum Verbandwechseln. Weil er den Tierarzt beim ersten Mal etwas "zur Ader gelassen" hatte, meinte der, die Katze müsse nun vor jedem Verbandwechsel narkotisiert werden. Klar, dass das nicht nur für das Tier, sondern auch für meine Brieftasche belastend war.
Dann geriet ich zufällig an einen typischen Landtierarzt, der sich vorwiegend um Pferde, Kühe etc. kümmert, aber auch Kleintiere behandelt. Mein halbwilder Kater ließ sich dort ohne jegliche Randale den Verband wechseln. Der Mann hatte einfach die Ruhe weg und das übertrug sich auf das Tier. Dass die Behandlung nur einen Bruchteil von dem kostete, was der andere verlangt hatte, muss ich wohl nicht erwähnen. Manchmal lohnt es sich wirklich, ein paar Kilometer zu fahren, obwohl die Fahrt zumindest für Katzen erheblichen Stress bedeutet.
Lange Rede...usw. Wie oben schon festgestellt wurde, lohnt es sich für Tier und Mensch, ganz genau hinzugucken.
Gruß
Seven
Antwort 12 von Nhuya
Nur wegen den Tierarztkosten bekommt dein Sohn keine Miezekatze? Klingt traurig :(
Also ich bin auch mit Hund, Katze, Maus aufgewachsen und ejdes Tier war mehr oder weniger mal beim Tierarzt. Aber in der Regel hat man doch kein so krankes Tier, dass es alles paar Tage zum Arzt muss. Rechnet man also die Tierarztkosten auf 13.18 Lebensjahre des Tieres hoch, so sind die Kosten doch sehr gering. Habe selbst nicht viel Geld und 2 Katzen, doch beiden geht es gut und wenn ich halt mal 200 € beim Tierarzt bezahle, dann ist das halt so. Es ist ja nicht der Regelfall.
Was die "Freundlichkeit" der Tierärtze vor allem den Teiren gegenüber angeht, so bin ich auch der Meinung, dass es dort große Unterschiede gibt. Mein Tipp generell für den "richtigen" Tierarzt: Im Tierheim nachfragen. Der ist günstig UND kann mit Tieren umgehen :)
Also ich bin auch mit Hund, Katze, Maus aufgewachsen und ejdes Tier war mehr oder weniger mal beim Tierarzt. Aber in der Regel hat man doch kein so krankes Tier, dass es alles paar Tage zum Arzt muss. Rechnet man also die Tierarztkosten auf 13.18 Lebensjahre des Tieres hoch, so sind die Kosten doch sehr gering. Habe selbst nicht viel Geld und 2 Katzen, doch beiden geht es gut und wenn ich halt mal 200 € beim Tierarzt bezahle, dann ist das halt so. Es ist ja nicht der Regelfall.
Was die "Freundlichkeit" der Tierärtze vor allem den Teiren gegenüber angeht, so bin ich auch der Meinung, dass es dort große Unterschiede gibt. Mein Tipp generell für den "richtigen" Tierarzt: Im Tierheim nachfragen. Der ist günstig UND kann mit Tieren umgehen :)
Antwort 13 von lowbudget
Ja, stimmt, die Tierheimtierärzte sind meistens fair.
Ich hatte mal eine, die hat sich später aber niedergelassen und hat ab da auch gnaden-
los zugeschlagen. Hat mir nach der Kastrat. v.
Wauzi kleine Döschen Hundefutter an-
drehen wollen, die Dose für ca. 2,50 (ächz). Die sollte
der Hund nach der Narkose die ersten Tage fressen.
War einfach Beutelschneiderei, gänzlich unnötig, aber
mords Nebenverdienst. Die Dosen sind teurer als vergleichsweise corned beef für Menschen.
Warum kommt denn keiner mit der Preisschere??
Nee, ist echt nicht fair. Ich habe seit meiner Kindheit immer Tiere gehabt und liebe sie über alles.
Kann aber deswegen nicht Schulden machen, also
nur noch ein Hund möglich und hoffen, daß der lange gesund bleibt.
Ich hatte mal eine, die hat sich später aber niedergelassen und hat ab da auch gnaden-
los zugeschlagen. Hat mir nach der Kastrat. v.
Wauzi kleine Döschen Hundefutter an-
drehen wollen, die Dose für ca. 2,50 (ächz). Die sollte
der Hund nach der Narkose die ersten Tage fressen.
War einfach Beutelschneiderei, gänzlich unnötig, aber
mords Nebenverdienst. Die Dosen sind teurer als vergleichsweise corned beef für Menschen.
Warum kommt denn keiner mit der Preisschere??
Nee, ist echt nicht fair. Ich habe seit meiner Kindheit immer Tiere gehabt und liebe sie über alles.
Kann aber deswegen nicht Schulden machen, also
nur noch ein Hund möglich und hoffen, daß der lange gesund bleibt.
Antwort 14 von Heizer
wenns auto kaputt ist müsst ihr auch bezahlen und wenns kätzchen nicht mehr so richtig will eben auch ;-)
jedem seinen luxus.
jedem seinen luxus.
Antwort 15 von Maschi63
@Nhuya (Antwort 12):
Da muss ich Dir recht geben. Wenn man ein normal gesundes Tier hat, halten sich die Kosten eigentlich in Grenzen. Ich kümmere mich teilweise mit um die 2 Katzen meiner Mutter (hab selbst keine Tiere, da den ganzen Tag niemand da ist). Die hatten bisher noch keine größeren Behandlungen nötig, mit Ausnahme der Sterilisation.
Und wenn wir nur mal was gegen Flöhe brauchen, dann holen wir das Mittel beim Tierarzt ohne die Katzen mitzunehmen und ich verabreiche es den Tieren dann selber zu Hause. Das spart sozusagen die "Arbeitsleistungen" des Arztes.
Gruß! Maschi
Da muss ich Dir recht geben. Wenn man ein normal gesundes Tier hat, halten sich die Kosten eigentlich in Grenzen. Ich kümmere mich teilweise mit um die 2 Katzen meiner Mutter (hab selbst keine Tiere, da den ganzen Tag niemand da ist). Die hatten bisher noch keine größeren Behandlungen nötig, mit Ausnahme der Sterilisation.
Und wenn wir nur mal was gegen Flöhe brauchen, dann holen wir das Mittel beim Tierarzt ohne die Katzen mitzunehmen und ich verabreiche es den Tieren dann selber zu Hause. Das spart sozusagen die "Arbeitsleistungen" des Arztes.
Gruß! Maschi
Antwort 16 von Maschi63
Wo wir grad beim Thema Tierarzt sind, da fällt mir doch eine Story ein, die ich vor Jahren mal erlebt habe:
Meine Neffe (damals noch ein Kind) und ich waren mit der Katze beim Tierarzt und saßen dort im Wartezimmer. Da diese Katze ziemlich unter Platzangst litt und Panik kriegte, wenn man sie zu lange in einem Korb oder einer Tasche ließ, hatte ich sie im Wartezimmer herausgelassen. Sie war ganz brav und legte sich auf das Fensterbrett eines zugemauerten Fensters, schnurrte, ließ sich graulen und lag ganz still. Über ihr hing ein großer Fahrplan der Deutschen Bahn.
Sie konnte keine Hunde leiden - es waren aber anfangs auch keine da, das Wartezimmer war jedoch voller Leute mit anderen Tieren und es waren nur noch 2 Sitzplätze frei: 1 neben mir und 1 ganz weit weg von mir. Dann kam eine ältere Frau mit Hund rein und ich bat sie, sich nicht neben mich zu setzen wegen der Katze. Sie reagierte aber nicht drauf und dann ging alles ziemlich schnell:
Der Hund sah die Katze und sprang etwas in die Höhe. Die Katze verfiel in Panik, sprang senkrecht die Wand hoch und riss mit den Krallen den Fahrplan mittig durch. Alle Leute flüchteten, ließen aber die Wartezimmertür auf. Mein Neffe und ich kämpften quasi mit der Katze, nur damit sie nicht zur Tür rennt. Resultat: Die Katze konnten wir fangen, festhalten und beruhigen, aber wir hatten beide die Arme total aufgekratzt und blutig, ich hatte zusätzlich noch den Rücken zerkratzt, weil die Katze mir drübergerannt ist.
Wir durften dann sofort ins Sprechzimmer kommen und dann hat der Tierarzt erstmal uns Menschen behandelt - Wunden desinfiziert und Verbände angelegt. Das mussten wir erstaunlicherweise aber nicht bezahlen.
Die Story vergessen wir beide in unserem Leben nicht.
Gruß! Maschi
Meine Neffe (damals noch ein Kind) und ich waren mit der Katze beim Tierarzt und saßen dort im Wartezimmer. Da diese Katze ziemlich unter Platzangst litt und Panik kriegte, wenn man sie zu lange in einem Korb oder einer Tasche ließ, hatte ich sie im Wartezimmer herausgelassen. Sie war ganz brav und legte sich auf das Fensterbrett eines zugemauerten Fensters, schnurrte, ließ sich graulen und lag ganz still. Über ihr hing ein großer Fahrplan der Deutschen Bahn.
Sie konnte keine Hunde leiden - es waren aber anfangs auch keine da, das Wartezimmer war jedoch voller Leute mit anderen Tieren und es waren nur noch 2 Sitzplätze frei: 1 neben mir und 1 ganz weit weg von mir. Dann kam eine ältere Frau mit Hund rein und ich bat sie, sich nicht neben mich zu setzen wegen der Katze. Sie reagierte aber nicht drauf und dann ging alles ziemlich schnell:
Der Hund sah die Katze und sprang etwas in die Höhe. Die Katze verfiel in Panik, sprang senkrecht die Wand hoch und riss mit den Krallen den Fahrplan mittig durch. Alle Leute flüchteten, ließen aber die Wartezimmertür auf. Mein Neffe und ich kämpften quasi mit der Katze, nur damit sie nicht zur Tür rennt. Resultat: Die Katze konnten wir fangen, festhalten und beruhigen, aber wir hatten beide die Arme total aufgekratzt und blutig, ich hatte zusätzlich noch den Rücken zerkratzt, weil die Katze mir drübergerannt ist.
Wir durften dann sofort ins Sprechzimmer kommen und dann hat der Tierarzt erstmal uns Menschen behandelt - Wunden desinfiziert und Verbände angelegt. Das mussten wir erstaunlicherweise aber nicht bezahlen.
Die Story vergessen wir beide in unserem Leben nicht.
Gruß! Maschi

