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Kann durch ein Gewitter m. Blitzeinschlägen der DSL-Router Schaden nehmen?
Frage
Hallo ihr,
wie sieht es aus, wenn ein Gewitter mit Blitzen aufzieht, kann da mein T-DSL-(W)LAN-Router kaputt gehen, wenn es zu einer Überspannung der Telefon- bzw. DSL-Leitung kommt?
Meine schaltbare Steckdosenleiste, die den PC, Drucker, usw. mit Strom versorgt, ist mit einem Überspannungsschutz-Stecker abgesichert.
Im Normalfall schalte ich auch alles ab und ziehe die Steckdose und DSL-Leitung ab. Aber: [b]Wenn ich während eines Gewitters nicht zu Hause bin[/b], kann ich schlecht die Leitungen abtrennen. ;o)
Oder hat die Telekom selbst Maßnahmen gegen überhöhte Spannung in ihrem Telefon- und DSL-Netz? Ich nehme an, dass so ein spezieller Überspannungsschutz sündhaft teuer ist?
Grüße, Dennis
Antwort 1 von Gonozal
Der Router kann nicht nur Schaden nehmen sondern vollständig abrauchen (schon gesehen). Die Überspannung kann sogar noch auf den Lan-Anschluss am Mainboard überschlagen und diesen oder das Board himmeln (in dem Fall waren nur Sound und Lan gestorben - Friede ihrer Asche :-))
Es gibt spezielle Steckdosenleisten bei denen der Telefonanschluss mit gesichert werden kann, hab aber k.A. was die taugen.
Gruß Gonozal
Es gibt spezielle Steckdosenleisten bei denen der Telefonanschluss mit gesichert werden kann, hab aber k.A. was die taugen.
Gruß Gonozal
Antwort 2 von guest89
Gegen einen direkten Blitzeinschlag hilft gar nichts.
Bei einem Arbeitskollegen ist der Blitz mal ins Stromnetz gefetzt, das hat die Steckdosen aus der Wand gerissen. Die gesamte Hauselektrik musste erneuert werden.
Das muss man gesehen haben, sonst glaubt man das nicht, welche Gewalt ein Blitz hat.
Gegen ein bisschen Überspannung sind meines Wissens nach die Telefonleitungen abgesichert.
Früher gab es von der Post Hinweise, das man bei Gewitter nicht telefonieren soll. Ob es sowas bei der Telekom auch noch gibt wird dir der nächste T-Punkt bestimmt sagen können.
Bei einem Arbeitskollegen ist der Blitz mal ins Stromnetz gefetzt, das hat die Steckdosen aus der Wand gerissen. Die gesamte Hauselektrik musste erneuert werden.
Das muss man gesehen haben, sonst glaubt man das nicht, welche Gewalt ein Blitz hat.
Gegen ein bisschen Überspannung sind meines Wissens nach die Telefonleitungen abgesichert.
Früher gab es von der Post Hinweise, das man bei Gewitter nicht telefonieren soll. Ob es sowas bei der Telekom auch noch gibt wird dir der nächste T-Punkt bestimmt sagen können.
Antwort 3 von Dennis131313
@ Gonozal,
das hört sich ja heftig deftig an. Von einem Freund weiß ich, dass es da spezielle Schutzdosen gibt, diese aber extrem teuer sind.
@ Guet89,
puhh, da hat dein Arbeitskollege aber Glück gehabt, dass nicht das ganze Haus als ein Haufen Asche geendet hat.
Aber wenn ich so nachdenke, dann lieber der Router kaputt, als dass das komplette Haus abfackelt. Wäre so ziemlich das Schlimmste, was ich mir vorstellen könnte. Alle Erinnerungen, alles im A***. Kannste quasi nen Neuanfang machen...und um einen großen Kredit betteln...
Grüße, Dennis
das hört sich ja heftig deftig an. Von einem Freund weiß ich, dass es da spezielle Schutzdosen gibt, diese aber extrem teuer sind.
@ Guet89,
puhh, da hat dein Arbeitskollege aber Glück gehabt, dass nicht das ganze Haus als ein Haufen Asche geendet hat.
Aber wenn ich so nachdenke, dann lieber der Router kaputt, als dass das komplette Haus abfackelt. Wäre so ziemlich das Schlimmste, was ich mir vorstellen könnte. Alle Erinnerungen, alles im A***. Kannste quasi nen Neuanfang machen...und um einen großen Kredit betteln...
Grüße, Dennis
Antwort 4 von Dennis131313
Habe nochwas vergessen:
Letztes Jahr im Herbst, es hat kräftig gewittert und geblitzt, schüttete ich den Rest eines alten Apfelsaftes von einem Tetrapack in das Waschbecken. Jedenfalls muss irgendwo in der Nähe der Blitz eingeschlagen haben, weil ich dermaßen eine gedonnert bekommen habe, dass mir die ganze Hand noch stundenlang weh tat.
Da ist der Strom quasi vom Ablauf des Waschbeckens über den Strahl Apfelsaft in meine Hand gefahren sein, die den Tetrapack gehalten hat.
Jetzt stellt euch vor, ihr sitzt gerade auf Toilette... *lol*
Gruß, Dennis
Letztes Jahr im Herbst, es hat kräftig gewittert und geblitzt, schüttete ich den Rest eines alten Apfelsaftes von einem Tetrapack in das Waschbecken. Jedenfalls muss irgendwo in der Nähe der Blitz eingeschlagen haben, weil ich dermaßen eine gedonnert bekommen habe, dass mir die ganze Hand noch stundenlang weh tat.
Da ist der Strom quasi vom Ablauf des Waschbeckens über den Strahl Apfelsaft in meine Hand gefahren sein, die den Tetrapack gehalten hat.
Jetzt stellt euch vor, ihr sitzt gerade auf Toilette... *lol*
Gruß, Dennis
Antwort 5 von Soundi
@Dennis
Pinkle nie auf einem Bauernhof gegen einen Elektrozaun, Du würdest es bitter bereuen.
Sorry, off-topic.
Pinkle nie auf einem Bauernhof gegen einen Elektrozaun, Du würdest es bitter bereuen.
Sorry, off-topic.
Antwort 6 von Modem
Vor Jahren habe ich in einem Betrieb gearbeitet, in dem unter anderem Garantiefälle von Modems bearbeitet wurden.
Die Modems hatten damals einen eigenen Blitzschutz eingebaut. Trotzdem: Wenn der Blitz kommt, waren oft alle IC´s gesprengt, das Plastik über dem Silizium war einfach weg. Das müssen kleine interne Explosionen gewesen sein. Nichts verschmort oder so, einfach ein Krater im IC. Es gab Chips, die waren so zerbröselt, das man das Plastik einfach wegpusten konnte. Dann standen nur noch die Lötbeine nutzlos auf der Platine.
Also mach dir keine Hoffnungen: Wenn der Blitz kommt, ruf deine Versicherung an.
Die Modems hatten damals einen eigenen Blitzschutz eingebaut. Trotzdem: Wenn der Blitz kommt, waren oft alle IC´s gesprengt, das Plastik über dem Silizium war einfach weg. Das müssen kleine interne Explosionen gewesen sein. Nichts verschmort oder so, einfach ein Krater im IC. Es gab Chips, die waren so zerbröselt, das man das Plastik einfach wegpusten konnte. Dann standen nur noch die Lötbeine nutzlos auf der Platine.
Also mach dir keine Hoffnungen: Wenn der Blitz kommt, ruf deine Versicherung an.
Antwort 7 von tracer
hallo dennis,
generell gibt es sowohl bei den Strom- als auch
Telefonbetreibern Überspannungs Schutzeinrichtungen.
Diese können allerdings nur in beschränktem masse
abfangen, was da auf den unterschiedlichsten Wegen in
deren Netze gerät. Gegen einen direkten Blitzschlag in unmittelbarer nähe, sind beide machtlos.
Gegen kleinere Überspannungen, die jedoch schon zu
hoch für deine Schutzsteckdose sind,
hilft im allgemeinen schon eine s.g. USV.
Ich selber benutze ein Gerät der Firma LIEBERT,
das sowohl gegen das stromnetz, als auch das Telefon netz
sichert. Dort werden dann schon bis zu 15% Überspannungen
abgefangen.
Telefonnetz normal ~48 Volt also bis rund 55V gesichert,
Strom ~ 230 Volt wird bis ca. 260 Volt gefiltert.
gruss
tracer
generell gibt es sowohl bei den Strom- als auch
Telefonbetreibern Überspannungs Schutzeinrichtungen.
Diese können allerdings nur in beschränktem masse
abfangen, was da auf den unterschiedlichsten Wegen in
deren Netze gerät. Gegen einen direkten Blitzschlag in unmittelbarer nähe, sind beide machtlos.
Gegen kleinere Überspannungen, die jedoch schon zu
hoch für deine Schutzsteckdose sind,
hilft im allgemeinen schon eine s.g. USV.
Ich selber benutze ein Gerät der Firma LIEBERT,
das sowohl gegen das stromnetz, als auch das Telefon netz
sichert. Dort werden dann schon bis zu 15% Überspannungen
abgefangen.
Telefonnetz normal ~48 Volt also bis rund 55V gesichert,
Strom ~ 230 Volt wird bis ca. 260 Volt gefiltert.
gruss
tracer
Antwort 8 von schladetsch
Moin Moin,
ich hab hier mal ein Bild für euch, was ein Blitzschlag in einer Telefondose anrichten kann.
Der Blitz ist in eine Funkantenne eingeschlagen, die neben den Haus stand.
Der Mast stand etwa 1,5m tief in der Erde, trotzdem hat der Blitz sich noch den Weg ins Haus gesucht, und dort Telefonanlage, alle Endgeräte, die Alarmanlage und das Netzwerk incl. der Rechner zerstört.
http://img169.echo.cx/img169/7475/bauhof184vh.jpg
es grüßt
der Schladdi
ich hab hier mal ein Bild für euch, was ein Blitzschlag in einer Telefondose anrichten kann.
Der Blitz ist in eine Funkantenne eingeschlagen, die neben den Haus stand.
Der Mast stand etwa 1,5m tief in der Erde, trotzdem hat der Blitz sich noch den Weg ins Haus gesucht, und dort Telefonanlage, alle Endgeräte, die Alarmanlage und das Netzwerk incl. der Rechner zerstört.
http://img169.echo.cx/img169/7475/bauhof184vh.jpg
es grüßt
der Schladdi
Antwort 9 von tracer
joh, schladdi...
bleibt nicht aus::
da telefonanlagen unter anderem mit erdschleife
zum halten und weiterverbinden arbeiten,
eignen sich die dann naz besonders gut
zum aufnehmen von blitzeinschlägen mit
unmittelbarem Erdübergang in weniger
als 10 m entfernung.
ist leider nicht zu ändern...
bleibt nicht aus::
da telefonanlagen unter anderem mit erdschleife
zum halten und weiterverbinden arbeiten,
eignen sich die dann naz besonders gut
zum aufnehmen von blitzeinschlägen mit
unmittelbarem Erdübergang in weniger
als 10 m entfernung.
ist leider nicht zu ändern...
Antwort 10 von Mikoop
Hallo,
Bei Freunden hat ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und hat diese über 80 jährige Linde gespalten. Leider war unter dem Baum eine Steckdose ( speziell für den Garten). Der Blitz ist da rein und die gesamte Hauselektrik war damit hinfällig.
Ich verwende zum Schutz unserer PC- und Telefonanlage spezielle Blitzschutz-Steckdosenleisten, die auch LAN und Telefonleitungen abschirmen. Diese haben zwischen 50,-- und 100 ,-- Euro gekostet und enthalten in diesem Preis eine Versicherung bis 50.000 Euro für die dort angeschlossenen Geräte bei Überspannung und Blitzschlag.
Keine Ahnung, wieviel die aushalten, aber seitdem habe ich keine Probleme mehr und schlafe auch etwas ruhiger.
Vorher ist mir schon mal der Switch durch eine Überspannung abgeraucht...
Übrigens ist nicht nur der Blitz ein Problem. Letzte Jahr ist hier in Freiburg ein Schütz in einem Trafohäuschen des Energieversorges ausgefallen und kurzfristig sind ca 600 - 1000 V durch das Stromnetz eines Stadtteils geflossen.
Bei dieser Gelegenheit wurde darauf hingewiesen, dass jeder selbst für den Schutz der Geräte verantwortlich ist, der Stromliefernat haftet nur bei grober Fahrlässigkeit, die bei einem tech. Defekt aber nicht vorliegt...
Gruss, Mikoop
Bei Freunden hat ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und hat diese über 80 jährige Linde gespalten. Leider war unter dem Baum eine Steckdose ( speziell für den Garten). Der Blitz ist da rein und die gesamte Hauselektrik war damit hinfällig.
Ich verwende zum Schutz unserer PC- und Telefonanlage spezielle Blitzschutz-Steckdosenleisten, die auch LAN und Telefonleitungen abschirmen. Diese haben zwischen 50,-- und 100 ,-- Euro gekostet und enthalten in diesem Preis eine Versicherung bis 50.000 Euro für die dort angeschlossenen Geräte bei Überspannung und Blitzschlag.
Keine Ahnung, wieviel die aushalten, aber seitdem habe ich keine Probleme mehr und schlafe auch etwas ruhiger.
Vorher ist mir schon mal der Switch durch eine Überspannung abgeraucht...
Übrigens ist nicht nur der Blitz ein Problem. Letzte Jahr ist hier in Freiburg ein Schütz in einem Trafohäuschen des Energieversorges ausgefallen und kurzfristig sind ca 600 - 1000 V durch das Stromnetz eines Stadtteils geflossen.
Bei dieser Gelegenheit wurde darauf hingewiesen, dass jeder selbst für den Schutz der Geräte verantwortlich ist, der Stromliefernat haftet nur bei grober Fahrlässigkeit, die bei einem tech. Defekt aber nicht vorliegt...
Gruss, Mikoop

