Supportnet Computer
Planet of Tech

Supportnet / Forum / Plauderecke

Braucht Leben Inteligenz





Frage

Hallo, ist es für Leben notwending Inteligenz zu haben. Die erfolgreichsten Lebensformen auf der Erde sind doch die Insekten ohne Inteligenz. Sie haben keine Sozialen Probleme, keine Kultur und auch kein Neid. Jeder wird in seinen Job hineingeboren. Die Menschheit hat viele Sorgen, die durch die Inteligenz kommen, Kulturen gehen unter und immer wieder geht Wissen der Menscheit verloren. Es gibt Neid, Hass und all das Zeug. Währe Leben im All nicht ohne Inteligenz besser dran. So wie bei Alien?

Antwort 1 von Maschi63

Hallo!

Man braucht die Intelligenz - so wie sie bei uns Menschen vorkommt - nicht, um leben zu können. Dann könnten ja die kleinsten Milben und was es da noch so gibt auch nicht leben. Aber ganz ohne Intelligenz könnte ich mir uns nicht vorstellen.

Die Insekten z. B. haben nicht die Probleme, die wir haben, aber sie haben sicher auch ihre Probleme - Nahrungsuche u. ä. Oft bemerken wir Menschen es wahrscheinlich nur nicht.

Zitat:
Währe Leben im All nicht ohne Inteligenz besser dran. So wie bei Alien?

Woher weißt Du das denn so genau, kennst Du etwa einen Alien persönlich? ;-)

Gruß! Maschi

Antwort 2 von Nhuya

Die Intelligenz unterscheidet uns doch schließlich von den "INsekten" und Co. Zum Leben braucht man sie nicht, aber schau dir mal das Leben eines Insekts an: Den ganzen Tag am Arbeiten, Abends: Arbeiten, Nachts schlafen, morgens wieder arbeiten. Diese Tiere tun nichts anderes, denn sie müssen ihre Art auf diesem Wege erhalten. Da wir Intelligenz besitzen (obwohl ich das gern einigen absprechen würde), müssen wir uns nicht den ganzen Tag mit Nahrungssuche beschäftigen. Wir arbeiten, machen Feierabend, haben Hobbies, Freunde, Familie...

Antwort 3 von info1(ohne)

wer hat behauptet, die menschen wären intelligent?

welches tier z.b. vernichtet absichtlich seine lebensgrundlage wie wir es mit unserer umwelt tun? keines! und da von intelligenz zu sprechen ...

Antwort 4 von Heiko1985

Man braucht keine Intelligenz. Aber Intelligenz verschafft uns einen Vorteil gegenüber den Artgenossen. Heißt: Man lebt länger. Und das ist das Ziel jeden Lebens.

Leider hat es die Natur zu gut mit den Menschen gemeint, so dass wir es heute unsere Intelligenz zu verdanken haben, dass es vielen schlecht geht...

Antwort 5 von spectral

   info1(ohne) schrieb: 

Zitat:
wer hat behauptet, die menschen wären intelligent?

welches tier z.b. vernichtet absichtlich seine lebensgrundlage wie wir es mit unserer umwelt tun? keines! und da von intelligenz zu sprechen ...


Du verwechselt mangelnde intelligenz mit unvernunft bzw. raubbau. So etwas sehe ich immer wieder bei der müsli fressenden gutmenschfront. Wenn Du jedoch das wort ´Intelligenz´ durch ´Klugheit´ ersetzt, ergeben Deine worte sicherlich den von Dir angestrebten sinn.
Also immer schön dran denken: Je bedeutungsschwerer ein thema ist, desto präzisere ausdrucksweise benötigt es.

farbenreiche grüße
spectral

Antwort 6 von WeSt

"Aber Intelligenz verschafft uns einen Vorteil gegenüber den Artgenossen. Heißt: Man lebt länger. Und das ist das Ziel jeden Lebens"

Falsch! Das biologische Ziel ist es die Art aufrecht zu erhalten. Da zählt das dasein eines Individuums nicht.

;-)

Grüße

Antwort 7 von uuu1

Zitat:
Zum Leben braucht man sie nicht, aber schau dir mal das Leben eines Insekts an: Den ganzen Tag am Arbeiten, Abends: Arbeiten, Nachts schlafen, morgens wieder arbeiten. Diese Tiere tun nichts anderes, denn sie müssen ihre Art auf diesem Wege erhalten.


Also ich nen so etwas Lebenszyklus. Dieses Verhalten ist in der Natur instinktiv vorhanden. Ein maulwurf buddelt ja nicht den ganzen Tag in der Erde rum weils ihm einer angeschafft hat, sondern weil er in der Erde lebt und das seine Art ist.

Der Mensch ist glaub ich das einzige kranke Tier das denkt er muss immer höher hinaus, den ich hab in der Natur noch kein Tier gesehen das auf Leistung und Kommando ackert

Der Mensch ist auch das einzige Tier das sich nicht in die Natur integriert hat, machmal kommt mir das so vor als ob wir auf diesen Planeten gar nicht hingehörten.

Antwort 8 von Arno_Nym

Zitat:
Die erfolgreichsten Lebensformen auf der Erde sind doch die Insekten ohne Inteligenz.

Wieso sind die Insekten die erfolgreichste Lebensform? Warum nicht die Säugetiere?

Arno

Antwort 9 von Arno_Nym

Nachtrag:
Woran mißt man "erfolgreich sein"?

Arno

Antwort 10 von Arno_Nym

Um zur Anfangsfrage zurückzukommen: "Braucht Leben Inteligenz?"

Nein. Aber es bringt (oder brachte) Intelligenz hervor.

Arno

Antwort 11 von frindly

die insekten sind erfolgreicher als die säuger. schaut euch die menschen an: sie entwickeln eine kultur, sammeln wissen und dann geht alles wieder verloren. inka, agypter, maya. auch unser wissen wird mal wieder verlorengehen.
natürlich haben die insekten keine freizeit so wie wir. aber ist das denn erforderlich??? ich glaube die evolution kann besser auf sowas verzichten. wir vernichten doch mehr als wir nützen.

Antwort 12 von uuu1

Kann mir mal einer Inteligenz definieren ?

Nur weil einer einen anderen Weg genommen hat um ans Ziel zu kommen und dadurch schneller war muss er ja nicht gleich intelegenter sein. (nur als Beispiel)

Antwort 13 von spectral

Zitat:
Woran mißt man "erfolgreich sein"?


A) Dauer der existenz.

B) Population.

Somit verneigen wir uns alle mal in gedanken vor der sechsbeinigen mehrheit...

spectral

Antwort 14 von Arno_Nym

Zitat:
die insekten sind erfolgreicher als die säuger.

Wieder die Frage: Definiere bitte "erfolgreich".

Dazu eine Frage von mir:

Man nenne mir eine Tierart, die soviele verschiedene Lebensräume (von der Antarktis bis zur Wüste) besiedelt hat wie der Mensch.
Und das übrigens schon lange vor der Nutzung moderner Technik.

Arno

Antwort 15 von Arno_Nym

Population?
Reines Zahlenspiel. Eine Million Ameisen sind ein "Nichts".

Dauer der Existenz?
Wäre schon eher ein Kriterium.

Arno

Antwort 16 von Arno_Nym

Nochmal zu den Kriterien Population und Dauer der Existenz und der eigenartigen Verehrung der Insekten:

Stichwort "Bakterien". Also vergeßt eure Insekten ;o)

Arno

Antwort 17 von spectral

Bin mir nicht sicher, sind bakterien eine spezies?

Antwort 18 von frindly

ich denke bakterien und vieren sind parasitäre organismen. aber auch sie sind sehr erfolgreich ohne inteligenz.
nun definition von inteligenz: bewusstes kontrollieren der handlung, lernen aus fehlern und einschätzen ähnlicher situationen etc....
der mensch hat vieleicht viel besiedelt, aber er bekämpft sich selbst mit immer besseren waffen. er sammelt wissen um es wieder zu verlieren. es herrscht neid, gier und so weiter. selbst in der kleinsten sozialen einheit, der familie kracht es vergleichsweise häufig.

Antwort 19 von Arno_Nym

Was meinst du mit "spezies"? Bakterien sind auf jeden Fall "Leben".
Aber da müßte man sich sowieso fragen, wie man das Thema eingrenzen will. Nur Tiere oder auch Pflanzen. Einzelne Arten oder ganze Gattungen...

Der moderne Mensch (also ungefähr seit 10000 Jahren) ist eine einzelne Art. Und als solche in ihrer Verbreitung IMHO ziemlich erfolgreich. Noch... ;o)

Arno

Antwort 20 von Arno_Nym

Bakterien sind nicht immer parasitär. Es gibt viele, die leben"allein".

Arno

Antwort 21 von Heiko1985

West:
Zitat:
Falsch! Das biologische Ziel ist es die Art aufrecht zu erhalten. Da zählt das dasein eines Individuums nicht.
Aber wer länger lebt, hat mehr Zeit, um sich fortzupflanzen. Kein Tier begeht Selbstmord, nur weil es seinen Nutzen erfüllt hat.

Wenn ein Tier Selbstmord begeht, dann nur, weil es sicht genetisch so entwickelt hat und nicht, weil es das selber für das Beste hält.

Antwort 22 von spectral

Zitat:
...Man nenne mir eine Tierart, die soviele verschiedene Lebensräume (von der Antarktis bis zur Wüste) besiedelt hat wie der Mensch.
Und das übrigens schon lange vor der Nutzung moderner Technik.

Vergegenwärtige Dir bitte, daß überall wo der mensch sich niederließ, er sich auch von der tierwelt ernährte. Auch schon vor der domestizierung der nutztiere.
Die liste wäre sehr lang.

Als die kontinente auseinanderdrifteten, nahmen sie menschen, tiere und alles andere mit sich.
Aber auch aus eigenem antrieb heraus besiedeln tiere und insekten neue lebensräume.
Vor der werkzeugnutzung des menschen war er anderen spezies nicht überlegen bei der erschließung neuer lebensräume.


Zitat:
Reines Zahlenspiel. Eine Million Ameisen sind ein "Nichts".

Zum schmunzeln. Wieviele insekten kamen noch mal auf einen menschen? Ich glaube, selbst ameisen kommen auf mehrere millionen pro mensch.
"Dreckige Ameisen. Ihr seid ein Nichts!"
Gefällt mir.

spectral

Antwort 23 von Maschi63

Zitat:
Intelligenz (lat.: intelligentia = Einsicht, Erkenntnisvermögen) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit von Lebewesen, aber auch von technischen Geräten, sich durch Prozesse der Informationsverarbeitung an die Umweltgegebenheiten anzupassen.

Quelle

Da sieht man, dass Intelligenz nicht unbedingt mit Leben zu tun hat, sonst müssten ja Maschinen, Computer etc. auch lebendig sein... ohje ohje

Gruß! Maschi

Antwort 24 von Arno_Nym

Maschinen/Computer sind (noch) nicht intelligent.

Zitat:
Vor der werkzeugnutzung des menschen war er anderen spezies nicht überlegen bei der erschließung neuer lebensräume.

Genau das verdeutlicht ja die entscheidende Rolle der Intelligenz für das (bis jetzt) relativ erfolgreiche Abschneiden des Menschen.

Ich sprach übrigens mit Absicht vom Menschen als einzelne Art. Er hat sich IMHO in mehr verschiedenen Lebensräumen behauptet/angepaßt als jede andere einzelne Tierart.
Und entscheidend dafür ist die Entwicklung der Intelligenz. Ohne Intelligenz (Feuer, Kleidung, Werkzeug, komplexe Sprache/Zusammenarbeit usw.) könnten Menschen nicht im ewigen Schnee (Eskimos), in der Wüste (Beduinen) oder im Himalaja überleben. Die Art "Mensch" ist halt durch ihre Intelligenz sehr universal.

Arno

Antwort 25 von Nhuya

Das artet ja zu einer richtig böse Diskussion aus ^^

Im Prinzip ist doch jedes Lebewesen auf seine Art intelligent, sonst wären sie ja nicht im Stande sich fortzupflanzen oder ganze Staaten (Ameisen) zu organisieren. Jedes Lebewesen ist anders und lebt anders. Basta :p

Antwort 26 von spectral

Zitat:
Ich sprach übrigens mit Absicht vom Menschen als einzelne Art...[der mensch] hat sich IMHO in mehr verschiedenen Lebensräumen behauptet/angepaßt als jede andere einzelne Tierart.


Hatte schon vermutet, daß Du dazu stellung nimmst. Meine fehlerhafte bezugnahme war mir sogar im nachhinein aufgefallen, Leider kann man hier keine postings editieren.

Deiner argumentation kann ich kaum entgegenstehen, schließlich ist der mensch die mächtigste spezies und, so weit würde ich gehen, auch die intelligenteste.
Doch ob er auch die erfolgreichste spezies sein wird?
Ich hoffe es.
 [spectral schweift stark ab]


szenario null wäre:
(´Null´ weil die chancen bei nahe null liegen. Ist nur aufgeführt, um das gemüt der alternativen zu schonen).
Die menscheit erreicht ein biologisches gleichgewicht mit ihrer umwelt und dümpelt bis zur unendlichkeit auf einem einzigen lichtlein im universum vor sich hin. (Zu blöd, daß sich jesuslatschen nicht für raketenbrennstoff nutzen lassen)
szenario eins wäre:
Ressourcen der erde sind erschöpft und die menschheit wird stark dezimiert oder stirbt aus (in ca. 500 jahren)
szenario zwei wäre:
der menschheit gelingt rechtzeitig der absprung ins übrige sonnensystem. Damit wäre erst einmal der fortbestand gesichert, denn sollte diese initialzündung geschehen, ist der nächste sprung (nach ausbeutung des sol-systems) zum asteroidengürtel nicht mehr weit. Und da gibts resourcen wie sau.
Klar wo wir hin wollen, oder?

Unendlich traurig daß es keiner von uns miterleben wird. Ich brauch´ meine medikamente, um allein das zu ertragen.

spectral

Antwort 27 von R.O.K.O.

Hallo @spectral, Freund der Künste,

bitte lass mich Dich freundlicher Weise auf einen ca. 100 Millionen Jahre alten Fehler aufmerksam machen.

Zitat:
Als die kontinente auseinanderdrifteten, nahmen sie menschen, tiere und alles andere mit sich.


Bis vor ca. 250 Millionen Jahren bestand die Landmasse unserer Erde noch aus einem einzigen Urkontinent.
Vor etwa 135 Millionen Jahren brach dann diese gewaltige Landmasse auseinander.
Dieser Vorgang dauerte sogar bis vor ca. 60 Millionen Jahren noch an.
Da waren die Kontinente allerdings schon in etwa so geformt, wie wir sie heute kennen.

Wir Menschlein als Lebensform aber kamen erst vor ca. 3 Millionen Jahren ins Spiel.

Als die Kontinente auseinander drifteten gab es noch keine Spezies Mensch.
Saurier und andere Säuger allerdings allemal, mit den Tieren hast Du recht.
Mach uns als Spezies Mensch bitte nicht älter, als wir wirklich sind ;-))

------------------------------------------------------------------

Und dann mal kurz zur Überlegenheit des Menschen gegenüber der Fauna.
Ich lach mich doch schief. In allen physischen und sinnestechnischen Disziplinen sind uns doch die Tiere bei weitem haushoch überlegen.

Sie laufen schneller, klettern besser, springen weiter, schwimmen besser und schneller, tauchen tiefer, hören besser, riechen besser, schmecken besser, reagieren schneller, sehen schärfer, usw. usw.

Das Einzige, aber auch wirklich das Einzige was uns denn elimentär von Tieren unterscheidet, ist unser " freier Wille".

Wir können als einziges Lebewesen durch eine vernuftbegründete, bewusste Steuerung, unser eigenes Geschick in die Zukunft führen, bzw. leiten.
Wir können Einsicht nehmen in unser Handeln und unser Tun.
Und; wir können unsere Beweggründe interpretieren.

Wir können allerdings auch, begründet durch unsere "Intelligenz", als einziges Lebewesen, das Biotop, welches uns hervorgebracht hat, auf immer vernichten.
Und ich hab den leisen Verdacht, dass wir das schaffen.
Einem Tier würde das nie gelingen, weil es keinen freien Willen hat.

Ich liebe Tiere.

mfg

Antwort 28 von spectral

Zitat:
Als die Kontinente auseinander drifteten gab es noch keine Spezies Mensch.


Ähem, da hab ich mir was geleistet... peinlich in der tat.

Antwort 29 von ausserirdischer

ich denke das ist schon seit längeren geklärt ;-)

guckst du,
http://img137.echo.cx/img137/5418/gehirnhoden9tv.jpg

Antwort 30 von Frauenfreund

Na, meine Damen

wo bleibt euer Angriff ?

Wehrt euch. Wie kann man euch so etwas antun?

Unverschämt. Und das von einem Außerirdischen ;-))

Welchen Eindruck soll denn der Rest der Galaxie von euch gewinnen ?

Antwort 31 von Nhuya

Wie war das noch?

"Dumm ist der, der dummes tut."

Deshalb sage ich zu deinem Verhalten nichts *aufdenbodenschmeißvorlachen*

Antwort 32 von Arno_Nym

Zitat:
Und dann mal kurz zur Überlegenheit des Menschen gegenüber der Fauna.
Ich lach mich doch schief. In allen physischen und sinnestechnischen Disziplinen sind uns doch die Tiere bei weitem haushoch überlegen.

Sie laufen schneller, klettern besser, springen weiter, schwimmen besser und schneller, tauchen tiefer, hören besser, riechen besser, schmecken besser, reagieren schneller, sehen schärfer, usw. usw.

Du machst dabei aber IMHO einen Fehler:
Du vergleichst verschiedene Arten ("die Tiere") mit der einzelnen Art "Mensch".
Selbstredend gibt es genügend Tierarten, die in ihrer jeweiligen Spezialdisziplin dem Menschen weit überlegen sind.
Aber du wirst schwerlich eine einzelne Art finden, die so universal "einsetzbar" ist wie der Mensch und ihn in allen Disziplinen gleichzeitig schlägt.

Der Mensch ist eher ein "Allround-Tier" (auch ohne moderne Hilfsmittel) und konnte sich daher auch so weit verbreiten. Er ist nicht so sehr an spezielle Bedingungen/Lebensräume angepaßt. Er schlägt sich überall durch ;o)

PS:
An dieser Stelle vielleicht mal eine Buchempfehlung von einem meiner absoluten Lieblingsautoren:

Stephen Baxter - "Evolution"

Wunderbare Beschreibung der Entwicklung des Menschen von den ersten unscheinbaren Säugern bis zum (fiktiven) Ende der Menschheit. Genial.

Arno

Antwort 33 von spectral

Zitat:
Stephen Baxter - "Evolution"


Seine werke schätze ich ebenfalls sehr. Auch sehr gut:
"Zeitschiffe"
Eine fortsetzung von H.G.Wells´ "Die Zeitmaschine".

Stephen Baxters romane schulen den leser im umgang mit grossen zeiträumen. Also wirklich, wirklich großen zeiträume. (z.B. " Multiversum") Da verglühen die universen nur so im millisekundentakt...
Sollte pflichtlektüre für alle gläubigen werden.

visionäre und ketzerische grüße,
spectral

Antwort 34 von Friedel

Diese Frage wirft imho eine Menge anderer Fragen auf, die teilweise viel interessanter sind. Wichtig sind zunächst die Fragen, was man unter "Intelligenz" versteht und wem man diese Intelligenz zuordnet. Man wird erstaunt sein, wie trivial doch eigentlich "Intelligenz" ist, wenn man sich mal ausgiebig mit diesem Thema befasst. Denn Intelligenz ist nureine Umschreibung für komplexe Verhaltensmuster. Mit diesem Thema muss man sich zwangläufig auseinandergesetzt haben, wenn man sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt.

Die zweite Frage stellt dann die intelligenzmäßige Überlegenheit des Menschen endgültig zumindest in Frage. Ein Mensch ist ein Konglomerat aus vielen mehr oder weniger spezialisierten Lebensformen, die zum Teil alleine nicht lebensfähig sind. Dazu gehören natürlich in erster Linie die Zellen, aus denen ein Mensch besteht. Aber dazu gehören auch eigenständige Lebewesen, die zum menschlichen Körper gehören, wie z.B. die Kolibakterien, ohne die die Verdauung nicht funktionieren würde. Bei der Bewertung der Intelligenz eines Menschen wird die Bewertung der Intelligenz dieser Wesen nicht berücksichtigt. Wenn man beim Menschen also die Intelligenz eines solchen Zusammenschlusses von Wesen bewertet, warum sollte man das nicht auch weiterdenken? Wie intelligent ist eine Ameise? - sicher im Vergleich zu einem Menschen nicht sehr intelligent. Wie intelligent ist ein Ameisenhaufen? Wahrscheinlich intelligenter als jede Stadt, jeder Staat und jedes Volk der Menschen. Dadurch sind wir Menschen vielen anderen Lebensformen intelligenzmäßig unterlegen. Denn um diese Frage zu klären, ist es nicht sinnvoll die Intelligenz eines einzelnen Menschen zu betrachten. Menschen sind einzeln normalerweise nicht überlebensfähig (und schon gar nicht überlegen). Also ist eine Betrachtung der Intelligenz des einzelnen Menschen unwesentlich um seine Überlegenheit durch Intelligenz zu belegen. Und für die Intelligenz von Gruppen von Lebewesen gibt es afaik keine allgemein anerkannte und/oder bekannte Methode, um sie zu messen oder zu vergleichen.

Ich halte z.B. viele Herden von Großtieren für recht intelligent. vieles, das hier bisher als Kriterium für die Überlegenheit der Menschen genannt wurde, gilt für diese Herden auch. Viele Herden haben Freizeit. Sie haben sogar Hobbies. Auch Eigenschaften wie Ehrgeiz, Neid, Hass (nicht der einzelnen Tiere untereinander, sondern der Herde gegenüber anderen Herden) gibt es.

Antwort 35 von spectral

@friedel

Hmm, wenn ich mir das Datum der posting so anschaue aknn ich nur sagen, Gutes braucht halt seine Zeit :)

spectral

Antwort 36 von TeX

Zitat:
Menschen sind einzeln normalerweise nicht überlebensfähig (und schon gar nicht überlegen)


Das möchte ich hier nicht so stehen lassen. die Etnwicklung unserer Gesellschaft hat dazu geführt, dass wir von uns selbst glauben, wie wären alleine nicht mehr überlebensfähig. Aber wenn es denn zu einer Situation kommt, in der es darauf ankommt, dann werden in einem gesunden erwachsenem Menschen Kräfte frei, vor denen man dann vielleicht sogar schon Angst bekommt.

Und der Mensch ist das einzigte Tier, welches jedes andere Tier zu Tode hetzen kann. (bezogen auf die landlebigen Säugetiere)

zum Hauptthema: Ich finde schon, wir als Gattung Mensch haben mehr Intelligenz als die anderen Lebewesen. Und was die Umweltverschmutzung, den Neid und den Hass angeht. Gäbe es diese nicht als einige von vielen anderen Eigenschaften, dann währen wir nicht so weit entwickelt. Denn auch Neid und Hass fördert Entwicklungen. So schlimm wie es klingt, die besten Entwicklungen wurden in Kriegen gemacht, und das schon vor tausenden Jahren. Und, spectral, Du bist leider irgendwie 200 Jahre zu früh geboren :-)

Gruß TeX

Antwort 37 von spectral

Zitat:
Und, spectral, Du bist leider irgendwie 200 Jahre zu früh geboren :-)


#gedankennotiz: TEX braucht keine schulung in
#bösartig.

lg
spectral

Ich möchte kostenlos eine Frage an die Mitglieder stellen:


Ähnliche Themen:


Suche in allen vorhandenen Beiträgen: