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Bezahlung fürs Schreiben einer Diplomarbeit





Frage

Hallo zusammen! Ich habe zugesagt, für jemanden, den ich nur flüchtig kenne, die Diplomarbeit am PC zu schreiben. Ich meine natürlich nur die Schreibarbeit - ausarbeiten tut er sie selbst. Nun bin ich mir aber völlig unsicher, wie man das so mit Bezahlung handhabt. Ich mach das privat - sozusagen als Gefälligkeit, weil diejenige, die zuerst zugesagt hatte, nun kurzfristig wieder absagen musste und er niemanden hatte, der hilft. Darf ich da eigentlich was verlangen (ich nehme an, dass er mich fragen wird, was ich bekomme) und wenn ja, wieviel ist da so üblich (z. B. pro Seite)? Ich will ihn ja nicht übermäßig abzocken. Andererseits solls auch nicht ganz umsonst sein, schließlich verbringe ich ja meine Freizeit damit. Vielleicht hat ja jemand von Euch schon mal sowas machen lassen oder gemacht und kann mir einen Tipp geben. Besten Dank vorab. Gruß! Maschi

Antwort 1 von Grenzgänger

Hallo Maschi,

Ich geh davon aus, das du ein Textsystem benutzen wirst, das du gut kennst. Und damit weiss dein Auftraggeber, wie lange du bei einem fertigen Text (halbfertigen, unformatierten Rohscript) brauchen wirst.

Frag einfach, was die erste Variante (der Ausfall) kosten sollte und dann entscheide selbst.

Nutz die Notlage nicht aus, irgendwann kommst du vielleicht auch in eine solche Situation.
Aktuell wird es dir niemand danken.

Grenzgänger

Antwort 2 von Maschi63

Hallo Grenzgänger!

Das versteh ich jetzt nicht ganz. Was meinst Du mit "erste Variante (der Ausfall)"? Das Ganze wird eine ganz normal Word-Datei, geschrieben nach bestimmten Vorschriften, die ich dazubekomme.

Früher war es so, dass man einen bestimmten Betrag für eine Textseite verlangen konnte und wenn Kompliziertes (Tabellen, Diagramme...) dabei war, dann mehr. Aber das ist schon sehr lange her. Aktuell bin ich nicht mehr auf dem Laufenden.

Die Notlage ausnutzen will ich natürlich auf keinen Fall.

Gruß! Maschi

Antwort 3 von Knubbel

Hallo Maschi,

wenn du den "Auftraggeber" nur flüchtig kennst, verlange doch einfach 1 €-ct / Anschlag. Bei einer Diplomarbeit kommst du dann locker auf mehrere hundert €. Vergiss aber dabei nicht, den Nebenjob beim Finanzamt anzumelden!

Wenn du allerdings einem Studenten einen Gefallen tuen willst, lass dich doch anschließend mal auf ein Bier (oder Glas Wein) einladen. Vielleicht dankt dir dann der zuküftige Dipl. es auf seine Weise.

Es ist für mich nicht richtig nachvollzierbar, willst du was verdienen, oder Jemandem einen Gefallen tun?

mfg Knubbel

Antwort 4 von Griemokhan

Mach es ihm für ohne Geld.
Aber bitte nicht mit Word.

Dürfen Diplomer ihre Arbeiten überhaupt ihre Arbeiten mit Word erstellen
- selbst wenn´s gehen würde?

Antwort 5 von administrator*

moin,
warte mal noch vier fünf arbeitstage, da bekommst du dann kompetente hilfe!
dein link inklusive ip adresse ist beireits beim finanzamt gemeldet.

schöne weihnachten,
mfg

Antwort 6 von Griemokhan

Zum Glück haben Administratoren wenig Ahnung vom Steuerrecht.

Antwort 7 von Knubbel

Hi,

Für mich gibt es nur 2 Optionen:

1) Ich will Geld verdienen (scheint mir auch die Option zu sein, die Maschi verfolgt)
Dann muss man versuchen den Marktpreis (oder mehr) heraus zu holen.
- Hier muss man halt selbst seine Tätigkeit / Fähigkeit bewerten und versuchen diese in bare Münze umwandeln -

2) Ich tue Einem einen Gefallen (egal ob Kumpel oder flüchtigem Bekannten)
Dann mache ich sowas ehrenamtlich und mit gleicher Sorgfalt. Für ein "Danke" im Anschluss bin ich natürlich auch empfänglich.

mfg Knubbel

NS:
Ich war auch mal Student und weiß wie "locker" das Geld in so einer Situation ist.

Antwort 8 von Knubbel

@ Griemokhan ,

du hast mich jetzt verwirrt!

Warum nicht in Word?
Was soll da nicht gehen?
Warum dürfen Dipl. ihre Arbeit nicht in Word verfassen?

Ich bin schon ne Zeit lang aus dem Geschäft. Aber es würde mich schon interessieren, warum Word nicht geeignet / zugelassen ist.

mfg Knubbel

Antwort 9 von Griemokhan

Antwort 10 von Knubbel

@ Griemokhan ,

das beantwortet nicht meine Fragen.

mfg Knubbel

Antwort 11 von Griemokhan

Du fragst:
Zitat:
Warum nicht in Word? Was soll da nicht gehen?


Wenn die Seite der Uni Frankfurt nicht reicht, sagt vielleicht die Seite der Uni Salzburg mehr dazu:

http://www.sbg.ac.at/psy/infos/latex/warum.htm

Und zur Frage
Zitat:
Warum dürfen Dipl. ihre Arbeit nicht in Word verfassen?
verweise ich darauf, dass ich nicht behauptet habe, man dürfte das nicht, sondern gefragt habe, ob ...

Interessant ist aber schon, dass Universitäten - wie hier als Beispiel die Uni Mannheim - zu ihren Formatierungsvorgaben zu Diplomarbeiten Formatierungsvorlagen in LaTex beifügen:

http://www.bwl.uni-mannheim.de/wifo1/ger/index.html?../p/3_4.html

Antwort 12 von hallogen

Ja und -und wie viel nu?

Antwort 13 von Heiko1985

Zitat:
Du fragst:
Warum nicht in Word? Was soll da nicht gehen?
Ich habe meine Diplomarbeit komplett in Word 2000 geschrieben. Am Ende war sie 200 Seiten lang, mit vielen Bildern und eingebetteten Excel-Sheets. Dazu noch sämtliche Kapitelüberschrieben und Unter-Überschriften mit der automatischen Nummerierung erstellt.
Und was war? Ich hatte keine der Probleme, die auf Griemokhans genannter Internetseite zu lesen waren.

Klar, wenn Word für größere Dokumente gemacht wäre, dann hieße es nicht Word sondern "Absatz" oder "Kapitel". Ein paar kleinere Macken hab ich auch zu spüren bekommen. Aber die ließen sich mich ein bisschen rumtricksen ganz gut umgehen.

Zitat:
Warum dürfen Dipl. ihre Arbeit nicht in Word verfassen?
Afaik kann dir keiner vorschreiben, mit welchem Computerprogramm du deine Arbeit schreiben musst. Schließlich ist Word ein kostenpflichtiges Programm, das nicht jeder (legal) besitzt. Du darfst die Arbeit auch mit der Schreibmaschine schreiben, wenn du willst. Die eigentliche Arbeit ist ohnehin nur in der Papierform gültig.


@Topic:
Ich würde einen Stundenlohn vereinbaren. Musst ja nicht erbarmungslos zuschlagen. 3 bis 8 € würde ich sagen. Einfaches Abtippen ist ja nicht die härteste Arbeit...

Antwort 14 von Nhuya

Überleg dir doch, wiviele Stunden du ungefähr dafür brauchst und einen Stundenlphn (den vorher überlegen). Dann überschlägst du das Ganze und machst daraus deinen Preis.

Antwort 15 von Heiko1985

@Nhuya
Jo, das klingt gut!

Antwort 16 von Grenzgänger

Hallo Maschi63,
Zitat:
Das versteh ich jetzt nicht ganz. Was meinst Du mit "erste Variante (der Ausfall)"?


Sorry, ich hab mich dumm ausgedrückt:

Du bist die zweite Variante zur Erstellung der Diplomarbeit :-)
Die erste ist ausgefallen.

Noch dümmer ausgedrückt :-)

Grenzgänger

Antwort 17 von mcc2

Hi maschi,
Schau mal hier
http://www.google.de/search?hl=de&q=schreibarbeiten+preise&btnG=Goo..., die ersten zwei Links scheinen mir einen guten Ueberblick zu geben.
Gruss
Stefan

Antwort 18 von Maschi63

Hallo alle zusammen!

Besten Dank für die zahlreichen Antworten.
In mcc2´s Link hab ich gefunden, was ich wissen wollte. Irgendwie hatte ich selber nichts gefunden - wohl nicht den richtigen Suchbegriff eingegeben, jedenfalls danke.

Zu den anderen Links:
Von "LaTex" hatte ich noch nie zuvor was gehört, scheint nicht schlecht zu sein, sicher aber auch so ähnlich wie Word. Naja egal, ich hab das sowieso nicht auf meinem PC.
Ich schreibe in Word 2003. Der Beschreibung nach, die ich dazubekommen habe, ist die Arbeit in Word zu schreiben. Da steht sowas, wie z. B. welche Schriftart und -größe, welcher Zeilenabstand, Seitenränder etc.
Soweit ich weiß, wird die Arbeit in Papierform abgegeben.

Ich will ihn natürlich nicht abzocken, ich wollte nur mal eine grobe Orientierung haben. Und falls er mir von sich aus was geben will, dann möchte ich natürlich auch nicht zuviel annehmen. Es soll schon im Rahmen einer Gefälligkeit bleiben. Es ist übrigens kein junger Student, er hat schon seit Jahren eine feste Arbeit.

Ich danke Euch nochmals für Eure Hilfe.

Gruß! Maschi

Antwort 19 von SevenOffNein

Hallo Maschi,

ich will mit etwas Verspätung auch noch gerade meinen Senf dazu geben.

Machs ihm bloß nicht umsonst oder für ´n Appel und ´n Ei, wie hier einige vorgeschlagen haben!

Bei einem
- wirklich guten Freund, der
- selber wenig Geld hat
- selber nicht dazu in der Lage ist, die Arbeit abzutippen (weil er z.B. behindert ist)
- von dem du denkst, dass er dir ebenfalls seine Arbeitskraft in ähnlichem Umfang zur Verfügung stellen würde,

wäre das was Anderes.

Aber nach dem, was du schreibst, trifft nichts davon zu. Also würde ich mich bei einem professionellen Schreibbüro mal nach deren Preisen erkundigen und dann einen "flüchtigen-Bekanntschaftsbonus" abziehen. Mal nen Brief schreiben für jemanden, geht m.E. auch noch für nen feuchten Händedruck, aber gleich ne ganze Diplomarbeit zumal für jemanden, der vermutlich mehr verdient als du, würde ich mir auch vernünftig bezahlen lassen.

Jawoll! ;-)

Gruß
Seven

such -> sevenoffnein

Antwort 20 von Maschi63

Danke auch Dir, Seven.
Inzwischen war er bei mir und hat mir alles gebracht für die Arbeit.
Also: Ich muss sie doch nicht abtippen, er hat sie bereits geschrieben und auf Disketten gespeichert. Er kennt sich nur nicht so mit Word aus und ich soll sie ihm entsprechend der Vorgaben formatieren (z. B. Tabellen richtig darstellen usw.), durchlesen und Fehler ausbessern. Da wird es für mich doch nicht ganz so umfangreich wie ich anfangs angenommen hatte.

Mal sehen wie wir es nun mit Bezahlung machen. Er hatte schon was angedeutet von "mir was dafür geben...".

Gruß! Maschi

Antwort 21 von hallogen

Hi Maschi63
Frag ihn doch einfach mal ob er die Plauderecke im SupportNet kennt.
P.S. oder gib mir sein Emailadresse dann frag ich ihn;-)))

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