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Frage
Hallo und servus!
Hier liegt mein Problem: Ich interessiere mich sehr für die neue nikon d70s. Problem Nummer 1 ist wie immer die Kohle: Als Kit mit dem 18-70er gerade noch erschwinglich erhalte ich nur ein mittelmäßiges Objektiv, bezogen auf "Tele" und "Lichtstärke". Das bedeutet, dass ein weiteres Telezoom (100-300 oder ähnlich) dazukommt. Da einige tausend Euro für ein lichtstarkes Objektiv a la 2,8 nicht drin sind wird auch hier ein Kompromiss stattfinden. Jetzt hat man also das Traumstück mit "mittelmäßigen" Objektiven in der Hand und steht vor dem nächsten Problem: Diese Kamera beginnt mit einer Lichtstärke von 200!!! Ich rechne nun fest mit unzureichenden Aufnahmen, da iso 200 doch schon körniger ist (zumindest bei der chemischen Fotografie) und die Abbildungsqualität der gewählten Objektive die Fotos vermutlich auch nicht besser macht.
Dann soll man bekanntlich 2 Blenden abblenden, um die beste Bildqualität zu erreichen. Dies bedeutet im starken Zoombereich wird von 5,6 auf 11 abgeblendet, um die beste Bildqualität des Objektivs zu erreichen. Somit sind Freihandaufnahmen auch meist nicht möglich, oder ? Wenigstens rentiert sich dann (gerade deswegen??) die höhere Lichtempfindlichkeit. Wer hat diesbezüglich Erfahrungen und Ratschläge?
Bisher habe ich mit einer Nikon F801S (chemisch) und einer Olympus C750 UZ digital fotografiert.
Auf eure Meinung bin ich gespannt,
schöne Grüße
Klaus
Antwort 1 von Performa01
Deine Überlegungen sind (fast) alle richtig, bis auf einen Punkt: Das Bildrauchen bzw. die "Körnigkeit".
Digitale SLRs sind wesentlich rauschärmer als die kompakten DigiCams, weil sie einen größeren (und damit lichtempfindlicheren) Sensor haben. Im Klartext: Die Nikon D70 ist selbst bei ISO 400 immer noch rauschärmer als jede Consumer Digicam mit ISO 100.
Generell erzeugt eine D-SLR weniger Bildstörungen als Chemiefilm vergleichbarer Empfindlichkeit. Das heißt, die "Körnigkeit" des Films ist deutlich stärker als das Sensorrauschen einer D-SLR.
Wegen des größeren Sensors müssen aber auch die Objektive größer sein - und daher haben preiswerte Exemplare nur eine bescheidene Lichtstärke. Damit schließt sich der Teufelskreis: Die Consumer-DigiCam mit ihrem kleinen Sensor rauscht zwar deutlich mehr, dafür haben bessere Exemplare auch eine ordentliche Lichtstärke (durchaus bis zu zwei Lichtwerte besser als ein billiges Standardzoom für eine SLR). Daraus folgt, daß der Vorteil des geringeren Bildrauschens durch die lichtschwachen Optiken wieder zunichte gemacht wird.
Wenn Dein Budget begrenzt ist und Du mit LowEnd Optiken vorlieb nehmen mußt, dann ist das wie der berühmte Porsche mit der Käfer-Bereifung ;-)
Es bleibt aber immerhin der Vorteil der höheren Geschwindigkeit, sowohl bei der Serienbildfunktion wie auch - und vor allem! - beim Autofokus.
Der Autofokus einer D-SLR funktioniert auch bei schwachen Lichtverhältnissen zuverlässig, wo jede herkömmliche Digicam schon längst aufgegeben hat. Zudem ist er um ein vielfaches schneller, was sich insgesamt in einer deutlich geringeren Auslöseverzögerung bemerkbar macht. Diesen Vorteil bleibt ausnahmsweise auch dann erhalten, wenn man preiswerte Objektive (ohne Ultraschallmotor) einsetzt, denn das Problem ist weniger die Geschwindiglkeit des Objektivs, als die bereits erwähnte Empfindlichkeit - und damit Erkennungssicherheit - der AF-Sensoren.
Ich hoffe, Dir die Entscheidung nun noch ein Stückchen scherer gemacht zu haben ;-)
Digitale SLRs sind wesentlich rauschärmer als die kompakten DigiCams, weil sie einen größeren (und damit lichtempfindlicheren) Sensor haben. Im Klartext: Die Nikon D70 ist selbst bei ISO 400 immer noch rauschärmer als jede Consumer Digicam mit ISO 100.
Generell erzeugt eine D-SLR weniger Bildstörungen als Chemiefilm vergleichbarer Empfindlichkeit. Das heißt, die "Körnigkeit" des Films ist deutlich stärker als das Sensorrauschen einer D-SLR.
Wegen des größeren Sensors müssen aber auch die Objektive größer sein - und daher haben preiswerte Exemplare nur eine bescheidene Lichtstärke. Damit schließt sich der Teufelskreis: Die Consumer-DigiCam mit ihrem kleinen Sensor rauscht zwar deutlich mehr, dafür haben bessere Exemplare auch eine ordentliche Lichtstärke (durchaus bis zu zwei Lichtwerte besser als ein billiges Standardzoom für eine SLR). Daraus folgt, daß der Vorteil des geringeren Bildrauschens durch die lichtschwachen Optiken wieder zunichte gemacht wird.
Wenn Dein Budget begrenzt ist und Du mit LowEnd Optiken vorlieb nehmen mußt, dann ist das wie der berühmte Porsche mit der Käfer-Bereifung ;-)
Es bleibt aber immerhin der Vorteil der höheren Geschwindigkeit, sowohl bei der Serienbildfunktion wie auch - und vor allem! - beim Autofokus.
Der Autofokus einer D-SLR funktioniert auch bei schwachen Lichtverhältnissen zuverlässig, wo jede herkömmliche Digicam schon längst aufgegeben hat. Zudem ist er um ein vielfaches schneller, was sich insgesamt in einer deutlich geringeren Auslöseverzögerung bemerkbar macht. Diesen Vorteil bleibt ausnahmsweise auch dann erhalten, wenn man preiswerte Objektive (ohne Ultraschallmotor) einsetzt, denn das Problem ist weniger die Geschwindiglkeit des Objektivs, als die bereits erwähnte Empfindlichkeit - und damit Erkennungssicherheit - der AF-Sensoren.
Ich hoffe, Dir die Entscheidung nun noch ein Stückchen scherer gemacht zu haben ;-)
Antwort 2 von Performa01
Ergänzung:
Um eine D-SLR vernünftig ausnutzen zu können, muß man nicht unbedingt "einige tausend Euro" ausgeben. Es gibt preiswerte Alternativen von Fremdherstellern, die punkto Abbildungsleistung den wesentlichen teureren Originalobjektiven nicht nachstehen, teilweise diese sogar übertreffen.
Hier eine Auswahl bewährter und guter Optiken, die man sogar für den professionellen Einsatz empfehlen kann und die dennoch preiswert sind:
Sigma AF 18-50mm 2.8 EX DC Asp IF
Sigma AF 70-200mm 2.8 EX APO HSM IF
Tamron SP AF 28-75mm 2.8 XR Di LD Asp IF Makro
Tokina AT-X 12-24mm 4.0
Unter der Berücksichtigung des Cropfaktors (1.5 bei Nikon) wird aus dem 70-200 ohnehin ein 105 - 300mm, was für den Hausgebrauch reichen sollte. Notfalls gibt es auch noch Telekonverter mit 1.4x und 2x dafür.
Unbedingt empfehlenswert ist auch eine lichtstarke Festbrennweite für den bevorzugten Einsatzbereich - mit der 50mm-Standardoptik der Hersteller bekommt man meist für wenig Geld ein hochwertiges und sehr lichtstarkes Objektiv (Blendenöffnung 2.0 oder besser).
Um eine D-SLR vernünftig ausnutzen zu können, muß man nicht unbedingt "einige tausend Euro" ausgeben. Es gibt preiswerte Alternativen von Fremdherstellern, die punkto Abbildungsleistung den wesentlichen teureren Originalobjektiven nicht nachstehen, teilweise diese sogar übertreffen.
Hier eine Auswahl bewährter und guter Optiken, die man sogar für den professionellen Einsatz empfehlen kann und die dennoch preiswert sind:
Sigma AF 18-50mm 2.8 EX DC Asp IF
Sigma AF 70-200mm 2.8 EX APO HSM IF
Tamron SP AF 28-75mm 2.8 XR Di LD Asp IF Makro
Tokina AT-X 12-24mm 4.0
Unter der Berücksichtigung des Cropfaktors (1.5 bei Nikon) wird aus dem 70-200 ohnehin ein 105 - 300mm, was für den Hausgebrauch reichen sollte. Notfalls gibt es auch noch Telekonverter mit 1.4x und 2x dafür.
Unbedingt empfehlenswert ist auch eine lichtstarke Festbrennweite für den bevorzugten Einsatzbereich - mit der 50mm-Standardoptik der Hersteller bekommt man meist für wenig Geld ein hochwertiges und sehr lichtstarkes Objektiv (Blendenöffnung 2.0 oder besser).
Antwort 3 von Klaus_Probe
Hallo Performa01,
vielen Dank für die ausführliche Hilfe. Deine Antworten haben mir weitergeholfen. Ich schwanke jetzt nur noch zwischen der Nikon D70S und der Canon EOS 350 D. Ich bin mir im Klaren darüber, dass solche (Geschmacks-)Fragen schwer zu beantworten sind würde mich aber trotzdem über deine (eure?) Meinung freuen.
Gruß
Klaus
vielen Dank für die ausführliche Hilfe. Deine Antworten haben mir weitergeholfen. Ich schwanke jetzt nur noch zwischen der Nikon D70S und der Canon EOS 350 D. Ich bin mir im Klaren darüber, dass solche (Geschmacks-)Fragen schwer zu beantworten sind würde mich aber trotzdem über deine (eure?) Meinung freuen.
Gruß
Klaus
Antwort 4 von Performa01
Hallo Klaus,
wie Du selbst schon sagst, ist die Frage (Nikon oder Canon) weitestgehend Geschmackssache. Normalerweise würde ich an dieser Stelle sagen, daß man nicht alleine die Kamera, sondern das gesamte System - also sämtliches verfügbare Zubehör - betrachten sollte. Es wäre z.B. ärgerlich, wenn man sich eines Tages einem fotografischen Thema widmen möchte, für welches der Hersteller der eigenen Kamera keine Lösung anbietet, man nur deswegen das System wechseln und alle bisherigen Investitionen (Objektive, Blitzgeräte etc.) abschreiben muß. Aber gerade Canon und Nikon haben heute (nachdem Nikon die technische Entwicklung in den 80er Jahren verschlafen hatte und damit die Marktführerschaft an Canon abtreten mußte, mittlerweile jedoch den Anschluß wieder gefunden hat) alles zu bieten, was man als KB-Fotograf erwarten kann, wie z.B. hochentwickelte, problemlose und leistungsfähige Blitzsysteme und ein komplettes Objektivsortiment für alle denkbaren Aufgaben.
Mir fällt auf Anhieb nur ein echtes Unterscheidungskriterium ein, welches die Wahl zwischen einer D70s und EOS 350D beeinflußen könnte. Die Canon hat einen 8 Megapixel-Sensor mit wirksamen Antialiazing-Filter, während Nikon sich mit 6 Megapixeln begnügt und auf ein derartiges Filter verzichtet, um meßtechnisch eine ähnlich gute Bildauflösung zu erreichen (vorzutäuschen?). Der Nachteil dieser Methode liegt auf der Hand: Feinste Strukturen werden weniger gut aufgelöst, stattdessen entstehen Artefakte (künstliche Strukturen), die bei manchen Motiven bei starker Vergrößerung ziemlich augenfällig werden können.
Wenn also noch keine teuren Objektive vorhanden sind, dann würde ich persönlich eher zur EOS 350D tendieren und mich somit für das Canon-System entscheiden. Dies auch deshalb, weil es bei Canon in der nächsthöheren Preisklasse mit der EOS 20D ein absolute Top-Kamera mit unschlagbarem Preis/Leistungs-Verhältnis gibt, wogegen Nikon oberhalb der D70 (abgesehen vom sündhaft teuren Profimodell D2X) nichts überzeugendes anzubieten hat.
wie Du selbst schon sagst, ist die Frage (Nikon oder Canon) weitestgehend Geschmackssache. Normalerweise würde ich an dieser Stelle sagen, daß man nicht alleine die Kamera, sondern das gesamte System - also sämtliches verfügbare Zubehör - betrachten sollte. Es wäre z.B. ärgerlich, wenn man sich eines Tages einem fotografischen Thema widmen möchte, für welches der Hersteller der eigenen Kamera keine Lösung anbietet, man nur deswegen das System wechseln und alle bisherigen Investitionen (Objektive, Blitzgeräte etc.) abschreiben muß. Aber gerade Canon und Nikon haben heute (nachdem Nikon die technische Entwicklung in den 80er Jahren verschlafen hatte und damit die Marktführerschaft an Canon abtreten mußte, mittlerweile jedoch den Anschluß wieder gefunden hat) alles zu bieten, was man als KB-Fotograf erwarten kann, wie z.B. hochentwickelte, problemlose und leistungsfähige Blitzsysteme und ein komplettes Objektivsortiment für alle denkbaren Aufgaben.
Mir fällt auf Anhieb nur ein echtes Unterscheidungskriterium ein, welches die Wahl zwischen einer D70s und EOS 350D beeinflußen könnte. Die Canon hat einen 8 Megapixel-Sensor mit wirksamen Antialiazing-Filter, während Nikon sich mit 6 Megapixeln begnügt und auf ein derartiges Filter verzichtet, um meßtechnisch eine ähnlich gute Bildauflösung zu erreichen (vorzutäuschen?). Der Nachteil dieser Methode liegt auf der Hand: Feinste Strukturen werden weniger gut aufgelöst, stattdessen entstehen Artefakte (künstliche Strukturen), die bei manchen Motiven bei starker Vergrößerung ziemlich augenfällig werden können.
Wenn also noch keine teuren Objektive vorhanden sind, dann würde ich persönlich eher zur EOS 350D tendieren und mich somit für das Canon-System entscheiden. Dies auch deshalb, weil es bei Canon in der nächsthöheren Preisklasse mit der EOS 20D ein absolute Top-Kamera mit unschlagbarem Preis/Leistungs-Verhältnis gibt, wogegen Nikon oberhalb der D70 (abgesehen vom sündhaft teuren Profimodell D2X) nichts überzeugendes anzubieten hat.
Antwort 5 von weissvonnix
Tja, vor dieser Entscheidung stang ich auch schon: Die Canon hatte auf dem Papier aufgrund ihrer höheren Auflösung und ihrer Schnelligkeit Vorteile, während die Nikon bei der Handhabung (jeweils 1 Wählrad für Zeiten und Blenden) und dem größeren Monitor Vorteile bot.
Ich bin aber recht schnell von der Canon abgekommen aus einem ganz bestimmten Grund: Sie ist mir schlicht zu klein. Ich habe relativ große Hände, und da passt mir eine Kamera, die etwas größer und ruhig auch etwas schwerer ist, besser.
Für mich gab es danach nur die Alternative zwischen einer Nikon d70s und einer Canon 20d, und ich habe mir dann meine Memory-Card eingesteckt und habe mit beiden Kameras Vergleichsfotos gemacht. Das Ergebnis war überraschend: Trotz 2 MP weniger an nomineller Auflösung schienen mir die Bilder der Nikon detailreicher zu sein. Die Aufnahmen der Canon waren weicher und in den Farben kräftiger, allerdings hat man eh bei Canon das Problem, ein reines Weiß zu erzielen; Amerikaner lieben es eher bonbonfarbig, und das sieht man den Bildern auch an.
Mein Fazit ist: Ich warte auf die nächste Nikon mit 8 MP.
Grüße
Ich bin aber recht schnell von der Canon abgekommen aus einem ganz bestimmten Grund: Sie ist mir schlicht zu klein. Ich habe relativ große Hände, und da passt mir eine Kamera, die etwas größer und ruhig auch etwas schwerer ist, besser.
Für mich gab es danach nur die Alternative zwischen einer Nikon d70s und einer Canon 20d, und ich habe mir dann meine Memory-Card eingesteckt und habe mit beiden Kameras Vergleichsfotos gemacht. Das Ergebnis war überraschend: Trotz 2 MP weniger an nomineller Auflösung schienen mir die Bilder der Nikon detailreicher zu sein. Die Aufnahmen der Canon waren weicher und in den Farben kräftiger, allerdings hat man eh bei Canon das Problem, ein reines Weiß zu erzielen; Amerikaner lieben es eher bonbonfarbig, und das sieht man den Bildern auch an.
Mein Fazit ist: Ich warte auf die nächste Nikon mit 8 MP.
Grüße
Antwort 6 von Klaus_Probe
Hallo und Danke!
Ihr habt mir wirklich gut geholfen. Meine fotagrafischen Ambitionen werden von beiden Marken abgedeckt, das wäre kein Problem. Ansonsten sind meine Hände sind nicht sehr groß, deshalb wäre die Größe der Kamera nicht so relevant. Andererseits ist die Idee mit der Speicherkarte natürlich spitze: Man probiert beide Marken aus und vergleicht zuhause in aller Ruhe.
Herzlichen Dank nochmals und viele Grüße
Klaus
Ihr habt mir wirklich gut geholfen. Meine fotagrafischen Ambitionen werden von beiden Marken abgedeckt, das wäre kein Problem. Ansonsten sind meine Hände sind nicht sehr groß, deshalb wäre die Größe der Kamera nicht so relevant. Andererseits ist die Idee mit der Speicherkarte natürlich spitze: Man probiert beide Marken aus und vergleicht zuhause in aller Ruhe.
Herzlichen Dank nochmals und viele Grüße
Klaus
Antwort 7 von weissvonnix
Klaus,
würde mich freuen, wenn du weiter von deinen Erfahrungen berichtest: 4 Augen sehen mehr als 2...
Achte darauf, möglichst gleichartige oder noch besser: gleiche Objektive (Fremdobjektive) an den Kameras zu verwenden und den Bildausschnitt gleich zu wählen.
Beide Kameras speichern übrigens automatisch die exif-Daten, so dass du mit einem geeigneten Programm zuhause sofort sehen kannst, mit welcher Kamera das Bild gemacht wurde.
Bin gespannt auf deine Erfahrungen!
Grüße
würde mich freuen, wenn du weiter von deinen Erfahrungen berichtest: 4 Augen sehen mehr als 2...
Achte darauf, möglichst gleichartige oder noch besser: gleiche Objektive (Fremdobjektive) an den Kameras zu verwenden und den Bildausschnitt gleich zu wählen.
Beide Kameras speichern übrigens automatisch die exif-Daten, so dass du mit einem geeigneten Programm zuhause sofort sehen kannst, mit welcher Kamera das Bild gemacht wurde.
Bin gespannt auf deine Erfahrungen!
Grüße
Antwort 8 von klaus_Probe
Hallo weissvonnix,
ich habe heute im Mediamarkt beide Kameras "probebefummelt", um einen ersten Eindruck zu erhalten. Ich habe festgestellt, dass die Nikon vom Bodygefühl besser in den Händen liegt und die Canon besser zu bedienen ist. Ausserdem war an beiden das "Kit-Objektiv" montiert, sodass ich den Autofokus ausprobieren konnte. Der hat dann bei der Canon deutlich schneller scharfgestellt. Auch war die Auslösegeschwindigkeit angenehm schnell bei der canon, während an der Nikon das Auslösen ohne Speicherkarte leider nicht möglich war.
An der Canon ist mir ausserdem positiv aufgefallen, dass der Kontrastumfang mit und ohne Blitz am bordeigenen Monitor hoch ist, will heissen dass ein Foto im Kaufhaus mit vielen hellen und dunklen Stellen angenehm viel Zeichnung in den Lichtern und Schatten hatte. Es gab keine ausgefressenen Stellen auf dem (leider kleinen) Monitor.
Ich werde mir demnächst mehr Zeit nehmen um da mal ausführlicher dranzubleiben.
Gruß
Klaus
ich habe heute im Mediamarkt beide Kameras "probebefummelt", um einen ersten Eindruck zu erhalten. Ich habe festgestellt, dass die Nikon vom Bodygefühl besser in den Händen liegt und die Canon besser zu bedienen ist. Ausserdem war an beiden das "Kit-Objektiv" montiert, sodass ich den Autofokus ausprobieren konnte. Der hat dann bei der Canon deutlich schneller scharfgestellt. Auch war die Auslösegeschwindigkeit angenehm schnell bei der canon, während an der Nikon das Auslösen ohne Speicherkarte leider nicht möglich war.
An der Canon ist mir ausserdem positiv aufgefallen, dass der Kontrastumfang mit und ohne Blitz am bordeigenen Monitor hoch ist, will heissen dass ein Foto im Kaufhaus mit vielen hellen und dunklen Stellen angenehm viel Zeichnung in den Lichtern und Schatten hatte. Es gab keine ausgefressenen Stellen auf dem (leider kleinen) Monitor.
Ich werde mir demnächst mehr Zeit nehmen um da mal ausführlicher dranzubleiben.
Gruß
Klaus

