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Grossrechner bauen





Frage

Hallo! Mir kam gerade so ein Gedanke: Ich habe eine gutgehende Webseite mit vielen Besuchern. Javascript gibt mir Zugriff auf die Prozessorleistung aller Kundenrechner und das vollkommen kostenlos! Das müsste man sich doch zu nütze machen können? Daraus könnte man mit Ajax doch so eine Art Riesencluster aus allen Webseitenusern basteln und hat dann quasi so eine Art Grossrechner. Also so ähnlich wie Seti at Home nur direkt online und vernetzt! Vielleicht könnte man die Rechenleistung dann auch an Kunden aus der Industrie vermieten? Was meint ihr? DD

Antwort 1 von Friedel

Gute Idee. Noch mehr Geld könntest du wahrscheinlich verdienen, indem du das Geheimniss verrätst, wie dir JavaScript Zugriff auf die Prozessorleistung von irgendwelchen Rechnern gibt.

Antwort 2 von DanielDüsentrieb

Oh! Ich wusste leider nicht, dass Javascript nicht vom lokalen Computer des Surfers ausgeführt wird. Aber wie funktioniert es denn dann? Zauberei? ;-)

Aber im Ernst, ich hab ja nicht gesagt, dass ich die ganze Rechnerleistung bekommen kann. Oder wo liegt Dein Einwand? Ich weiss, dass Du Dich auskennst, deshalb kann ich Deinen Beitrag überhaupt nicht verstehen.

Antwort 3 von Lutz1965

Antwort 4 von Primut

Na ja, von der Sache her müssen ja bloß genug Leute mitmachen, ...
Viel Spaß dabei, mal ganz unabhängig davon, was du überhaupt berechnen willst. ;-))))

We support peaceful, free and open research and hope to build an...

Gruß
    Primut


Antwort 5 von rfb

Rechnernetz auf JavaScript-Basis
JavaScript wird auf dem Userrechner ausgeführt, allerdings unterliegt die Rückkommunikation mit dem Server starken Beschränkungen, die vom Userrechner bestimmt werden. Also kein sehr zuverlässiges System.
Zudem ist JavaScript eine lahme Interpretersprache. Wenn du den gleichen Aufwand wie für dieses Netzwerk in ein kompiliertes Programm auf deinem Rechner investierst ist dieses wahrscheinlich schneller und leistungsfähiger (und zuverlässiger) als der ganze Supercompiverbund.

Antwort 6 von DanielDüsentrieb

@Primut
Wie rfb ja schon richtig anmerkt, wäre Javascript sicher nicht die erste Wahl für ein Netz von freiwilligen Clients. Aber das Geniale (sorry wg. Eigenlob) ist ja, dass die Leute gar nichts davon merken. Sie surfen ganz unbekümmert auf meiner Webseite und ahnen nicht, dass ein bekannter Autohersteller gerade eine Crashtestsimulation eines neuen Prototyps vom Cluster berechnen lässt und dafür übelst Kohle an mich abdrückt! ;-)

Zitat:
Zudem ist JavaScript eine lahme Interpretersprache.

Das macht nichts. Die Parallelität der grossen Anzahl bringts am Ende.

DD

Antwort 7 von Mikoop

Hallo,
Zitat:
Aber das Geniale (sorry wg. Eigenlob) ist ja, dass die Leute gar nichts davon merken. Sie surfen ganz unbekümmert auf meiner Webseite und ahnen nicht, dass ein bekannter Autohersteller gerade eine Crashtestsimulation eines neuen Prototyps vom Cluster berechnen lässt und dafür übelst Kohle an mich abdrückt! ;-)

Und kurz vor dem Ergebnis schliesst der wichtiste Client seinen Browser....

Und überhaupt : wielange bleiben denn deine Besucher auf deiner Website? Stunden?
Schau dir doch mal seti@home an, damit du einen Überblick über den Aufwand bekommst...

Gruss und gute Nacht,

Mikoop

Antwort 8 von :.hallogen.:

Zitat:
Sie surfen ganz unbekümmert auf meiner Webseite und ahnen nicht, dass ein bekannter Autohersteller gerade eine Crashtestsimulation eines neuen Prototyps vom Cluster berechnen lässt und dafür übelst Kohle an mich abdrückt! ;-)


.....kurz vor Ende der Berechnung komm ich dann über den Proxy der Uni Běijīng auf Deine Seite und rechne ahnungslos auch ein bischen mit . Da woll´n wir dann mal sehen aus welchem Land das neue golfähnliche Auto kommt.

Antwort 9 von rfb

Zitat:
Aber das Geniale (sorry wg. Eigenlob) ist ja, dass die Leute gar nichts davon merken
wie kommst du denn da drauf?

Hatte ich nicht schon erwähnt, dass JavaScript im Regelfall keine Möglichkeit zur Serverkommunikation hat? Außer übers Versenden von Formularen oder dem Aufrufen von URLs. Und das fällt sehr wohl auf (und ist oft zudem blockiert).

Antwort 10 von DanielDüsentrieb

Zitat:
Und überhaupt : wielange bleiben denn deine Besucher auf deiner Website? Stunden?

Is egal. Wenn einer geht, kommt der Nächste.

@hallogen
Die Clients kennen ja nicht den Plan. Nur ihre kleine Teilrechenaufgabe.

Zitat:
Hatte ich nicht schon erwähnt, dass JavaScript im Regelfall keine Möglichkeit zur Serverkommunikation hat?

Ajax kennste aber schon?

Zitat:
Außer übers Versenden von Formularen oder dem Aufrufen von URLs.

Was gibt es sonst noch für Requests, ausser GET und POST? Ausser HEAD ist da doch wohl nix wirklich gebräuchlich?

Zitat:
Und das fällt sehr wohl auf (und ist oft zudem blockiert).

Oft? ;-))))))))))))))))))


Was natürlich gar nicht geht, ist, dass man sich nicht vor Sabotage durch mutwillig manipulierte Clients schützen kann. War ja auch nur ne spassige Idee für die Plauderecke. ;-)

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