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Dauernd getrennt leben.





Frage

Hallo ,ich lebe seit zwei jahren getrennt , habe keine unterhaltspflichtige Kinder mehr (alle schon erwachsen), meine frau möchte sich aus folgendem grund nicht scheiden lassen: sie möchte später mal nicht von den errechten rentenanspruch leben sondern möchte die volle witwenrente also 62 % erhalten. Sie möchte also dauernt getrennt leben. was hätte das für auswirkungen für mich .sie selbst hat nur einen 400 € job hat und auch nicht mehr tun . mfg harald

Antwort 1 von PRUST

stell dir vor, du lernst in 2 jahren jemanden kennen. ihr wollt heiraten und kinder haben.

was nun? think about it.

Antwort 2 von bloedi

Zitat:
meine frau möchte sich aus folgendem grund nicht scheiden lassen: sie möchte später mal nicht von den errechten rentenanspruch leben sondern möchte die volle witwenrente also 62 % erhalten

Aber sonst gehts noch? Was intressiert dich noch was Sie möchte?

Antwort 3 von TheHappyJoker

Zitat:
(...) möchte die volle witwenrente also 62 % erhalten (...)

Ähm, bist du denn tod?! Sorry, aber verstehe nicht ganz...

Ansonten hör auf blödi!

<gruß thj>

Antwort 4 von SevenOffNein

Zitat:
blödi schrieb am 08.10.2006 um 13:53

Aber sonst gehts noch? Was intressiert dich noch was Sie möchte?

Genau. Was geht ihn schließlich die Mutter der gemeinsamen Kinder an, mit der er ein Vierteljahrhundert seines Lebens verbracht hat? ´Ehe.exe´ deinstallieren, Registry säubern - fertig.

Zitat:
TheHappyJoker schrieb am 08.10.2006 um 15:25

Ähm, bist du denn tod?!

LOL Ich glaube, er dachte da mehr an Absicherung für den Fall, dass...


Seven

Antwort 5 von Mikoop

Hallo,

Wie bei allen Ehen bist du auch in einem solchen Fall versorgungspflichtig, wenn deine Frau erwerbsunfähing wird, zB durch einen Unfall oder schwere Krankheit - das kann unter Umständen ganz schön teuer werden.
Im Falle deines Todes erhält Sie nicht nur Witwenrente, sondern erbt auch 50 % deines Eigentums. Willst du das ?

Entscheidend ist ja wohl dein Verhältnis zu deiner Frau, aber wenn die Kinder versorgt sind würde ich das nicht machen.

Mein Tipp : Lass dich von einem Fachanwalt beraten !!!


Gruss, Mikoop

Antwort 6 von gast***

Zitat:
Mein Tipp : Lass dich von einem Fachanwalt beraten !!!
das hat Sie wahrscheinlich schon lange getan, deshalb kommt sie wahrscheinlich auch auf so irrwitzige ideen.

Antwort 7 von Helferlinchen.

Haltet Ausschau nach einer Mediation bei einer qualifizierten Beratungsstelle wie dem SKF oder pro familia, wobei ich einer kirchlichen Beratungsstelle immer den Vorzug geben würde. Aber wenn man halt vorurteilsbeladen ist, geht pro familia zur Not auch.

Antwort 8 von bloedi

@thj,
Zitat:
möchte sich aus folgendem grund nicht scheiden lassen

Das ist doch berechnend, und es geht Ihr nur um die Watte. Warum sollte Man(n) darauf noch Rücksicht nehmen?

Sie lebt, er lebt, also alles easy...

Antwort 9 von Helferlinchen.

Zitat:
Warum sollte Man(n) darauf noch Rücksicht nehmen?

Weil sie sich auf gegenseitige Rücksichtnahme einmal geeinigt hatten.
Es ist doch schon bemerkenswert, dass der Threaderöffner nicht eine Schuldfrage thematisiert.
Auch er möchte sie wirtschaftlich sicherstellen und sucht hier nach GUTEN Ratschlägen, nicht nach egoistischen.

Um manche hier im Forum tut es mir echt leid.

Antwort 10 von bloedi

Zitat:
gegenseitige Rücksichtnahme

Oki dagegen habe ich doch nichts, im Gegenteil.

Aaber:
Zitat:
sondern möchte die volle witwenrente


Also ist das die von dir angesprochene Rücksichtnahme?

Er darf sterben und Sie kassieren
P.S.
Zitat:
Um manche hier im Forum tut es mir echt leid.

Mir erst...

Antwort 11 von rfb

Zitat:
Er darf sterben und Sie kassieren
wenn er tot ist, kanns ihm wurscht sein.

Die Frage ist eher nach eventuellen Unterhaltszahlungen die davor fällig werden. Solange die Ehe besteht - und bei entsprechenden Regelungen auch im Falle einer Scheidung - müssen sie sich gegenseitig im Bedarfsfall Unterhalt leisten. Eine Scheidung würde hier zumindest Klarheit bringen, auch die Möglichkeit des Unterhaltverzichts besteht ja. Dann würde aber natürlich die Witwenrente wegfallen.

Es steht also die Abwägung an: Risiko der Unterhaltszahlungen gegen finanzielle Absicherung im Todesfall.

Und eventuell die eigene weitere Lebensplanung, denn nur auf den Tod warten kanns ja nicht sein.

Antwort 12 von Nessus

Hi,

ich halte das für total berechnend und echt heftig von der Ex.
Das ist von ihr auf jeden Fall total egoistisch.

Tennung heißt man trennt sich, auch in dieser Hinsicht, da muß jede Partei mit den Nachteilen leben.
Zumal ein recht heftiges Problem hinzukommt: Der Trennungsunterhalt.
Dieser ist meist höher als der Unterhalt, der nach der Scheidung gezahlt wird.
Sollte im Trennungsjahr, resp. Zeit, der Gnädigen einfallen gesundheitliche Probleme zu bekommen, darfts du bis zum St. Nimmerleinstag blechen.
Nach der Scheidung sieht das wieder anderst aus, da kann es dir im Grunde egal sein.

Nach 3 Jahren nachweislicher Trennung akzeptiert der Gesetzgeber allerdings auch eine Scheidung, bei der nicht beide zustimmen. Die Ehe gilt nach 3 Jahren Trennung als gescheitert.

Lasse dich beraten, da dies IMHO echt fies ist und für die Tante nur eine unberechtigte soziale Absicherung darstellt, da der gemeinsame Rentenanspruch normalerweise schon geklärt ist. Ist schon heftig, wie schnell aus dem Traummann die Melkkuh mutiert.
Zum Glück erlebe ich gerade das Gegenteil, ein gutes Beispiel wie es laufen kann.

Nessus

@Helferlinchen
Du bist sowas von daneben, das glaubt man gar nicht. Setze mal die rosa Brille ab.

Antwort 13 von helmchen

Hallo Fragesteller,
Du schreibst nicht, wer die Scheidung eigentlich will.
Vielleicht will sich Deine Frau gar nicht von Dir trennen, weil sie denkt, die Ehe ist noch zu retten.
Ich wollte mich vor sechs Jahren auch nicht scheiden lassen, weil ich dachte, es kommt wieder in Ordnung, aber mein Mann hatte keine Lust mehr auf unsere Ehe und hat alles zerstört. Er hatte übers internet jede Menge Frauenbekanntschaften geschlossen und meinte, er müsse nochmal wie mit zwanzig den Herzensbrecher spielen. Als Nebeneffekt seiner "Spielchen" verlor ich total den Boden unter den Füßen, auch finanziell. Er hat damals schnell alle Ersparnisse weggeschafft und Konten aufgelöst.
Selbstverständlich habe ich auch alle Rentenansprüche verloren. Er hat eine gute Rente zu erwarten. Mir stehen später davon 199,- E zu (nach 13 Ehejahren). Er selber wird ca. 2000,-
bekommen. Es wurde alles so ausgerechnet von den Finanzexperten und vom Gericht und wird wohl stimmen Ob das gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt. Jeder darf wohl nach Belieben Existenzen vernichten mit seinen Sperenzchen.
Ich bekomme null E Unterhalt, habe dafür das kleine und renovierungsbedürftige Haus behalten, für das meine Eltern uns damals großzügig und ohne Formalitäten oder Quittungen Geld gegeben haben.
Er hat bei seinem überstürzten Auszug alles mitgenommen, was er für wertvoll und nützlich hielt.
Man muss wirklich immer beide Seiten hören und darf die Frau, um die es im Thread geht, nicht vorschnell verurteilen. Sie muss ja auch überleben können und -wie gesagt- wer weiss wirklich, wie es gewesen ist und ob sie die Scheidung überhaupt will
bzw. ob ihr Mann die Ehe an die Wand gefahren hat.

Antwort 14 von Psychologe

Du gibst Ihr ein Motiv Dich zu töten um dann die Rente zu kassieren. So wirst Du keine Nacht mehr ruhig schlafen! Folge sind stressbedingte psychosomatische Krankheitssymptome wie Magengeschwürdurchbruch, Tumore, Krebs, Leukämie. D.h. Du stirbst dann so oder so bald.

Antwort 15 von bloedi

Danke Nessus,
endlich mal einer der mich versteht.

So long...

Antwort 16 von Sugar-Daddy

Da sieht man mal wieder wie wenig die Leute überlegen. Außer Seven und Helferlinchen scheints keinen zu interessieren, daß die Noch-Ehefrau vermutlich für ihren Noch-Ehemann und die Familie (auch seine Kinder !) auf berufliche Karriere usw. verzichtet hat und jetzt so vielleicht im Alter von 55 / 60 Jahren auch mal an spätere Jahre denkt (denken muß!)
Total mieses Verhalten? Nee, eher berechtigt.
Wer gut genug ist einem für die Nachkommen zu sorgen, darf ruhig auch auf eine auskömmliche Rente ausschauen.
Da muß Sugar-Daddy eben auf ein zweites Glück verzichten.

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