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Programme ohne Installation betreiben
Frage
Hallo,
ich habe eine grundsatzfrage:
viele programme kann man nach der installation auch ohne installation betreiben, in dem man den installationsordner einfach kopiert und darin die .exe des programms ausführt (also keine "normale" installation mit registryeintrag durchführt)
fragen: ist daran etwas auszusetzen bzw. warum werden nicht alle programme weniger umständlich so erstellt, daß man sie nicht installieren muß?
grüße
Antwort 1 von hikE
die kleinen programme die nicht installiert werden müssen, nutzen vorhandene funktionen anderer programme (z.b. des betriebssystems), sind also oft nix anderes als ein gui (graphic user interface).
sobald die programme neue funktionen selber mitbringen müssen, die das betriebssystem nicht "von haus aus" kann, müssen sie entweder installiert und in der registry eingetragen werden. :-) oder sie haben ihre eigenen bibliotheken, die dann aber nur diesem programm zur verfügung stehen und keinem anderen.
und nun stell dir vor, 12 programme die alle was ähnliches können, kommen mit 12 eigenständigen modulen in denen die fast identischen funktionen drin stecken. konsequent wäre es, diese funktionen in eine gemeinsame bibliothek zu schreiben, dann können das auch die 50 folgenden guis nutzen, die auch alle was ähnliches können sollen...
in diesem sinne gruss hike
sobald die programme neue funktionen selber mitbringen müssen, die das betriebssystem nicht "von haus aus" kann, müssen sie entweder installiert und in der registry eingetragen werden. :-) oder sie haben ihre eigenen bibliotheken, die dann aber nur diesem programm zur verfügung stehen und keinem anderen.
und nun stell dir vor, 12 programme die alle was ähnliches können, kommen mit 12 eigenständigen modulen in denen die fast identischen funktionen drin stecken. konsequent wäre es, diese funktionen in eine gemeinsame bibliothek zu schreiben, dann können das auch die 50 folgenden guis nutzen, die auch alle was ähnliches können sollen...
in diesem sinne gruss hike
Antwort 2 von whynot
Zitat:
sobald die programme neue funktionen selber mitbringen müssen, die das betriebssystem nicht "von haus aus" kann, müssen sie entweder installiert und in der registry eingetragen werden. :-) oder sie haben ihre eigenen bibliotheken, die dann aber nur diesem programm zur verfügung stehen und keinem anderen.
sobald die programme neue funktionen selber mitbringen müssen, die das betriebssystem nicht "von haus aus" kann, müssen sie entweder installiert und in der registry eingetragen werden. :-) oder sie haben ihre eigenen bibliotheken, die dann aber nur diesem programm zur verfügung stehen und keinem anderen.
hi hike, ich nutze - z.b. - ein relativ komplexes programm namens "SwitcherCad" vom halbleiterhersteller Linear Technology (eine version des bekannten pspice/orcad). das programm hat in der tat eine unmenge eigener bibliotheken, hochgradig spezialisiert (halbleitermodelle, schaltplansymbole usw.), die wahrscheinlich kein anderes programm nutzen kann (zumindest habe ich kein ähnliches installiert). das programm muß einmalig installiert werden, anschließend genügt das kopieren des installationsordners, um das prog. z.b. auf einem anderen rechner einwandfrei laufen zu lassen. was mich dabei interessiert: im original ist es eine .exe-datei, die ausgeführt werden muß, mit angabe eines installationsordners. was passiert da genau - handelt es sich dabei um eine art entpackungsvorgang (u.a. mit anweisungen, daten in die registry zu schreiben)?
Zitat:
und nun stell dir vor, 12 programme die alle was ähnliches können, kommen mit 12 eigenständigen modulen in denen die fast identischen funktionen drin stecken. konsequent wäre es, diese funktionen in eine gemeinsame bibliothek zu schreiben, dann können das auch die 50 folgenden guis nutzen, die auch alle was ähnliches können sollen...
und nun stell dir vor, 12 programme die alle was ähnliches können, kommen mit 12 eigenständigen modulen in denen die fast identischen funktionen drin stecken. konsequent wäre es, diese funktionen in eine gemeinsame bibliothek zu schreiben, dann können das auch die 50 folgenden guis nutzen, die auch alle was ähnliches können sollen...
ok, dann wird wohl lediglich etwas mehr speicherplatz verbraucht, je nachdem wie umfangreich und wie viele proggis das sind...?
grüße
Antwort 3 von Supermax
In der Registry werden meistens nur Konfigurationsdaten gespeichert, im Minimalfall (bei Spielen z.B.) zumindest der Pfad zu dem CDROM/DVD-Laufwerk, von dem aus das Spiel installiert wurde.
Eine "Installation" über die Registry ist hauptsächlich für Software erforderlich, die eigene Systemdienste oder Interfaces zum Scripting bzw. Datenaustausch mit anderen Programmen oder dem Betriebssystem zur Verfügung stellen (COM).
Eine "Installation" über die Registry ist hauptsächlich für Software erforderlich, die eigene Systemdienste oder Interfaces zum Scripting bzw. Datenaustausch mit anderen Programmen oder dem Betriebssystem zur Verfügung stellen (COM).
Antwort 4 von JanSchmitte
@ whynot:
Im Grunde hast Du den Installations-Vorgang damit erklärt.
Die Dateien werden entpackt und an die richtigen Stellen kopiert, evtl. werden einige Einträge in der Registry gemacht und es sollte ein De-Installations-Eintrag erstellt werden...
Die meisten Freeware-Programme kann man allerdings auch ohne Installation nutzen, sehr viele Programme hier sind auch von Anfang an "portabel" gestrickt. Diese Programme speichern nichts in der Registry, sondern alles in ihrem eigenen Verzeichnis. Das ist besonders praktisch, um diese Programme von USB-Sticks zum laufen zu kriegen...
In diesem Zusammenhang kann ich übrigens die Seite http://portableapps.com/ empfehlen...
Fazit:
Wenn eine Software auch ohne Installation läuft, ist das nicht schlimm... ;-P
MfG, Jan
Im Grunde hast Du den Installations-Vorgang damit erklärt.
Die Dateien werden entpackt und an die richtigen Stellen kopiert, evtl. werden einige Einträge in der Registry gemacht und es sollte ein De-Installations-Eintrag erstellt werden...
Die meisten Freeware-Programme kann man allerdings auch ohne Installation nutzen, sehr viele Programme hier sind auch von Anfang an "portabel" gestrickt. Diese Programme speichern nichts in der Registry, sondern alles in ihrem eigenen Verzeichnis. Das ist besonders praktisch, um diese Programme von USB-Sticks zum laufen zu kriegen...
In diesem Zusammenhang kann ich übrigens die Seite http://portableapps.com/ empfehlen...
Fazit:
Wenn eine Software auch ohne Installation läuft, ist das nicht schlimm... ;-P
MfG, Jan
Antwort 5 von nostalgiker6
Ist es eigentlich abwegig zu vermuten, dass hinter der ganzen Installiererei in vielen Fällen nichts anderes steckt, als ein Kopier-Erschwerungs-Versuch der Hersteller?
Antwort 6 von whynot
die registry scheint ja auch eine typische windows-"erfindung" zu sein, mein alter power-mac hat keine, von unix und linux weiß ich, dass sie auch keine haben.
diese seite - http://portableapps.com/ - erklärt ja einiges (soweit mein mieses englisch mich trägt), den downloadbaren, nicht zu registrierende firefox gibts aber wohl leider nicht in deutscher sprache?
ich glaube, dass ich da (für mich) bereits ein fazit ziehen kann:
da festplattenspeicher keine rolle spielt (zumindest wegen den paar zusätzlichen dateien, siehe argumente aus antwort 1), werde ich künftig alle progs, die zu installieren sind, installieren und den programmordner z.b. auf einem stick speichern (siehe argumente aus antwort 4) bzw. von dort aus die .exe-datei doppelklicken: entweder es funzt oder es funzt nicht ...
grüße
diese seite - http://portableapps.com/ - erklärt ja einiges (soweit mein mieses englisch mich trägt), den downloadbaren, nicht zu registrierende firefox gibts aber wohl leider nicht in deutscher sprache?
ich glaube, dass ich da (für mich) bereits ein fazit ziehen kann:
da festplattenspeicher keine rolle spielt (zumindest wegen den paar zusätzlichen dateien, siehe argumente aus antwort 1), werde ich künftig alle progs, die zu installieren sind, installieren und den programmordner z.b. auf einem stick speichern (siehe argumente aus antwort 4) bzw. von dort aus die .exe-datei doppelklicken: entweder es funzt oder es funzt nicht ...
grüße

