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Gedicht?





Frage

Hallo Leute muss ein Gedicht rezitieren.Kennt jmd. ein gutes ,eins das sich leicht lernen lässt?Egal welche Epoche,egal welcher Schriftsteller.Sollte aber mind. ein 12 Zeiler sein.Danke(kann mich nämlich nicj entscheiden,es sollte leicht zu lernen sein.)

Antwort 1 von bloedi

Lirum larum Löffelstiel wer viel isst der k... auch viel.

Ist zwar kein 12-Zeiler aber leicht zu merken ;-))

Antwort 2 von Lutz1965

Man man Man

was macht ihr Schüler überhaupt noch selbst...????

Antwort 3 von dasÖ.

Zitat:
Johann Wolfgang von Goethe

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt´s im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden:
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus den Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon das SN Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein!


Antwort 4 von Sue

Mal wieder eine sehr sinnige Frage, weil die Gedichtauswahl ja auch danach geht in welcher Klasse man ist. Wie wäre es mit Schiller´s Lied von der Glocke?
Ansonsten könnte man einfach mal bei Projekt Gutenberg stöbern.

Immer gut ist auch einer der Klassiker, mit denen seit Generationen Schüler gequält werden: Dunkel wars, der Mond schien helle.
Zu finden in den Ähnlichen Themen oder per Google, dort ist der erste Link sogar noch mit Bildchen untermalt und man kann es sich "vorlesen" lassen. Das sollte hoffentlich einfach genug sein.

Allerdings halte ich das
Zitat:
was macht ihr Schüler überhaupt noch selbst...????
für eine sehr berechtigte Frage. Wenn ein Schüler heute nicht mal mehr in der Lage ist ein zum Unterricht passendes Gedicht rauszusuchen wundert mich fast nichts mehr. (Weitere Kommetare dazu muss ich mir jetzt stark verkneifen.)

Grüße,
Sue

Antwort 5 von Monica

Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Dunkel war´s, der Mond schien helle,
Schnee lag auf der grünen Flur,
als ein Auto blitzeschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ´ne alte Schrulle,
die kaum erst sechzehn war.
Diese aß ´ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Eine Kuh, die saß im Schwalbennest
mit sieben jungen Ziegen,
die feierten ihr Jubelfest
und fingen an zu fliegen.
Der Esel zog Pantoffel an,
ist übers Haus geflogen,
und wenn das nicht die Wahrheit ist,
so ist es doch gelogen.

Vielleicht hilft Dir etwas so "ernstes" weiter. :)
Gruss
Monica

Antwort 6 von fritz_brause

moin

hmm, hab nur n 10 zeiler

die glocke von fritz_brause

loch
in
erde
bronze
rin
glocke
fertig
bim
bim
bim

aber es lässt sich relativ leicht merken.....

Antwort 7 von Olm

Zitat:
Man man Man

was macht ihr Schüler überhaupt noch selbst...????

Stimmt !! Da wundert man sich echt, ist man zu blöd ein Gedicht zu finden und das noch im Internet.

Was ich mir immer leicht merken konnte wahren: Der Erlenkönig und Der Mann im Moor

Gruss,
Olm

Antwort 8 von rfb

Zitat:
die glocke von fritz_brause
ts ts, diese Fassung gibts wohl schon länger als fritz_brause

Antwort 9 von Birgit_o_C

Dunkel war´s der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzeschnelle
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend im Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf dem Sande Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe,
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen,
und mit fürchterlichem Krach
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.

Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter,
und der graue Tag erschien.

Von der regennassen Strasse
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen.
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume,
und an Nüssen noch genug.

Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Knabe
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm ´ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
in der Hand ´ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Dies Gedicht vom Herrn von Goethe,
schrieb Schiller nachts bei Morgenröte,
als er auf dem Nachttopf saß,
und im Steh´n die Zeitung las...

Antwort 10 von DerLyriker

@Olm&Lutz:
Also ihr 2 könnt euch eure Kommentare nie verkneifen oder? Warum darf man denn nich so faul sein?Wenn andere bereits ein Gedicht gelernt haben und sich im Nachhinein sagten,das war sehr einfach.....

Danke an die anderen.Bin 13.Klasse und hab genug zu tun momentan deswegen bin ich so faul.

Antwort 11 von Olm

Zitat:
Warum darf man denn nich so faul sein

Wahrst Du doch dar nicht, Du tüchtiger ! ;-))

Antwort 12 von halfstone

Hi,

ich möchte hier mal eine Bresche schlagen für all die Schüler, Azubis und Studenten, die hier Fragen stellen um eine Hausaufgabe, Hausarbeit oder ein Referat schneller und einfacher zu erstellen.

Immer wieder wird hier argumentiert, „such doch selber“, oder „lies ein oder mehrere Bücher“, aber mache es dir doch nicht so einfach und frage hier nicht, „arbeite selber…“.

Leider konnte ich zu meiner Schulzeit meine Hausaufgaben nicht per Internet lösen, aber schon an der Uni habe ich die ersten Möglichkeiten der vernetzten Informationssuche für mich verwendet, warum auch nicht.
Heute ist es viel leichter an Informationen ran zu kommen und wenn einem da jemand mit Erfahrung helfen kann, umso besser.

Natürlich kann man es sich auch immer schwer machen, aber wem hilft das? Und nur weil meine Generation das Internet noch nicht nutzen konnte heißt das noch lange nicht, dass es die jungen Leute von Heute nicht dürfen sollen, im Gegenteil, wer die heutigen Möglichkeiten nicht nutzt steht morgen ziemlich blöd da.

Die weiteren Ausbildungen erfüllen meiner Meinung nach nur einen wirklich wichtigen Zweck, das Lernen zu lernen. Wenn ich mir anschaue welche Sachen, die ich mal gelernt habe, ich heute noch in meinem Job brauche, dann ist die Informationsbeschaffung das einzig wirklich wichtige gewesen. Fakten habe ich sicher auch auswendig gelernt und sicher über die Hälfte, oder mehr, wieder vergessen, aber wenn ich sie brauche, weiß ich wie ich sie finden kann, dauert meistens nicht mehr als eine Minute, Internet macht es möglich.

Und wenn ich dann zusätzlich zu den Fakten auch noch die Meinung anderer Menschen über das Internet einholen kann, ja dann kann ich mich doch nur noch über meinen Onlineanschluss freuen.

Daher kann ich die immer wieder hier an solchen Stellen geäußerten Aussagen, „lerne doch selber“ oder „erarbeite dir dein Referat doch selber“ nicht wirklich nachvollziehen, warum sollte man es sich im Leben immer schwerer machen als es ist?

Die Schwierigkeit heute ist eher die Filterung der Informationen, da es eine Flut von Informationen gibt, wenn uns da jemand bittet ihm weiter zu helfen ist das genau der Weg der dieser Zeit entspricht. Man muss aus Erfahrung lernen. Also geben wir doch auch unsere Erfahrungen weiter an den oder die Fragesteller/in und helfen so den nicht so erfahrenen weiter.

Gruß Fabian

Antwort 13 von Sue

Zitat:
wer die heutigen Möglichkeiten nicht nutzt steht morgen ziemlich blöd da.

Die Möglichkeiten zu nutzen besteht aber meines Erachtens nicht nur darin, in ein Computerforum zu klicken und da zu fragen welches Gedicht am einfachsten auswendig zu lernen ist.

[Die Angabe "Egal welche Epoche,egal welcher Schriftsteller" weckt bei mir ohnehin den Eindruck, dass es keinen Bezug zum aktuellen Lehrstoff hat und damit wohl eine Strafarbeit ist. Die Mindestangabe 12 Zeilen würde auch dazu passen. Keine Ahnung wie es bei euch war aber bei meinen Lehrern war Auswendiglernen von Gedichten mit mindestens X Zeilen eine beliebte Strafarbeit.]

Sich zu informieren besteht meiner Meinung nach eher darin, selbst Informationen zusammenzutragen, die relevanten von den unwichtigen zu trennen und dadurch zum Ziel zu kommen (hier passendes Gedicht finden, beim 11.9.-Thread Übersicht über Theorien und dann selbst eine Meinung dazu bilden). Wenn man dann immernoch nicht am Ziel ist kann man ein geeignetes Fachforum suchen und dort eine konkrete Frage stellen.

Die vorhandenen Möglichkeiten nutzen heißt nicht zuletzt auch zumindest grob zu umreißen, was bisher erarbeitet wurde oder Voraussetzung ist (hier Konkretisierung auf ein Thema, einen Schriftsteller, eine Epoche oder auch ein Reimschema / eine Reimart - wenn es für die Schule ist muss ja irgendwo der Zusammenhang zum Unterricht sein).

Die beiden aktuellen Anfragen hinterlassen bei mir aber nicht den Eindruck, dass da jemand sitzt, der sich schon selbst bemüht hat seine Frage zu beantworten. Ich habe nicht mal den Eindruck, dass überhaupt irgendwelche Informationen erwünscht sind, da die Fragen dafür viel zu allgemein sind. Hier fehlte sogar die Klassenangabe - dabei sollte man doch auch als Fragender wissen, dass von der Klasse auch die Anforderungen abhängen. Ich habe irgendwo ein Buch mit Kindergedichten, die 12 Zeilen schaffen einige davon und einfach sind sie auch. Ob sie allerdings den Anforderungen des Oberstufenlehrers an seinen Schüler entsprechen wage ich zu bezweifeln.

Beide Fragen klingen für mich eher nach "ich hab keinen bock selbst irgendwas zu machen also frag ich schnell mal da, sollen doch andere für mich suchen". Das ist keineswegs das Verständnis, was ich von "Möglichkeit Internet nutzen" habe.

Zu helfen bedeutet für mich nicht, selbst die Arbeit des Suchenden zu übernehmen und ihm meine Ergebnisse zu präsentieren, sondern Hilfe sollte in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe sein, wie ich zB oben den Tipp gab mal beim Projekt Gutenberg zu schauen. Dort gibt es etliche Gedichte von "Egal welche Epoche,egal welcher Schriftsteller", mit mehr als 12 Zeilen. Wäre die Bereitschaft beim Fragenden vorhanden käme er dort also sicherlich innerhalb kurzer Zeit an das für ihn perfekte Gedicht.

Das hat für mich übrigens nichts mit "schwer machen" zu tun sondern nennt sich selbstständiges Arbeiten. In meinen Augen eine Grundlage, die man im ganzen Leben braucht, sei es bei der Arbeit oder wenn es darum geht herauszufinden, wo man die besten Bananen kauft. Klar kann man auch dann immer jemanden fragen aber was tut man, wenn mal niemand da ist, den man fragen kann?

Zitat:
Die Schwierigkeit heute ist eher die Filterung der Informationen, da es eine Flut von Informationen gibt

Zum Informieren gehört eben gerade diese Filterung, durch Hinterfragen vieler voneinander unabhängigen Quellen kann man sich selbst eine Meinung bilden. Außerdem muss das, was ich für interessant halte nicht das sein, was der Fragesteller interessant findet.

Zitat:
Die weiteren Ausbildungen erfüllen meiner Meinung nach nur einen wirklich wichtigen Zweck, das Lernen zu lernen.

Zum Lernen lernen gehört aber eben auch untrennbar das Informieren lernen. Mir wurde damals noch beigebracht wie ich mich in einer Bücherei zurechtfinde, heute sollten man den Schülern eben beibringen wie man Suchmaschinen bedient und welche Seiten seriöse Informationen anbieten. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass Schüler heutzutage das Internet nutzen (können), ich frage mich nur, warum diese Möglichkeit nicht sinnvoller genutzt wird. Wie gesagt steht einem heute die ganze Welt offen - aber man muss eben auch seinen Horizont dafür öffnen.

Grüße,
Sue

Antwort 14 von Witti

Dem ist nicht hzu zu fügen!!

Antwort 15 von Frühaufsteher

Was Dir wahrscheinlich auch sehr schwer fallen würde ;-)

Antwort 16 von snliebhaber

@Sue,
du sprichst mir aus der Seele.

Antwort 17 von DerLyriker

Was ihr für Probleme habt.....hahaha....wenn euch der Thread nicht anspricht oder ihr keinen konstruktiven Beitrag leisten könnt,dann lasst es doch einfach.
Hab übrigens den Osterspaziergang von Goethe gewählt und 14 Notenpunkte bekommen. Schluss-Aus-Ende-
Danke

Antwort 18 von Flintstone

Hallo Lyriker,
wie wäre es mit Fisches Nachtgesamg von Christian Morgenstern? Sind aber leider 13 Zeilen.
Gruß
Fred

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