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Wasserkosten





Frage

So, diesmal hab ich vorher selbst gesucht :) Bin aber nicht wirklich fündig geworden. Folgendes: Ich suche den ungefähren Wasserpreis pro m³ Trinkwasser und Abwasser in RW oder besser Köln oder noch besser im Rhein-Erft-Kreis. Konnte nichts finden, nur eine Angabe aus einem anderen Bundesland, aber die Unterschiede sollen ja recht hoch sein. Wäre super, wenn jemand weiter weiß, ich muss unbedingt meine letzte Nebenkostenabrechnung durchgehen.

Antwort 1 von Griemokhan

Köln € 1,61

zum Vergleich

Aachen € 2,66

Antwort 2 von wirsing

@griemokan

Ist heute Rätseltag ?

Trinkwasser oder Abwasser? Oder alles zusammen ?

Antwort 3 von Griemokhan

Hast du auch das Problem?

Antwort 4 von Peter43

hat schon einer was konkretes gesagt????

Bei uns
Frischwasser = 0,90 €
Abwasser = 2,44 €

Wenn es Euch gefällt, packt die Möbel in den Container und fahrt Richtung PLZ 26506.

Gruß Peter

Antwort 5 von Nhuya

@ Griemokhan

Woher hast du denn die Werte? Ich wohne genau zwischen Köln und Aachen :)

Also wenn ich den Betrag von Köln nehme, dann hätte ich ca. 68 m³ Wasser verbraucht, mit dem Wert aus Aaachen ca. 42 m³ (in 6 Monaten!!!). Beides finde ich sehr sehr viel, da ich ein wassersparender Mensch bin. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es hier keinen Zähler gibt, sondern der Gesamtverbrauch pro m² berechnet wird. Ist das eigentlich rechtens? Ich mein, ich habe hier 51 m² alleine, die anderen 4 Wohnung sind zwischen 70 und 90 m² groß und werden von 4-6 Menschen bewohnt. Ein Bekannter erzählte mir, er verbraucht mit seiner Frau (also 2 Personen) im eigenen Haus pro Jahr 60 m³.

Kann man da was machen oder muss ich jetzt jeden tag 2 Vollbäder nehmen und 4 Maschinen Wäsche waschen, um auf den Verbrauch zu kommen, für den ich zahle?
Ich habe mir mal ausgerechnet, dass ich ja in 6 Monaten ca. 15 m³ Wasser verbrauchen müsste. Das wäre dann ein Wert von über 7 € pro m³.

Also... wo gibts diese Werte?

Antwort 6 von Springmaus

ja das find ich auch ungerecht, dass der vermieter das überhaupt darf. Du bist alleine, viel unterwegs und Deine Wäsche wäschst Du möglichrweise auch noch auswärts, dann bezahlste der Familie oben drüber, die 5 Kleinkinder hat, das Windelwaschen und baden der Kinder mit.. Manche leute duschen und waschen täglich, andere sind nur am Wochenende zuhause und bezahlen den anderen dann mit.

Antwort 7 von wirsing

Zitat:
Der Durchschnittliche Wasserverbrauch eines Deutschen beträgt knapp 130 Liter. Und das täglich! und pro Kopf! Davon
werden nur 3 Liter für das Wichtigste, das Trinken, verwendet. Der „Rest“ wird mit Körperpflege (~46 Liter),
WC-Spülung (40 Liter), Wäsche waschen (17 Liter) und sonstigem (Spülen, Gartenbewässerung, Wohnungsreinigung,... 22 Liter)
den Abfluss hinunter gespült. Dies ergibt den Gesamtwert von 128 Litern.
Hierbei stellt sich nun die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, trinkbares Leitungswasser als WC-Spül-/ Spül- und
Wasch- Wasser zu verwenden. Wäre dazu nicht auch schlichtes Regenwasser geeignet? Die Antwort ist ja.
Und auch der jährliche Jahresniederschlag von 800 Litern pro m² sollte ausreichend sein, diesen Bedarf zu decken.
Alleine durch diese Beispiele könnte man den Trinkwasserverbrauch um 30- 50% senken.
Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass mehr und mehr Hausbesitzer auf das gratis, frei Haus gelieferte und nicht
teuer aufbereitete Regenwasser setzen. Somit spart man einerseits Geld, andererseits verschwendet man nicht das
kostbare Trinkwasser. Dies ist nicht kostbar, weil nur wenig Wasser vorhanden ist, sondern weil immer mehr Schadstoffe
aus Landwirtschaft, Industrie und Haushalten die Wasserqualität beeinträchtigen. Dadurch gibt es weniger potentiell
trinkbares Wasser und die Kosten für die Aufbereitung jenes beginnt zu steigen. Und so beginnt sich der Teufelskreis zu
drehen.


Wenn ich jetzt Deine qm-Werte als Maßstab nehme sind das bei:

Köln ca. 378 l / pro Tag

Aachen ca. 233l / pro Tag

Da der durchschnittliche Wasserverbrauch, eines Deutschen, bei 130 l am Tag liegt und du sparsam damit umgehst, denke ich mal, das Dich da einer über die Leisten zieht.

Würde mir mal die Nebenkostenabrechnungen eines/r Bekannten aus der Region zeigen lassen um den genauen Preis zuermitteln, oder imformierst dich bei der Stadt oder Verbraucherzentrale.

Antwort 8 von wirsing

Wenn ich jetzt Deine qm-Werte als Maßstab nehme sind das bei:
meine natürlich kubikmeter

Antwort 9 von roko

Hallo,

der aktuelle Wasserpreis pro m³ ohne Abwasser,

in Köln = 1,61 €

in Aachen beträgt er pro m³ = 1,92 €

im Rhein-Erft-Kreis lag er 2005 bei 1,17 € pro m³

incl. 7% MWst.

Antwort 10 von wirsing

Aha ... ohne Abwasser.

Dann haut das ja nicht mehr hin.

Zitat:
Köln ca. 378 l / pro Tag

Aachen ca. 233l / pro Tag


Ohne den genauen Kurs ( Wasser + Abwasser + Mwst. ), ist das hier alles nur Hypothtisch.

Antwort 11 von roko

Die Angaben von mir sind der reine Mengenpreis.

Dazu kommt nämlich noch ein jährlicher Bereitstellungspreis von ca. 45,- €.

Unter Umständen, je nach Zähler, auch noch ein Grundpreis.

Da soll einer noch durchblicken.

mfg

Antwort 12 von Flintstone

@roko,
das hat System, da soll ja keiner wirklich durchblicken können.

Hallo Nhuya,
die Verbraucherzentrale NRW kann dir eventuell die gesuchten Vergleichsdaten liefern.

Der Bürgermeister von Erftstadt hat übrigens am 10.01.2004 (ist freilich schon eine Weile her) folgendes gesagt:
Zitat:
Bei den Abwassergebühren in Höhe von 1,80 €/m³ können wir uns mehr als sehen lassen. Und auch mit dem Wasserpreis von 1,09 €/m³ brauchen wir uns keineswegs zu verstecken.

Da eigentlich immer mit Wasserverbrauch=Abwasseranfall gerechnet wird, könnte man normalerweise auch einen Gesamtpreis bilden. Die Unterteilung erfolgt vermutlich nur aus polit-taktischen Gründen.
Das eigentliche Problem besteht aus meiner Sicht darin, dass die nicht ganz 7.000 kommunalen Wasserversorger ihre Kosten irgendwie decken müssen. Ein insgesamt sparsamerer Wasserverbrauch führt also zwangsläufig auch immer zu einer Erhöhung der Preise. Da kann man doch nur hoffen, dass den Nachbarn diese Kosten egal sind, mit einer umfassenden Verbraucherinitiative kann man diese Fixkosten jedenfalls nicht wirklich nachhaltig senken.
Die höchsten Wasser-/Abwasserpreise gibt es genau dort, wo die Investitionen in diesen Bereich durch massive Fehleinschätzungen des tatsächlichen Bedarfes (oder erfolgsbeteiligte Berater der Industrie) beeinflusst wurden.
Wie weiter oben ausgeführt, ist der Anteil des wirklich notwendigen ´Trinkwassers´ am Gesamtverbrauch ziemlich gering. Ich persönlich finde es absolut hirnrissig, dass mehr als 95 % des Wassers in einer ziemlich kostenintensiven Qualität weggespült werden, die absolut nicht notwendig ist. Ich habe jedenfalls noch nie das dringende Bedürfnis verspürt, aus dem Spülkasten meiner Toilette oder aus der Waschmaschine zu trinken und beim Tauchgang in meiner Badewanne halte ich nicht nur die Augen geschlossen.
Schönen Sonntag noch
Fred

Antwort 13 von Wassakopp

Tachchen!
Gibts einen link der die wasserpreise von ganz deutschland ausweist?Im Osten solln die Preise
besonders hoch sein,warscheinlich um die dafür niedrigeren Löhne auszugleichen,

Danke!

Antwort 14 von roko

Antwort 15 von Nhuya

Wie ich sehe, muss ich mich da wohl mal mit einigen auseinandersetzen. Übrigens habe ich meine Vermieter mal gefragt, obs möglich wäre, eine Klospülung mit Wasserstop zu bekommen. Haben sie abgelehnt... Sowas würden sie erst bezahlen, wenn das ganze Bad renoviert werden muss. Naja...

Damit sich keiner bei mir verrechnet wollte ich noch dazu sagen, dass ich jetzt nur mit Trinkwasser gerechnet habe, Abwasser ist bei mir nochmal extra.

Antwort 16 von Peter43

@Nhuya
Es wird Dir wenig helfen, wenn Du alleine eine Klospülung mit Wasserstop bekommst, da der Wasserverbrauch in Mietwohnung ohne eigenen Wasserzähler in der Regel nach der Kopfzahl je Wohnung ermittelt wird. Wenn Dein Vermieter nach Quadratmeter Wohnfläche abrechnet, ist das eigentlich unlogisch. Auf jeden Fall finanzierst Du den Mehrverbrauch der anderen mit, da kannst Du noch so sparsam handeln. Was steht zu diesem Thema in Deinem Mietvertrag?

Wir sind 2 Erwachsene in einem Einfamilienhaus und verbrauchen monatlich etwa 10 m³, im Jahr 110 (ein Monat meist auf Reisen). Wir duschen jeden morgen, die Waschmaschine läuft 2-3 mal die Woche, der Geschirrspüler fast täglich. Gartenwasser wird separat über eine Grundwasserpumpe gewonnen, läuft also nicht über die Wasseruhr. Wenn Deine Bekannten mit 60 m³/Jahr auskommen, sind sie sicherlich sehr sparsam und kein Regelmaß. Auch wir planschen nicht sorglos mit dem Wasser herum.

Gruß Peter

Antwort 17 von wirsing

@ Nhuya

Das du den Vermieter wegen dem Wasserstop an Deiner Klospülung angesprochen hast, ist doch schon mal ein Anfang. Gibt ihm auf jeden Fall zu denken.
Zudem wird der Wasserverbrauch geringer, ob Du nun alleine davon profitierst oder nicht, ist doch Latte. Schließlich haben die anderen Mieter dasselbe Problem. Solltest Dich evtl. mal mit denen an einen Tisch setzen.

@Peter43

Du bist 50l / Tag über dem bundesdeutschen Schnitt.

Wenn Du das Duschen auf alle 2 Tage reduzierst, bist du wieder im rennen. ; )

Gruß Michael

Antwort 18 von Nhuya

Also das mit dem Wasserstop habe ich vor der Abrechnung mal angefragt, weil ich ja eigentlich Wasser spare. Wollte nur mal aufzeigen, wie egal das denen ist.

Ansonsten dusche ich jeden zweiten Tag (außer im Sommer), Wasche 1 mal die Woche Wäsche, habe keine Spülmaschine, koche aber auch äußerst selten zu Hause und bin an mindestens 2-3 Tagen die Woche überhaupt nicht zu Hause. Ich hab nicht mal BLumen die ich gießen müsste ;)

Also, ich klär das mal mit dem Vermieter und was, wenn der nichts ändert? Ich glaube, dann werde ich wirklich mal zu meinen Nachbarn gehen.

Antwort 19 von Peter43

@Wirsing

bin schon angefangen zu sparen .... Haarewaschen jetzt nur noch jeden zweiten Tag, lohnt auch nicht öfter bei den paar Stoppeln ... ;-)

Gruß Peter

Antwort 20 von wirsing

geht mir genauso : )

bis denn

Antwort 21 von derpfleger

Beim Mieterverein Berlin finde ich das hier:
Zitat:

Pflicht zum Einbau von Wasseruhren?

Eine allgemeine bundesweite Pflicht zum Einbau von Kaltwasserzählern für jede einzelne Wohnung gibt es nicht. Die Bauordnungen einzelner Bundesländer schreiben jedoch für neu zu errichtende Gebäude eine Ausstattung vor. In Hamburg besteht eine solche Verpflichtung bereits seit 1986. Ansonsten ist dies nur in den Bauordnungen der Länder Hessen (seit 1.6.94), Mecklenburg-Vorpommern (seit 1.7.94) und Sachsen-Anhalt (seit 1.9.94) fest geschrieben. Seit dem 3.9.1997 enthält auch die Berliner Bauordnung in § 39 Abs. 2 eine Vorschrift, wonach alle Wohnungen in (ab diesem Zeitpunkt errichteten) Neubauten mit eigenen Wasserzählern ausgestattet sein müssen.


Scheint so, als ob du keinen automatischen Anspruch auf Verbrauchsabhängige Abrechnung hast.

Gruß Heiko

Antwort 22 von rfb

Zitat:
Ich glaube, dann werde ich wirklich mal zu meinen Nachbarn gehen.
wobei die ja von der jetzigen Situation (und von dir) nur zu profitieren scheinen, was sollte sie also bewegen was an der Situation zu ändern?
Üblich ist übrigens neben dem Verteilerschlüssel "Wohnfläche" auch "Kopfzahl" (http://www.mieterbund.de/presse/2005/pm_2005_12_01_2.html), vielleicht kannst du ja einen Kompromiss in die Richtung erreichen. Für den Vermieter kaum Mehraufwand bei der Berechnung und für den Hausfrieden ein großer Fortschritt.

Antwort 23 von wirsing

Zitat:
... was sollte sie also bewegen was an der Situation zu ändern?

Die Frage ist nicht was, sondern wer.
Und das ist in diesem Fall Nhuya.
Ist oft so, dass ein Einzelner den Stein ans Rollen bringt.

Zitat:
vielleicht kannst du ja einen Kompromiss in die Richtung erreichen. Für den Vermieter kaum Mehraufwand bei der Berechnung und für den Hausfrieden ein großer Fortschritt.

Und genau deswegen das Gespräch mit den Nachbarn suchen.
Bei einem Einzelnen wird doch gleich abgewunken. Beispiel Wasserstop:
Zitat:
"Haben sie abgelehnt... Sowas würden sie erst bezahlen, wenn das ganze Bad renoviert werden muss. Naja...
Dummes Argument.
Sollte als Vermieter froh sein, das er solch eine verantwortungsvolle Mieterin hat und ihren Vorschlägen mehr Beachtung schenken.

Antwort 24 von lachnummer

In jeder Stadt / Gemeinde gibt es eine Verwaltung bzw. ein städt. Wasserwerk / Abrechnungsstelle und da erfährt jeder was berechnet wird, ganz genau und auch welche Tarife von wann bis wann abgerechnet wurden.
Einstein hätte vielleicht auch in einem Forum nachgefragt, aber die Durchschnittsbürger wissen wo man die Auskunft bekommt

Antwort 25 von Nhuya

@ lachnummer

Am WE arbeitet da aber keiner ;)

Also ich werde mich erstmal mit meinen Vermietern in Verbindung setzen, da auch die nächste Abrechnung ins Haus steht und mir schwant böses. Sollte sich da nichts ergeben, werde ich halt mal meine Nachbarn versammeln und sie sollen sich etwas mit mir zusammen überlegen. Mal sehn, was sich da so ergibt...

Antwort 26 von lachnummer

natürlich arbeitet da keiner am WE, aber so eine Frage muss auch nicht am WE geklärt werden.
Was nützt es wenn man den Wasserpreis von JotWeDe hat, aber nicht den vom eigenen Ort *kopfschüttel*

Antwort 27 von rfb

zumindest sollte die HP des Ver- und Ensorgungssorgungsbetriebs auch am WE geöffnet sein, und dort sollte neben so wichtigen Dingen wie Angaben zur Wasserhärte auch eine Tarifliste zu finden sein.

Antwort 28 von Nhuya

Ich weiß ja nichtmal, von welchem Versorger mein Vermieter das Wasser bezieht. Zudem wollte ich das Ganze ja nur erstmal überschlagen, um zu sehen, ob das stimmen kann oder nicht. Natrülich werde ich mir jetzt die genauen Werte holen, da ich weiß, dass da etwas nicht stimmt. Es hätte ja aber grob überschlagen auch stimmen können :)

Antwort 29 von Knubbel

Hi Nhuya,

nur keine Panik auf der Titanik!

Ich wohne im Ruhrgebiet in einem 11-Parteien-Haus. Wir haben alle unseren eigenen Wasserzähler. Bei uns im Haus leigt der Wasserverbrauch bei
min. 26,6m³/ Person p.a.
max 70,0 m³/ Person p.a.
wobei die 1-Personenhaushalte den höheren Verbrauch haben.
Ich habe nicht das Gefühl, dass einer bei uns besonders üppig mit dem Wasser umgeht, aber auch nicht, dass besondere Sparer dabei sind. Die Körperpflege, Spühlmaschine, Wohnungsreinigung etc. liegen m.E. durchaus im europäischen Standard.

Bei uns liegen die Wasserkosten z.Z. bei 3,52 €/m³ (1,72 €/m³ Frischwasser, 1,80 €/m³ Abwasser)

Da im Normalfall ein Hauseigentümer durch die Wasserkosten-(Nebenkosten)Abrechnung keine Gewinne erwirtschaftet, ist lediglich die Verteilung der Kosten auf die einzelnen Mieter relevant. Hier gibt es natürlich (gesetzliche) Vorschriften.

Wenn ein Hauswirt von einer Investition (z.B. Wasserstop o.ä.) nichts wissen will, ist dies doch erklärlich, da er für die Verbrauchskosten ja nicht zuständig ist, und somit sich die Investition für ihn nicht rechnet.

Für dein Problem sehe ich nur den Dialog mit deinen Mitmietern.

mfg Knubbel

Antwort 30 von SevenOffNein

Hallo Nhuya!

Unsere Wasseruhren wurden zufällig gerade abgelesen und ich habe das Protokoll noch hier liegen. Als Abrechnungszeitraum ist 01.01.05 bis 31.12.05 angegeben. Da der Ableser jedoch bisher noch nie in der Silvesternacht vorbei gekommen ist, kann ich nicht genau sagen, auf welchen Zeitraum sich der Verbrauch nun wirklich bezieht. Erfahrungsgemäß hat ein "Ablesejahr" hier ca. 10 bis 14 Monate, was mitunter für Überraschungen sorgt. In dem Zusammenhang möchte ich Flintstone (Antwort 12) zitieren:
Zitat:
das hat System, da soll ja keiner wirklich durchblicken können.


Demnach haben mein Sprössling und ich, wir kleinen Ferkelchen "anno techem 2005" gerade mal 46 m³ Kaltwasser plus 8 m³ Warmwasser verbraucht. Besonders sparsam sind wir nicht (trotz Spartaste am Klo). Der Wasserverbrauch bei der Körperpflege ist wohl vergleichbar mit deinem, fällt aber natürlich nahezu doppelt an. Stuhlgang ist auch normal, Waschmaschine läuft ca. einmal täglich, Spülmaschine ein bis zweimal pro Woche. Im Sommer schleppe ich täglich mindestens 30 Liter Gießwasser auf den Balkon. Die paar Liter, die ich zum Kochen und für den Sprudelapparillo brauche, spielen für die Wasserrechnung sicher keine nennenswerte Rolle.

Also bitte, Nhuya, wenn du schon Rollrasen in deiner Wohnung verlegst und Bewässerungsgräben ziehst, finde dich auch mit der Abrechnung nach Quadratmetern ab. Ha-ha-ha
Ernst beiseite, dass Heizkosten nach Wohnungsgröße auf die Mieter umgelegt werden, leuchtet ein, beim Stromverbrauch gibts vielleicht auch noch einen gewissen Zusammenhang aber beim Wasserverbrauch??

Knubbel hat natürlich Recht damit, dass es dem Vermieter wurscht sein muss, WER letztendlich die Wasserkosten abdrückt. Die Abrechnung nach Quadratmetern ist für ihn wohl am praktischsten. So muss er nicht gemäß Antwort 7 die Köpfe seiner Mieter zählen.
Zitat:
Der Durchschnittliche Wasserverbrauch eines Deutschen beträgt knapp 130 Liter. Und das täglich! und pro Kopf!
Da bekommt der Begriff "pro-Kopf-Verbrauch" doch eine völlig neue Bedeutung. ;-);-)
SCNR

Wirklich gerecht kann das auch nicht sein. Denn wie Knubbel schreibt, haben kleinere Haushalte meist einen höheren Energie- und Wasser-Verbrauch pro Person als größere. Das liegt in der Natur der Sache.

Aber wenn du denkst, dass mit der Installation von Wasseruhren zwangsläufig Verbrauchs-Gerechtigkeit Einzug hält... So sollte ich im letzten DM-Jahr 1000 Deutsche Mark nachzahlen, weil sich unerklärlicherweise im fraglichen Zeitraum unser Kaltwasserverbrauch im Vergleich zu den Vorjahren vervielfacht hätte. Einige Monate zuvor waren unsere Wasseruhren ausgetauscht worden, so dass es unmöglich war, den Gegenbeweis anzutreten. Wer kontrolliert schon vor dem Unterschreiben des Ableseprotokolls, ob die Zahlen stimmen, die die im Akkord arbeitenden Ableser notieren?

Meine Appelle an den gesunden Menschenverstand, da ich praktisch Tag und Nacht sämtliche Wasserhähne hätte laufen lassen müssen, um auf diesen enormen Verbrauch zu kommen, blieben erfolglos. Unterschrieben wäre unterschrieben und ich könnte ja den Zähler auf eigene Kosten von einem Gutachter überprüfen lassen, wenn ich unbedingt wollte. Allerdings ging ich eh von einem Übertragungs-/Ablesefehler beim Austausch der Wasseruhr aus. Es blieb mir daher nichts Anderes übrig, als zähneknirschend zu bezahlen. Im darauf folgenden Jahr war unser Wasserverbrauch - welch Wunder - wieder normal.

Gruß
Seven

PS: Eine Notlösung zum Wassersparen bei der Klospülung wäre, ein oder zwei Ziegelsteine in den Kasten zu legen.

Das Feedback ist das Brot des Supportnetlers.

SevenOffNein


Antwort 31 von wirsing

Zitat:
PS: Eine Notlösung zum Wassersparen bei der Klospülung wäre, ein oder zwei Ziegelsteine in den Kasten zu legen.



Wirklich "Große Geschäfte" sollten grundsätzlich mit dem kompletten Inhalt des Spülkasten gespült werden, da es sonst zu Verstopfung des Rohrsystems kommen kann.

Spreche da aus Erfahrung ; )

Antwort 32 von erfrierender

da wird hier das größte problem angesprochen:
je weniger wasser verbraucht wird, desto größer die verschmutzung des abwassers --> die kosten der abwasserbehandlung steigen --> wer zahlt es letztendlich?
also egal ob viel oder wenig wasserverbrauch ;)

p.s.: hilft dir jetzt nicht wirklich weiter,nhuya, aber wenn mietwohnung anmieten, dann nur mit wasseruhr!

Zitat:
Einige Monate zuvor waren unsere Wasseruhren ausgetauscht worden, so dass es unmöglich war, den Gegenbeweis anzutreten. Wer kontrolliert schon vor dem Unterschreiben des Ableseprotokolls, ob die Zahlen stimmen, die die im Akkord arbeitenden Ableser notieren?

das macht jeder vernunftbegabte zahler!
du, seven, hast schliesslich das ableseprotokoll unterschrieben.

Antwort 33 von rfb

Zitat:
je weniger wasser verbraucht wird, desto größer die verschmutzung des abwassers
das ist nun wirklich Unsinn, je konzentrierter die Brühe ist, desto effektiver arbeitet das Klärwerk.
Zitat:
die kosten der abwasserbehandlung steigen
durch planerisch überdimensionierte Klärwerke, das hat nix mit Wasser sparen zu tun (auf die paar Liter kommts da nicht an) sondern mit Fehleinschätzungen in der Bevölkerungsentwicklung (bzw. mit der ganz normalen Preisentwicklung von Bestechungsgeldern bei Planern und Kommunalpolitikern).

Antwort 34 von Nhuya

Mal eine andere Frage... Wie lange nach Erhalt der Nebenkostenabrechnung kann man Einspruch dagegen einlegen?

Antwort 35 von rfb

Zitat:
Nach Eingang der Rechnung hat der Mieter einen Monat Zeit, die Forderung zu bezahlen. Danach kann der Vermieter Verzugszinsen verlangen. Für Einwände gegen die Betriebskostenabrechnung bleibt dem Mieter jedoch ein Jahr lang Zeit.
(http://www.mdr.de/escher/1365601.html)

Antwort 36 von Nhuya

Das klingt sehr gut :) Danke rfb.

Antwort 37 von erfrierender

zu den kosten der abwasserbehandlung zählen auch die entsorgungskosten (abwasserleitung etc.).
abwasserrohre können sich bei zu starken wassersparen zusetzen. deswegen muss mit trinkwasser öfter gespült werden. --> kosten steigen

weniger wasserverbrauch -- "fixkosten" im klärwerk bleiben gleich --> preis/m³ steigt.

Zitat:
durch planerisch überdimensionierte Klärwerke, das hat nix mit Wasser sparen zu tun...

dies trifft aber nicht überall zu, sondern nur im osten.
irgendwie müssen wir ja den soli ausgeben!
okay, das dabei nun beleuchtete und kanalisierte wiesen entstanden sind...

also, wer schreibt hier nun unsin?

Antwort 38 von rfb

Zitat:
unsin
würd ich nie schreiben da fehlt ein "n" ;-)

Antwort 39 von erfrierender

hätte ich man doch lieber per copy&paste...
:-)

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