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Samba Fileserver mit MySQL
Frage
Hallo
ich wollte einen Samba Fileserver basteln.
Die Userdaten wollte ich in eine MySQl Datenbank speichern, da man diese mit PHP oder so schön bearbeiten kann.
Jetzt brauche ich mal ein paar grundlegende Infos.
Bisher kannte ich es immer so, dass man User auf dem Linux System angelegt hat und ihnen dann zusätzlich die Erlaubnis für sama gegeben hat.
Heisst also, erst lokaler user dann samba user.
Da ich aber jetzt mit vielen Nutzern arbeiten will, wollte ich fragen, ob man bei samba eine art "virtuelle nutzer" einstellen kann, die nur durch die Datenbank bedient werden und gar keinen lokalen account brauchen.
luke
Antwort 1 von MSistBLOED
Das Problem bei Linux ist, Linuxes Sicherheits Konzept.
Wenn man keine Lokalen user hat, woher soll das System wissen ob der Sambauser recht auf das File hat, auf den er zugreifft.
Mit dem Localuser + Sambauser weiss linux genau wer was erstellt hat und dementsprechend zulassen oder verweigern.
Du kannst jedoch mit etwas konfiguration, die lokalen user auf MySQL ablegen. Danach musst du nur noch bei samba die direkte Usermapping einschalten.
Wenn man keine Lokalen user hat, woher soll das System wissen ob der Sambauser recht auf das File hat, auf den er zugreifft.
Mit dem Localuser + Sambauser weiss linux genau wer was erstellt hat und dementsprechend zulassen oder verweigern.
Du kannst jedoch mit etwas konfiguration, die lokalen user auf MySQL ablegen. Danach musst du nur noch bei samba die direkte Usermapping einschalten.
Antwort 2 von luke
naja, dachte es gäbe da möglichkeiten, denn bei postfix geht das ja z.b. auch
Antwort 3 von luwa
wie so was mit mysql macht weiss ich nicht. du kannst aber mit swat über port 901? (in der inetd.conf freigeben) und browser den samba administrieren. zweitens muss der sambauser kein mitglied der linuxinstallation sein. damit kann er zwar nicht auf das homeverzeichniss zugreifen aber du kannst in der smb.conf zB unter /usr/share/samba einen neuen homepfad einrichten. die rechte lassen sich in der config auch definieren.
gute lektüre ist das samba buch von o´reiley kann sein das es sogar offen im netz steht.
gute lektüre ist das samba buch von o´reiley kann sein das es sogar offen im netz steht.
Antwort 4 von draack
Hi,
für viele Benutzer würde ich eine LDAP-Anbindung bevorzugen. Samba braucht auch die Zuordnung der Samba-Benutzer zu lokalen Benutzern (du kannst aber unter Linux Benutzer so anlegen [lassen], dass sie sich nicht anmelden können). Die lokalen Linuxbenutzer kannst du aber über ein Skript durch Samba auch automatisch mit den Sambabenutzern anlegen lassen.
Die Anbindung von MySQL kannst du hier finden: http://gertranssmb3.berlios.de/output/passdb.html#id2532573
Allerdings findet sich in den aktuellen, offiziellen englischen HOWTOs der Beitrag nicht mehr. Ich rate dir davon ab, MySQL als Passwortbackend zu benutzen.
Tschö,
Volker
P.S.:
für viele Benutzer würde ich eine LDAP-Anbindung bevorzugen. Samba braucht auch die Zuordnung der Samba-Benutzer zu lokalen Benutzern (du kannst aber unter Linux Benutzer so anlegen [lassen], dass sie sich nicht anmelden können). Die lokalen Linuxbenutzer kannst du aber über ein Skript durch Samba auch automatisch mit den Sambabenutzern anlegen lassen.
Die Anbindung von MySQL kannst du hier finden: http://gertranssmb3.berlios.de/output/passdb.html#id2532573
Allerdings findet sich in den aktuellen, offiziellen englischen HOWTOs der Beitrag nicht mehr. Ich rate dir davon ab, MySQL als Passwortbackend zu benutzen.
Tschö,
Volker
P.S.:
Antwort 5 von luke
warum rätst du ab?
zu langsam?
zu langsam?
Antwort 6 von draack
Hi!
Glaube ich nicht. Nur ist die Unterstützung der MySQL-Anbindung seitens des Samba-Teams in meinen Augen nicht sicher. LDAP dagegen ist für solche Aufgaben geschaffen worden.
Tschö,
Volker
Zitat:
zu langsam?
zu langsam?
Glaube ich nicht. Nur ist die Unterstützung der MySQL-Anbindung seitens des Samba-Teams in meinen Augen nicht sicher. LDAP dagegen ist für solche Aufgaben geschaffen worden.
Tschö,
Volker

