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Schallplattenspieler schwingungsfrei ??? Wie ???





Frage

Hallo. Folgendes Problem: ich will vom Plattenspieler in den PC aufnehmen. Der PS steht in einem Regalschrank aus Holz. Nun merke ich, daß bei jedem Stupser gegen das Regal der PS dies über die aufgelegte Nadel registriert. Das Teil hat schon Dämpfungsfüße, die dennoch kräftig mitmachen. Handtuch drunterlegen brachte Null. Auch diverse Schaumstoffversuche brachten nichts Würde eine Sandbox was nutzen, wo ich den PS reinstelle? Aufhängen IM Schrank, brächte das was? Die Rückwand ist offen, Regalbrett an die Wand schrauben; nur, da hätte ich wohl dann das Problem aus Richtung Wand und Türen, oder ? Oder hat sonst jemand ne Idee, außer den PS woanders hinstellen ? Thx

Antwort 1 von BatBuster

Tja... die Dämpfungsfüße eines Plattenspielers sind leiglich dazu da, um niederfrequente Vibrationen zu kompensieren (um z.B. ein Bass-Feedback zu verhindern), genau wie eine Sandbox (die kanns noch etwas besser), aber nicht, um derbe Stöße abzufangen.

Deine Idee mit dem an die Wand geschraubte Regalbrett ist die beste Lösung, wobei ich aber Deinen Einwand
Zitat:
....nur, da hätte ich wohl dann das Problem aus Richtung Wand und Türen, oder ?

nicht so ganz verstehe.... sind die Wände bei Dir aus Pappe? ;-)

So long,

BatBuster

Antwort 2 von LouZipher

Das nicht, aber ich dachte, da Betonwände auch nicht allesschluckend sind, daß dann n Türenschlagen irgendwoanders in der Wand sich auch überträgt ....

Antwort 3 von BatBuster

OK, kommt natürlich auf die Masse der jeweiligen Tür und auf die Kraft mit der diese zugeworfen wird an.... aber im Regelfall wird dieser Effekt zu vernachlässigen sein.

So long,

BatBuster

Antwort 4 von LouZipher

Hm, dann thx, so oder so, ich muß was einkaufen gehn ;)

Antwort 5 von SevenOffNein

Lou, du schlägst wirklich wieder dem Fass die Krönung aus. Wie wärs mit nem erdbebensicheren Unterbau für dein Haus? Evtl. ölgedämpft oder mit Pontons in einem großen Bassin schwimmend? *g*

Ich hab vor vielen Jahren in ner Altbauwohnung mit amateurhaft auf dem Estrich zusammen genagelten Pressspanplatten gewohnt. Damals gehörten Plattenspieler noch zum Standard. Jedes Mal, wenn jemand durch das Zimmer ging, und auf besonders wackelige Bodenplatten unter dem Teppichboden trat, hüpfte die Nadel fröhlich auf der Platte rum.

Mein persönliches "Workaround": Den Tonabnehmer so "schwer" wie möglich machen. Wenn ´Antiskating´ plus dieses Einstellrädchen direkt am Tonabnehmerarm bis zum Anschlag aufzudrehen, nicht reicht, einfach das Gegengewicht des Arms ein Stück nach vorne schrauben. Entspricht nicht ganz der "reinen Lehre", aber Not macht erfinderisch und es hat gut funktioniert. Da du die Platten nur einmal digitalisieren musst, ist das eine lässliche Sünde, denke ich. ;-)

Gruß
Seven

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Antwort 6 von BatBuster

@Seven:

Sorry, wenn ich da nochmal meinen Senf dazugeben muss.... aber auch, wenn er die Platten nur noch einmal abspielen will (will er das wirklich...?), so sind die doch dann nach der von Dir beschriebenen Methode ein Fall für den Mülleimer, auch wenn sie sich danach noch sicherlich abspielen lassen....

Außerdem will er ja nicht die springende Nadel als solches beseitigen sondern wohl vor allem die Nebengeräusche, die dabei entstehen. Und wenn ich gegen ein Holzregal stoße, in dem ein Plattenspieler läuft, dann kann ich sogar 2 Heiermänner auf das System geklebt haben, hören tu ich´s trotzdem........

Btw.: Was nicht heißen will, dass ich auch schon mit der besagten Methode arbeiten musste.... aber ich würds niemandem empfehlen...

So long,

BatBuster

Antwort 7 von fürLau

Hallo

Wie wär´s den Plattenspieler an zwei Hosengummis aufzuhängen, wenn das nicht FEDERT (:-

Gruß

Antwort 8 von SevenOffNein

*ggg*

@BatBuster

Zitat:
aber ich würds niemandem empfehlen...

Dass man so nicht unbedingt mit wertvollen Sammlerstücken umgeht, sollte eigentlich klar sein. Aber soviel Intelligenz und gesunden Menschenverstand trau ich Lou schon zu. Einem Gast würde ich so etwas auch bestimmt nicht raten. Keine Angst. Aber Lou ist spezial und ich frag mich auch gar nicht erst, warum er während der Viertelstunde, die eine Platte pro Seite läuft, ausgerechnet Pogo tanzen muss und ständig gegen das Regal rempelt. Besondere Situationen/Menschen erfordern eben besondere Maßnahmen. *g*

Im Übrigen finde ich, dass du ein klein wenig übertreibst mit
Zitat:
so sind die doch dann nach der von Dir beschriebenen Methode ein Fall für den Mülleimer

Du tust gerade so, als hätte ich vorgeschlagen, den Tonabnehmer mit nem Ziegelstein zu beschweren, um die Platten regelrecht zu zerschneiden. Außerdem kann man die Platten danach immer noch mit Doppelkorn (nicht trinken, sondern die Platte damit regelmäßig benetzen) abspielen. Nachteil: Wegen der Ablagerungen gehts anschließend nicht mehr ohne. Es sei denn, man nimmt lauwarmes Spüliwasser und...ok, ich sag nix mehr. ;-x

Gruß
Seven

Antwort 9 von BatBuster

@Seven:

Nix für ungut, war ja nicht bös gemeint. Und der Mülleimer war vielleicht wirklich etwas übertrieben..... auch wenn einige Analog-Fetischisten in meinem Umkreis jetzt etwas anderes behaupten würden. Aber nass abspielen...? Und dann mit stärke- und zuckerhaltiger, 37,5 %iger alkoholischer Lösung....? OK, OK, ich sag auch nichts mehr ;-x

PS.: Ich bin seit der Erfindung der Compact Disc auch glücklicher ;-)

So long,

BatBuster

Antwort 10 von LouZipher

W o ist mein post geblieben, NOCH mal schreib ichs jezz net rein :(

Antwort 11 von sutadur

Zitat:
PS.: Ich bin seit der Erfindung der Compact Disc auch glücklicher ;-)

Ich nicht. Das ist zwar kompakter, aber Spass macht es nicht mehr.

Antwort 12 von SevenOffNein

@BatBuster

Zitat:
war ja nicht bös gemeint

So kam es auch überhaupt nicht rüber. :-)

Das mit dem Doppelkorn war auch nicht so ganz richtig ernst gemeint, obwohl das Schnapsglas mit einem kleinen Schwämmchen zum Auftragen zumindest für diejenigen, die sich das teure LencoClean-System nicht leisten konnten, früher in meinem Freundeskreis ein probates Mittel war, um verkratzte Platten abzuspielen und vor allem aufzunehmen.. Isopropanol mit destilliertem Wasser oder sowas wäre vermutlich günstiger gewesen. Aber wir wussten es halt damals nicht besser. Google gabs ja noch nicht, geschweige denn ein Supportnet. Damals war eben alles ganz einfach...und so furchtbar kompliziert. ;-)))

Zitat:
LouZipher schrieb am 24.04.2006 um 19:56

W o ist mein post geblieben, NOCH mal schreib ichs jezz net rein :(


Weißt du jetzt, was ich meinte mit ->
Zitat:
Lou ist spezial
*g*

Gruß
Seven

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