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Windows Vista nur auf spionage aus?





Frage

Guten Abend, für euch bestimmt eine lächerliche frage aber ich möchte es jetzt genau wissen... ich habe gehört das das neue Betriebssystem "Vista" schon fast wie ein spionage programm sein soll. Jeder der dieses Betriebssystem nutzt wird von microsoft überwacht... So wollen die verhindern das weiterhin illegales gedownloadet wird. Ist das denn möglich das microsoft so viele überwachen? irgendwie will ich nicht so recht glauben das das neue BS extra dafür programmiert wurde... vielleicht wisst ihr genaueres... ich danke euch schonmal im vorraus mfg freak__

Antwort 1 von Reindy

kaufen,testen,berichten.......
Es wird nie so heisß gegessen wie gekocht....
ABWARTEN

Antwort 2 von sutadur

Ganz ähnliches wurde seinerzeit auch über Windows XP verbreitet - da war auch nix dran. Und selbt wenn das so wäre, kann doch wohl niemand ernsthaft etwas dagegen haben, dass illegale Machenschaften verhindert werden.

Antwort 3 von Lutz1965

Hallo

wenn Du Dir später eine Original Version von Vista holst, dann brauchst Du keine Angst haben.....also keine Panik.

Gruss

Lutz

Antwort 4 von Klassenkasper

Hallo
Ob Windows Vista nu spioniert oder nicht, kann ich nicht sagen.
Aber folgenden Satz kann ich nicht unkommentiert lassen:
Zitat:
Und selbt wenn das so wäre, kann doch wohl niemand ernsthaft etwas dagegen haben, dass illegale Machenschaften verhindert werden.

Ich hab zwar nix dagegen wenn illegale Machenschaften, was auch immer darunter zu verstehen sein soll, verhindert werden können.
Aber ich habe ein ver.dam.mtes Problem damit, das irgendwer weis was ich so auf meinem Rechner horte. Ich denke das geht einfach niemanden was an. Sowas nennt man nicht zu Unrecht Privatssphäre .

Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor:
Der BND oder irgendein anderer Nachrichtendienst auf diesem unseren kleinen blauen Planeten verwanzt unsere Wohnung, hört Telefonate ab, verfolgt einem auf Schritt und Tritt.............
und das alles nur, weil man bei dem türkischen Restaurant / Imbiß um die Ecke gerne was essen geht, und der Besitzer GANZ zufällig Moslem ist.

Würden wir dagegen nicht Sturm laufen vor Entrüstung???

Das gleiche ist es doch wenn du nen Rechner mit I-Net Anschluß hast. Aber da schiene es in Ordnung zu sein, wenn sowas gemacht wird.

Bisher gilt, soweit mir bekannt, immernoch die UNSCHULDSVERMUTUNG.


Aber wozu rege ich mich eigentlich auf...es wird ja eh nicht so sein.

Gruß
Kk

Antwort 5 von rfb

@sutador:
die Rechtsstaatlichkeit muss schon gewahrt bleiben bei der Aufdeckung illegaler Machenschaften. Ein "Stasi"-Betriebssystem wäre der falsche Weg, zumal unter der Kontrolle einer Privat-Firma, deren Rechtsverständnis nicht zweifelsfrei ist.

Antwort 6 von Hammel3

@Klassenkasper
Gut, das du dich aufregst, denn solche Leute wie sutador liefern den Nährboden für derartige Überwachungsszenarien, auch wenn ich mir sicher bin, dass er das auch nicht wirklich wollen kann.

Antwort 7 von sutadur

Zitat:
Aber ich habe ein ver.dam.mtes Problem damit, das irgendwer weis was ich so auf meinem Rechner horte. Ich denke das geht einfach niemanden was an.
Im Grundsatz stimme ich Dir ja zu, aber wenn Du tatsächlich illegale Dateien auf Deinem Rechner hast, kann es m.E. nicht sein, dass man Dich nur deshalb nicht belangen kann, weil das unter Privatsphäre fällt. Genau das ist nämlich bei Straftaten nicht der Fall, weil das sog. öffentliche Interesse überwiegt.
Zitat:
Aber wozu rege ich mich eigentlich auf...es wird ja eh nicht so sein.
Siehste, da treffen wir uns wieder ... :o)
Zitat:
... die Rechtsstaatlichkeit muss schon gewahrt bleiben ...
Da sehe ich auch kein Problem. Es geschehen viel zu viele Straftaten unter dem Deckmantel des Datenschutzes und der Privatsphäre, die in aller Regel gerne von denen argumentativ eingesetzt werden, die etwas zu verbergen haben. Wenn man Rechtstaatlichkeit damit gleichsetzt, Straftaten nicht ahnden zu dürfen, ist das sicher nicht korrekt - aber genau darauf läuft es vielfach hinaus.

Ich weiß aber auch, dass meine Auffassung zu diesem Punkt nicht von jedem geteilt wird ... :o)

Antwort 8 von sutadur

Zitat:
... auch wenn ich mir sicher bin, dass er das auch nicht wirklich wollen kann.
Wenn es der Aufklärung von Straftaten dient, bin ich gerne bereit einen Teil meiner Privatsphäre aufzugeben. Wie weit das gehen soll oder sollte, muss man dann eben sehen. Aber ich bin nicht grundsätzlich dagegen.

Antwort 9 von ReneL

überwacht und ausspioniert werden wir doch jetzt auch schon - und das überall

Antwort 10 von Fullstone

Genau, da kann ich nur zustimmen, was sich in den letzten paar Jahren entwickelt hat, ist so nicht mehr hinzunehmen, man denke nur an Videoüberwachungen oder RFID-Chips, der gläserne Mensch, dessen gesamtes Leben überwacht wird, wird Wirklichkeit, demnächst wird es wohl Pflicht werden auf dem Klo Videokameras anzubringen, damit dein Arzt direkt über die Beschaffenheit deines Stuhlgangs bescheid weiß.
Zitat:
Wenn es der Aufklärung von Straftaten dient, bin ich gerne bereit einen Teil meiner Privatsphäre aufzugeben.

Ich bin nicht bereit auch nur einen Teil meiner Privatsphäre aufzugeben, nur weil irgend jemand illegale Dateien auf dem Rechner hat, wobei ich auch nichts zu verbergen habe, bei einem begründeten Verdacht können ja ohne weiters Hausdurchsuchungen gemacht werden,hier müssen gegebenenfalls andere Verfahren entwickelt werden.
Niemand weiß doch wer alles Daten sammelt und zu wem sie gelangen. Man muss auch nur mal über den Zeitaufwand nachdenken. Irgendwann wird die eine Hälfte der Menschheit damit beschäftigt sein die andere zu bewachen und umgekehrt.
Durch diese Ja-Sager Mentatalität, wie sie Sutadur propagiert wird erst die Gelegenheit dazu gegeben, alles unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Sicherheit, mann mußt du bedroht werden. Ich frage mich wirklich ob es langsam nur noch Kiddies gibt die mit nichts anderem aufgewachsen sind als Überwachung oder Alte die sich nicht trauen sich dagegen zu wehren.

Antwort 11 von sutadur

Zitat:
... mann mußt du bedroht werden.
Nö, gar nicht. Ich bin lediglich dafür, die Aufdeckung von Straftaten zu ermöglichen. Und das möchtest Du mir ernsthaft vorwerfen? In der Praxis ist es doch so, dass der angesprochene Verlust an Privatsphäre (den ich gar nicht verleugne) tatsächlich zumindest im Regelfall keinerlei spürbare Auswirkungen hat. Also, who cares? Einfach nur zu sagen "Ich will das aber so" und dabei bewusst in Kauf zu nehmen, dass Straftäter nicht belangt werden können, halte ich für höchst fragwürdig.

Antwort 12 von rfb

Zitat:
dabei bewusst in Kauf zu nehmen, dass Straftäter nicht belangt werden können
wieso?
Der ganze seit 11.11.01 irre zugenommene Überwachungsapparat bringt - selbst nach Aussagen der beteilten Stellen (zB. der Polizeigewerkschaft) - NIX!
Es ist offensichtlich ein Irrglaube, dass Straftaten mit "1984"-Methoden verhindert werden können. Warum soll das bei Computerkriminalität anders sein?

Antwort 13 von Fullstone

Zitat:
In der Praxis ist es doch so, dass der angesprochene Verlust an Privatsphäre (den ich gar nicht verleugne) tatsächlich zumindest im Regelfall keinerlei spürbare Auswirkungen hat

Im Moment, ist das vielleicht noch so, aber kannst du mir das für die Zukunft garantieren, hat irgendeiner sich vor 30 Jahren die heutige Situation ausmalen können, oder gewünscht. Die Entwicklung steht doch gerade erst an ihrem Anfang. Belege mal wie sich durch Überwachung die Sicherheit erhöht, jedes Verfahren lässt sich umgehen, die Leittragenden sind die sich nicht auskennen und für den Vorteil anderer blitzschnell in Schwierigkeiten kommen können. Für fragwürdig halte ich es wie man von Sicherheit reden kann und dabei die Gefahren der Überwachung nicht sieht. Entweder steckt da ein persönlicher Vorteil dahinter oder grenzenlose Naivität. Lies mal George Orwells Roman "1984".

Antwort 14 von sutadur

Niemand hat behauptet, dass mit Überwachung alle Sicherheitsprobleme beseitigt sind (wobei es nicht nur um Verhinderung geht, sondern auch um Aufklärung bereits geschehener Taten). Aber es ist eine Möglichkeit. Und Möglichkeiten sollte man wahrnehmen, besonders dann, wenn keine tatsächlich spürbaren Nachteile zu erwarten sind.

Antwort 15 von Pausenfueller

Hi @,
dazu will ich auch was loswerden.
Nein, das hat mit Spionage nichts zu tun sondern nur mit handfesten wirtschaftlichen Interessen ;o) Es bestehen lediglich ein paar Pläne, die die Benutzung von nicht legal erworbener Software bzw. von Software, die nicht von Microsoft gegen Kohle zertifiziert wurde zu unterbinden.
Du erstellst mit Vista ein Dokument und verschickst es per Mail aber der Empfänger hat keine von Microssoft zertifizierte Software. Pech, er kann das Teil nicht öffnen.
Du willst nach Jahren mit Vista auf ein anderes Betriebssystem umsteigen. Klappt problemlos, aber deine alten Dateien sind Müll, wenn deine neuen Anwendungen nicht von Microsoft zertifiziert sind. (Das Ende von kostenloser Open-Source-Software)
Du erstellst dir ganz legal ein paar MP3´s, die auch deinem Kumpel gefallen. Beim Abspielen wird jedoch festgestellt, dass diese Files nicht auf dem Rechner deines Kumpels erstellt und damit Urheberrechte verletzt wurden. Spätestens beim nächsten Update geht an Microsoft eine entsprechende Info raus, auf welchem Rechner dieses illegale File erstellt wurde. Das könnte dann wiederum dazu führen, dass deine Anwendung wegen Verwendung entgegen der Nutzungsbestimmungen beim nächsten Update von Vista abgeschaltet wird.
Was von diesen Plänen alles bereits in Vista umgesetzt wird kann ich natürlich nicht wissen. Und das funktioniert natürlich alles nur, wenn hardwareseitig die Vorraussetzungen dafür gegeben sind alle Files mit einer eindeutigen rechnerspezifischen Kennung zu versehen. Aber die werden von einigen Herstellern bereits seit einiger Zeit ausgeliefert, auch wenn dies Features im Moment vermutlich noch nicht genutzt werden.
Da auch AMD und Intel bei diesen Plänen mitmachen, wird sich dies alles direkt in der CPU abspielen, damit ein Auslesen der Daten und deren Manipulation unmöglich gemacht wird.
Rechtlich dürfte es darauf hinauslaufen, dass man von Microsoft gegen eine Einmalgebühr Vista zur zeitlich unbeschränkten Nutzung auf einem ganz bestimmten Rechner anmietet, also keine mitnehmbare Lizenz erwirbt. Unter diesen Umständen dürfte es auch juristisch korrekt sein, wenn der ´Vermieter´ bei Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen Teile der Software deaktiviert oder der Fremdsoftware auf deinem Rechner die Zertifizierung entzieht (was dann auf das Gleiche hinausläuft).
Juristisch bedenklich ist allerdings ein anderer Sachverhalt. Bei einem Wechsel des Betriebssystems und der Software werden dir die Rechte an den von dir selbst erstellten Dateien quasi entzogen, da du sie nicht mehr öffnen kannst. Künftig wird gelten: Einmal Microsoft, immer Microsoft. Dagegen sind doch alle früheren und aktuellen Diskussionen über den intergrierten Browser und den Media-Player nur Kinderkram. Aber in Brüssel hat man noch nicht kapiert, dass das nicht nur für die s.g. Verbraucher sondern auch für ihre eigene Behörde zutrifft.
Wer noch mehr Magenschmerzen benötigt darf gerne mal nach ´Trusted Computing´ googeln.
Gruß
Pausenfüller

Antwort 16 von Klassenkasper

Wenn eine Überwachung dazu dient, eventuelle Terroranschläge zu verhindern oder andere Gefahren für Leib und Leben dadurch abgewendet werden, finde ich das vollkommen in Ordnung.
Aber wenn eine Überwachung dazu dienen soll, das z.B. die Musikindustrie ihre Schäfchen ins Trockene bringen kann und sich dabei noch dümmer und dämlicher verdient, dann bin ich der Meinung, das geht zu weit.
Und diese Art der Überwachung zielt doch genau darauf ab. Es geht doch darum das der eigene Computer ausgespäht wird, um "illegale" Sachen wie Raubkopien, MP3´s oder andere Sachen auf dem Computer zu finden und an entsprechende Stellen zu melden.
Ich habe nix zu verbergen, und jeder, der der Meinung ist, ich habe illegales Zeugs auf meinem Rechner darf gerne vorbeikommen und sich davon überzeugen. Aber eine Überwachung von außen geht mir zu weit.
Und entschuldigt mal bitte, aber wenn ich sehe, was so die Musikstars von heute mit der Kohle anstellen, ist es mir auch vollkommen schnuppe, ob die mal eben ein paar Euronen weniger kriegen oder nicht. Ich muß mir keine Klunker für ein paar Millionen um den Hals hängen, oder brauche mehrere Luxuskarossen vor der Tür, nur um mein Ego zu befriedigen.
Was die deutschen Bands oder Künstler angeht, so kann sich auch dort sicherlich keiner beklagen das sie am Hungertuch nagen würden. Die kleineren, unbekannten Bands oder Künstler stellen ihre Musik sogar selbst ins Internet zum Download, und bei den Preisen, die die Musikindustrie verlangt, müssen wir uns doch nicht wundern, das der illegale Tausch über die P2P Plattformen so ausgeprägt ist. Abgesehen davon, wenn ich manchmal die Musik suche, die mir gefällt, finde ich entweder gar keine CD´s oder Singels von denen, bzw. man findet die Sachen nur auf irgendwelchen Samplern wieder, und dann auch noch Unmengen Geld dafür ausgeben, nur weil man ein Lied haben will, das sehe ich nicht ein.
So ist mein Radio in den letzten Jahren zu meinem besten Freund avanciert.

Aber ich schweife ab vom Thema.

Wie geschrieben, mit der Überwachung zwecks Abwendung von Gefahren gegen Leib und Leben kann ich selbst leben, aber so wie das geplant ist, kann ich damit nicht leben.

Gruß
Kk

P.S. Warum wird eigentlich immer die STASI in solchem Zusammenhang genannt?? Die waren auch nicht besser als der BND, die CIA, der FSB( Ex KGB) oder andere Geheimdienste dieser Welt.

Da kommt doch wieder dieses OSSI vs WESSI Denken zum Vorschein :-(

Antwort 17 von Klassenkasper

Danke für den kleinen Exkurs, Pausenfüller

Ich sollte dochmal darüber nachdenken, nich so lange Texte zu schreiben ;-))

Antwort 18 von Pausenfueller

@Klassenkasper,
ja, das zieht sich manchmal ganz schön. ;0))
Ich bin mal gespannt, was von meinen ´Unterstellungen´ wann eintritt. Holen wir doch diesen Thread in zwei Jahren noch mal hoch.
Gruß
Pausenfüller

Antwort 19 von rfb

Zitat:
STASI ... auch nicht besser als ... andere Geheimdienste dieser Welt.
nö, besser garantiert nicht!

Antwort 20 von NoMSPlease

Was mich an den ganzen "Ueberwachung" stört ist die Tatsache das MS nach belieben meine Aktivität (auf der FP gespeicherte PDFs und Worddokus) in Bares umwandeln kann, wenn ich ein M$-Vista user bin!

Im Klartext: M$ der grösste Adware-partner/informant!

Antwort 21 von Klassenkasper

@rfb
Entschuldige meine Wortwahl, es hätte eigentlich " auch nicht schlimmer als" heißen müssen.

Antwort 22 von Kubi

Als damals XP rauskam , hat alles geschrien , daß hier auch Daten verschickt werden um den User "auszuspionieren" . Darauf hin haben zig Fachleute der Technik und Presse WindowsXP unter die Lupe genommen , in der Hoffnung irgend etwas zu finden , was den Verdacht der Spionage erhärtet . Mann , das wäre ein Skandal geworden . Letztendlich kam dabei heraus , daß Programme , wie z.B. der RealPlayer zig mal mehr und vor allen Dingen wesentlich sensiblere Daten verschickt als XP .

Kurz nach erscheinen von XP gab es dann diverse Tools und Patches der User-Scene , die unbemerktes Versenden von Daten aus XP heraus unterbunden haben . Diese Tools gab es nicht in irgend welchen Hacker-Foren sondern auf jeder zweiten Heft-CD .

Ich denke mal , daß es kurz nach erscheinen von VISTA ebenso sein wird , daß es eine Menge Tools geben wird , die VISTA " zum schweigen bringen " .

Bestünde tatsächlich der Verdacht , daß VISTA zur User-Spionage eingesetzt werden soll , wäre das der sofortige Untergang von Microsoft . Daher finde ich die Anschuldigung an sich etwas lächerlich , unterstelle aber mal , daß FREAK seine Wortwahl aus dramaturgischen Gründen etwas provokant gestaltet hat .

Antwort 23 von Fullstone

Vista selbst sehe ich auch nicht als eine Bedrohung an, da sind einige Tools sicherlich schlimmer, schließlich hat Microsoft ja einiges was bereits geplant war, z.B. TPCA wiederzurückgenommen, allerdings unter Druck, gerade der wird jedoch aufgrund der allgemeinen Entwicklung meiner Meinung nach in der Zukunft schwinden und Überwachung wird als etwas Selbstverständliches angesehen. Von Überwachung profitiert aber höchstens die Wirtschaft und niemand anderes, mit Sicherheit hat das nichts zu tun, aber die Sicherheitsfanatiker merken es nicht einmal.
Zitat:
Wenn eine Überwachung dazu dient, eventuelle Terroranschläge zu verhindern oder andere Gefahren für Leib und Leben dadurch abgewendet werden, finde ich das vollkommen in Ordnung.

Gerade so eine schwammige Formulierung kann leider nach Belieben ausgedehnt werden.

Antwort 24 von Granger

Um mal auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen... ;-)

Nein, Vista ist nicht als Spionageprogramm konzipiert. Derartigen Käse kann man seit Jahren lesen, ob nun XP, TCPA, Palladium oder sonstwas draufsteht.

Wenn sowas tatsächlich umgesetzt werden sollte, würde Microsoft von heute auf morgen sterben. Privatuser regen sich gerne über jeden Käse auf und nutzen trotzdem Windows, aber kein einziges Unternehmen auf dieser Welt würde sich derart in die Karten schauen lassen. Zudem wären innerhalb von Monaten neue Anbieter mit neuen Betriebssystemen auf dem Markt, Linux & UNIX gibt´s zudem jetzt schon und innerhalb eines Jahres wäre Microsoft wirtschaftlich ruiniert. Deswegen werden die sowas nie machen.

Im Gegensatz zu populären Meinungen verdient Microsoft nämlich gar nichts an Privatusern, nur an Firmen. Wenn ein Konzern wie Siemens, General Motors oder General Electric mal locker 100.000 Win-XP- und Office-2003-Lizenzen bestellt und dazu noch ein paar hundert Win2003-Server und ein paar andere MS-Produkte wie Sharepoint, BizTalk, CRM, Axapta oder andere Business-Programme, DANN macht Microsoft Kohle. Und glaub mir - kein einziges dieser Unternehmen liesse sich so in die Karten gucken.

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