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Lohnt es sich von Windows Xp auf Linux umzusteigen ???





Frage

Hallo, Bin mit Windows Xp überhaupt nicht zufrieden... Wollte fragen ob es sich mit dem Notebook lohnt auf Linux umzusteigen : SONY Vaio vgn-fs315s CPU: Intel Pentium M 750, 1.86 GHZ Memory: 1 GB/Mo (2x512 Mb/Mo) HDD: 100 GB/Go WLAN: 802.11 b/g Screen: 15.4´´ WXGA X-black LCD Optical: Double Layer DVD_+RW Graphics: NIVIDA GeForce Go 6400 with TurboCache supporting 128 MB/Mo OS: Microsoft Wondows Xp Home Edition Wenn ja, welche Version wäre am aller besten ??? Funktioniert dann eigentlich auch noch WLAN ??? Gruss

Antwort 1 von Griemokhan

1. Das lohnt sich allemal.

2. Version? Geschmackssache. (Ubuntu?)

3. Wlan-fähig

4. zeitintensiv

Antwort 2 von sutadur

Ob sich ein Umstieg lohnt, wirst Du nur selber sagen können. Nachdem ich es mehrfach probiert habe muss ich aber sagen, dass ein wirklich kompletter Umstieg auf eine Umgebung ohne Windows sehr viel persönlichen Einsatz erfordert.
Ich möchte Dir das nicht gleich ausreden, es ist sicher einfacher, erstmal zu klären, warum genau Du mit XP nicht zufrieden bist. Besser wird es allein durch den Umstieg auf ein anderes Betriebssystem auch nicht.

Antwort 3 von web1

Versuch Kubuntu: http://www.kubuntu.de und http://www.ubuntu.com
Was willst du damit machen Spiele laufen zum Beispiel nicht viele, Anwendungen gibt es genügend, Windows Programme laufen höchsten mit Wine, aber auch nur einpaar

Antwort 4 von Winux

Zitat:
Lohnt es sich von Windows Xp auf Linux umzusteigen?

Es gibt eigentlich keinen Grund diese Frage theoretisch abzuklären, denn um Linux zu installieren, musst Du Windows ja gar nicht löschen. Probier es einfach aus. Beide zusammen sind m.E. auf jeden Fall besser als jedes für sich alleine.

Antwort 5 von Penorek

Versuch es erst mal mit einer Live-CD. Dann bekommst Du einen ungefähren Einblick ohne alles installieren zu müssen.
Ich bin nach kurzer Linux nutzung wieder zu Windows gewechselt.
Momentan habe ich beide Systeme auf der Platte.
Linux ist cool, kostet aber einen Haufen Einarbeitungszeit.



Hier gibt es u.a. eine Live-Distribution

http://www.knopper.net/knoppix/

Ich habe mit Kanotix gute Erfahrung gemacht und von anderen Gutes über die Distribution von AW1 gehört.

Penorek

Antwort 6 von Fullstone

Warum bist du mit Windows XP nicht zufrieden?

Antwort 7 von sutadur

Zitat:
Beide zusammen sind m.E. auf jeden Fall besser als jedes für sich alleine.

Das mag für bestimmte Anwendungfälle gelten, ist aber sicher nicht allgemeingültig. Für den normalen Enduser ist Windows sicherlich die bessere Alternative.

Antwort 8 von draack

Hi,
Zitat:
Für den normalen Enduser ist Windows sicherlich die bessere Alternative.
Nein. Ein Betriebssystem, das für viele Anwendungen im Normalbetrieb Administratorrechte benötigt, von Unmengen von Viren, Würem und trojanischen Pferden heimgesucht wird, Unmengen von Altlasten mit sich ´rumschleppt und schwerer zu konfigurieren und zu warten als ein Flohzirkus zu hüten ist, ist definitiv nicht für einen Endanwender geeignet.

Die allermeisten Benutzer kennen einfach MS Windows schon - deshalb kommen bessere Alternativen (es muss nicht immer Linux sein - Apple zeigt mit MacOS X auch, dass es besser geht) einfach nicht in Frage. Das ist die Macht des Faktischen.

Tschö,
Volker

Antwort 9 von sutadur

Zitat:
Ein Betriebssystem, das für viele Anwendungen im Normalbetrieb Administratorrechte benötigt ...

Das ist ein Merkmal, dass gerade von der Pro-Linux-Seite immer wieder hochgehoben wird. Dort heißt es, das würde zusätzliche Sicherheit und Stabilität bedeuten. Darüber hinaus sehe ich kein umittelbares Problem darin, als Admin angemeldet zu sein. Das mag zwar grundsätzlich weniger Sicherheit bedeuten - in der Praxis aber ist das bei Beachtung einiger weniger Schutzmaßnahmen belanglos.

Zitat:
... von Unmengen von Viren, Würem und trojanischen Pferden heimgesucht wird ...

Auch das ist, um bei Deinen Worten zu bleiben, die "Macht des Faktischen". Wer bekannt ist, ist eben vermehrt das Ziel von Angriffen. Das wird Linux auch nicht anders gehen, wenn es sich tatsächlich mal breitflächig durchsetzen sollte.

Zitat:
... und schwerer zu konfigurieren und zu warten als ein Flohzirkus zu hüten ist ...

Wenn man hierzu mal Windows und Linux gegenüberstellt, wird dieser Vergleich eindeutig zugunsten Windows ausfallen. Denn gerade die Wartung und Konfiguration ist unter Windows deutlich nutzerfreundlicher geregelt.

Diese Diskussion ist ja nicht neu, und letztlich werden Verfechter beider Gruppen immer die in ihren Augen "besseren" Argumente finden. Leider lassen dabei m.E. viele die nötige Objektivität vermissen. Denn bei allen Vorteilen, die Linux ohne Zweifel bietet, bringt es dem unbedarften Nutzer fast ausschließlich einen Nutzen im administrativen Bereich. Am Ende zählt das Ergebnis, und wenn man einen Laien vor einen Linux-Desktop setzt, kann der sicher damit gleich arbeiten - solange alles läuft wie es soll. Wenn das aber mal nicht der Fall ist, wäre man mit einem Windows-System deutlich besser beraten.

Antwort 10 von Arno_Nym

Zitat:
Ein Betriebssystem, das für viele Anwendungen im Normalbetrieb Administratorrechte benötigt,

Falsch. Nicht das BS "braucht" die Admin-Rechte, sondern die schlecht programmierten Anwendungen.
Zitat:
von Unmengen von Viren, Würem und trojanischen Pferden heimgesucht wird,

Da will ich nicht widersprechen. Jedoch ist es mit etwas "Usereinsatz" ziemlich gut abzusichern.
Zitat:
Unmengen von Altlasten mit sich ´rumschleppt

Welche denn? Und wenn, warum sollte das störend sein?
Zitat:
schwerer zu konfigurieren und zu warten als ein Flohzirkus zu hüten ist

Wie einfach sind denn aktuelle Nix-Distris zu konfigurieren? Aber für normale Endanwender bitte!
(hab grad den Thread DVD + Kaffeine gelesen -> für mich symptomatisch, das kann man dem nicht-script-verliebten Endanwender einfach nicht zumuten, das ist PC-Mesozoikum)
Zitat:
ist definitiv nicht für einen Endanwender geeignet.

Naja...

So ziemlich das einzige, wo ich dir uneingeschrämkt recht geben kann, ist der Hinweis auf den Appel ;o)

Arno

Antwort 11 von Ambulanz!

@draak

Zitat:
...und schwerer zu konfigurieren und zu warten als ein Flohzirkus zu hüten ist, ist definitiv nicht für einen Endanwender geeignet.


*bg*

Wie schön, dass bei Linux alles locker von der Hand geht und besonders das Kernelkompilieren, das Einbinden von Soundtreibern, die Konfiguration des Grafiktreibers, des Scanners, der Digitalcamera, der WLAN - Karte, nicht zu vergessen selbst des Druckers etc. bei Computerneulingen (aber auch "alten Hasen") regelmässig Begeisterungsstürme auslöst.

[ironie]Deshalb ist Linux ja bekanntlich auch zum beliebtesten Betriebssystem geworden - anfängerfreundlich und endanwenderoptimiert.[/ironie]

Wer mit Windows nicht zu Rande kommt, wird es mit Linux erst recht nicht. Das ist ebenfalls die Macht des Faktischen.

PS: Nicht das wir uns falsch verstehen - es ist nicht meine Absicht, hier Linuxbashing zu betreiben. Linux ist ein hervorragendes BS.

Antwort 12 von Winux

Zitat:
Das mag für bestimmte Anwendungfälle gelten, ist aber sicher nicht allgemeingültig. Für den normalen Enduser ist Windows sicherlich die bessere Alternative.


Ich denke, dass der Umgang mit Datenträgern, die nur unter Windows kopiergeschützt sind, einen bestimmten Anwendungsfall darstellen, der ganz bestimmt vom "normalen Enduser" nachgefragt wird.

Antwort 13 von TeX

Hallo @all

zu Vaio-User.

Ich stimme teils mit dem hier genannten überein, teils nicht. Definitiv stimmt es, dass man bei der Nutzung von Linux viel dazulernen muss, also hoher Zeitaufwand. Ich habe mich einmal mit der Suse 9.0 rumgeärgert, meine W-LAN Karte von D-Link nicht zum laufen bekommen und für meinen Drucker gab es keine Treiber. Nachdem ich mir dann Profihilfe geholt hatte und nach etlichen Stunden in den Konsolen hat meine Profihilfe mir was erzählt, was ich nur unter hohem Konzentrationsaufwand nachvollziehen konnte. Letzlich war mein Drucker funktionsfähig, aber die W-LAN Karte, keine Chance. Aber was ich viel schlimmer finde, ich habe durch den Datenaustausch mit anderen Studenten Probleme bekommen. Excel aus Windows ist kein Problem unter Linux. Solange es galt die Tabellen anzusehen und die Werte auszurechnen. Jedoch gab es Probleme bei der Diagrammdarstellung. Dateien unter Windows (Excel) erstellt, konnten unter Linux betrachtet werden, bis auf die Diagramme, da stimmte nichts, weder die Skaleneinteilung, noch die Graphen, noch die Überschriften. Umgekehrt, in Linux berichtigt und zu Excel kompatibel abgespeichert, das gleiche. Daher habe ich es gelassen mit Linux.

Fazit:
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sind die auftretenden Probleme beim Datentausch mit Windows-Usern der Grund, warum ich momentan noch die Finger von Linux lasse. Das wird meiner Meinung nach oft vergessen. Vielleicht gibt es bis dato wesentliche Verbesserungen, aber vor 1,5 Jahren war das mein Entscheidungsgrund.

Gruß TeX

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