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Zu hohe P4 Temperatur





Frage

Hallo, habe einen P4 3,0GHZ mit 1mb precache auf einem Gigab. MB (GA-8IPE1000-G) und habe massive Probleme mit meiner CPU Temperatur. Wenn ich ein Spiel starte läuft am Anfang alles noch wunderbar, aber so nach 10sek sackt die Performance massiv ab (von 60fps auf 10-15fps). Dieses Problem geht genau einher mit einer viel zu hohen CPU Temperatur.(wenn ich mit ALT Tab aus dem Spiel wechsel, liegt die Temperatur bei 84°C und fällt dann recht schnell auf ca. 76°C-> was wohl auch noch viel zu hoch ist,aber dann läuft das Spiel wieder einige min. Normal) Die Temperatur hab ich mit dem Tool CPUCool gemessen (aber auch im Bios wiederfinden können) Ich habe einen P4 Silent Lüfter auf meinem CPU und ein Netztteil welches nach unten und nach hinten raus Ventilatoren hat.(Be Quiet! 420W). Ich habe auch schon versucht den FSB und die CPU Geschwindigkeit herrunter zu setzen, was aber auch keinen Erfolg brachte. Was kann ich denn jetzt noch tun, um die Temperatur zu senken?? Danke schon mal für die Antworten!!

Antwort 1 von ephase

Also ich habe auch versucht mit offenem Gehäuse zu arbeiten, was leider auch nicht half.

sonstige Daten :

GF6600
1GB Ram

Antwort 2 von Sven-71

Kühler richtg plan drauf? Paste drunter (nicht zuviel,nicht zuwenig? Verstaubt?

Sven

Antwort 3 von flogge.

Hi ephase,

Zitat:
Also ich habe auch versucht mit offenem Gehäuse zu arbeiten, was leider auch nicht half.


klingt für mich nach total verstaubtem Kühler, nach fehlender Wärmeleitpaste oder defektem Lüfter bzw. einer Kombination aus allem.

Seit wann tritt das Temp. Problem auf? Von Anfang an oder erst seit kurzem?

Tipp: in deinem Fall würde ich zunächst den festen Sitz des Kühlers auf der CPU prüfen. Wackelt da nichts dann runter mit dem Teil und schauen, ob Wärmeleitpaste drunter ist. Wenn ja, dann diese entfernen und alles richtig neu machen. Weitere Fehlequelle könnte dann noch der CPU-Lüfter sein. evtl. ist die Lüftersteuerung ausgefallen oder die Drehzahl ist viel zu niedrig.

Check das mal, dann wirst du sicher weiter kommen.

gruss flogge

Antwort 4 von ephase

Also die Lüfterdrehzahl beträgt rund 1800 U/min(Arctic Cooling Super Silent 4 PRO TC), und Wärmeleitpaste war drunter, weiß allerdings nicht, ob es etwas zu wenig war.

Leider brach bei dem Ausbauvorgang ein Metallteil des Lüfters ab(eine von den vier Halterungsklammern aus Metall), so dass ich mir nun zwangsweise einen neuen Lüfter kaufen muss. (Allein durch das manuelle herrunterdrücken des Lüfters lässt sich nun die Temperatur schon um 3-4°C senken)


Das Problem tritt schon seit sicher 3-4Monaten auf, allerdings habe ich das Problem immer auf Softwareseite gesucht.

Viel Staub war allerdings auch in dem Lüfter bzw den Kühlrippen drin.

Was ist denn so eine gute/normale Betriebstemperatur für einen solchen P4 ? (Je weniger desto besser, aber was ist denn mit geringen finanziellen Mitteln die beste Alternative?)

Antwort 5 von vso

Hi,

ich hatte ein ähnliches Problem.
Hintergrund war/ist wohl, dass die Netzteillüfter heutzutage nicht mehr so richtig Power haben.

Ich habe einen Zusatzlüfter installiert, der aus dem Gehäuse hinten raus bläst - seitdem ist Ruhe.

Den defekten P4-Lüfter mußt Du natürlich austauschen.

Lüftungsschlitze, die für einen "Ventilationskurzschluß" sorgen, mußt Du selbstverständlich abdecken, z.B. mittels Klebeband!

Viel Erfolg,

vso

Antwort 6 von ephase

Also am Netzteillüfter liegt es nicht(Es handelt sich hierbei um ein Markenetzteil mit 2 Ventilatoren drin). Das Problem tritt wie gesagt auch bei geöffnetem Gehäuse auf.


Nachdem ich mir nun einen neuen arctic cooling super silent 4 pro tc gekauft habe ist die Temperatur leider auch nicht nennenswert gesunken.

Das Problem in meinen Augen liegt auch daran, dass der Lüfter zu langsam dreht ( bei 75°C kommt er auf knapp 2000RPM ) , als maximale Drehleistung wird allerdings 2800RPM angegeben.

Wie kann ich die denn erhöhen?

Antwort 7 von TeX

Hallo ephase,

Zitat:
Leider brach bei dem Ausbauvorgang ein Metallteil des Lüfters ab(eine von den vier Halterungsklammern aus Metall), so dass ich mir nun zwangsweise einen neuen Lüfter kaufen muss.


Kam es dabei auch zu Beschädigungen am Sockel. Denn wenn dadurch der neue Lüfter nicht korrekt arritiert werden kann nützt Dir auch der neue Lüfter nichts. Weiterhin, ist vielleicht in der Hektik der Lüfter verkehrt herum aufgesetzt worden? (also um 180° falsch gedreht)

@vso
Zitat:
Lüftungsschlitze, die für einen "Ventilationskurzschluß" sorgen, mußt Du selbstverständlich abdecken, z.B. mittels Klebeband!

Was soll das denn sein? Meines Wissens sind Lüftungsschlitze mit Luft gefüllt, was schon am Namen erkennbar ist. Wie bitte soll das hervorragende Dielektrikum Luft einen Kurzschluss verursachen? Also ein Lichtbogen entstünde bei 1mm Abstand und einer Spannung von ca. 1kV. Am PC sind Spannungen im kV Bereich nirgends zu finden, außer an den Ablenkplatten des Röhrenmonitors.

@ephase
Was hast Du denn genau für einen P4? In der Beschreibung zu dem o.g. Lüfter steht:
Zitat:
empfohlen für: alle Intel Celeron (Sockel 478), Intel Pentium 4 bis 3.06GHz
(keine Prescott)


Ist letzteres vielleicht eine mögliche Ursache? Da es bei geöffnetem Gehäuse nicht besser wird liegt es sicherlich auch nicht an mangelnder Gehäusedurchlüftung.

Noch ein weiterer Hinweis, es gibt hinsichtlich der Wärmeleitpaste unterschiedliche Wärmeleitwerte bei den Pasten. Da könnte man evtl. auch noch einiges in Erfahrung bringen. Aber das ist sicherlich nicht die Hauptursache.

Gruß TeX

Antwort 8 von flogge.

Hi ephase,

für mich klingt das auch nach einer viel zu niedrigen Lüfterdrehzahl. Schau ma lob du das im BIOS einstellen kannst. Ein Link dazu:http://www.computerwissen.de/thema/hardware/prozessor.html
Zitat:
Zitat:
Lassen Sie sich bei unzureichender Kühlung Ihrer CPU automatisch warnen
Bei den CPUs Pentium 4, Pentium M, Celeron, Athlon 64 und Xeon verhindert eine thermische Schutzschaltung, dass die Temperatur im Prozessorkern einen kritischen Wert überschreitet. Ihre CPU ist damit vor einer Überhitzung geschützt. Sie können sich aber schon warnen lassen, bevor Ihr Prozessor in einen kritischen Temperaturbereich kommt. Die passende BIOS-Option dazu finden Sie im Menü „PC Health Status“ oder „Power, Hardware Monitor“.

Mit der Option „CPU Warning Temperature“ lassen Sie sich beim Überschreiten des angegebenen Temperaturbereichs für Ihren Prozessor per PC-Lautsprecher warnen. Bei einigen BIOS-Varianten können Sie Ihr System auch beim Erreichen einer bestimmten Temperatur automatisch herunterfahren lassen. Dieses automatische Herunterfahren sollten Sie aber nur bei einer manuellen Drehzahlsteuerung mit einer konstanten Lüfterdrehzahl aktivieren. Bei einer automatischen Steuerung, bei der die Lüfterdrehzahl der Temperatur am dazugehörigen Sensor angepasst wird, sollten Sie diese BIOS-Einstellung auf „Disabled“ stellen.

Eine weitere sinnvolle BIOS-Option ist „CPU Fan Warning Speed“. Damit lassen Sie sich vor dem Ausfall Ihres CPU-Lüfters warnen. Um diese Funktion zu aktivieren, setzen Sie die Option auf „Enabled“.

Außerdem können Sie Ihr System beim Unterschreiten einer bestimmen Lüfterdrehzahl automatisch herunterfahren lassen. Geben Sie die gewünschte Umdrehungszahl über die BIOS-Option „CPU Fan low speed shutdown“ bzw. „Shutdown When CPU Fan Fail“ an.

Zitat Ende

Kommst du so nicht weiter, dann würde ich es mit einem Lüfter OHNE Drehzahlsteuerung versuchen.

gruss flogge

Antwort 9 von ephase

Erstmal danke für die vielen Antworten.

Also meines Wissens nach handelt es sich bei meinem CPU um einen Prescott. (Was erklären würde, warum es mit dem Arctic Cooling nicht gut funktionierte)

Nun habe ich mir mal einen Marken CPU-"Cu-Kühler" besorgt (Zalman CNPS7000B-Cu), bei welchem ich die Lüfter Drehzahl manuell mit einem Schalter regeln kann und siehe da, die Temperatur ist bei geringer Last (also zB beim surfen im Inet) bei ca. 63°. (Lüfterdrehzahl : 2400RPM)


Bei Spielen steigt sie allerdings auf 75-76°C an, aber die vorher bemerkten Ausfallerscheinungen durch den Schutzmodus des P4 sind nicht mehr wahrnehmbar (wahrscheinlich nicht mehr vorhanden)

Aber 75°C sind ja schon sehr nah an der oberen Temperaturgrenze. Ist das nicht noch etwas viel?

Antwort 10 von uwei

Max. Temperatur laut Specifikation ist 70°C.
Ideal wären auch unter Volllast nicht viel mehr als 60°C.

Zumindest die ersten Prescotts(und deiner ist einer davon) sind kleine Heizkraftwerke und bedürfen gehobener Kühlpflege, sprich entsprechenden Drehzahlen.:)
Kann sein, daß da sogar ein Zalman mit seinen max. 2500 U/min nicht reicht.
Und es ist Sommer.:)

Kannst dir auch mal diesen etwas älteren Artikel anschauen.
http://www.hardtecs4u.com/reviews/2004/intel_prescott/index9.php

Mal zum Vergleich. Mein Northwood läuft im Moment mit dem selben Kühler etwas höher getaktet als dein Prescott bei geschlossenem Gehäuse(Gehäuselüfter)mit 46°C bei etwa 1600U/min. Gehäuselüfter 1000U/min.
Unter Volllast(prime95) bei 2500U/min schaffe ich auch nach längerer Zeit keine 60°C.
Deswegen habe ich keinen Prescott.:)

Noch etwas Theorie:
Immer nur so wenig Paste wie nötig verwenden.
Der ideale Kontakt wären absolut plane, glatte Oberflächen ohne Paste. Da aber die Oberflächen feinste Unebenheiten besitzen, die einen idealen Wärmetransport verhindern, ist dafür die Paste als "Glattmacher" da und nur dort muß sie auch was leiten.
Arctic Silver 5 kann eventuell noch ein paar Grad rausholen.

Antwort 11 von flogge.

Hi ephase,

der link von "Uwei" deckt sich offenbar mit deinen Ergebnissen.
Wenn deine CPU also wirklich so ein "Heizwerk" ist wie es scheint, dann solltest du vielleicht auch eine Wasserkühlung ins Auge fassen.

gruss flogge

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