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Welches Linux für welches Anwendungsgebiete?





Frage

Hallo zusammen! Angeregt durch einige Diskussion u.a. hier im Forum möchte ich um Eure Meinung dazu bitten, welche Distribution konkret für mich bzw. meine Nutzung geeignet wäre. Deshalb versuche ich hier kurz aufzuzählen, was ich hauptsächlich mit dem Rechner (AMD 2200+, 2x 512 MB Ram) mache und welche Programme ich nutze: [list][i]Internet / E-Mail[/i] - Opera-Browser, den möchte ich auch möglichst beibehalten, inkl. Übernahme der Lesezeichen und E-Mails [i]Instant Messaging[/i] - Miranda32 mit den Protokollen von ICQ, AIM, MSN, Yahoo! [i]Internettelefonie [/i]- Skype, VoIPBuster, VoIPDiscount [i]HTML und PHP-Coding[/i] - Phase 5[sup]2[/sup] als HTML-Editor, in Verbindung damit: [i]Webserver Apache[/i] - XAMPP als Komplettpaket mit PHP, MySQL, FTP, E-Mail [i]FTP-Up-/Download[/i] - WS_FTP [i]Bildbearbeitung [/i]- Irfanview (wg. schnellem Bildbetrachter) und Corel Draw 10 (hauptsächlich Batchkonvertierung, z.B. Logo einfügen, Bildgröße verändern) [i]Textverarbeitung, Tabellenkalkulation [/i]- OpenOffice.org 2.0 [i]DVD-Authoring [/i]- GUI for DVDauthor, Tool zur Komprimierung der DVD-Dateien, ImgTool, ImgBurn [i]NFS-Server [/i]- Recording von DVB-S-Streams über Netzwerk vom Sat-Receiver [i]Auslesen von Festplatten vom Sat-Receiver [/i]- ProjectX [i]Videobearbeitung [/i]- (De)Multiplexen von Audio und Video mit ProjectX, Schneiden mit MPEG2Schnitt [i]Datenübertragung vom/zum Handy[/i] - s25@once, verbunden über Bluetooth (USB-Dongle)[/list]Damit sollte ich das meiste erfasst haben. Vielleicht noch kurz zur Hardware: Ich gehe über eine Fritz!Box Fon ins Internet und nenne außerdem noch einen HP-Scanner und einen Drucker von Epson mein Eigen, jeweils angeschlossen über USB. Mir geht es nicht nur darum, eine Linux-Distribution zu finden, mit der ich recht einfach ein System aufsetzen kann, womit ich die obigen Aufgaben erledigen kann. Es sollte natürlich auch Programme geben, die im Funktionsumfang den o.g. Produkten entsprechen. Insofern erhoffe ich mir auch in dieser Hinsicht ein paar Ratschläge. Vielen Dank schon mal vorab! :o)

Antwort 1 von belästiger

  • Zitat:
    *Gelöscht*
    Admininfo: siehe FAQ 5.


  • Antwort 2 von sutadur

    Zitat:
    google ist dein freund

    Stimmt. Wie bei jeder anderen Frage auch, die hier gestellt wird.

    Antwort 3 von treter

    na dann, wo ist dein problem?

    lol

    Antwort 4 von Timid

    Zitat:
    na dann, wo ist dein problem?

    Dass er hier vielleicht gern persönliche Erfahrungen erfragen wollte? Manchen Leuten bringt eine konstruktive Diskussion eben mehr als Google-Ergebnisse wälzen. Davon kann man auch schon mal so erschlagen sein, dass man dadurch nicht schlauer sondern nur verwirrter wird.

    @ sutadur:
    Ein gutes IM-Prog ist Gaim, unterstützt alle von dir genannten Protokolle (+ einige mehr).

    Ansonsten: hast du schon mal in Linux reingeschnuppert, mit ner Live-CD?
    Von der Handhabung her kann ich Mandrake (für Anfänger) empfehlen, vielleicht schaust du dir das mal an, wenn keine besseren Vorschläge kommen (bin kein Linux-Profi, deswegen ist das nicht ausgeschlossen ;-).

    Grüße,
    Sue

    Antwort 5 von treter

    besser sind gentoo, debian, fedora core, arch
    aber die sind nicht für anfänger

    Antwort 6 von sutadur

    Zitat:
    Ansonsten: hast du schon mal in Linux reingeschnuppert, mit ner Live-CD?

    Ja, und auch intensiver. Ich habe in den letzten Jahren einige Linux-Installationen hinter mich gebracht, aber dann doch immer überwiegend auf Windows zurückgegriffen.
    Aktuell läuft Ubuntu auf meinem Rechner als "Zweit-System", und sobald die CD mit der aktuellen Version (diesmal mit KDE) da ist, werde ich das wohl noch einmal von Grund auf neu installieren und mir mal mehr Zeit dafür nehmen (die mir im Augenblick leider fehlt). Insgesamt sind die Kritiken für Ubuntu eher positiv, auch, weil es auf Debian basiert.
    Größere Probleme schon bei der vermeintlich einfachen Installation hatte ich z.B. mit SUsE, so dass ich davon eigentlich Abstand nehmen möchte.

    Antwort 7 von vadder

    hallo

    versuch mal mandriva 10.1

    das habe ich bei mir installiert ohne große probs.
    das einzige ist, das wlan nur mit web schlüssel läuft , nicht mit wap
    sogar meinen drucker der am printserver im netz läuft kann ich nutzen

    vadder

    Antwort 8 von sutadur

    Danke, werd ich ins Auge fassen ... :o) Wenn aber noch jemand eine Meinung dazu hat, immer her damit ... ;o)

    Antwort 9 von bored

    @ sutadur:
    Mandriva soll sehr gut sein, was die Hardwareunterstützung angeht. Dasselbe habe ich aber auch über SuSE, Fedora, Ubuntu (und damit natürlich auch über Debian [testing/unstable]) gehört.

    SuSE: Ich persönlich mag es nicht. Es istalliert mir einfach zu viel, ohne dass ich darauf Einfluss nehmen könnte. Und wenn ich irgendwelche für mich nutzlose Software rausschmeißen will, dann würde für mich interessante Software nicht mehr funktionieren -> mist. Für Anfänger ist sie imho aber sehr gut geeignet, weil man bei der Installation nicht viel falsch machen kann. Man muss nur damit leben, dass man von vornherein mehr Software installiert hat, als man vermutlich braucht. Die Standardinstallation ist auch relativ groß.

    Fedora: Hatte mal ein Bekannter von mir (auf nem Notebook). Ich habe da nur sehr positive Rückmeldungen bekommen (allgemein, nicht Hardwarespezifisch).

    Ubuntu: Ubuntu basiert aus Debian und nimmt sich von denen halbjährlich die Pakete aus testing/unstable und bastelt sich die Distribution daraus. Es ist für Anfänger imho sehr brauchbar, weil es auch angenehme Softwareinstallationssoftware (graphisch, die Kommandozeilentools haben alle) mitbringt. da kann sogar jemand Software installieren und Updates einspielen, der sonst absolut keine Ahnung hat. Ich gehe aber mal davon aus, dass die anderen (besonders SuSE) sowas auch haben werden. Ubuntu benutzt stadardmäßig den Gnome-Desktop, alle anderen kann man aber nachinstallieren, oder man lädt sich gleich Kubuntu oder Xubuntu runter, welche einen anderen Standarddesktop haben (Kubuntu = KDE; Xubuntu = XFCE).

    Debian: Das gibt es in drei Ausführungen, für die man sich bei der Installation (wenn man expert gewählt hat) entscheiden kann: stable, testing und unstable. Hat man nicht expert gewählt, wird immer stable installiert.

    stable: Etwas ältere Software, dafür ziemlich Bugfrei. Ich habe es bisher nicht geschafft, das System irgendwie so zu zerschießen, dass irgendwas nicht mehr funktionierte. Hat aber keine automatische Updatebenachrichtigung, weshalb man da selber drauf achten muss.

    testing: Die Pakete wurden bereits getestet, können aber noch einige Bugs enthalten. Man sollte sich hier schon ein wenig mit Linux auskennen, falls man mal irgendwelche Systemdateien editieren muss. Der Updater ist hier AFAIK schon drin.

    unstable: Die neuesten Pakete wandern nach den ersten Tests sofort da rein. Man hat die aktuellste Software, muss aber damit leben, dass sie durchaus Bugs enthalten kann (oder wird). Ich habe es zwar auch hier noch nicht geschafft, das System zu zerschießen, aber ich könnte mir vorstellen, dass es wesentlich einfacher ist. ein Internetanschluss (vorzugsweise eine Flat) sollte hier Pflicht sein, da hier sehr viele Pakete aktualisiert werden, so dass man täglich ein paar MB Patches runterladen kann. Ist meiner Meinung nach nicht für Anfänger empfohlen!

    experimental: Ja, das gibts auch noch. Es wird bei der Installation nicht mit angeboten. Warum wohl? Naja, wenn ich schon auf dr Webseite im Prinzip darauf hingewiesen werde, dass theoretisch das gesamte System ohne größere Selbsteinwirkung den Bach runtergehen könnte und das Dateisystem zerschossen werden kann, dann würde ICH das auch nicht in eine Standardinstallationsroutine aufnehmen ;-)

    Außerdem sollte man darauf achten einen 2.6er-Kernel zu installieren, sonst wird das mit der Hardware schon wieder schlechter...



    SuSE und Debian haben auch sogenannte Netinstall-CDs. Diese Images sind 50-70 MB groß und beinhalten nur das Notwendigste. Alle anderen Systemkomponenten und Software werden dann während der Installation aus dem Internet nachgeladen. Bei SuSE dauert das ein wenig länger (wegen der Unmengen an Software, die ungefragt installiert wird) und deshalb würde ich davon abraten (ich brauchte für as Grundsystem > 2 Std.). Da sollte es lieber eine CD/DVD-Installation werden.
    Bei Debian hatte ich letztes Mal ca. 50 Minuten gebraucht.
    Ich muss aber dabei sagen, dass ich einen 100 MBit-Anschluss habe. Und bevor ich die 2 (in Worten: zwei) DVDs runterladen, bleibe ich da lieber bei der Netinstall-CD.

    Zusammenfassend:
    SuSE, Ubuntu: Für Anfänger geeignet. Man kann eigentlich alles auf der GUI machen, nur in Ausnahmefällen muss man auf die Kommandozeile.
    Fedora: Kenne ich mich nicht genug mit aus, um dir da eine brauchbare Antwort zu geben.
    Debian stable: Bedingt zu empfehlen. Das meiste kann man so machen, aber man muss schon mal auf die Kommandozeile.
    Debian testing/unstable: Die sind imho genauso Anfängerfreundlich wie Ubuntu (warum wohl...). Allerdings muss man auf die Kommandozeile, wenn mal was nicht so funktioniert, wie es soll.

    Hoffe, das hilft dir ein wenig. (Wie du wahrscheinlich bemerkt hast, benutze ich Debian ;-) )

    mfg bored

    Antwort 10 von draack

    Hi,

    Zitat:
    Es istalliert mir einfach zu viel, ohne dass ich darauf Einfluss nehmen könnte. Und wenn ich irgendwelche für mich nutzlose Software rausschmeißen will, dann würde für mich interessante Software nicht mehr funktionieren -> mist.

    Wem fällt der Widerspruch in dieser Aussage noch auf?

    Tschö,
    Volker

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