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Aenderung der Partitionsgroesse: Windwows 2000 startet nicht mehr





Frage

Nach Änderung der Partitionsgröße meiner primären Windows-2000 Partition (NTFS) von 5 GB aug 6,5GB läßt sich Windows nich mehr starten. Die Partitionsgrößenänderung (Paragon) lief ohne Auffälligkeiten glatt ab (Runterfahren, Größenänderung im Textmodus, Reboot). Nach der Änderung fährt Windows wie gewohnt hoch, bis in die Anmeldemaske. Nach Eingabe des Passwords wird der Startvorgang fortgesetzt und kommt bis in das persönliche Profil (Erkennbar an der Änderung der Hintergrundfarbe). Dann hören für ca. 2 Minuten die Festplattenzugriffe auf und es Erscheint die Meldung "Einstellungen werden gespeichert" (wie beim Abmelden oder Runterfahren) und Windows landet wieder in der Anmeldemaske. Dieses Spiel kann man wiederholen bis zum jüngsten Tag. Alle (mir bekannten) Möglichkeiten habe ich bereits ausgeschöpft (z.B. Anmeldung als Administrator, Abgesichert) und führt nicht weiter. Sowohl der Paragon-Support (0,80EUR(Minute) als auch Microsoft-Helpline (1,80EUR/Minute) liefern außer blabla nichts brauchbares. Eine Untersuchung des Filesystems über Knoppix brachte keine Erkenntnis (alles ok, alle Dateien vorhanden und auch in der Größe stimmig). Und jetzt kommts: Das Zurückspielen eines Image (Acronis, gerade mal 2 Tage alt) brachte keine Besserung!!! Es scheint also tatsächlich im Filesystem kaput zu sein. Was aber stört Windows an der geänderten Partitionsgröße? Greift der Systemkern die Clustergröße ab? Sind die Parameter in "System Volume Informations" nicht mehr konsistent? Sowohl Auslagerungsdatei (pagefile.sys) als auch das Temp-Verzeichnis befinden sich auf anderen Partitionen. Geändert wurde ausschließlich die Windowspartition. Ich brauche dringend einen Tipp von einem Profi. Standardsupport greift nicht mehr. Denselben Effekt hatte ich übrigens schon mehrfach beim Übertragen eines (einwandfrei laufenden) Windows-Image auf eine andere Festplatte. Auch andere Tools (z.B. Ghost) lieferten identisch den selben Effekt. Wer kann helfen?

Antwort 1 von rapushnik

Hallo,
habe die halbe Nacht vor dem PC gesessen und die (minimale) Ursache schließlich gefunden. Erstaunlich, was sich Microschrott alles einfallen läßt ... wer dasselbe Problem hat, kann gerne posten.
Gruß R.

Antwort 2 von Gummikuh

Hallo rapushnik,
ich habe das Prob. zwar nicht, es wäre aber trotzdem interessant die Lösung zu erfahren.
Gruss
Micha

Antwort 3 von rapushnik

Hi Micha,
dazu werde ich etwas weiter ausholen, weil ich es hart finde, was man mit uns Anwendern macht.

Ich habe keine 0815-Standardinstallation "verloren", sondern ein vollständig eingerichtetes und nahezu "fehlerfreies" Entwicklersystem. Wiederbeschaffungsaufwand 3 Wochen fulltime! Es hat keinen von den beiden Suportteams (Microsoft/Paragon) wirklich interessiert. 500EUR Prämie habe ich im IT-Bekanntenkreis ausgesetzt. Nix! Das System war vollständig ok (über USB-Platte geprüft), hat aber um nichts in der Welt mehr gebootet. Die Lösung ist absurd (auf MS bezogen) und so einfach und bekannt, daß ich Paragon nicht verstehe. Ich benutze übrigens die vorletzte Version, habe sie von CHIP gekauft.

Nun zum Problem selbst: Wer mit USB-Sticks arbeitet, kennt im Prinzip die Lösung. Nach dem Stecken eines Sticks bekommt dieser einen LW-Buchstaben zugeordnet. Damit der Stick möglichst immer denselben Buchstaben erhält, merkt sich Windows a) den Stick (das erfolgt über die sogenante Hardware-ID). b) den Laufwerksbuchstaben. Windows "kennt" also den Stick und gibt ihm von nun an immer denselben Buchstaben. Steckst du einen anderen Stick und ordnst ihm einen anderen Buchstaben zu, bekommt jeder Stick später immer "seinen" Buchstaben. Eigentlich eine gute Sache. Das selbe gilt für Wechselplatten (z.B. USB-Platten). Soweit auch in Ordnung. Aber jetzt wird es abstrus. Dasselbe gilt auch für die Partition, auf der Windows installiert ist!!! Was ist passiert: Durch das Vergrößern mit Paragon hat sich einfach nur die Hardware-ID geändert. Nach dem Booten hat Windows eine "neue" Platte entdeckt und einfach einen neuen Buchstaben vergeben, quasi für sich selbst - und der war nicht identisch mit dem ursprünglichen Buchstaben (den Windows ja reserviert hält für die "alte" Platte). Alle Treiber in der Registrie wurden natürlich noch unter dem alten Buchstaben aufgerufen, so daß kein Start mehr möglich war. Das ist doch hart, oder? Daraufgekommen bin ich über einen Artikel im Web, der sich damit befasst, auch Festplatten den Buchstaben A oder B zu vergeben (geht im Festplattenmanager nicht). Die Zuordnung steht in der Registry HKLM_SYSTEM_MountedDevices. Hier habe ich eingegriffen. War übrigens nicht ganz einfach, die Registry eines toten Systems zu öffnen. Nach 1 winzig kleinen Änderung (1 Buchstabe) ist das System fehlerfrei wieder hochgefahren.

MS ist arrogant. Aber ich frage mich, warum der Effekt (er ist reproduzierbar) bei Paragon nicht bekannt ist und vor allem, warum die Anpassung der Registry nich Bestandteil der Software ist.

Ach ja, nach dem ersten Neuboot (ich war happy) wurde Paragon fortgesetzt ... vielleicht um die Registry zu ändern .... !?

Übrigens hilft es in solchen Fällen, zunächst die "Blackbox" zu bergen. Ich meine den System Event View Logfile
:\WINNT\system32\config\SysEvent.Evt
Da stand 1000x drin "Pfad nicht gefunden", was mich zu der o.g. Überlegung gebracht hat.

Allerdings hat MS auch hier einen Riegel vorgeschoben. Das Log läß sich nicht so ohne weiteres auslesen. Das muß man einem laufenden System erst "unterschieben", dann geht es, jedenfalls kannte ich keinen externen Viewer, obwohl es sicher einen gibt.

Ich werde Paragon jetzt auf die Füße steigen, habe ich beschlossen. Der Paragon-Tel.-Support, wie o.g. nicht gerade billig, schiebt die Schuld auf MS und die (3x so teuer) wieder auf Paragon. Der Schwachmat von MS hat mir am Telefon den Rat gegeben "Microsoft-Mittel zu nutzen, um die Partition zu vergrößern" ... "Die da wären?", habe ich gefragt (ich kenne keine MS-Software um Part. zu vergrößern). "FDISK" und "FORMAT" bekam ich allen Ernstes zu hören, und das zu 1,80EUR pro Minute ! Ich werde das "Erlebnis" durch die NGs posten, sofern Paragon mir den Zeitaufwand nicht erstattet.

Gruß R.

Antwort 4 von 4strings

also das versteh ich ned ganz, ich habe meine Systempartiton (Windows 2000) mittels PatitionMagic von 5GB auf 7,5 GB vergrößert und nach dem Reboot lief das System wie vorher.
Ich denke der Fehler liegt hier eindeutig bei der Software die zum Partitionsvergrößern verwendet wurde.

Antwort 5 von Ralfman

Das von rapushnik Beobachtete und Analysierte Phänonen hab ich auch schon gehabt, allerdings nur mit NTFS Partitionen.
Was genau hast Du geändert?
\DosDevices\C:____REG_BINARY EF D7 D8 D0 00....
Und wie bist Du an die Regisrty gelangt (Bei FAT32 gehts über DOS, aber bei NTFS?)
Das würde mich zum Abschluss doch noch Interresieren
Aufklärung währ Super.
Ralf

Antwort 6 von rapushnik

Die Befürchtung habe ich langsam auch. Ich bin immer gut mit PartitionMagic gefahren, nie Probleme! In einem Notfall habe ich dringend eine aktuelle software gebraucht (mein "altes" PM kam mit der Größe der neuen Platte nicht mehr klar) und der Händler hatte nur Paragon Partition Manager. Wollte ich nicht, war aber von CHIP ("Vertrauen"), dann hab ichs doch gekauft. Und siehe da, das Bauchgefühl hatte recht. Übrigens kann ich noch was nachtragen zu meinem Posting. Ich telefoniere relativ häufig mit dem MS-Support, berufsbedingt schon. Sagte mir mal einer, daß es früher Probleme mit der Hardware-ID gegeben hat, diese mittlerweile aber in den gängigen Partitionssoftwaren behoben worden sind. Das fällt mir gerade ein. Offenbar hat Paragon den Zug verpasst oder CHIP hat eine asbach-uralte Version als "neu" verkauft. Ich werde das rausfinden.

Der stoned user wehrt sich. Ihr hört von mir.
gruß R.

Antwort 7 von Loki2

Hi rapushnik,

Deinen Ärger kann ich absolut nachvollziehen, jedoch hast Du (zumindest einen Teil) selbst zu verantworten.
Warum hast Du vor der Änderung keine Komplettsicherung gefahren? Ok, nach dem Rücksichern hättest Du zwar immer noch das ungelöste Problem mit der Partitionsgröße; zumindest hättest Du erstmal weiter arbeiten können...


@Ralfman
Auf die Registry unter NTFS kommst Du z.B. mit BartPE. Ich kann´s nur empfehlen!


Gruß, Thomas

Antwort 8 von rapushnik

@Ralfman: Es handelt sich hier um NTFS-Partitionen.

Ich habe über eine Windows-PE CD gebootet und mit ERD-Commander 2003 (Sysinternals) die Registry geöffnet. Mein Kollege war so freundlich, mir diese tolle CD zur Verfügung zu stellen.

Bitte ändere keine Schlüssel inhaltlich. Es ist wirklich nur ein Umbenennen eines Schlüssels. Ich kann kein Screenshoot schicken (vielleicht geht das hier, weiß ich aber nicht wie, und keine Zeit). Wenn du Interesse hast, mehr über email e12@ksbox.de bin aber nicht jeden Tag zeitlich in der Lage zu antworten.

Gruß R.

Antwort 9 von rapushnik

@Loki: Ich will dir nicht zu nahe treten. Ich hatte oben schon geschrieben, daß meine Sicherung gerade mal 2 Tage alt war. Und was soll ich damit tun, wenn Windows beim Start meine Partition als "neu" entdeckt und den Buchstaben ändert ???? Auch ein Acronis-Image ist machtlos ...

Ich weiß nur, daß eine Partition nach Vergrößerung manchmal (bei meiner armen Wenigkeit zum Beispiel ich armes Schw...) für dieselbe Partition eine neue ID ermittelt hat, mit allen o.g. Konsequenzen.

Bart´s windows PE, das ist ein klasse Tool. Danke. Das ist genau das, was mir geholfen hat.

Ich will trotdem wissen, wie die Hardware-ID von Windows ermittelt wird. Weiß das jemand?

Gruß R.

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