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merkwürdige Software





Frage

Hallo, wir haben in unserer Firma eine Software installiert, die ganz merkwürdige Features hat. Es handelt sich dabei um eine Steuerungssoftware für ein Analysengerät. Da das alte PC-System einfach zu langsam wurde (300er Pentium IBM) und ein Festplattenkollaps drohte, wollten die EDV mir die SW auf ein relativ neues System ziehen. Dazu mussten sie ein System anschaffen, dass noch eine ISA-Schnittstelle hat aber trotzdem neuere Prozessoren unterstützt. Wir haben dann eine sog. "Licence Uninstall" Diskette erstellt und wollten damit auf dem neuen Rechner unsere Licence wiederherstellen. Ging nicht, man erklärte mir vom Hersteller, das dieser Vorgang nur bei Neuinstallation auf dem alten Rechner ginge D.h. irgendwie erkennt die Software, das sie schon mal Installiert wurde trotz Formatierung und Austausch der Festplatte. Auf einem komplett neuem System, funktioniert die Installation nur mit einer neuen Lizenz (und die kostet). Wie funktioniert so etwas? Desweiteren besteht die Software auf Pentium. AMD geht garnicht und selbst Celeron macht Probleme. Ich bekomme dann immer einen SW-Absturz mit einer Speicherzugriffs-Fehlermeldung. Wo ist der große Unterschied zwischen Pentium und Celeron oder AMD Athlon?

Antwort 1 von Pausenfueller

Hallo,
der alte Lizenscode dürfte seinerzeit in Abhängigkeit bestimmter Hardwareangaben (Fingerprint) vergeben worden sein, die bei einer Neuinstallation abgefragt werden. Da der neue Rechner vollkommen andere Werte zurückgibt, kann die Lizenz dort nicht installiert werden. Das aber für den Umzug der Software auf einen aktuelleren Rechner und die damit notwendige Neuermittling des Lizenzcodes nochmals Gebühren anfallen sollen, ist eigentlich ein Unding. Ich hatte schon mehrfach mit solcherart gegen Mehrfachinstallation gesicherter Software zu tun, aber noch nie wurden die Lizenzgebühren nochmals fällig, wenn hardwarebedingt ein neuer Code erforderlich wurde. Der neue Code war auf der "Licence Uninstall" direkt einzutragen, dadurch konnte der alte Code nicht mehr verwendet und eine Mehrfachinstallation ausgeschlossen werden. (Was natürlich für einen ´Spezialisten´ kein wirkliches Problem wäre.)
Zur Problematik der Prozessoren würde ich sagen, dass die schlichtweg zu schnell für die alte Software und die angeschlossenen Analysegeräte sind. Ich würde mal versuchsweise die CPU runtertakten, ob dann diese Probleme auch noch bestehen.
Gruß
Pausenfüller

Antwort 2 von greg68

Hallo und danke für die Antwort. Uns hat man erzählt, das da irgendwelche Dateien ins EPROM der Mainboards geschrieben werden. Warscheinlich war die Aussage quatsch.
Wir haben noch ne Lizenzdiskette mit 3 "Versuchen". Da man aber so "nett" war uns eine höhere Version des Programms drüberzubügeln gilt diese Lizenz nicht mehr. Eigentlich ne Unverschämtheit für ein Update Geld zu verlangen!

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