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Zwangslöschung einer ungenutzten DENIC-registrierung





Frage

Hi Leute, gibt es eine Möglichkeit die Herausgabe einer Internetadresse juristisch zu erzwingen, wenn diese vom Inhaber einfach nur blockiert wird und dort keine sinnvollen Inhalte hinterlegt sind? Danke...

Antwort 1 von Kolik

Hi, würde mich auch interessieren. Da eine von mir gewünschte URL von jemanden blockiert wird.


  • *Threadedit* 09:52:01
    Admininfo: siehe FAQ 5.


  • Antwort 2 von Opa53

    Moin ihr 2,

    die besten Informationen dazu erhält man direkt bei DENIC
    Klick --> FAQs für Interessenten an einer bereits registrierten Domain

    Gruß vom
    Opa

    Antwort 3 von Opa53

    @Kolik,

    ich kann keinen Zusammenhang zwischen der Fragestellung, deiner Linkbezeichnung und dem Linkziel entdecken. Etwas Eigenwerbung?

    Gruß vom
    Opa

    Antwort 4 von steffen2

    man kann Domains auch ohne eine Homepage sinnvoll nutzen

    z.B. für E-Mail-Adressen
    oder
    nur als wap-Portal ( wap.domainname.de )
    ...

    Gruß Steffen

    Antwort 5 von Kolik

    @Opa53
    ... nichts mit Eigenwerbung. Die WEB-Seite, die unter der genannten URL auftaucht, ist der Übeltäter, welcher die Domain blockiert.

    ... also hier die Erklärung für Opa, scheibar ein etwas ältere (53) Bürger, obwohl ich auch schon 55 bin. Ich habe eine WEB-Seite über Schloss Wildenfels erstellt, musste dafür eine Pseudo-Domain verwenden

  • *Threadedit* 10:42:55
    Admininfo: siehe FAQ 5.

    schon an einem vergeben ist, der diese garnicht nutzt.

    Frage:
    Gibt es einen Provider, wo die Domainregistrierung nichts kostet oder sehr billig ist? Bei denic.de beträgt die Registrierung für jedes Jahr 58.- Euro, das ist für einen Arbeitslosen schon erheblich.

  • Antwort 6 von Mikoop

    Hallo,

    Es ist durchaus möglich, eine Domain freigeben zu lassen, wenn der Domain-Inhaber diese nicht nutzt und nichts mit dem Domain-Namen zu tun hat.
    Der Grossmarkt Freiburg hat das dieses Jahr mit Erfolg durchgezogen.

    Grus, Mikoop

    Antwort 7 von sutadur

    Zunächst mal ist zuu klären, ob die Domain tatsächlich nicht genutzt wird. Das allein daraus zu schließen, dass unter der Adresse keine Inhalte wie z.B. eine Homepage hinterlegt sind, ist zu kurzsichtig.

    Darüber hinaus ist es juristisch fast unmöglich, die Herausgabe einer Domain zu erzwingen. Es ist eigentlich sehr einfach: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Du kannst natürlich den Domaininhaber bitte, die Domain an Dich abzutreten oder auch versuchen, abzukaufen. Aber sonst bleiben da keine Möglichkeiten.

    Wenn ein Unternehmen wie ein Großmarkt das erfolgreich durchführen konnte, bedurfte es sicher mehr als nur die Behauptung, die Adresse werde ja vom Inhaber sowieso nicht genutzt. Wenn man sog. "bessere Rechte" an der Domain geltend machen kann, ist das durchaus möglich - aber das ist für Private im Grunde gänzlich auszuschließen. Und für Firmen oder Inhaber von Markenrechten stellt sich die ganze Situation juristisch ohnehin anders dar, da spielt es dann auch keine Rolle, ob die Domain vom Inhaber benutzt wird oder auch nicht.

    Antwort 8 von bumbelbusch

    hi,

    @a l m
    ich denke leider nein, zumindest nicht mit deiner begründung,
    da es keine pflicht gibt einen"sinnvollen" inhalt zu hinterlegen

    und wie steffen2 richtig schreibt, kann man nicht einfach davon ausgehen, dass eine domain nicht genutzt wird, nur weil einem keine "achwirsindsotoll, weilwireinehomepagehaben"-seite
    anlächelt

    mfg
    bumbelbusch

    Antwort 9 von sutadur

    Nachtrag:

    Zitat:
    Gibt es einen Provider, wo die Domainregistrierung nichts kostet oder sehr billig ist?

    Anbieter, die das kostenlos anbieten, muss man heutzutage schon suchen, das ist auf Grund der Vertragsbedingungen oftmals auch nicht sinnvoll. Aber .de-Domains gibt es für rund 20 oder 30 Cent pro Monat - viel mehr Luft nach unten ist da nicht. Eine Suche im Internet bringt da sehr schnell sehr viele Ergebnisse.

    Antwort 10 von Opa53

    @Kolik,

    obwohl das ja nicht dein Thread ist, eine kurze Antwort.

    Unkommentiert bzw. ohne Erläuterung einen Link einzustellen, der dann auf eine gewerbliche Seite umgeleitet wird, ist nicht sehr geschickt und lässt durchaus den Verdacht an hier verbotene Eigenwerbung aufkommen.

    Die Herausgabe der von dir gewünschten Domaine könntest du allenfalls juristisch durchsetzen, wenn du Besitzer des Objektes wärst, auf welches sich die Domaine-Bezeichnung offensichtlich bezieht, oder vergleichbare Rechte an diesem Namen hättest. Da sich diese Immobilie vermutlich im Besitz des Landes Sachsen befindet, dürfte dir privat ein solcher Nachweis schwer fallen.

    Es gibt durchaus Möglichkeiten, Domains für eine geringe monatliche Gebühr auf den eigenen Namen registrieren zu lassen und zu parken. Meistens kann man in dieser geparkten Domain auch eine URL-Weiterleitung hinterlegen und das Ergebnis sieht dann so aus, wie in deinem gelöschten Beispiel. Mit den Suchbegriffen 'domain registrieren parken' wirst du auch entsprechende Anbieter finden.

    Gruß vom
    Opa

    Antwort 11 von klotze

    jede frau hat ihren preis, und auch jede internetseite,

    mach ein angebot was es nicht ausschlagen kann ;-)))

    Antwort 12 von Kolik

    @AchLeckMich

    Entschuldige, wenn ich deinen Thred auch für meinen Zweck missbraucht habe. Ich habe nicht geahnt, dass sich das Problem so auswächst.

    Meinen Dank an alle Anderen, die hier geantwortet haben. Leider wurde das Thema durch meine gelöschten Links etwas verzerrt.
    Nur noch soviel: Ich kann nicht verstehen, wie so vieles in diesem Staat, dass es zugelassen wird, dass manche mit dem Verkauf von resevierten Domains Schweinegeld verdienen können. Das kann sich der Förderverein und Verwalter des Schloss-Wildenfels, in dessen Namen ich die WEB-Seite erstellt habe, aus finanziellen Gründen nicht leisten.
    Deshalb bin ich auf eine kostengünstige Lösung angewiesen. Wenn Ihr Schloss-Wildenfels mal mit .de und mit .de.tf eingebt, werdet Ihr sehen, dass die eine WEB-Seite garnichts mit dem Schloss zu tun hat. Sie besteht nur zu Spekulationszwecken. Der Kauf der Domain, nach Rücksprache mit dem Inhaber, beläuft sich auf mehrere 100 Euro.

    Antwort 13 von gast123

    hi all

    paar hundert nur,ich haett paar tausend verlangt :-))

    ist doch ein schnaeppchen

    gruss gast123

    Antwort 14 von steffen2

    @ Kolik

    und warum kauft du nicht die Domain ohne Bindestrich mit DE. Die ist frei und für wenige Cent pro Monat erhältlich.

    Gruß Steffen

    Antwort 15 von sutadur

    Zitat:
    Ich kann nicht verstehen, wie so vieles in diesem Staat, dass es zugelassen wird, dass manche mit dem Verkauf von resevierten Domains Schweinegeld verdienen können.

    Tja, das ist in unserem System eben so. Es gibt jede Menge Waren, die zu einem völlig überhöhten Preis angeboten werden. Und trotzdem finden sich Käufer ...

    Und wenn ich ehrlich bin, erscheinen mir "mehrere 100 Euro" nicht als "Schweinegeld". Manch eine Domain wechselt zu einem weitaus höheren Preis den Besitzer. Ich weiß ja nicht, wie die Verhältnisse sind, aber dieses Schloss sieht nicht so fürchterlich klein aus und verursacht sicherlich auch Kosten durch Unterhaltung usw. Sicherlich kommt da eines zum anderen, aber einmalig einen Betrag zu investieren, der im im Grunde auch nicht so fürchterlich hoch ist, dürfte da nicht weiter ins Gewicht fallen. Und noch dazu muss ja nicht jede Domain mit ".de" enden. Es gibt ja auch noch andere, und fast jede davon ist m.E. für ein solches Projekt besser geeignet als eine ".de.tf". Das wirkt nämlich genau so, was es ja auch sein soll: billig.

    Antwort 16 von sutadur

    Nachtrag:
    Und auch nicht jede Domain muss einen Bindestrich im Namen haben ...

    Antwort 17 von Kolik

    Wenn schon kaufen, dann möchte ich die Domain mit und ohne Bindestrich nutzen. Und wo gibt es diese für wenige Cent pro Monat?

    Antwort 18 von sutadur

    Wie schon geschrieben: An jeder Ecke, allen voran bei den bekannten Massenhostern 1&1 und Strato. Das herauszufinden ist doch nun wirklich kein Problem.

    Antwort 19 von Kolik

    @sutadur

    ... und wie sieht es da mit Werbeeinblendungen aus. Sicher wird man da zugemüllt.

    Antwort 20 von sutadur

    Nö, gar nicht. Mit Werbung ist es auch günstiger.

    Antwort 21 von Kolik

    @sutadur

    Danke, werde es mal auf dieser Linie versuchen.

    Antwort 22 von Marie

    Früher haben gewitzte Abzocker sich leichtes Geld verdient, indem sie Domains aufgekauft und für enorme Summen dann weiterverkauft haben, zum Beispiel von Ortsnamen. Danach wurde das Gesetz geändert.

    http://www.at-mix.de/news/druckversion-artikel-1348.html

    Aber Achtung, gerade dieser Tage bekam ich einen Telefonanruf, wo mir jemand weismachen will meine Domain mit Bindestrich und mit der Endung .com wollte einer haben und ich müsse doch Interesse haben die für mich zu reservieren. Bitte um Gottes willen auf solche Anrufe genausowenig reagieren wie auf "Sie haben gewonnen".

    Gruß Marie

    Antwort 23 von Aquarelle

    € 2,99 im Monat sollten diesem Verein doch wohl zur Verfügung stehen (zieht ja dann auch mehr Interessenten an).

    Das verlinkte Angebot ist wahrscheinlich nicht das billigste und nicht das beste, sollte auch nur als Beispiel dienen für den Fall, dass der Rat Suchende gar nichts findet.

    Antwort 24 von Aquarelle

    Vorsicht, schon Domain-Voranfragen scheinen mittlerweile nicht mehr unproblematisch zu sein.

    Antwort 25 von Opa53

    @Kolik,

    dann sollte sich mal der 'Freundeskreis Schloss Wildenfels e. V.' an den Besitzer des Schlosses um Hilfe wenden.

    Wenn der, wie ich vermute, tatsächlich das Land Sachsen ist, könnte ein nettes Schreiben eines hilfbereiten Ministerialbeamten ggf. Wunder wirken. Mit dem Hinweis, dass der Domain-Inhaber bzgl. der Namensrechte Dritter an 'Schloss Wildenfels' offensichtlich nicht ausreichend recherchiert hat und es weiterhin keinen nachvollziehbaren Zusammenhang zwischen der 'gesperrten' Domain und der Firma des Domain-Inhabers gibt, was ja bekanntermaßen als unzulässiges Domaingrabbing bezeichnet wird.

    Für solche Fälle hat sich übrigens eine Ablösezahlung von etwa 500 Euro zur Vermeidung eines langwierigen und teuren Rechststreites eingebürgert und darauf spekuliert der Herr R. offensichtlich.

    Gruß vom
    Opa

    @AchLeckMich,

    so wie sich dein Thread inzwischen entwickelt hat, hast du leider nur indirekt was davon.

    Antwort 26 von 4strings

    ich kenne jemanden der hatte freischnauze.de auf seinen namen registriert gehabt. RTL zahlte sicher einen guten preis.
    *g*

    Antwort 27 von sutadur

    So sicher ist das nicht. Oft genug muss dafür gar nichts gezahlt werden.

    Antwort 28 von Kolik

    @Opa

    ... genau so ist es mit der Ablösesumme, sie liegt nur noch etwas höher. Da der Förderverein des Schlosses ausschließlich von Spenden- und Fördergeldern lebt, stehten finanzielle Mitteln für einen Rechtsstreit oder einer derartigen Ablösesumme nicht zur Verfügung. Selbst die WEB-Seite ist von mir gesponsort. Ich habe sie so aufgebaut, dass sie keine laufenden Kosten verursacht und das möchte ich auch möglichst beibehalten.

    Schönen Sonntag noch allerseits.

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