Supportnet / Forum / Plauderecke
Tornado-Einsatz :-((
Frage
[b]Hallo![/b]
So, jetzt sind sie nach Tausenden Klilometern Flug endlich am Einsatzort.
Aber was höre ich da eben in den Nachrichten......:"Demonstrativ "unbestückt".....
Na toll, vermutlich um den Einsatz im Nachhinein als Friedensmission zu rechtfertigen...
Und in Anbetracht des riesigen logistischen Aufwandes schon seit Monaten, fliegen die Tornados nun als laue Lüftlichen. Ähnlich wie Adler, denen man die Beine auf dem Rücken zusammengebunden hat. Wie sollte solch ein Greif ein Erdhörnchen (Taliban) ernsthaft in Angst und Schrecken versetzen ?
[b]NUR ABSCHRECKUNG ZÄHLT[/b], wenn überhaupt.
Aber mal ganz abgesehen davon, dass dort unten nur Vorgehen mit gnadenloser Härte einen möglichen Erfolg erzielen könnte, so ist meiner Meinung nach dieser dt. Einsatz eine 0815-Aktion.
Und mit gnadenloser Härte meine ich das, was selbst die wirklich nicht zaghaften Russen dort nicht geschafft haben.
Dann sollte man gleich noch 1000 Soldaten, natürlich UNBEWAFFNET, mitschicken, um den Friedenswillen zu unterstreichen.
Nicht dass ich die Tornados ernsthaft in Gefahr sehe, aber was sprach denn eigentlich gegen eine Bestückung (natürlich nur für den Notfall).
Die ganze Nummer ist doch nur ein Spagat zwischen der Verlogenheit der Politiker, und der vorgegaukelten "Loyalität" (besser A_R_S_C_H-Kriecherei) in Sachen Bündnistreue.
Achja, ich bin weder für, noch gegen eine Beteiligung.
Aber wenn schon, [b]DANN BITTE NICHT SO [/b]!!!
Frohe Ostern!
CK1
Antwort 1 von _ricola_
hai CK1
bin zwar schweizer, aber sogar ich hab den witz "einer aufklärungsmission" verstanden.............
dazu fehlen mir eigentlich schlicht die worte
ricola
bin zwar schweizer, aber sogar ich hab den witz "einer aufklärungsmission" verstanden.............
Zitat:
Und mit gnadenloser Härte meine ich das, was selbst die wirklich nicht zaghaften Russen dort nicht geschafft haben.
Und mit gnadenloser Härte meine ich das, was selbst die wirklich nicht zaghaften Russen dort nicht geschafft haben.
dazu fehlen mir eigentlich schlicht die worte
ricola
Antwort 2 von Blitzhilfe
Hallo,
so weit ich Informiert bin, sollten die da auch keinen Blitzkrieg machen. :-))
Grüße
so weit ich Informiert bin, sollten die da auch keinen Blitzkrieg machen. :-))
Grüße
Antwort 3 von CK1
zu 1. Aufklärungsmission ja, unbewaffnet nein. Und das harte Vorgehen muß auch sein, denn nur ein total verängstigter Taliban...traut sich nicht mehr aus seinem Erdloch. ;-)
zu 2. Stimmt, aber selbst bei einer derartigen Mission gibt es ja wohl keinen wirklichen Grund, unbewaffnet zu sein.
CK1
zu 2. Stimmt, aber selbst bei einer derartigen Mission gibt es ja wohl keinen wirklichen Grund, unbewaffnet zu sein.
CK1
Antwort 4 von rfb
Zitat:
Dann sollte man gleich noch 1000 Soldaten, natürlich UNBEWAFFNET, mitschicken, um den Friedenswillen zu unterstreichen.
in all deiner Polemik hättest du wenigstens daran denken können, dass es für solche Zwecke ausgebildete zivile Konflikthelfer gibt.Dann sollte man gleich noch 1000 Soldaten, natürlich UNBEWAFFNET, mitschicken, um den Friedenswillen zu unterstreichen.
Antwort 5 von Loreley
Zitat:
zivile Konflikthelfer
zivile Konflikthelfer
nennt man die nicht auch "DIPLOMATEN" ?
Antwort 6 von ck2
die geben das geld aber mitvollen händen aus, ist ja auch leicht wenns nicht ihrs ist sondern unseres.
was solls, erhöhen wir die steuern bissl.
was solls, erhöhen wir die steuern bissl.
Antwort 7 von Mikoop
Hallo
Schockierend fiinde ich in erster Line den Aufwand für eine solche Mission. 10 Tormados fliegen los, damit 4 dann einsatzbereit sind, aber erst nach 10 Tagen Service und der Arbeit von ca. 100 Technikern und Begleitpersonal.
Man stelle sich vor, es käme tatsächlich mal zum Verteitigungsfall. Brauchen wir dann auch 2 Wochen um die Flieger bereit zu machen und nach jedem Einsatz 3 Tage Service?
Gruss und frohe Ostern
auch den Soldaten im Ausland...
Mikoop
Schockierend fiinde ich in erster Line den Aufwand für eine solche Mission. 10 Tormados fliegen los, damit 4 dann einsatzbereit sind, aber erst nach 10 Tagen Service und der Arbeit von ca. 100 Technikern und Begleitpersonal.
Man stelle sich vor, es käme tatsächlich mal zum Verteitigungsfall. Brauchen wir dann auch 2 Wochen um die Flieger bereit zu machen und nach jedem Einsatz 3 Tage Service?
Gruss und frohe Ostern
auch den Soldaten im Ausland...
Mikoop
Antwort 8 von SoundiOC
@Mikoop
Die Wartungszeiten sind normal. Eine Tomcat zum Beispiel braucht 7 Stunden Wartung auf 1 Flugstunde. Das kompensiert man dadurch, dass man die zur Verfügung stehenden Maschinen zeitlich staffelt, damit immer genug gewartete Maschinen bereit stehen.
Einsätze der Deutschen Luftwaffe passieren wöchentlich. Laut den Statistiken die ich im Kopf habe, passiert es in 2 Wochen ca. 1 mal, dass ein Privatpilot unbeabsichtigt durch einen Navigationsfehler in einen kontrollierten Luftraum einfliegt ohne sich bei der Flugsicherung anzumelden oder mangels falscher Frequenz nicht per Sprechfunk erreichbar und überprüfbar ist. Schon wenige Minuten danach wird er von 2 Maschinen der Luftwaffe begleitet. Da unbeabsichtigte Luftraumverletzungen kein politisches Gewicht haben, erfährt man nie etwas davon. Wer den Flugfunk nicht kennt, bekommt das Kotzen, wenn er hört, wie alltäglich Notrufe oder Flugabwehreinsätze sind.
Nichts für ungut. Die Plauderecke ist eben kein Fachforum und irgendwie schade, dass "Kritik" meist einen parolen-ähnlichen Charakter hat.
Die Wartungszeiten sind normal. Eine Tomcat zum Beispiel braucht 7 Stunden Wartung auf 1 Flugstunde. Das kompensiert man dadurch, dass man die zur Verfügung stehenden Maschinen zeitlich staffelt, damit immer genug gewartete Maschinen bereit stehen.
Einsätze der Deutschen Luftwaffe passieren wöchentlich. Laut den Statistiken die ich im Kopf habe, passiert es in 2 Wochen ca. 1 mal, dass ein Privatpilot unbeabsichtigt durch einen Navigationsfehler in einen kontrollierten Luftraum einfliegt ohne sich bei der Flugsicherung anzumelden oder mangels falscher Frequenz nicht per Sprechfunk erreichbar und überprüfbar ist. Schon wenige Minuten danach wird er von 2 Maschinen der Luftwaffe begleitet. Da unbeabsichtigte Luftraumverletzungen kein politisches Gewicht haben, erfährt man nie etwas davon. Wer den Flugfunk nicht kennt, bekommt das Kotzen, wenn er hört, wie alltäglich Notrufe oder Flugabwehreinsätze sind.
Nichts für ungut. Die Plauderecke ist eben kein Fachforum und irgendwie schade, dass "Kritik" meist einen parolen-ähnlichen Charakter hat.
Antwort 9 von rfb
Zitat:
"zivile Konflikthelfer"
nennt man die nicht auch "DIPLOMATEN" ?
nein. Diplomaten vertreten grundsätzlich nur die Interessen ihres eigenen Landes, zivile Konflikthelfer sollen - der Name sagts schon - einen Konflikt auf zivile (friedliche) Weise beilegen helfen."zivile Konflikthelfer"
nennt man die nicht auch "DIPLOMATEN" ?
Das würde den Diplomaten der Bush-Administration zB. recht schwer fallen.

