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Wer weiss es?





Frage

Hallo Ein deutscher Physiker sagt, "Heute beträgt die Lufttemperatur 10 Grad und morgen ist es doppelt so warm." Dies hört ein amerikanischer Physiker. Beide kommen auf ein anderes Ergebnis, weil beide Wissenschaftler in anderen Masseinheiten rechnen. Der Deutsche erwartet 20 Grad und der Amerikaner knapp 38 Grad. Wer hat recht und warum?

Antwort 1 von 019000

völlig schnurz pups egal in welcher einheit sie rechnen.

verdoppel ich zehn meter sind es auch zwanzig meter.

Antwort 2 von LouZipher

Wahrscheinlich Grad Celsius versus Fahrenheit ...

Antwort 3 von LouZipher

... was aber auch nicht recht passt ....

Antwort 4 von Arno_Nym

Ich komme bei Verdoppelung für morgen auf rund 566.

Die Einheit sag ich nicht ;o)

Arno

Antwort 5 von Arno_Nym

Aber um die Berechnung des Threaderöffners zu erklären (die übrigens so nicht zulässig ist, denn 20°C sind mitnichten "doppelt" so warm wie 10°C, kein Physiker würde das akzeptieren)

10 Grad Celsius entsprechen 50 Grad Fahrenheit

100 Grad Fahrenheit entsprechen rund 37.8 Grad Celsius

Arno

Antwort 6 von Primut

Nun ja,

als Physiker hätten sie schon wissen müssen, was Temperaturbedeutet und auf das selbe Ergebnis kommen müssen.
Eine wirkliche Temperaturverdopplung muss sich natürlich auf die absolute Temperatur und nicht auf irgendwelche empirischen Temperaturskalen beziehen. Von daher hat Arno mit rund 293 °C schon recht.


Gruß
    Primut


Antwort 7 von Primut

Nachtrag:

Bisherige Erklärungen beziehen sich nur auf die Temperatur,
obwohl ja gefragt war:
Zitat:
doppelt so warm

Dieses warm bezieht sich eigentlich umgangssprachlich nicht auf die Temperatur sondern auf die Temperaturempfindung. Die menschliche Temperaturempfindung ist jedoch sehr subjektiv, komplex und nicht im geringsten linear! Von daher ist der Audruck doppelt so warm eigentlich Unsinn.
Betrachtet man die Fähigkeit der Luft, Wärme mit dem menschlichen Körper duch Konvektion auszutauschen und vernachlässigt dabei alle anderen Wärmeübertragungsmechanismen, subjektiven und objektiven Faktoren, so ist für die Größe der Wärmeübertragung (= Wärmeempfindung) die Temperaturdifferenz entscheidend, allerdings zwischen Luft und Körpertemperatur.
D.h. auch nach dieser Sichtweise hätte keiner recht: Es wären 23°C! (Ansatz: 36°C Körpertemperatur, nur konvektiver Wärmeübertrag bei gleichbleibender Luftgeschwindigkeit etc.)

Gruß
    Primut


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