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WIE? Herausfinden wie schnell DSL möglich ist





Frage

Hallo, meine Familie überlegt sich im Moment, sich 1&1 4DSL anzulegen - mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 16.000 kBit/s. Jetzt ist aber bekannt, dass nicht überall solche Spitzenleistungen möglich sind. Wie kann ich herausfinden, wie hoch die Geschwindigkeit in unserer Wohnung/Haus maximal sein kann, damit ich entscheiden kann, ob sich 16.000 lohnt? Gruß

Antwort 1 von jofischi

hi,
eigentlich gibt es dafür keine Möglichkeit. Erst wenn du den DSL-Anschluß hast, kannst du messen, was dieser leistet. Irgendwo hab ich aber gehört, 1 & 1 bietet immer den schnellst möglichen Anschluß, frag doch dort mal nach. Ob sich die gewünschte Geschwindigkeit lohnt, hängt ja auch ganz von deinen Wünschen ab, was du aus dem Netz herausholen möchtest.

Antwort 2 von Strg_Alt_Entf

Zitat:
Irgendwo hab ich aber gehört, 1 & 1 bietet immer den schnellst möglichen Anschluß


Ja, genau. Man bekommt immer das höchst mögliche.

Ich habe mir nur gedacht, dass es ja schwachsinnig ist, für 16.000 kBit/s zu zahlen, wenn die Leitungen nur z.B. 5.000 kBit/s hergeben.


Gruß

Antwort 3 von jofischi

aus dem Kleingedruckten bei 1 & 1 entnehehme ich, das für alle DSL-Geschwindigkeiten der gleiche Preis verlangt wird.

Antwort 4 von jofischi

hab noch folgendes bei den häufig gestellten Fragen auf der Homepage von 1&1 gefunden:
Mit 4DSL von 1&1 bekommen Sie automatisch und ganz ohne Mehrkosten die maximale Geschwindigkeit, die technisch vor Ort möglich ist.

Antwort 5 von uwei

Die Frage ist ja, wie erfährst du, was tatsächlich realisierbar ist.
Die Frage beantwortet dir kein Provider im Voraus und auch nicht die Telekom.
Nur die Angaben deines aktuellen Providers sind maßgebend und darauf musst du dich verlassen, so lange dein Vertrag läuft.

Andere Provider sagen dir nur, was theoretisch machbar ist(bis zu....Kbps).
Garantieren tut dir das aber keiner.

Was wirklich geht, entscheidet "die letzte Meile" bzw. der Provider.
Das erfährst du dann, wenn dein Vertrag läuft und die Verbindung besteht. Eher nicht.

Antwort 6 von Strg_Alt_Entf

Danke.

Das habe ich befürchtet.

Ist es so, dass es auf die Leitungen im Haus ankommt, wie schnell die Verbindung ist und dass es einen Unterschied macht, ob das Haus alt oder neu ist?


Zitat:
Nur die Angaben deines aktuellen Providers sind maßgebend und darauf musst du dich verlassen, so lange dein Vertrag läuft.

Wir sind jetzt schon bei 1&1 - aber nur mit DSL 2000. Daher kann ich ja leider nicht testen, welche Geschwindigkeiten bei mir möglich sind


Gruß

Antwort 7 von uwei

So etwa geht's mir auch. 3000 statt 6000.
Ob es an der Hausverkabelung liegen kann, interessiert mich auch.
Ich werde mich demnächst mal in der näheren Nachbarschaft umhören, ob und wie schnell da DSL läuft.
300Meter weiter in einer anderen Strasse läuft jedenfalls 16000er.

Irgendwo hab ich, glaub ich, auch mal was gehört, dass es nicht mal was zu sagen hat, wenn es direkt beim Nachbarn schneller läuft.
Bloß warum und weshalb, weiß ich auch nicht.

Ich hab jetzt mal gegoogelt und erst mal einen interessanten Link zum Thema gefunden.
Werde mich mal damit befassen bei Gelegenheit, ob da was machbar ist.
Link

Antwort 8 von Strg_Alt_Entf

Danke für den Link.

Habe gerade mal bei meiner fritz.box geschaut:

Screenshot mit genauen Angaben

Leitungskapazität | Empfangsrichtung: 8160 kBit/s
Leitungskapazität | Senderichtung: 1452 kBit/s

Könnte das bedeuten, dass bei mir max. ca. 8200 kBit/s Download und max. etwa 1450 kBit/s möglich sind?

Gruß

Antwort 9 von uwei

Keine Ahnung.

Mach doch mal den Verfügbarkeitscheck(Punkt 1.2.4.2).
Bei Telekom steht da bei mir DSL6000, max. mit 3072 kbps möglich.
Wie es momentan auch ist.

Antwort 10 von uwei

Bzw. bei HFO steht gleich die maximale Bandbreite.

Antwort 11 von Strg_Alt_Entf

Bei mir kommt leider auch:

T-DSL 6000 Anschluss
(nur mit bis zu 3072 kbit/s möglich)

der 2. Test bestätigt das traurigerweise =(

Der Test ist ja scheinbar zuverlässig....


Gruß

Antwort 12 von uwei

Ich werde mal die Tage bei der T-Com anrufen, ob ich was über meine Dämpfung rausbekomme bzw. wie weit weg ich von schnellerem DSL bin.
Ob die Messung (wahrscheinlich) bis zum Endgerät erfolgt oder nur zum Hausanschluss.
Ob dann von dort ein neues, kürzeres Kabel Änderungen bewirkt.
In wie weit sich das auswirken kann.
Ob da vielleicht in den letzten Jahren auch neuere, bessere Kabel mit weniger Verlust rausgekommen sind, die man nehmen bzw. legen lassen kann.
Inwieweit bestimmte Modems/Router das beeinflussen können(Eigendämpfung).

Kannst du auch tun.

Antwort 13 von Flintstone

Hallo,

hier noch ein kleiner Lesetipp aus der c't 8/2007. Darin ist auch erläutert, warum die Anschlüsse der T-Com und ihrer Reseller (wie z.B. 1&1) nicht die maximal mögliche Bandbreite ausschöpfen und wie die T-Com ihre Dämpfungswerte ermittelt.

Gruß
Fred

Antwort 14 von Strg_Alt_Entf

Hab' grad eine Antwort von der Telekom per Mail bekommen

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Auskunft über
betriebsinterne Daten wie Leitungsdämpfung, Bandbreite und
Länge der Anschlussleitung geben können.



Ich habe auch einem Computerfachmann der uns damals unseren ersten DSL-Anschluss eingerichtet hat und zudem 1&1 PowerSeller ist kontaktiert. Vielleicht meldet dieser sich bald.

Aber eure Tipps waren trotzdem wirklich sehr hilfreich! Vielen Dank nochmals an dieser Stelle.

Gruß

Antwort 15 von uwei

In dem Link von mir gibt es einen weiteren Link in ein Forum, wo ein User Tips gibt, wie man den Hotlinern die Dämpfungswerte entlocken kann.
Vielleicht versuchst du es ja so nochmal.;)

Antwort 16 von Strg_Alt_Entf

ja danke, hab ich auch schon gesehen.

Gruß

Antwort 17 von uwei

Hab gerade mal bei 1und1 angerufen.
Gefragt unter Angabe deiner Fritzboxwerte(weil ich momentan ein Uralt-Modem verwende), was bei diesen Werten möglich wäre.

Die Antwort war etwas verwirrend.

Mit deiner Leitungskapazität und Leitungsdämpfung wäre DSL 6000 möglich. Sie hörte sich ziemlich erstaunt an, dass bei den Werten nur 3000 ginge, 6000 sollte da auch gehen.

Als ich sagte, dass es jetzt nicht gerade meine Werte wären, meinte sie dann aber, bei mir ginge prinzipiell nur 3000.
Mein Anschluss würde nicht mehr hergeben. Die T-Com müsste ausbauen.
Auch mein Nachhaken, was wäre, wenn ich diese Werte hätte, wurde gesagt, es ginge trotzdem nicht.
Auch wenn ich diese Werte an der Fritzbox hätte, ginge das bei mir nicht, aber bei einem anderen Anschluss schon.

Also mit Kapazität 8160 kbps geht 6000 bei mir nicht, beim anderen aber schon.
Die 28er Dämpfung wäre auch o.k. für 6000.

Sehr seltsam.

Ich werde mal 'ne Fritzbox dranhängen und meine Werte da ansehen.
Dann werde ich noch mal anfragen, wenn ich auch etwa deine Werte habe.
Die Hotline fing ja eigentlich erst an, rumzueiern, als ich sagte, dass es nicht meine Werte seien.

Wenn du schon bei 1und1 bist, würde ich an deiner Stelle da auch mal nachfragen.
Den richtigen Ansprechpartner im Sprachcomputerwirrwarr zu finden ist aber nicht so einfach.
Gottseidank hab ich noch einen Tarif mit kostenloser Hotline.;)

Antwort 18 von Strg_Alt_Entf

Vielen Dank, dass du das extra für mich gemacht hast.
Werde dann wahrscheinlich morgen dort mal anrufen (heute gehts bei mir nicht mehr).

Gruß

Antwort 19 von uwei

Zitat:
Vielen Dank, dass du das extra für mich gemacht hast.
So uneigennützig war das auch nicht.;)
Schließlich hab ich einen 6000er Tarif.
Und da würde ich doch gerne wissen als neugieriger Mensch, ob da nicht auch 6000 drin ist.
Mit deinen Werten hast du mich erst mal auf die Idee gebracht.
Die T-Com werde ich auch noch nerven, wenn ich erst mal eigene Fritzboxwerte habe.;)

Antwort 20 von Strg_Alt_Entf

Habe gerade bei 1&1 angerufen.

Nachdem ich erst einmal bei einer Dame gelandet bin, die meinte bei mir wären 3000 kBit/s das maximale (sagte es wäre nicht 100%ig; sie hätte die Messung verwendet, die auch die Telekom verwendet -dieser Test?) habe ich es ein zweites Mal versucht, worauf ein Mitarbeiter 3000 kBit/s bestätigte (meinte, dieses Ergebnis sei ganz sicher).
Mit den Werten der fritz.box wollte er aber auch nichts anfangen.

Eigentlich schade, da 3000 kBit/s auch nicht allzuschnell sind.

Gruß

Antwort 21 von uwei

Da kannst du mal sehen, wie sich in der Beziehung alle widersprechen.
Dazu passt ja auch der Link von Fred aus A13(Geradezu bizarre Ergebnisse...)

Die Verfügbarkeitstests können eben nur auf den herausgegebenen Angaben der Telekom beruhen. Die schauen vermutlich in einer Liste nach deinem Anschluss und fertig.
Wie ich schon sagte, ein realer Bandbreitentest kann immer nur vom Provider gemacht werden, der den Port belegt.
Nicht mal die T-Com kann da selbst messen, aber die Leitungsdämpfung kann sie messen.
Für die mögliche Bandbreite ist die Dämpfung(stimmen die Angaben der T-Com wirklich, sind sie aktuell?) und die Schaltung des Providers(wirklich das maximal mögliche?) maßgebend.
Geht man mal von der Rechnung aus, x Kunden mal x Bandbreite(Traffic) = x Kosten, könnte es doch es auch vielleicht vorteilhaft sein, die Bandbreite und den möglichen Traffic als beeinflussbaren und nicht von außen prüfbaren Faktor möglichst gering zu halten.
Der andere Beteiligte hat sicher auch Vorteile, wenn seine Leitungen sind das mögliche hergeben müssen.

Warum bekommt man sonst keine oder keine klaren Infos?
Vielleicht seh ich aber auch nur Gespenster mangels Einblick in die Materie. Kein Wunder, wenn man sich mal mit der Sache länger beschäftigt.

3000 wird ja langsam knapp, der Bandbreitenbedarf immer höher. Streaming braucht immer schnellere Verbindungen, Patches für Spiele z.B. haben gelegentlich auch mal mehrere hundert MB, ein Haus weiter geht alles schneller usw..
Da macht man sich eben mal Gedanken über seine Verbindung.

Wir können es aber auch positiv sehen, wenn man an die denkt, die mit Analog-Modems unterwegs sind. Der blanke Horror.;)

Antwort 22 von uwei

edit:
nicht statt sind