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Wie kann ich mich gegen den Bundestrojaner schützen?
Frage
Wie kann ich mich gegen den Bundestrojaner schützen?
[*][sup][i]
*Threadedit*
Admininfo: Thread verschoben.[/i][/sup]
Antwort 1 von grub
Welchen Bundestrojaner?
Antwort 2 von forester
Antwort 3 von kromgi
Guten Morgen!
Also mir persönlich ist sowas vollkommen schnuppe! was wollen die schon sehen, ausser, man hat was zu verbergen!
Wenn da jemand glücklich mit wird, sinnloses Zeug zu erschnüffeln! Bitte, dann soll es so sein! im Normalfall ist doch das für die, die diese Infos dann auswerten, eigentlich stinkelangweilig. Weil nur belangloses Zeug auf den Platten ist. Oder???
kromgi
Also mir persönlich ist sowas vollkommen schnuppe! was wollen die schon sehen, ausser, man hat was zu verbergen!
Wenn da jemand glücklich mit wird, sinnloses Zeug zu erschnüffeln! Bitte, dann soll es so sein! im Normalfall ist doch das für die, die diese Infos dann auswerten, eigentlich stinkelangweilig. Weil nur belangloses Zeug auf den Platten ist. Oder???
kromgi
Antwort 4 von Snoopie
Vermutlich wird unsere Obrigkeit das vorsätzliche Beseitigen oder Unschädlichmachen eines "Bundestrojaners" im eigenen PC unter Strafe stellen.
Aber warum sollte man Schnüfflern nicht den Spass lassen, in unüberschaubaren Unmengen von mehr oder minder für sie sinnlosem Zeug herumzustochern. Auf die Dauer wirds denen dann sicherlich von ganz alleine vergehen.
Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diejenigen, welche tatsächlich Daten haben, die nicht in falsche Hände geraten sollen, clever genug sind, diese auf einem nicht mit dem Internet verbundenen Zweit-PC zu speichern und zu verarbeiten.
Und für eine Übertragung von heiklen Daten übers Internet gibt es sicherlich gute Verschlüsselungstechniken, die auch von einem "Bundesschnüffler" nicht ohne weiteres auf die Schnelle geknackt werden können.
Aber vielleicht bekommen wir ja doch nach und nach Orwellsche Verhältnisse. Zur Zeit siehts ja schon verdächtig danach aus.
Snoopie
Aber warum sollte man Schnüfflern nicht den Spass lassen, in unüberschaubaren Unmengen von mehr oder minder für sie sinnlosem Zeug herumzustochern. Auf die Dauer wirds denen dann sicherlich von ganz alleine vergehen.
Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diejenigen, welche tatsächlich Daten haben, die nicht in falsche Hände geraten sollen, clever genug sind, diese auf einem nicht mit dem Internet verbundenen Zweit-PC zu speichern und zu verarbeiten.
Und für eine Übertragung von heiklen Daten übers Internet gibt es sicherlich gute Verschlüsselungstechniken, die auch von einem "Bundesschnüffler" nicht ohne weiteres auf die Schnelle geknackt werden können.
Aber vielleicht bekommen wir ja doch nach und nach Orwellsche Verhältnisse. Zur Zeit siehts ja schon verdächtig danach aus.
Snoopie
Antwort 5 von grub
Zitat:
Es ist aber wahrscheinlich, dass zur Zeit keine Software von deutschen Behörden eingesetzt wird, die den Ausdruck Bundestrojaner verdient. Die in den Medien diskutierten Möglichkeiten zur Online-Durchsuchung mittels Bundestrojaner beschränken sich auf rechtliche Bedenken, Szenarien und Hypothesen.
Es ist aber wahrscheinlich, dass zur Zeit keine Software von deutschen Behörden eingesetzt wird, die den Ausdruck Bundestrojaner verdient. Die in den Medien diskutierten Möglichkeiten zur Online-Durchsuchung mittels Bundestrojaner beschränken sich auf rechtliche Bedenken, Szenarien und Hypothesen.
Quelle: siehe Antwort 2
Antwort 6 von Riccult
Was werden das für Zeiten, in denen ein Verein wie die STASI bestenfalls noch in den unteren Amatuerliegen mitspielen und man Phantasien eines George Orwell vielleicht noch einen "unterschwelligen Optimismus" vorwerfen kann.
Irgendwann schaut man vielleicht (garnicht so) alte Fernsehkrimis an und sagt sich: "Ja, damals, da kam die Polizei zur Durchsuchung noch ins Haus und mußte einen Durchsuchungsbefehl vorzeigen. Und den hat sogar ein Richter unterschreiben müssen..."
Einfach nur noch gruselig, was hier im Staat abgeht. Und bei solchen Köpfen, die "nix zu verbergen" haben, ist sowieso Hopfen und Malz verloren! Denen fehlt jegliche Sichtweise und wissen nicht, worum es wirklich geht.
Irgendwann schaut man vielleicht (garnicht so) alte Fernsehkrimis an und sagt sich: "Ja, damals, da kam die Polizei zur Durchsuchung noch ins Haus und mußte einen Durchsuchungsbefehl vorzeigen. Und den hat sogar ein Richter unterschreiben müssen..."
Einfach nur noch gruselig, was hier im Staat abgeht. Und bei solchen Köpfen, die "nix zu verbergen" haben, ist sowieso Hopfen und Malz verloren! Denen fehlt jegliche Sichtweise und wissen nicht, worum es wirklich geht.
Antwort 7 von lolwasnscheiss
@kromgi
Dann kannst du ja auch gleich deinen Hausschlüssel abgeben. Hast ja bestimmt nix zu befürchten also warum sollte man in deiner Bude nicht rumschnüffeln dürfen.
"Also mir persönlich ist sowas vollkommen schnuppe! was wollen die schon sehen, ausser, man hat was zu verbergen!"
*kopfschüttel*
Dann kannst du ja auch gleich deinen Hausschlüssel abgeben. Hast ja bestimmt nix zu befürchten also warum sollte man in deiner Bude nicht rumschnüffeln dürfen.
"Also mir persönlich ist sowas vollkommen schnuppe! was wollen die schon sehen, ausser, man hat was zu verbergen!"
*kopfschüttel*
Antwort 8 von kromgi
@Riccult:
ich glaube, du hängst dich ganz schön weit aus dem fenster und reagiertst vielleicht heute früh etwas über!
Worum es geht und welches Ziel dahinter steckt, wissen sicherlich alle! Und wenn man in dieser Richtung nichts zu verbergen hat, muss es doch unheimlich interessant sein, auf fremden PC folgendes zu sehen: Schriftverkehr mit der Bank, Fotos aus dem Urlaub, selbstgedrehte Filmchen, Software- bzw. HDD-Sicherungen, belanglose eMails, irgendwelche Tabellen.... uuuuuhhha, ich schlaf gleich ein beim schreiben.....
kromgi
Zitat:
Und bei solchen Köpfen, die "nix zu verbergen" haben, ist sowieso Hopfen und Malz verloren! Denen fehlt jegliche Sichtweise und wissen nicht, worum es wirklich geht.
Und bei solchen Köpfen, die "nix zu verbergen" haben, ist sowieso Hopfen und Malz verloren! Denen fehlt jegliche Sichtweise und wissen nicht, worum es wirklich geht.
ich glaube, du hängst dich ganz schön weit aus dem fenster und reagiertst vielleicht heute früh etwas über!
Worum es geht und welches Ziel dahinter steckt, wissen sicherlich alle! Und wenn man in dieser Richtung nichts zu verbergen hat, muss es doch unheimlich interessant sein, auf fremden PC folgendes zu sehen: Schriftverkehr mit der Bank, Fotos aus dem Urlaub, selbstgedrehte Filmchen, Software- bzw. HDD-Sicherungen, belanglose eMails, irgendwelche Tabellen.... uuuuuhhha, ich schlaf gleich ein beim schreiben.....
kromgi
Antwort 9 von kromgi
@lolwasnscheiss: zu solch einer unsachlichkeit kann ich nichts mehr hinzufügen.
interessant ist nur, wie bei diesem thema die gemüter hier hochkochen und das thema ganz oben beginnt, in den hintergrund zu geraten!
Also: Wie kann ich mich gegen den Bundestrojaner schützen? das betrifft doch alle!
kromgi
interessant ist nur, wie bei diesem thema die gemüter hier hochkochen und das thema ganz oben beginnt, in den hintergrund zu geraten!
Also: Wie kann ich mich gegen den Bundestrojaner schützen? das betrifft doch alle!
kromgi
Antwort 10 von Roland
Ein normaler Virenscanner und eine Firewall tuns.
Die "großen " Hersteller haben definitiv bekanntgegeben, dass sie unter keinen Umständen in ihre Systeme eine Lücke einbauen, die der "Bundestrojaner" nützen könnte.
Diese Lücke währe dann auch für evtl. andere Viren nutzbar.
cu
Roland
Die "großen " Hersteller haben definitiv bekanntgegeben, dass sie unter keinen Umständen in ihre Systeme eine Lücke einbauen, die der "Bundestrojaner" nützen könnte.
Diese Lücke währe dann auch für evtl. andere Viren nutzbar.
cu
Roland
Antwort 11 von Riccult
@ kromgi,
naja, fühlst du dich in die Ecke gedrängt, wenn man dich mit Tatsachen konfrontiert?
Aber da du ja nichts zu verbergen hast und die Sache harmlos siehst, dann poste doch bitte hier mal die Dinge, die du selber aufzählst. Zeig uns mal deine privaten Emails, poste deine persönlichen Sachen von deinem PC hier im Forum, zeig uns Tabellen, Bilder, Kontobewegungen, Chatlogs von dir, etc etc.... Sind ja deiner Ansicht nach harmlose und belanglose Dinge, die jeder wissen kann, da du ja nichts zu verbergen hast.
Also, ich bin gespannt!
.
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na, merkst du was? Genau, JEDER hat etwas zu verbergen !!
naja, fühlst du dich in die Ecke gedrängt, wenn man dich mit Tatsachen konfrontiert?
Aber da du ja nichts zu verbergen hast und die Sache harmlos siehst, dann poste doch bitte hier mal die Dinge, die du selber aufzählst. Zeig uns mal deine privaten Emails, poste deine persönlichen Sachen von deinem PC hier im Forum, zeig uns Tabellen, Bilder, Kontobewegungen, Chatlogs von dir, etc etc.... Sind ja deiner Ansicht nach harmlose und belanglose Dinge, die jeder wissen kann, da du ja nichts zu verbergen hast.
Also, ich bin gespannt!
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na, merkst du was? Genau, JEDER hat etwas zu verbergen !!
Antwort 12 von lolwasnscheiss
@kromgi
Naja wie in deiner Visi zu sehen hat ich nicht Unrecht. Du kennst dich mit sowas ja aus....
mFg
Naja wie in deiner Visi zu sehen hat ich nicht Unrecht. Du kennst dich mit sowas ja aus....
mFg
Antwort 13 von GTS
Bester schutz, erstelle ein virtuelles System zum Online gehen, dadurch bist du immun gegen alless, wenn du offlin bist stellst du das virtuelle System wieder ab. Versuchs zB. mit Returnil.
Antwort 14 von naividat
Zitat:
Die "großen " Hersteller haben definitiv bekanntgegeben, dass sie unter keinen Umständen in ihre Systeme eine Lücke einbauen, die der "Bundestrojaner" nützen könnte.
Die "großen " Hersteller haben definitiv bekanntgegeben, dass sie unter keinen Umständen in ihre Systeme eine Lücke einbauen, die der "Bundestrojaner" nützen könnte.
diese aussage enthält genau null information. glaubst du denn die würden solch eine backdoor zugeben, ausser ihre existenz würde durch ein öffentliches gesetz vorgeschrieben sein? sie müssten doch sonst massive wettbewerbsnachteile fürchten.
Antwort 15 von SteffiUlban
Ist doch alles Panikmacherei!
Ich finds gut, dass die den Terroristen und Verbrechern so auf die Spur kommen. Ich selbst habe nichts zu verbergen.
Spätestens wenn ich Deutschland die ersten Att entäter die Bo mben zünden, dann schreit jeder nach mehr Überwachung...
Ich finds gut, dass die den Terroristen und Verbrechern so auf die Spur kommen. Ich selbst habe nichts zu verbergen.
Spätestens wenn ich Deutschland die ersten Att entäter die Bo mben zünden, dann schreit jeder nach mehr Überwachung...
Antwort 16 von Luke_Filewalker
Kein Wunder das bei diesem Thema die Gemüter in Wallung geraten.
Eines ist brandgefährlich: Nämlich die Einstellung "Ich hab nix zu verbergen, sollen sie doch schnüffeln". Diese Einstellung in genügend grosser "Dosis", sprich Anzahl von Menschen kommt einem Freibrief gleich, der dem Staat alles erlaubt. Vorsicht!
Auch ich sage "Ich habe zwar vertrauliche, aber keine illegalen Daten auf dem PC" und hätte auch überhaupt kein Problem wenn Kripo oder Geheimdienst Einblick haben will. Aber NUR dann, wenn ich darüber in Kenntniss gesetzt werde. Ansonsten schon aus Prinzip nicht!
Dabei kann man schneller ins Visier der Ermittler geraten, als man denken mag. Beispiel: Für irgendwelche illegalen Aktionen oder gar für Terror-Vorbereitungen kann es durchaus sein, das der heimische PC als "Relais-Station" dient, ohne das man es weiss. Sprich der eigene PC wurde irgendwann mal mit einem Trojaner "bestückt" der dann lediglich als Zwischenstation zum austauschen von Daten dient. Diese Methode wird oft und gerne ganz allgemein benutzt um Spuren zu verschleiern. Ist nichts wirklich neues. Die Ermittler finden bei ihrer Suche nun auch genau diesen heimischen PC und schon hat der Besitzer (der gar nichts davon weiss) ein mächtiges Problem. Wird der Besitzer in dem Fall darüber aufgeklärt, dass sein PC aufgefallen ist und dieser nun untersucht werden muss, dann hat der anständige Besitzer und Bürger sicher nichts dagegen. Aber dann doch bitte auf die herkömmliche Art, von mir aus per Durchsuchungsbefehl und nicht klammheimlich!
Meine Einschätzung der technischen Seite:
Das ist im Moment ein totaler Hype und verunsichert nur die Leute, die technisch nicht so versiert sind. Die die "etwas" mehr Ahnung haben, hören zwar auch genau hin, gehen es aber lockerer an. Um dem Bundestrojaner wirklich im wahrsten Sinne des Wortes die Türen zu öffnen, braucht es weit mehr als eine verdammt clevere Software die irgendwo "eindringen" kann. Bereits jetzt hat Privatmann durch Hard- und Software genügend Möglichkeiten sich dagegen zu schützen. Erst recht wenn mehrere "Schutzebenen" eingerichtet werden. Sorry, da kann man mir erzählen was man mag, wenn ich es absolut darauf anlege gilt: "Du kummst hier net rein!" Auch die von GTS angesprochene Methode der Virtualisierung würde in diesem Fall zu meinem Repertoire gehören, das wäre EINE der Schutzschichten.
Auch wenn es die lieben Politiker nicht hören möchten, ihr toller Bundestrojaner hätte im Moment nicht wirklich eine Chance. Höchstens bei völlig ungesicherten PCs von Leuten die absolut keine Ahnung davon haben, wie man sich schützt. Aber bereits durch die starke Verbreitung von Hardwareroutern für die Internetanbindung, ist schon ein grosser Bereich auch der nicht informierten Benutzer "halbwegs" geschützt. Und was die etwas besser informierten PC Benutzer betrifft, oder gar die Profis: Liebe Politiker, bitte mal die rosarote Brille abnehmen, so wird das nix!
Um hier wirklich Erfolg haben zu können, braucht es neben dem cleveren "Bundestrojaner" noch weit mehr. Nämlich die Zusammenarbeit mit den Hard- und Softwarefirmen. Allen voran den Herstellern von Betriebssystemen. Und um diese Hersteller zur Zusammenarbeit zu bewegen, bedarf es Gesetzesgrundlagen die wir noch gar nicht haben (zum Glück). Und selbst wenn, dann wird eben auf OpenSource Betriebssysteme umgesattelt, da hat so etwas schon von vorneherein keine Chance unentdeckt zu bleiben.
Weiterhin wird es dann ruckzuck "freie" Coder geben, die genau dagegen vorgehen werden. So war es schon in den 90'er mit PGP. Philip Zimmermann wollte ALLEN Privatleuten die Möglichkeit geben ihre digitale Privatsphäre zu schützen. Ich weiss nicht wie oft der damals verhaftet wurde. ;) Aber durch einen äusserst cleveren wie auch simplen Schachzug konnte er damals die strengen Exportgesetze für derartige Verschlüsselungstechniken umgehen. PGP gibt es heute auf der ganzen Welt auf so ziemlich allen Plattformen. Meiner Meinung nach ist der Bundestrojaner von Anfang an zum scheitern verurteilt, man hat das falsch angefangen. Und im Ernst, die die PC's aus krimineller Motivation heraus nutzen, haben in der Regel auch das Fachwissen sich zu tarnen und Spuren zu verwischen.
Riccult's Antwort 6 ist vielleicht nicht unbedingt super höfflich formuliert, trifft aber ins Schwarze! Wenn wir ALLE so eine Ignoranz an den Tag legen und nicht mindestens darüber diskutieren und uns ernsthaft damit beschäftigen, brauchen wir uns später bei einer möglichen Materialisierung von Orwell's Gedankenwelt auch nicht zu beschweren!
Spung über das grosse Wasser: In den USA ist schon lange im Gespräch, bzw. wird von Politikern gefordert, dass die Hersteller von Mobil-Telefonen (keine Handys) der integrierte Chip zusätzlich mit einem von den jeweiligen Behörden nutzbaren "Schlüssel" mit verschlüsselt. So wären Privatgespräche zwar sicher verschlüsselt, Big Brother aber könnte trotzdem mithören. Inwiefern das inzwischen gereift ist kann ich nicht sagen, habe mich damit schon lange nicht mehr beschäftigt.
Prevention in allen Ehren, aber doch bitte nicht auf Kosten des Rechtsstaats! Ich jedenfalls will nicht in einem Polizeistaat leben. Ihr?
Eines ist brandgefährlich: Nämlich die Einstellung "Ich hab nix zu verbergen, sollen sie doch schnüffeln". Diese Einstellung in genügend grosser "Dosis", sprich Anzahl von Menschen kommt einem Freibrief gleich, der dem Staat alles erlaubt. Vorsicht!
Auch ich sage "Ich habe zwar vertrauliche, aber keine illegalen Daten auf dem PC" und hätte auch überhaupt kein Problem wenn Kripo oder Geheimdienst Einblick haben will. Aber NUR dann, wenn ich darüber in Kenntniss gesetzt werde. Ansonsten schon aus Prinzip nicht!
Dabei kann man schneller ins Visier der Ermittler geraten, als man denken mag. Beispiel: Für irgendwelche illegalen Aktionen oder gar für Terror-Vorbereitungen kann es durchaus sein, das der heimische PC als "Relais-Station" dient, ohne das man es weiss. Sprich der eigene PC wurde irgendwann mal mit einem Trojaner "bestückt" der dann lediglich als Zwischenstation zum austauschen von Daten dient. Diese Methode wird oft und gerne ganz allgemein benutzt um Spuren zu verschleiern. Ist nichts wirklich neues. Die Ermittler finden bei ihrer Suche nun auch genau diesen heimischen PC und schon hat der Besitzer (der gar nichts davon weiss) ein mächtiges Problem. Wird der Besitzer in dem Fall darüber aufgeklärt, dass sein PC aufgefallen ist und dieser nun untersucht werden muss, dann hat der anständige Besitzer und Bürger sicher nichts dagegen. Aber dann doch bitte auf die herkömmliche Art, von mir aus per Durchsuchungsbefehl und nicht klammheimlich!
Meine Einschätzung der technischen Seite:
Das ist im Moment ein totaler Hype und verunsichert nur die Leute, die technisch nicht so versiert sind. Die die "etwas" mehr Ahnung haben, hören zwar auch genau hin, gehen es aber lockerer an. Um dem Bundestrojaner wirklich im wahrsten Sinne des Wortes die Türen zu öffnen, braucht es weit mehr als eine verdammt clevere Software die irgendwo "eindringen" kann. Bereits jetzt hat Privatmann durch Hard- und Software genügend Möglichkeiten sich dagegen zu schützen. Erst recht wenn mehrere "Schutzebenen" eingerichtet werden. Sorry, da kann man mir erzählen was man mag, wenn ich es absolut darauf anlege gilt: "Du kummst hier net rein!" Auch die von GTS angesprochene Methode der Virtualisierung würde in diesem Fall zu meinem Repertoire gehören, das wäre EINE der Schutzschichten.
Auch wenn es die lieben Politiker nicht hören möchten, ihr toller Bundestrojaner hätte im Moment nicht wirklich eine Chance. Höchstens bei völlig ungesicherten PCs von Leuten die absolut keine Ahnung davon haben, wie man sich schützt. Aber bereits durch die starke Verbreitung von Hardwareroutern für die Internetanbindung, ist schon ein grosser Bereich auch der nicht informierten Benutzer "halbwegs" geschützt. Und was die etwas besser informierten PC Benutzer betrifft, oder gar die Profis: Liebe Politiker, bitte mal die rosarote Brille abnehmen, so wird das nix!
Um hier wirklich Erfolg haben zu können, braucht es neben dem cleveren "Bundestrojaner" noch weit mehr. Nämlich die Zusammenarbeit mit den Hard- und Softwarefirmen. Allen voran den Herstellern von Betriebssystemen. Und um diese Hersteller zur Zusammenarbeit zu bewegen, bedarf es Gesetzesgrundlagen die wir noch gar nicht haben (zum Glück). Und selbst wenn, dann wird eben auf OpenSource Betriebssysteme umgesattelt, da hat so etwas schon von vorneherein keine Chance unentdeckt zu bleiben.
Weiterhin wird es dann ruckzuck "freie" Coder geben, die genau dagegen vorgehen werden. So war es schon in den 90'er mit PGP. Philip Zimmermann wollte ALLEN Privatleuten die Möglichkeit geben ihre digitale Privatsphäre zu schützen. Ich weiss nicht wie oft der damals verhaftet wurde. ;) Aber durch einen äusserst cleveren wie auch simplen Schachzug konnte er damals die strengen Exportgesetze für derartige Verschlüsselungstechniken umgehen. PGP gibt es heute auf der ganzen Welt auf so ziemlich allen Plattformen. Meiner Meinung nach ist der Bundestrojaner von Anfang an zum scheitern verurteilt, man hat das falsch angefangen. Und im Ernst, die die PC's aus krimineller Motivation heraus nutzen, haben in der Regel auch das Fachwissen sich zu tarnen und Spuren zu verwischen.
Riccult's Antwort 6 ist vielleicht nicht unbedingt super höfflich formuliert, trifft aber ins Schwarze! Wenn wir ALLE so eine Ignoranz an den Tag legen und nicht mindestens darüber diskutieren und uns ernsthaft damit beschäftigen, brauchen wir uns später bei einer möglichen Materialisierung von Orwell's Gedankenwelt auch nicht zu beschweren!
Spung über das grosse Wasser: In den USA ist schon lange im Gespräch, bzw. wird von Politikern gefordert, dass die Hersteller von Mobil-Telefonen (keine Handys) der integrierte Chip zusätzlich mit einem von den jeweiligen Behörden nutzbaren "Schlüssel" mit verschlüsselt. So wären Privatgespräche zwar sicher verschlüsselt, Big Brother aber könnte trotzdem mithören. Inwiefern das inzwischen gereift ist kann ich nicht sagen, habe mich damit schon lange nicht mehr beschäftigt.
Prevention in allen Ehren, aber doch bitte nicht auf Kosten des Rechtsstaats! Ich jedenfalls will nicht in einem Polizeistaat leben. Ihr?
Antwort 17 von ITS
Hallo,
also wegen dem "Bundestrojaner" ... da fand
ich den Artikel auf
heise Security "Bundestrojaner: Geht was – was geht"
sehr gut.
Link zum Artikel --> http://www.heise.de/security/artikel/86415
Hier wird zwar nicht beschrieben wie man sich schützen kann,
aber es werden alle denkbaren Szenarien aufgezeigt.
CU ITS
also wegen dem "Bundestrojaner" ... da fand
ich den Artikel auf
heise Security "Bundestrojaner: Geht was – was geht"
sehr gut.
Link zum Artikel --> http://www.heise.de/security/artikel/86415
Hier wird zwar nicht beschrieben wie man sich schützen kann,
aber es werden alle denkbaren Szenarien aufgezeigt.
CU ITS
Antwort 18 von Luke_Filewalker
Oh mann, typos bitte ignorieren... Ist zu früh am Morgen für sowas. ;)
Antwort 19 von halfstone
Hi,
um die Frage zu beantworten, ich glaube der Bund macht Software nur für Windows (siehe Elster Steuersoftware) insofern kannst du dich mit Betriebssystemen wie Linux oder Macintosh schützen.
Und allen den "ich hab doch nichts zu verbergen..." Sagern bleibt nur zu sagen, dass solange alles "richtig und rechtsstaatlich" verläuft dieser Ausspruch sicher seine Berechtigung hat.
Leider halten sich die "Machthaber" aber nicht immer an diese Grundsätze und genau für diesen Fall wurde das Datenschutzgesetz gemacht. Daten sollen nur erhoben werden wenn es nicht anders geht.
Was für Auswüchse die staatliche Datensammelwut haben kann zeigt ein Blick in die Geschichte. Ohne aktuelle Volkszählungsdaten wäre die Verfolgung der Juden im 3. Reich lange nicht so effizient möglich gewesen. Damals dachte sich auch sicher jeder Jude, "bin ja einer, kann ich ja ankreuzen...", mit den bekannten Folgen.
Und wer da denkt das würde immer alles richtig und mit richterlichem Beschluss gehen, der soll einfach mal versuchen an geschützte Einwohnermeldeamtsdaten, oder an eine Geheimnummer ranzukommen, in gewissen Kreisen ein Kinderspiel.
Vielleicht hast du ja erotische Fotos von deiner Frau, Freundin oder Geliebten auf deinem Rechner, soll die ein Beamter sich auf seinen Rechner ziehen können?
Mit all den möglichen Folgen, er nimmt sie mit nach hause, zeigt sie seinen Kumpels, vielleicht ist sein Rechner ja mit einem Trojaner verseucht und die Bilder landen über diesen Umweg im Internet, aber man hat ja nichts zu verbergen?
Es müssen ja auch nicht gerade die erotischen Fotos sein, es kann auch ein Foto aus dem Urlaub vor 10 Jahren sein, seit denen man 20 Kilo abgenommen hat...
Dann braucht man noch einen richterlichen Beschluss (oder man vergisst das einfach, kann ja mal passieren). Wenn ich mir die Sachkompetenz der Richter in Sachen Internet anhand aktueller Urteile aus Hamburg anschaue dann möchte ich so eine Entscheidung lieber nicht in die Hände solcher Richter legen.
Wenn die Polizei genügend Verdachtsmomente hat, dann soll sie per Durchsuchungsbefehl den/die Rechner als Beweismittel konfiszieren, dann haben sie die nötigen Daten auch ohne Gesetze ändern zu müssen und der Verdächtigte bekommt das mit und kann sich evtl. dagegen wehren.
Man sieht, es gibt genügend Argumente für Datensparsamkeit.
Gruß Fabian
um die Frage zu beantworten, ich glaube der Bund macht Software nur für Windows (siehe Elster Steuersoftware) insofern kannst du dich mit Betriebssystemen wie Linux oder Macintosh schützen.
Und allen den "ich hab doch nichts zu verbergen..." Sagern bleibt nur zu sagen, dass solange alles "richtig und rechtsstaatlich" verläuft dieser Ausspruch sicher seine Berechtigung hat.
Leider halten sich die "Machthaber" aber nicht immer an diese Grundsätze und genau für diesen Fall wurde das Datenschutzgesetz gemacht. Daten sollen nur erhoben werden wenn es nicht anders geht.
Was für Auswüchse die staatliche Datensammelwut haben kann zeigt ein Blick in die Geschichte. Ohne aktuelle Volkszählungsdaten wäre die Verfolgung der Juden im 3. Reich lange nicht so effizient möglich gewesen. Damals dachte sich auch sicher jeder Jude, "bin ja einer, kann ich ja ankreuzen...", mit den bekannten Folgen.
Und wer da denkt das würde immer alles richtig und mit richterlichem Beschluss gehen, der soll einfach mal versuchen an geschützte Einwohnermeldeamtsdaten, oder an eine Geheimnummer ranzukommen, in gewissen Kreisen ein Kinderspiel.
Vielleicht hast du ja erotische Fotos von deiner Frau, Freundin oder Geliebten auf deinem Rechner, soll die ein Beamter sich auf seinen Rechner ziehen können?
Mit all den möglichen Folgen, er nimmt sie mit nach hause, zeigt sie seinen Kumpels, vielleicht ist sein Rechner ja mit einem Trojaner verseucht und die Bilder landen über diesen Umweg im Internet, aber man hat ja nichts zu verbergen?
Es müssen ja auch nicht gerade die erotischen Fotos sein, es kann auch ein Foto aus dem Urlaub vor 10 Jahren sein, seit denen man 20 Kilo abgenommen hat...
Dann braucht man noch einen richterlichen Beschluss (oder man vergisst das einfach, kann ja mal passieren). Wenn ich mir die Sachkompetenz der Richter in Sachen Internet anhand aktueller Urteile aus Hamburg anschaue dann möchte ich so eine Entscheidung lieber nicht in die Hände solcher Richter legen.
Wenn die Polizei genügend Verdachtsmomente hat, dann soll sie per Durchsuchungsbefehl den/die Rechner als Beweismittel konfiszieren, dann haben sie die nötigen Daten auch ohne Gesetze ändern zu müssen und der Verdächtigte bekommt das mit und kann sich evtl. dagegen wehren.
Man sieht, es gibt genügend Argumente für Datensparsamkeit.
Gruß Fabian
Antwort 20 von Pausenfueller
09:00 Uhr
Herr X sieht sich wie jeden Tag die neuesten Nachrichten im Internet an. Schrecklich, wie die Terroristen wieder wüten, sogar eine Botschaft an die Ungläubigen haben sie wieder ins Internet gestellt. Nach einer kurzen Suche loggt sich Herr X auf dieser Seite ein.
09:01 Uhr
Dieser Zugriff wird von einem kleinen Wächterprogramm auf dem Server des Providers bemerkt. Daraufhin werden ein paar kleine Datenpakete in Binärcode in das gerade im Hintergrund laufende Update des Virenscanners eingemischt.
09:02 Uhr
Das Update des Virenscanner wurde erfolgreich abgeschlossen und schon beginnt ein kleines Programm nach verdächtigen Stichworten auf der Festplatte des Rechners zu suchen. Da wimmelt es ja nur so davon: Terror, Taliban, Anschlag, G8-Gipfel, Sicherheitszaun, Geiseln, Raketenangriff, verdeckte Operation, Geheim, Streng geheim usw., die Festplatte ist voll damit.
09:03 Uhr
Herr X ist immer noch bei der Betrachtung der Videobotschaft der Terroristen, da telefoniert ein kleines Programm bereits 'nach Hause' und teilt seine Erkenntnisse mit. Die zentrale Datenbank des BKA gleicht daraufhin automatisch ihren Datenbestand mit dem Verfassungsschutz und den LKAs ab. Dabei wird festgestellt, dass der Name des Herrn X bereits im Oktober 1990 im Zusammenhang mit einem Attentat auftaucht, auch soll er sich mal öffentlich für die Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes eingesetzt haben. Höchst verdächtig.
09:07 Uhr
Es werden noch weitere Datenbanken in die Ermittlung einbezogen. Dabei wird festgestellt, dass Herr X häufig auf den Überwachungsvideos von Bundeseinrichtungen der höchsten Sicherheitsstufe auftaucht.
09:10 Uhr
Das Programm schickt dem diensthabenden Leiter des BKA eine Mitteilung auf den Bildschirm und schlägt die permanente Observierung des Herrn X in jeglicher Hinsicht vor. Der BKA-Chef folgt dieser Empfehlung und beordert zwecks besserer Tarnung des Einsatzes 20 Mitarbeiter aus Hamburg nach Berlin.
11:00 Uhr
Das aus Hamburg eingeflogene Observationsteam nimmt nach einer kurzen Einweisung seine Arbeit auf. Herr X kann sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr unbewacht bewegen und jede seiner Äußerungen, ob mündlich oder schriftlich wird lückenlos dokumentiert. Die Auswertung dieser Aufzeichnungen erfolgt durch ein spezielles Programm, welches auch gleich wieder ein häufiges Vorkommen verdächtiger Stichwörter registriert.
12:00 Uhr
Herr X fährt beim Bundestagsgebäude vor und passiert die Wachen unbehindert. Dabei stellen die als Blumenkübel getarnten und mit mobilen Röntgengeräten ausgerüsteten BKA-Mitarbeiter fest, dass die Begleiter des Herrn X Waffen tragen und mit diesen ebenfalls unbehindert das Gebäude betreten können. Einzig mögliche Schlussfolgerung: Selbst der Sicherheitsdienst des Bundestages ist bereits von der Organisation des Herrn X infiltriert.
12:05 Uhr
Die Bundeskanzlerin wird informiert.
13:00 Uhr
Das gesamte Sicherheitspersonal im Bundestagsgebäude und im Kanzleramt wird durch Mitarbeiter des amerikanischen Sicherheitsdienstes abgelöst, welches der gerade in Heiligendamm weilende amerikanische Präsident freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
14:07 Uhr
Herr X wird beim Verlassen des Bundestagsgebäudes wegen des dringenden Verdachtes der Organisation und Führung einer terroristischen Vereinigung verhaftet.
20:00 Uhr
Die Nachrichtensendungen verbreiten die Nachricht von der sofortigen Suspendierung des Innenministers. Interviews werden durch den Generalbundesanwalt unter Hinweis auf das laufende Ermittlungsverfahren abgelehnt.
Herr X sieht sich wie jeden Tag die neuesten Nachrichten im Internet an. Schrecklich, wie die Terroristen wieder wüten, sogar eine Botschaft an die Ungläubigen haben sie wieder ins Internet gestellt. Nach einer kurzen Suche loggt sich Herr X auf dieser Seite ein.
09:01 Uhr
Dieser Zugriff wird von einem kleinen Wächterprogramm auf dem Server des Providers bemerkt. Daraufhin werden ein paar kleine Datenpakete in Binärcode in das gerade im Hintergrund laufende Update des Virenscanners eingemischt.
09:02 Uhr
Das Update des Virenscanner wurde erfolgreich abgeschlossen und schon beginnt ein kleines Programm nach verdächtigen Stichworten auf der Festplatte des Rechners zu suchen. Da wimmelt es ja nur so davon: Terror, Taliban, Anschlag, G8-Gipfel, Sicherheitszaun, Geiseln, Raketenangriff, verdeckte Operation, Geheim, Streng geheim usw., die Festplatte ist voll damit.
09:03 Uhr
Herr X ist immer noch bei der Betrachtung der Videobotschaft der Terroristen, da telefoniert ein kleines Programm bereits 'nach Hause' und teilt seine Erkenntnisse mit. Die zentrale Datenbank des BKA gleicht daraufhin automatisch ihren Datenbestand mit dem Verfassungsschutz und den LKAs ab. Dabei wird festgestellt, dass der Name des Herrn X bereits im Oktober 1990 im Zusammenhang mit einem Attentat auftaucht, auch soll er sich mal öffentlich für die Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes eingesetzt haben. Höchst verdächtig.
09:07 Uhr
Es werden noch weitere Datenbanken in die Ermittlung einbezogen. Dabei wird festgestellt, dass Herr X häufig auf den Überwachungsvideos von Bundeseinrichtungen der höchsten Sicherheitsstufe auftaucht.
09:10 Uhr
Das Programm schickt dem diensthabenden Leiter des BKA eine Mitteilung auf den Bildschirm und schlägt die permanente Observierung des Herrn X in jeglicher Hinsicht vor. Der BKA-Chef folgt dieser Empfehlung und beordert zwecks besserer Tarnung des Einsatzes 20 Mitarbeiter aus Hamburg nach Berlin.
11:00 Uhr
Das aus Hamburg eingeflogene Observationsteam nimmt nach einer kurzen Einweisung seine Arbeit auf. Herr X kann sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr unbewacht bewegen und jede seiner Äußerungen, ob mündlich oder schriftlich wird lückenlos dokumentiert. Die Auswertung dieser Aufzeichnungen erfolgt durch ein spezielles Programm, welches auch gleich wieder ein häufiges Vorkommen verdächtiger Stichwörter registriert.
12:00 Uhr
Herr X fährt beim Bundestagsgebäude vor und passiert die Wachen unbehindert. Dabei stellen die als Blumenkübel getarnten und mit mobilen Röntgengeräten ausgerüsteten BKA-Mitarbeiter fest, dass die Begleiter des Herrn X Waffen tragen und mit diesen ebenfalls unbehindert das Gebäude betreten können. Einzig mögliche Schlussfolgerung: Selbst der Sicherheitsdienst des Bundestages ist bereits von der Organisation des Herrn X infiltriert.
12:05 Uhr
Die Bundeskanzlerin wird informiert.
13:00 Uhr
Das gesamte Sicherheitspersonal im Bundestagsgebäude und im Kanzleramt wird durch Mitarbeiter des amerikanischen Sicherheitsdienstes abgelöst, welches der gerade in Heiligendamm weilende amerikanische Präsident freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
14:07 Uhr
Herr X wird beim Verlassen des Bundestagsgebäudes wegen des dringenden Verdachtes der Organisation und Führung einer terroristischen Vereinigung verhaftet.
20:00 Uhr
Die Nachrichtensendungen verbreiten die Nachricht von der sofortigen Suspendierung des Innenministers. Interviews werden durch den Generalbundesanwalt unter Hinweis auf das laufende Ermittlungsverfahren abgelehnt.
Antwort 21 von Riccult
Das "Wer nichts zu verbergen hat" ist doch nur die spontane und abwiegelnde Äußerung der unbestimmten Hoffnung der Masse "Mich wirds schon nicht treffen, Augen zu und durch", gemischt mit einer Prise Dummheit und Naivität. Ähnlich wie das Kind in der Schule, das sich die Augen zu hält und meint, wenn ich keinen seh, dann sieht man mich auch nicht!
Es gehe nicht darum, ob man etwas Verbotenes zu verbergen hat. Es gehe um Privatsphäre - und die habe jeder Mensch!
Es gehe nicht darum, ob man etwas Verbotenes zu verbergen hat. Es gehe um Privatsphäre - und die habe jeder Mensch!
Antwort 22 von Daniel225588
Zitat:
Es gehe um Privatsphäre - und die habe jeder Mensch!
Es gehe um Privatsphäre - und die habe jeder Mensch!
Falsch! Es geht um die "Menschen", die Terror verbreiten wollen. Diese haben sicherlich kein Recht auf Privatsphäre!
Überlege doch einmal, im Internet hast du doch absolute Narrenfreiheit. Denn bei den zig Millionen Usern ist sowieso keine allgemeine Überwachung möglich.
Antwort 23 von kommiker1
glaubt ihr echt, dass
Folge: Die Onlinedurchsuchung ist sinnlos und einfach nur ein angriff auf die Privatsphäre jedes einzelnen Menschen.
Vor 150 jahren hat das Volk in einer Revolution um Menschenrechte gekämpfen und jetzt lassen wir sie so einfach verfallen?
Zitat:
die "Menschen", die Terror verbreiten wollen
so blöd sind und ihr daten unverschlüsselt durch die Internetleitungen jagen? Nach all den öffenrlichen diskussionen sind sie erst recht gewahrnt und verschlüsseln gleich doppelt. die "Menschen", die Terror verbreiten wollen
Folge: Die Onlinedurchsuchung ist sinnlos und einfach nur ein angriff auf die Privatsphäre jedes einzelnen Menschen.
Vor 150 jahren hat das Volk in einer Revolution um Menschenrechte gekämpfen und jetzt lassen wir sie so einfach verfallen?
Antwort 24 von kromgi
tut mir echt leid Riccult, aber...
aus antwort 8
Selbst nach der 22. Antwort
Schönes Wochenende allen!
kromgi
aus antwort 8
Zitat:
Worum es geht und welches Ziel dahinter steckt, wissen sicherlich alle!
riccult vielleicht doch noch nicht! Worum es geht und welches Ziel dahinter steckt, wissen sicherlich alle!
Selbst nach der 22. Antwort
Schönes Wochenende allen!
kromgi
Antwort 25 von cille
Antwort 26 von halfstone
Hi,
die schöne neue Welt funktioniert mit dem schönen alten Flash nicht (ich bin der Meinung man sollte alle, die Flash, wider besseren Wissens, in der Version 8 abspeichern an den Pranger stellen :-(
Gruß Fabian
die schöne neue Welt funktioniert mit dem schönen alten Flash nicht (ich bin der Meinung man sollte alle, die Flash, wider besseren Wissens, in der Version 8 abspeichern an den Pranger stellen :-(
Gruß Fabian
Antwort 27 von MuckelPuckelWal
Der vielzittierte Satz: “Wer nichts Unrechtes tut, hat auch nichts zu verbergen” ist meines Erachtens der größte Humbug, den ein Mensch je verzapft hat. Wir sind Individuen mit Privatsphäre. Fakt. Kein Aber!
Auch wenn ich in meiner Wohnung nichts Unrechtes tue, muss ich noch lange nicht jeden dabei zuschauen lassen müssen (das müssen betrachte ich in diesem Kontext als wichtig).
Grundsätzlich sollte erst einmal die Unschuldsvermutung gelten und meine Privatsphäre genau auf dieser Basis gewahrt bleiben.
Aber alles, was uns mittlerweile an Überwachungsmassnahmen aufs Auge gedrückt wird, lässt genau den gegenteiligen Schluss zu.
Verbindungsdatenvoratsdatenspeicherung, Pläne für eine Legalisierung der Online-Hausdurchsuchung, angedachtes Verschlüsselungsverbot u.ä. lustige Sachen gehen doch in die Richtung, das eben genau keine Unschuldsvermutung mehr besteht.
Es gilt offensichtlich schon jetzt die Schuldsvermutung. “Mensch, der hat eine verschlossene Haustür. Der hat sicher was zu verbergen!”.
Nein, es ist genau andersherum. Solange die Tür zu ist, will ich nur meine Ruhe und es soll mir nicht Jeder auf den Teller gucken. Deswegen baue ich noch lange keine Bombe. Ich steh halt nur unter der Dusche. Und glaubt mir, meine Figur lädt nicht zum zuschauen ein……!
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
Sicherheitsdenken seitens der Regierung ist ja schön und gut. Aber alle Arten von Privilegien können ausgenutzt werden. Und da wären wir bei dem Punkt, der alles etwas entspannen könnte.
Wer überwacht die Überwacher? Wer hinterfragt deren Logik?
Was ist, wenn ein Unschuldiger auf dem Radar der Überwacher aufgrund eines Logikfehlers der Analyse landet? Wie beweist der seine Unschuld?
Die Erfahrung sagt meist, dass solche Menschen, die pauschal sagen, sie haben nichts zu verbergen, es auch nie verstehen und begreifen werden. Eine Diskussion ist im Grunde überflüssig, da jede vernünftige Argumentation gegen diese dumme Einstellung, und sei sie auch noch so schlüssig und nachvollziehbar, immer ins Leere läuft.
Es ist mit allen Erkenntnissen, die Menschen machen, gleich. So eingeschränkt wie die Sichtweise.
Auch wenn ich in meiner Wohnung nichts Unrechtes tue, muss ich noch lange nicht jeden dabei zuschauen lassen müssen (das müssen betrachte ich in diesem Kontext als wichtig).
Grundsätzlich sollte erst einmal die Unschuldsvermutung gelten und meine Privatsphäre genau auf dieser Basis gewahrt bleiben.
Aber alles, was uns mittlerweile an Überwachungsmassnahmen aufs Auge gedrückt wird, lässt genau den gegenteiligen Schluss zu.
Verbindungsdatenvoratsdatenspeicherung, Pläne für eine Legalisierung der Online-Hausdurchsuchung, angedachtes Verschlüsselungsverbot u.ä. lustige Sachen gehen doch in die Richtung, das eben genau keine Unschuldsvermutung mehr besteht.
Es gilt offensichtlich schon jetzt die Schuldsvermutung. “Mensch, der hat eine verschlossene Haustür. Der hat sicher was zu verbergen!”.
Nein, es ist genau andersherum. Solange die Tür zu ist, will ich nur meine Ruhe und es soll mir nicht Jeder auf den Teller gucken. Deswegen baue ich noch lange keine Bombe. Ich steh halt nur unter der Dusche. Und glaubt mir, meine Figur lädt nicht zum zuschauen ein……!
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
Sicherheitsdenken seitens der Regierung ist ja schön und gut. Aber alle Arten von Privilegien können ausgenutzt werden. Und da wären wir bei dem Punkt, der alles etwas entspannen könnte.
Wer überwacht die Überwacher? Wer hinterfragt deren Logik?
Was ist, wenn ein Unschuldiger auf dem Radar der Überwacher aufgrund eines Logikfehlers der Analyse landet? Wie beweist der seine Unschuld?
Die Erfahrung sagt meist, dass solche Menschen, die pauschal sagen, sie haben nichts zu verbergen, es auch nie verstehen und begreifen werden. Eine Diskussion ist im Grunde überflüssig, da jede vernünftige Argumentation gegen diese dumme Einstellung, und sei sie auch noch so schlüssig und nachvollziehbar, immer ins Leere läuft.
Es ist mit allen Erkenntnissen, die Menschen machen, gleich. So eingeschränkt wie die Sichtweise.
Antwort 28 von bloedi
...und ich frage mich, warum muss ein solch unqualifizierter Satz:
in den Raum geworfen werden.
Zitat:
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
in den Raum geworfen werden.
Antwort 29 von bloedi
in den Raum geworfen werden.
Edit
in den Raum geworfen wird.
Edit
in den Raum geworfen wird.
Antwort 30 von Pausenfueller
Zitat:
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
Hast du da eigene Erfahrungen oder hast du dir lediglich eine vermeindlich eigene Meinung geBILDet?
Antwort 31 von Schäublehasser
Wofür gibt es eigentlich externe Festplatten?
Auf dem Rechner online nur Hohn und Spott für die Bundesschnüffler (das SOLLEN sie lesen!), auf den externen Platten die brisanten Daten.
Schäuble übrigens hat gestern mitgeteilt, sein Gesetzentwurf zum staatlichen Hacken soll noch vor der Sommerpause durchkommen. Der Fanatiker schreckt vor gar nichts mehr zurück und läßt sich auch durch die Justiz nicht aufhalten, was die Verfassungsrichter im Allgemeinen bereits moniert haben. Ist die Verfassung nicht passend, wird sie passend gemacht.
Ohne den BGH und das Verfassungsgericht wäre dieses Land schon auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat. Diese Richter haben in der letzten Zeit alleine sechs Gesetzesvorhaben kassiert. Es bleibt nur zu hoffen, die Juristen werden weiterhin um diesen Rechtssaat kämpfen, denn werden sie schwach, ist Deutschland verloren.
Auf dem Rechner online nur Hohn und Spott für die Bundesschnüffler (das SOLLEN sie lesen!), auf den externen Platten die brisanten Daten.
Schäuble übrigens hat gestern mitgeteilt, sein Gesetzentwurf zum staatlichen Hacken soll noch vor der Sommerpause durchkommen. Der Fanatiker schreckt vor gar nichts mehr zurück und läßt sich auch durch die Justiz nicht aufhalten, was die Verfassungsrichter im Allgemeinen bereits moniert haben. Ist die Verfassung nicht passend, wird sie passend gemacht.
Ohne den BGH und das Verfassungsgericht wäre dieses Land schon auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat. Diese Richter haben in der letzten Zeit alleine sechs Gesetzesvorhaben kassiert. Es bleibt nur zu hoffen, die Juristen werden weiterhin um diesen Rechtssaat kämpfen, denn werden sie schwach, ist Deutschland verloren.
Antwort 32 von Massaraksch
Zitat:
ich glaube der Bund macht Software nur für Windows (siehe Elster Steuersoftware) insofern kannst du dich mit Betriebssystemen wie Linux oder Macintosh schützen.
ich glaube der Bund macht Software nur für Windows (siehe Elster Steuersoftware) insofern kannst du dich mit Betriebssystemen wie Linux oder Macintosh schützen.
Entschuldige, aber das ist ziemlich blauäugig (wie der oft genutzte kurzsichtige Slogan "Mit Linux wär das nicht passiert"). Man sollte den PC-Nutzer nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Als wenn es da keine Angriffspunkte und entsprechenden Tools gäbe. Schließlich entstammen Rootkits ursprünglich der Unix-Welt.
Und staatliche Stellen sind doch nicht blöd. Sie würden mit Sicherheit auch Schnüffelsoftware für andere Betriebssysteme als Windows einsetzen.
Siehe z.B. "EnCase FIM", verfügbar u.a. für:
Windows NT, 2000, XP und 2003 Server, Linux-Kernel 2.4 und höher, konzipiert für Red Hat, SuSE und Mandrake, Sun Solaris 8 und 9 (32- und 46-Bit-Prozessoren), AIX 4.3, 5.1, 5.2 und 5.3 sowie MAC OSX Version 10.2, 10.3 und 10.4
Zu finden bei:
http://www.guidancesoftware.com/de/products/fim_index.asp
So ein Teil muß dann "nur" noch auf den PC gebracht werden. Möglich wäre z.B. die bei Heise beschriebene "Zwangseinleitung" über Provider o.ä.
Hoffen wir, daß dies nicht gesetzlich möglich gemacht wird.
Massaraksch
Antwort 33 von Massaraksch
@Schäublehasser
Was nützt dir eine externe Festplatte, wenn du einen "unsichtbaren" Spion auf dem Rechner hast? Sobald du die externe Platte anschließt sieht er diese Daten ja auch. Und schickt die gewonnenen Erkenntnisse bei deiner nächsten Online-Sitzung ab.
Massaraksch
Was nützt dir eine externe Festplatte, wenn du einen "unsichtbaren" Spion auf dem Rechner hast? Sobald du die externe Platte anschließt sieht er diese Daten ja auch. Und schickt die gewonnenen Erkenntnisse bei deiner nächsten Online-Sitzung ab.
Massaraksch
Antwort 34 von Snoopie
Vielleicht geht nach und nach doch der Trend zum internetfreien Zweit-PC
Snoopie
Snoopie
Antwort 35 von Dr.PU
Hätte ich etwas zu verbergen,dann wüste ich einen Weg um mich vor Trojaner zu schützen.
Aber mein Rechner ist nur ein Spielzeug für ein par, vieleicht 2 oder 3 Stunden.Wobei es mir nichts ausmacht wenn ich am Simulator abstürze oder beim S.HUNTER absaufe.
Deshalb auch kein Home-Banking, usw.,usw.,usw.
Aber mein Rechner ist nur ein Spielzeug für ein par, vieleicht 2 oder 3 Stunden.Wobei es mir nichts ausmacht wenn ich am Simulator abstürze oder beim S.HUNTER absaufe.
Deshalb auch kein Home-Banking, usw.,usw.,usw.
Antwort 36 von Dr.PU
Hi seht Ihr da hat einer die Sache schon geschnallt,
so einfach ist das.Eine zweite fischkiste als Futter für das Pferd von Troja.Unde alles isse palletti
so einfach ist das.Eine zweite fischkiste als Futter für das Pferd von Troja.Unde alles isse palletti
Antwort 37 von Arno_Nym
Hier übrigens Aktuelles zum Bundestrojaner:
Bundestrojaner für alle...
Inclusive Download, Anwenderberichte...
Sogar die weiterentwickelte Version 2.0 ist schon da!
Arno
Bundestrojaner für alle...
Inclusive Download, Anwenderberichte...
Sogar die weiterentwickelte Version 2.0 ist schon da!
Arno
Antwort 38 von bloedi
@Pausenfüller, zitierst du mich? Oder den Autor?
Antwort 39 von Pausenfueller
@blödi,
natürlich den Autor, bei dir hätte es doch so ausgesehen:
Gruß
Pausenfüller
natürlich den Autor, bei dir hätte es doch so ausgesehen:
Zitat:
Zitat:
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
Zeitweise frage auch ich mich, ob sich die DDR mit uns, oder der Stasi mit der Bundesregierung vereinigt hat.
Gruß
Pausenfüller
Antwort 40 von Ringkybell
FDP-Innenpolitiker Baum im Interview
Auszug:
Es gibt eine lebhafte Debatte, ob der Staat das Recht hat, heimlich den privaten Computer zu durchsuchen. Da wurde eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Es gibt eine Diskussion, ob die Bürger es ertragen müssen, dass ihre Telefondaten und Internetdaten und Emails - generell alle Internetbewegungen sechs Monate gespeichert werden. Langsam wächst ein Bewusstsein, dass der Staat ein ganzes Netzwerk zur Beobachtung ganz unverdächtiger Bürger aufgebaut hat und der häufig zu hörende Spruch "Ich habe nichts zu verbergen" den höre ich nicht mehr so oft.
Es gab schon zwei Demos gegen die ausufernde Überwachung vom Staat, einmal in Bielefeld und kürzlich an die 2000 Menschen in Frankfurt. So langsam wachen die Menschen auf und legen wieder Wert auf Datenschutz und Privatsphäre.
Auszug:
Es gibt eine lebhafte Debatte, ob der Staat das Recht hat, heimlich den privaten Computer zu durchsuchen. Da wurde eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Es gibt eine Diskussion, ob die Bürger es ertragen müssen, dass ihre Telefondaten und Internetdaten und Emails - generell alle Internetbewegungen sechs Monate gespeichert werden. Langsam wächst ein Bewusstsein, dass der Staat ein ganzes Netzwerk zur Beobachtung ganz unverdächtiger Bürger aufgebaut hat und der häufig zu hörende Spruch "Ich habe nichts zu verbergen" den höre ich nicht mehr so oft.
Es gab schon zwei Demos gegen die ausufernde Überwachung vom Staat, einmal in Bielefeld und kürzlich an die 2000 Menschen in Frankfurt. So langsam wachen die Menschen auf und legen wieder Wert auf Datenschutz und Privatsphäre.
Antwort 41 von dettlef
Antwort 42 von mephan
Ich verweise nur da drauf
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25046/1.html
das sollte doch wohl zu Denken geben
besonders der letzte Absatz
mephan
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25046/1.html
das sollte doch wohl zu Denken geben
besonders der letzte Absatz
Zitat:
Klarheit bringen würde die Nennung der Behandlungen nach dem Attentat und eine Entbindung der behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht. Ein keineswegs außergewöhnlicher Vorgang, der nicht nur privat Krankenversicherten, sondern auch Bewerbern für besonders sensible Berufe ganz alltäglich abverlangt wird. Warum also entschließt sich Schäuble nicht von sich aus zu diesem Schritt? Weil ihm der Datenschutz plötzlich wichtig geworden ist? Oder weil er Material ans Licht bringen könnte, das seine Eignung als Innenminister in Frage stellt?
Klarheit bringen würde die Nennung der Behandlungen nach dem Attentat und eine Entbindung der behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht. Ein keineswegs außergewöhnlicher Vorgang, der nicht nur privat Krankenversicherten, sondern auch Bewerbern für besonders sensible Berufe ganz alltäglich abverlangt wird. Warum also entschließt sich Schäuble nicht von sich aus zu diesem Schritt? Weil ihm der Datenschutz plötzlich wichtig geworden ist? Oder weil er Material ans Licht bringen könnte, das seine Eignung als Innenminister in Frage stellt?
mephan
Antwort 43 von ricard
Hallo Luke Firewalker,
mal eine Frage, wie soll der Staat den ein Attentat von einem Selbstmordattentäter verhindern, kann man nicht.
Deswegen ist dieses Gerede, von mehr Sicherheit, nur ein Angriff auf die Demokratie und Menschenrechte.Ich könnte vom Staat genau so verlangen, bitte schütze mich beim nächsten Sturm vor herabfallenden Dachpfannen, Ästen usw. kann der Staat auch nicht.
Noch eine andere Sache, in Deutschland sterben jedes Jahr durch Ärztepfusch über 10.000 Menschen, das wird als normales Lebensrisiko hingenommen, warum nicht der Terror oder möchtest Du eine Diktatur.
Dieser Bundestrojaner ist doch auch quatsch oder glaubst Du die Terrorristen schreiben sich Mails, ich sprenge mich gleich in die Luft.
mal eine Frage, wie soll der Staat den ein Attentat von einem Selbstmordattentäter verhindern, kann man nicht.
Deswegen ist dieses Gerede, von mehr Sicherheit, nur ein Angriff auf die Demokratie und Menschenrechte.Ich könnte vom Staat genau so verlangen, bitte schütze mich beim nächsten Sturm vor herabfallenden Dachpfannen, Ästen usw. kann der Staat auch nicht.
Noch eine andere Sache, in Deutschland sterben jedes Jahr durch Ärztepfusch über 10.000 Menschen, das wird als normales Lebensrisiko hingenommen, warum nicht der Terror oder möchtest Du eine Diktatur.
Dieser Bundestrojaner ist doch auch quatsch oder glaubst Du die Terrorristen schreiben sich Mails, ich sprenge mich gleich in die Luft.
Antwort 44 von Luke_Filewalker
@ricard
Intelligente schwäbische Frage mit 3 Buchstaben: HÄH?
Entweder Du verwechselst mich mit einem anderen Poster, denn das ist die einzige logische Erklärung die ich für Deinen Beitrag habe, oder Du hast irgendwas falsch verstanden.
Intelligente schwäbische Frage mit 3 Buchstaben: HÄH?
Entweder Du verwechselst mich mit einem anderen Poster, denn das ist die einzige logische Erklärung die ich für Deinen Beitrag habe, oder Du hast irgendwas falsch verstanden.
Antwort 45 von Timi17
Zitat:
oder glaubst Du die Terrorristen schreiben sich Mails, ich sprenge mich gleich in die Luft.
oder glaubst Du die Terrorristen schreiben sich Mails, ich sprenge mich gleich in die Luft.
- DAZU HABEN DIE BALD KEINE GELEGENHEIT MEHR
Zitat:
Schäuble will Rechtsgrundlage für gezielte Tötung
Schäuble will Rechtsgrundlage für gezielte Tötung
Berlin - Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will die staatlichen Befugnisse im Kampf gegen den Terror drastisch erweitern. Der CDU-Politiker sprach sich in einem Gespräch mit dem „Spiegel“ dafür aus, so genannte Gefährder in Unterbindungsgewahrsam zu nehmen und den Straftatbestand der Verschwörung einzuführen, um besser gegen Sympathisanten terroristischer Netzwerke vorgehen zu können. Zudem will Schäuble klären, unter welchen Bedingungen der Staat Terroristen gezielt töten darf.
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Zum Umgang mit Gefährdern, die nicht abgeschoben werden könnten, warf Schäuble die Frage auf, ob man diese wie „Kombattanten“ behandeln und internieren könne. Er schlug in diesem Zusammenhang vor, den Unterbindungsgewahrsam, wie er etwa für Hooligans existiert, auszudehnen. Denkbar sei auch, Kommunikationsverbote im Internet oder mit dem Handy zu erlassen.
http://www.tagesspiegel.de/politik/Deutschland;art122,2335349

