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XP startet nicht mehr nach Upgrade auf 64Bit-Prozessor





Frage

Hallo, ich habe da mal eine Frage, und ich hoffe das mir hier jemand von euch helfen kann. Das Problem ist folgendes: Bis gestern lief in meinem Computer noch ein AMD Athlon XP 2400+ und 512 MB RAM. Jetzt heb ich aber das Board, den Prozessor und den Speicher ausgetauscht. Ersetzt wurde die alte Hardware durch ein ASRock-Board, einem AMD Athlon64 X2 3800+ (DualCore) sowie 2 x 512 MB DDR2-667 Speicher. Der Einbau verlief problemlos, und der Computer startete auch ordnungsgemäß bis zum BIOS. Im BIOS habe ich dann die Einstellungen gemacht und wollte danach XP im abgesicherten Modus starten um die alten Treiber runter zu schmeißen und die neuen Treiber zu installieren. Allerdings zeicht mir XP nicht einmal mehr den Boot-Screen an, sondern es wird sofort ein Neustart des gesamten Rechners durchgeführt. Jetzt denke ich mir, das es an den neuen Komponenten liegt, vielleicht ist ja die installierte XP-Installation mit dem Dual-Core-Prozessor überfordert? Oder könnte es an den 64 Bit liegen? Eine frisch installierte XP-Partition startet aber anstandslos (ist die 32-Bit-XP-Version). Wie kann ich noch an die Daten auf meiner Festplatte kommen? Möglich wäre es die Platte als Slave einzubauen und dann alles einfach zu sichern, aber mir würde es besser gefallen, wenn ich das System komplett booten könnte und mit der neuen Hardware direkt unter dem alten XP zu arbeiten. Vielleicht weiß jemand von euch Rat und kann mir helfen? Schon einnmal vielen Dank im voraus. MfG Thomas

Antwort 1 von corleone12

Hi,

das Problem ist nicht der Prozessor, sondern das Mainboard, bzw. die Treiber!!!

Du hättest vor dem Umbau einige Schritte machen müssen, um die relevanten Mainboardtreiber des alten Systems zu entfernen.

Nun erkennt Windows die Hardware nicht, geschweige denn den Laufwerkscontroller.

Evtl. hilft Dir nur noch eine Neuinstallation des Betriebssystems weiter.

Antwort 2 von heizeisen

Hallo Thoms,

wie Du sicherlich festgestellt hast, geht das mit dem Boardtausch nicht einfach so. Was Dir quer kommt sind die Chipsatztreiber und vor allem die Treiber für den Festplattencontroller.
Folgende Lösungsansätze kann ich Dir bieten:
mergeIDE
was nicht immer klappt. oder,
wenn Du schon eine Neuinstallation gemacht hast,
Zweite Platte als Slave einbauen, und alle relevanten Daten rüberholen. Was Texte, Tabellen, Bilder oder andere Dateien angeht wird das einfach. Einstellungen wie Postfächer in Mailprgrammen, etc. sind nicht immer so ohne weiteres möglich. Die Programme musst Du ohnehin dann neu installieren.

Viel Erfolg also dabei.
He.

PS. ich würde

Antwort 3 von heizeisen

mist flaschen Schalter gedrückt :-(

PS. Ich würde Variante 2 nutzen.
:-)

Antwort 4 von Ambulanz!

Neben der möglichen Treiberproblematik ist es ebenfalls sehr wahrscheinlich, dass unterschiedliche Windows Kernel- und HAL-Versionen den Start verhindern.

Ein möglicher Lösungsweg dazu wird hier beschrieben.

Antwort 5 von ThomasL1978

Vielen Dank für die vielen Antworten. Es ist also schon so wie ich dachte, dass die Chipsatztreiber sehr wahrscheinlich die Startprobleme verursachen ...

Ich werde mir die Lösungswege heute Nachmittag mal anschauen, da ich momentan auf der Arbeit bin.

Melde mich dann wieder wenn ich Neuigkeiten habe.

Nochmals vielen Dank für die Hilfe.

Gruß
Thomas

Antwort 6 von ThomasL1978

Hallo noch einmal,

wie versprochen meld ich mich noch einmal. Also die Tipps mit der mergeid.reg und HAL/Kernel haben nix gebracht, da ich ja nicht einmal die Eingabeaufforderung starten konnte (und die Reparaturkonsole ist auf feste Kommandos festgelegt).

Also hab ich XP komplett neu installiert und alle für mich wichtigen Daten auf einer anderen Partition gesichert.

Anschließend hab ich Windows dann komplett neu installiert und die Partition vorher natürlich formatiert. Jetzt sollte es keine Probleme mehr geben.

Aber eine Frage hab ich da noch, jetzt gibt es ja schon seit längerem Windows XP 64, lohnt sich der Umstieg oder kann man getrost darauf verzichten? Ich habe ne XP Prof. als Original zu Hause und die wird auch nur auf dem neuen Rechner eingesetzt.

Antwort 7 von corleone12

Hi,

ich würde nicht sagen, daß es sich nicht lohnt.
Es gibt bisher nur wenige Programme,die 64 bit ausnutzen!