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P4: Notebook CPU in Desktop PC?





Frage

Liebe Supportnet-Gemeinde, ich möchte meine CPU aufrüsten und informiere mich schon seit einigen Tagen darüber im Netz. Eine Frage konnte ich jedoch nirgends beantwortet finden. Kann ich eine CPU, die vorher in einem Notebook war, auch in meinem Desktop-PC verbauen? Ich habe ein Asus P4T-E mit Intel Pentium 4 Northwood mit 2.0 GHz (FSB 400, L2 Cache 512). Zulegen möchte ich mir einen P4 mit 2.6 GHz mit denselben Spezifikationen, da dies der größte Prozessor ist, den mein Board unterstützt (siehe: [url]http://support.asus.com/cpusupport/cpusupport.aspx?SLanguage=en-us&model=P4T-E[/url] , vorletzte Spalte). Jetzt gibt es ein Angebot bei ebay, in dem der Verkäufer genau die CPU anbietet, die ich brauche. Er schreibt jedoch, der Chip sei in seinem Medion Notebook MD6200 (Mainboard: MS 6533E von MSI) eingebaut gewesen. Er hätte ihn aber danach nochmal erfolgreich in einem Desktop-PC getestet. Das einzige, was ich als Unterschied zwischen dem normalen P4 und dem mobilen P4 herausbekommen habe, ist dass wohl die Kernspannung bei dem mobilen geringer ist. Was bedeutet das, wenn ich den auf mein Board stecke? Bin für jeden Tipp dankbar. Habe vom Verkäufer die Inschrift des Chips angefordert. Sobald er antwortet, kann ich diese hier noch posten, falls das jemandem hilft. Vielen Dank im Voraus - merQure

Antwort 1 von uwei

Rein technisch passt er ja. Ob das Bios aber mit der Erkennung und vcore klar kommt, ist die eigentliche Frage.
Und die kann ich dir leider nicht beantworten. Da hilft nur ausprobieren und Rückgaberecht vereinbaren. Geht aber sicher schlecht bei ebay.

Ich hatte auch ein P4T-E.
Bin damals extra noch vom 2,4 auf den 2,6 gewechselt, weil der 2,4er(Stepping B0) fast nicht zu übertakten war.
Die 2,6er mit OC-Potential(Stepping C1) waren aber rar, war froh, dass ich damals einen bei ebay ergattern konnte. Lief dann problemlos mit 3,2 GHz. Das hat mir völlig gereicht.
P4-M war da nicht in meine Suche einbegriffen, vielleicht gab's den da noch nicht. Ansonsten hätte ich ihn vielleicht auch genommen, wenn das Board ihn richtig erkennt. Ich weiß nicht mehr, ob da was war.

Falls du Pech hast mit dem P4-M, schau, ob du so einen vielleicht auftreibst. Lass dir aber hnur keinen mit FSB 800 aufschwatzen.

Antwort 2 von merQure

Danke uwei,

denke auch es wäre einen Versuch wert. Der Verkäufer hat geschrieben, VCore sei 1,525 V. Und das hat mein aktueller glaube ich auch, werde es gleich nochmal im BIOS überprüfen.

Und klar, dass ich keinen FSB 800 brauchen kann, weiß ich. P4T-E unterstützt ja nur 400.
Habe gerade aber noch ein Angebot gesehen, da gibt es einen P4 2,66 MHz auch mit FSB 400 und L2C 512. Das dürfte es doch gar nicht geben? Laut wikipedia gab's den 478-Northwood mit FSB 100 nur in gerade Zahlen (ist ja auch logisch) und nur die mit FSB 133 mit krummen, wie eben auch 2,66 (2,66 : 133 = 20).
Könnte ich den auch auf meinem Board betreiben?

MfG merQure

Antwort 3 von uwei

Es gibt keinen P4 mit 2,66 GHz und FSB 400. Das ist FSB 533.
Man darf nicht alles glauben, was bei ebay da steht. Vielleicht wissen einige auch gar nicht, was sie verkaufen. Das ist deren Problem(oder derer, die's dann kaufen).

Antwort 4 von merQure

Genau das habe ich mir auch gedacht, deswegen habe ich mir die Beschriftung durchgeben lassen:

"Intel Pentium 4
2,68GHz/512/400
SL6SB Malay
L237A550-8517"

Sind wir nun schlauer? Irgendwie nicht, oder?

Antwort 5 von uwei

Der Gute wird wohl die 0 mit einer 8 verwechselt haben.
Durch die 0 geht noch ein Schrägstrich. Das wird er wohl für eine 8 gehalten haben.
Wenn der Stepping C1 hat, würde ich ihn an deiner Stelle nehmen. Die Chancen stehen ganz gut.
Wenn ich mich recht entsinne, war MALAYSIA der Indikator dafür.

Ich sag dir mal zum Vergleich den Aufdruck von meiner alten CPU.

2,60GHz/512/400
SL6PP MALAY
Q425A692

Wenn du ihn nimmst, kannst du das Stepping z.B. mit CPU-Z sehen.
Der dürfte dann mit einem vernünftigen Kühler wenigstens 3GHz locker mitmachen.

Antwort 6 von Gonozal8

Hi,
erkannt wird der Prozessor wohl werden, allerdings
unterstützen so gut wie keine Boards die Mobile so dass dein Neuer vermutlich mit einem 12er Multi gefahren (der minimale Multi bei den Mobiles) gefahren wird. Diese Erfahrung habe ich schon mehrfach gemacht. Um auf die tatsächliche Speed zu kommen müsstest du also einen FSB von mehr als 200MHz einstellen können (12x200=2400MHz).

Gruß Gonozal

Antwort 7 von uwei

Der letzte ist kein Mobile.

Antwort 8 von merQure

Danke uwei & Gonozal.

@ uwei: Kannst Du anhand der Inschrift sehen, ob es sich um einen mobilen handelt? Der Verkäufer der ursprünglichen (vermeintlich mobilen, ehemals im Notebook verbauten) CPU hat mir folgendes geschrieben:

"Die Inschrift lautet:

2,6 GHZ
L2-Cache 512 KB
FSB 400 MHz
1,525 Volt

SL6GU Philippines
von Intel von 01
7306 A433 0324"

Und noch eine Frage: Mein aktueller 2000er läuft laut P4T-E BIOS mit einer VCore von 1,50 V. Kann ich dann überhaupt eine CPU mit 1,525 V VCore betreiben? (Im BIOS gibt es die Einstellung mit 1,525 V, als Anmerkung steht aber, dass ich mein System beschädigen kann, je höher ich die VCore setze.)

Vielen Dank nochmal im Voraus...
merQure

Antwort 9 von uwei

Kann es dir nicht sagen an Hand der Inschrift.
Aber der mobile sieht auf der oberen Seite schon ganz anders aus als die Desktop CPU.
Desktop
Notebook

1,525V ist weder für einen mobile(1,3V) noch einen Desktop(1,5V) die Standardkernspannung.
Ich glaub auch nicht, dass die vcore überhaupt aufgedruckt ist.

Ich hatte meinen auch auf 1,525V laufen mit 3,2 GHz. Das ist kein Problem für die CPU. Sie wird nur ein wenig wärmer.
Eine Erhöhung ist die Normalität beim Übertakten. Falls Stabilitätsprobleme auftauchen, testet man das aus in 0,025er Schritten.
0,025V Erhöhung sind völlig unbedenklich.
Die CPU hält dann z.B. vielleicht statt 30 nur noch 27 Jahre, was soll's.

Ich vermute einfach mal, die CPU wurde schon übertaktet oder der Anbieter hat von irgendjemand die vcore so erzählt bekommen, der die CPU so betrieben hat.

Er scheint nicht so viel über seine CPU zu wissen.
Kommt wohl öfter vor bei ebay.

Antwort 10 von uwei

Ach ja.
Im Bios wird vor allem gewarnt, was nicht dem Standard entspricht.
Das ist generell so, ob es nun bedenklich ist oder nicht.
Und wer Takt und Spannungen ändert, sollte eigentlich auch wissen, was es bewirkt.

Antwort 11 von Teerbaby

wollte nur mal anmerken, dass das kein mobiler P4 sein muss, nur weil der in einem Notebook war. Zu P4-Zeiten gabs einige Notebooks mit Desktop-CPUs.

Antwort 12 von merQure

Hallo uwei,
schau mal hier:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330151477190 &indexURL=0&photoDisplayType=2#ebayphotohosting

Da steht doch nach dem FSB "1,525V". Ist das etwa nicht die VCore??

Ansonsten danke für die Tipps beim Übertakten. Dann heißt Übertackten alsot eigentlich nur, dass man die VCore manuell erhöht...

  • *Threadedit* 16:15:06
    Admininfo: achte bei Links bitte auf unsere Formatierungshilfe oder nutze das SNTool


  • Antwort 13 von uwei

    Ja, in der Tat.
    Anscheinend wurden da auch welche mit etwas höherer vcore hergestellt.
    Das Board unterstützt jedenfalls die Spannung.
    Ist auch 'ne Desktop CPU.

    Die vcore erhöht man eigentlich nur, wenn Übertaktungsversuche nur über diesen Weg realisierbar sind, bzw. nur damit stabil laufen.
    Maßvoll ist das o.k..
    Jede Erhöhung hat mehr Wärmeentwicklung zur Folge und das proportional der Erhöhung.
    Entsprechende Kühlung ist angesagt.
    Außerdem steigt auch der Stromverbrauch.
    Je höher die vcore überschritten wird, umso kürzer proportional die Lebensdauer. Aber das ist wieder mehr theoretisch, wenn es im Rahmen bleibt und entsprechende Kühlung vorhanden ist. Wer will schon ewig mit derselben CPU arbeiten.
    Meist bringt mehr als eine leichte Erhöhung sowieso auch keinen Effekt mehr. Ab einem bestimmten Punkt nützt keine Erhöhung mehr was. Den muss man nur rausfinden, wenn man alles ausreizen will.

    Antwort 14 von merQure

    Hallo uwei,

    Ich *meld* will das! Also die CPU ewig benutzen oder beinahe ewig! Mein jetziges System habe ich ja nun auch schon fast 5 Jahre (P4T-E, P4 2 GHz, RIMM PC800 etc.). Grund dafür ist, dass ich eigentlich fast ausschließlich ältere Spiele zocke. Nur ein aktuelles Spiel interessiert mich, weshalb ich mich jetzt ja auch nach nem etwas besseren Prozessor umschaue.

    Aber wenn Du sagst, dass offenbar auch Northwoods mit 1,525 V hergestellt wurden, übertakte ich ja nichts, wenn ich diesen jetzt kaufe und dann mit eben den 1,525 V betreibe, oder?

    CPU-Kühler ist ein Arctic Cooling Super Silent 4 TC. Habe keine neue Wärmeleitpaste da. Kann ich einfach die von dem alten Prozessor an den neuen dranschmieren? Muss ich auf was besonderes beim Umgang mit den Chips achten, außer dass ich keine Pins verbiege?

    Danke nochmal für alle Tipps. Eigentlich könnten wir ja auch chatten, wäre wohl fast einfacher. ;)

    MfG merQure

    Antwort 15 von uwei

    Und wie gut sich eine CPU übertakten lässt, kommt auf die Produktionsserie an, sprich Stepping.
    Außerdem reagiert keine CPU exakt wie die andere in der Hinsicht.

    Die vcore ist nur ein Hilfsmittel. Übertakten musst du per FSB.
    Wenn ich mich recht entsinne, beim P4t-E werden dadurch aber ebenfalls PCI- und AGP- Takt erhöht. ebenso der RAM, da dieser an den FSB 1:1 gekoppelt ist.
    Sollte also wenigstens 800er drin sein, der etwas Potential hat.
    Besser wäre natürlich noch schnellerer.
    Aber nur wegen Übertakten den RAM austauschen, wäre wohl beim seltenen Rambus zu viel finanzieller Aufwand.

    Alles in allem ist Übertakten nichts, was man mal eben so schnell nebenbei macht und alles ist paletti.
    Neben der geeigneten Hardware sind Kühlung aller beteiligten Komponenten(auch Board/Gehäuse) und Beobachten der Temperaruren sowie Belastungstest des geneigten Übertakters Werkzeuge, bevor er damit fertig ist und lange Freude daran hat.

    Antwort 16 von uwei

    Ich würde neue Paste nehmen, Arctic Silver 5.
    Könnte aber gut sein, dass die CPU schon von Haus aus auf 1,525V gesetzt wurde, damit sie die 2,6GHz mitmacht. Scheint mir irgendwie verdächtig. Ich hab nie was gehört von dieser CPU.
    Dann wäre wohl nicht viel drin mit Übertakten.
    Siehst du aber erst, wenn du sie hast.

    Ich hätte dann eher den mit den "2,68" GHz genommen. Der sieht mir eher nach dem passenden Stepping aus.
    Ideal wäre natürlich eine diesbezügliche Information oder Erfahrung des Anbieters.

    Also ich hatte auch 800er RAM und meiner lief mit 3,2GHz mit 'nem Zalman.
    Wäre nach der 6800GT/Ultra nicht das lange "Wir stellen keine AGP-Highend Karten mehr her"-Loch gekommen, wo ich 'ne neue Karte wollte und es ewig keine gab, hätte ich ihn vielleicht auch heute noch am laufen.

    Antwort 17 von uwei

    5 Jahre hat mein P4T-E auch brav gedient(Träne aus dem Auge wisch). Lange hab ich mich tapfer gewehrt gegen PCI-E.
    Oblivion und Gothic3(und fehlende AGP-Karten) haben dann aber meine Standhaftigkeit doch gebrochen.;)

    Antwort 18 von merQure

    Na ja, ich wollte ja eigentlich nix übertakten, das war nur so eine Frage aus Interesse. Also wenn ich doch diese mysteriöse 1,25 V-CPU ersteiger und per 1,525 V im BIOS betreibe, übertakte ich nichts, RICHTIG (denn FSB bleibt ja 400)?

    Apropos AGP: Bis jetzt hat meine GeForce 2 Ti (64 MB) von damals gute Dienste getan (ok, das aktuellste Spiel, das ich bisher hab, ist Unreal 2). Hab mir jetzt eine Sapphire Radeon 9520 (256 MB) für 35 Euronen bei ebay ersteigert. ;) Für STALKER muss das reichen...

    Wenn Du jetzt ein neues System hast, hast Du dann vl. noch irgendwas in der Hinterhand, was Du veräußern würdest (1 GB RIMM)?

    Antwort 19 von uwei

    Zitat:
    Also wenn ich doch diese mysteriöse 1,25 V-CPU ersteiger und per 1,525 V im BIOS betreibe, übertakte ich nichts, RICHTIG (denn FSB bleibt ja 400)?
    Richtig.

    Du meinst vermutlich auch eine 9250 statt 9520.
    Hast du die Karte schon drin? Und, wie läuft Stalker?
    Ich weiß ja deine Grafikeinstellunen und Vorlieben nicht.
    Vielleicht läuft's ja auf niedrigen Details. Spass macht das sicher nicht.
    Ich würde wahrscheinlich Stalker da erst gar nicht installieren.
    Wenn ich die Systemvoraussetzungen so anschaue, da steht eine Radeon 9600 als Minimum. Minimum heißt, das Spiel startet, mehr nicht.

    Die CPU brauchst du mit der Karte jedenfalls nicht zu übertakten, würde auch gar nichts bringen.
    Ebensowenig 2 statt 1 GB RAM(wenn du die bereits hast).

    Ich hab die CPU noch und 4x512MB Rambus(Samsung PC800).
    Die Grafikkarte hab ich 'nem Freund vererbt.
    Dafür Geld auszugeben bei der Grafikkarte wäre aber wohl wenig lohnenswert. Du könntest enttäuscht über wenig Änderung sein.
    Ich würde dann lieber erst mal in eine Grafikkarte investieren.

    Antwort 20 von merQure

    Klar mein ich 9250.
    Habe STALKER noch gar nicht, das werd ich mir erst anschaffen, wenn ich nur noch 10 Euro oder so dafür ausgeben muss. ;)
    Außerdem braucht es ja als Minimum-Voraussetzung 128 MB Grafik-Speicher (siehe http://www.stalker-game.com/en/ , da steht ein bisschen was anderes als auf Deinem Link). Und die Radeon 9250 hat ja immerhin 256. Habe dann außerdem noch eine GeForce 6800 GT im Schrank liegen, von der ich aber nicht genau weiß, ob sie funktionstüchtig ist. Außerdem ist das eine AGP 8x-Karte und ich weiß nicht so ganz, ob ich die ohne Probleme in meinem APG 4x-Slot betreiben kann, ohne dass mein Mobo Schaden nimmt oder so.

    Ich finde auch nicht, dass ein Spiel automatisch keinen Spaß macht, wenn dir Grafik nicht gut ist oder man nicht in höchster Auflösung spielen kann. Gerade wenn es sich dabei um Spiele handelt, die von Atmosphäre leben, wie es ja bai STALKER der Fall sein soll.
    Ich spiele ja nicht umsonst immernoch das mittlerweile 10 bzw. 9 Jahre alte Fallout 1/2. ;)

    Wegen des RAMs: Nutzt Du das System noch? Wenn nicht, wärst Du bereit, 1 GB abzugeben? Ich habe im Moment 1,5 GB und würde die zwei 256er gerne gegen 512er austauschen...

    Antwort 21 von merQure

    Stimmt nicht, die 128 MB stehen als Mindestvoraussetzungen auf wikipedia. Aber auf der STALKER-Seite steht, dass man das Game auch auf langsameren Systemen spielen kann, z.B. nur mit DirectX 8-Karte...

    Antwort 22 von uwei

    Hatte auch eine 6800GT im System, auf Ultra getaktet.
    Ob 4x oder 8x Board ist egal, 8x bringt sowieso so gut wie nichts gegenüber 4x und alle 8xKarten sind abwärtskompatibel.

    Damit dürfte Stalker eigentlich gut laufen.
    Und du hast recht, die Atmosphäre des Spiels hatte es mir sofort angetan.
    Schon der Anfang, wo die Stalker am Feur sitzen und zur Gitarre russische Lieder singen, entschädigte mich für das investierte Geld.
    So was will ich nur eben dann auch möglichst in optimaler Qualität haben, um es zu genießen. Ich bin da ein wenig Freak.

    Was den RAM betrifft, hab grad nachgesehen.
    Sind leider nur 4x256MB, ich hab damals öfter mit dem Gedanken an 2GB gespielt und dachte jetzt, ich hätt's gemacht.
    Da war aber wohl der Abschreckungsfaktor der Preise doch zu hoch.;)
    Tut mir leid.

    P.S.
    Die 9250 kann mit den 256MB sowieso nichts anfangen, weil sie bei den Einstellungen, wo der RAM gebraucht würde, zur Diashow gezwungen wäre.
    Das sind nur die kleinen unsinnigen Verkaufstricks, um den Ramsch unter die Leute zu bringen.

    Antwort 23 von uwei

    Nochmal kurz P.S.

    Klar kann man auch mit DX8 zocken.
    Aber wie sieht das denn aus ohne DX9-Effekte? Unter Atmosphäre verstehe ich was anderes.
    Wem's egal ist, der kann das natürlich machen.
    Darf sich aber dann z.B. auch nicht wundern, wenn er von der Atmosphäre enttäuscht ist.

    Wenn ich ab und zu mal bei Freunden mit Grottengrafik(und Sound) aktuelle Spiele sehe, merkt man erst, wie unterschiedlich Spiele Spass machen können, wenn man mal besseres gesehen hat.
    Ich hätte da keinen.

    Alles Gewöhnungs- und Ansichtssache.

    Antwort 24 von merQure

    Seit wann braucht man denn DX9-Effekte, um Atmosphäre zu produzieren? Atmosphäre entsteht meiner Meinung nach durch ganz andere Sachen. Zum Spielen von Unreal hatte ich auch keine DX9-Effekte. Was gab's damals? Gerade mal DX5 oder so?
    Und Unreal ist für mich noch immer der atmosphärischste Shooter, den ich je gezocket habe. Aber ist wahrscheinlich auch zum großen Teil Gewäöhnungssache, da geb ich Dir Recht.

    Sind wirklich alle AGP 8x-Karten abwärtkompatibel? Auch bzgl. Signalspannung? Denn AGP 4x läuft ja mit 1,5 V (also auch mein P4T-E Board), AGP 8x mit nur 0,8 V.
    Kann es nicht passieren, dass da die Karte durchbrutzelt oder auch das Board Schaden nimmt? Das meinte jedenfalls der Typ in dem PC-Laden (ok, die haben auch nicht immer mehr Ahnung als der durchschnittliche Nutzer)...

    Die Radeon 9250 find ich auch deswegen gerade total cool, weil sie passiv gekühlt ist und daher mein Rechner nun total leise ist. Das lauteste ist mittlerweile die Festplatte. ;)
    Und dir 6800 hat ja so einen RIESENlüfter. Was meinst Du mit Diashow?

    Antwort 25 von uwei

    Zitat:
    Seit wann braucht man denn DX9-Effekte, um Atmosphäre zu produzieren?
    Zitat:
    Alles Gewöhnungs- und Ansichtssache.

    Unreal ist ja nun schon etwas älter. Klar hatte es Atmosphäre.
    Tetris hat sicher auch Atmosphäre, wenn man es so sehen wil.
    Ein Golf macht auch Laune, wenn man nicht gerade aus einem Ferrari ausgestiegen ist..
    Stalker mit DX8 geht natürlich auch mit einer wenig leistungsfähigen Karte. Wo nichts ist, muss nichts geleistet werden.
    Schau es dir irgendwo mit DX8 und DX9 mit allen Optionen auf maximal an.Schön für dich, wenn du keine Unterschiede findest.
    Ich möchte nicht weiter darüber diskutieren.

    Zitat:
    Sind wirklich alle AGP 8x-Karten abwärtkompatibel? Auch bzgl. Signalspannung?
    Ab 4x aufwärts ist alles kompatibel, board- und kartenmäßig, rein AGP- und spannungsbezogen. Glaub's ruhig.
    Und P4T-E mit 6800GT sowieso, außerdem hab ich auch sicher nicht bloß geträumt, dass ich das hatte.

    Zitat:
    Und dir 6800 hat ja so einen RIESENlüfter
    Keiner zwingt dich, sie einzubauen.

    Zitat:
    Was meinst Du mit Diashow?
    Stalker DX9, stell alle Optionen hoch, Hohe Auflösung und Antialiasing und Anisotropischen Filter, wenn das noch nicht reicht.
    Eine Diashow ist Ruckeln in der schweren Form.
    Ich vermute mal stark, das wäre dann der Fall. Und wenn du dann sagst, das wäre nicht so, glaube ich dir das dann einfach nicht.

    Antwort 26 von merQure

    Ich wusste ja nicht, dass Du die 6800er im P4T-E laufen hattest. Na klar, dann werde ich das alles ausprobieren.

    Vielen Dank für alle Tipps und Erklärungen!

    Antwort 27 von merQure

    Hallo uwei,

    falls Du das noch verfolgst:
    Ich habe jetzt den 2,6er P4 drin, mit den ominösen 1,525 V VCore. Läuft bis jetzt ganz gut, ist allerdings erst ne halbe Stunde drin.

    Everest Home sagt mir, dass der auch das von Dir genannte C1-Stepping hat. Da ich ja nun das gleiche Board und die gleiche CPU habe wie Du damals, könntest Du mir vielleicht einen kleinen Tipp zum Übertakten geben? Oder einfach die Konfiguration, mit der Dein System damals stabil lief.

    CPU-Temperatur ist im Moment (Leerlauf) 36°C. Das ist doch eigentlich ganz gut, oder?

    MfG merQure

    Antwort 28 von uwei

    Übertakten ist relativ einfach.
    Den FSB erhöhen(immer sachte, max. in 5 MHz Schritten) und schauen, wann er Probleme beim Booten oder in Windows bekommt(Test mit prime95 unter Volllast, eine viertel Stunde jeweils genügt vorerst).
    Ich weiß nicht mehr genau, 120 MHz FSB hat meiner jedenfalls problemlos mitgemacht, maximal 125 waren's bei mir, glaub ich. 3120MHz reichen auch völlig aus.
    Mehr gibt es nicht zu tun. Die vcore würde ich nicht weiter erhöhen, wird wohl auch nichts bringen.
    Bei 120 MHz läuft der RAM immerhin schon als 960er. Das muss er auch mitmachen. Ich hatte ja auch nur 800er. Und PCI und AGP werden auch automatisch mit hochgetaktet.
    Solltest du zu stark erhöhen und das Bios ist trotz mehrmaligen Startens nicht mehr erreichbar sein, musst du dann eben die die Batterie rausnehmen zum Rücksetzen.
    Je besser der Kühler(und je kühler das Gehäuse), umso besser das Ergebnis.
    Falls du zufrieden bist und Windows stabil läuft, prüfe das System am besten trotzdem noch mit prime95 mehrere Stunden unter Last auf Fehlerfreiheit und maximale Temperatur. Ich kanns nicht mehr sagen, waren aber, denk ich, höchstens was um die 50°C unter Volllast.

    Antwort 29 von merQure

    Danke für die schnelle Antwort!
    Ich glaube, ich habe alles verstanden. Nur noch ein Punkt:

    Ich habe bisher keine zusätzlichen Kühler, also nur den ATX-Gehäuselüfter und den CPU-Lüfter (großer Arctic Cooling).
    Meinst Du, die ca. 120 MHz werde ich so auch in etwa erreichen, oder sind zusätzliche Lüfter pflicht?
    Hab ja auch eine passiv gekühlte Graka, sollte es da Probleme geben, da sie ja mit hochgetaktet wird?

    Besten Dank und gute Nacht...

    Antwort 30 von uwei

    Zwei Lüfter wären schon ganz gut, vorn unten rein, hinten oben raus.
    Probier einfach, teste unter Vollast und beobachte dabei die Temperaturen.
    Kriegst du Probleme, versuche es mal mit aktiver Kühlung(Seitenteile ab und mit irgendwas draufblasen, zB. Standlüfter, Fön).

    Die Karte direkt wird nicht übertaktet, nur der AGP-Bus. Das gibt höchstens Probleme, wenn eine schnelle Karte selbst bis zum Anschlag übertaktet wird.

    Antwort 31 von merQure

    Habe mir vor ner halben Stunde auf Deine Empfehlung Prime95 runtergeladen und es läuft jetzt seit ca. 20 Minuten. Ohne zu übertakten ist die CPU-Temperatur jetzt schon bei 52°C. :/

    Müssen wohl doch nocht zusätzliche Lüfter rein...
    Was ist denn so der Grenzwert für die CPU-Temperatur unter Volllast?

    Antwort 32 von uwei

    http://www.pc-erfahrung.de/fileadmin/php-skripte/cpu_tabelle_deskto...
    Die 72°C sollten es aber nun wirklich nicht werden.
    Um die 60 wären wohl noch o.k., wenn alles stabil läuft.

    Bei einem aufgeräumtem und zweckmäßig durchlüfteten Gehäuse beträgt nach meiner Erfahrung die Mainboardtemperatur auch unter Volllast nicht mehr als 35°C.
    Wenn du da mehr hast, kann die CPU nicht kühler werden, höchstens du verwendest einen Fanduct extra für die CPU
    Mit einem guten CPU-Kühler/Paste und sachgerechter Montage beträgt normal der Unterschied Mainboardtemperarur-CPU-Temperatur etwa 15-20°C unter Last.

    Ohne Übertaktung oder Last sollte bei der momentanen Wetterlage das Verhältnis Mainboard-CPU-Temperatur etwa 25°C zu 35 °C sein.
    Unübertaktet sollte die CPU unter Vollast eigentlich nicht mehr als 45 °C erreichen.
    Sind so grobe Erinnerungswerte.

    Außerdem kühlt eine funktionierende Gehäuselüftung auch den RAM mit, der wird ja ebenfalls wärmer durch die Übertaktung, wie auch das gesamte Mainboard.

    Falls du eine ATI-Karte verwendest, kann die fehlende Temperaturüberweachungsmöglichkeit mangels Sensor ein Unsicherheitsfaktor sein, wenn es Instabilitäten gibt, die nur bei Spielen auftreten.
    Z.B. mit 3DMark 05 bringst du Grafikkarten an ihre (DX9) Leistungs- und Temperaturgrenzen.
    Mit einer 9250 ist dieser Grafikkartenbenchmark aber kein Vergnügen.

    Um den Einfluss einer CPU-Übertaktung auf die Spieleleistung beurteilen zu können, benutze am besten für dein System den 3DMark 2001SE oder auch noch 3DMark 2003.
    Letzterer sollte es wenigstens sein, wenn DX9 genutzt werden soll.

    Egal welchen, den Einfluss der Grafikkarte auf die Leistung siehst du sehr schön, wenn du die Ergebnisse mit der 9250 ohne und mit übertakteter CPU mal mit der 6800 GT wiederholst.

    Nicht zuletzt nutzen aktuelle Spiele Mehrkernprozessoren, was das eigentliche Manko der CPU für diese Spiele ist.

    Probiere einfach alles, wenn du interessiert bist

    Antwort 33 von merQure

    Danke für die ausführlichen Erklärungen. Das Temperaturverhältnis stimmt bei mir in etwa so.

    Die 6800 ist leider defekt. Ich beobachte dafür seit einigen Tagen die Preisentwicklung bei der 7800 GS, die mir ganz gut gefällt und für meine Zwecke wohl recht passend wär.

    Problem ist nur, dass die einen eigenen Stromanschluss braucht und ich nur noch zwei freie Stecker in meinem Gehäuse hab. Und das mit den beiden Lüftern wollte ich ja auf jeden Fall machen, weil die CPU-Temperatur unter Last eben jetzt schon bei ca. 52°C ist.
    Reicht es auch aus, wenn ich nur *einen* zusätzlichen Lüfter einbaue? Wenn ja, lieber den vorn-unten oder den hinten-oben?

    Antwort 34 von uwei

    Die Lüfter kannst du ruhig auch beide an einen Stecker klemmen. Nimm einfach ein Y-Kabel, wenn die Lüfter nicht schon solche Kabel haben.

    Antwort 35 von uwei

    Du kannst auch Lüfter mit einem kleinen 3Pin Stecker nehmen, wenn du noch freie FAN-Anschlüsse direkt auf dem Board hast.
    Einer ist unten rechts inder Ecke(PCI_FAN, ideal für den vorderen Lüfter), einer direkt unter den oberen RAM-Bänken(MAIN_FAN, ideal für den hinteren).

    Antwort 36 von merQure

    Das mit den FAN-Anschlüssen klingt sehr gut. Danke für den Tipp. Muss aber erstmal nachschauen, ob die noch frei sind. Wenn aber keiner von den beiden von Dir benannten der für den CPU-Lüfter ist, müssen die eigentlich frei sein.

    Das tut auch dringend not, denn der Verkäufer der Karte hat mir gerade geschrieben, sie hätte einen 6pin "PCI-E" (???)-Anschluss (ist doch ne AGP-Karte!), es sei aber ein Y-Adapter von 2 4pin auf 1 6pin dabei. Also brauch ich sogar alle beide 4er-Molex für eine Grafikkarte(?). Schon etwas komisch, das alles...

    Antwort 37 von merQure

    Hallo uwei,

    falls Du das noch liest - ich habe noch eine Frage an Dich.
    Genauer gesagt ein Problem.

    Habe mir wie ich schon länger vorhatte zwei schöne leise Gehäuselüfter gekauft (Sharkoon Silent Eagle 1000) und wie von Dir empfohlen an die dreipoligen FAN-Anschlüsse meines P4T-Es geklemmt.

    Das Problem ist nur folgendes: Einer geht, der andere nicht. Sie wechseln sich sogar ab, also mal geht nur der vordere, mal nur der hintere. Ohne, dass man was dran verändert. Einfach nach nem Neustart. Woran liegt das nun schon wieder? :(

    Vielleicht hast Du ja ne Idee...
    MfG merQure

    Antwort 38 von uwei

    Sollten eigentlich beide laufen.
    Ich hatte nie ein Problem, dass ein Lüfter an den FAN Anschlüssen nicht läuft.
    Die Stecker sitzen richtig? Kann man aber eigentlich nichts verkehrt machen, die passen doch nicht verkehrt rum oder seitlich versetzt drauf, oder doch?
    Dann könnte vielleicht so was passieren, hab's aber nie probiert.

    Höchstens, wenn ein mit 12V langsamdrehender Lüfter nur mit 7V betrieben wird, kann es schon passieren, dass durch die dann noch mal stark reduzierte Drehzahl der Lüfter nicht mehr anläuft.
    Dann würde aber irgendwas mit dem Stecker bzw. Anschluss nicht stimmen, siehe oben.

    Probier sonst mal irgend einen anderen Lüfter, irgendjemand hat sicher einen rumliegen, der nicht gebraucht wird, wenn du keinen anderen hast.
    Vielleicht hat's ja was mit den 1000U/min zu tun, glaub aber nicht wirklich dran.

    Antwort 39 von merQure

    Hmm na ja, die Stecker gehen wirklich nur in eine Richtung dran. Habe auch schon ausprobiert, die Lüfter mittels 3pin/4pin-Adapter direkt ans Netzteil anzuschließen, jedoch mit demselben Ergebnis.

    Einen Ersatzlüfter von nem Bekannten kann ich leider nicht bekommen... vielleicht muss man ja auch irgendwas im BIOS verstellen? Muss ich mich nochmal mit dem Handbuch dransetzen.

    Falls ich wirklich nur einen zum Laufen kriegen sollte: Welchen sollte ich dann nehmen, den hinteren oder den vorderen? Also welcher ist wichtiger für den Luftaustausch/die Kühlung?

    Antwort 40 von uwei

    Einstellungen gibt's da keine im Bios, so weit ich mich erinnere. Dann liegt's wohl an den Lüftern.

    Wenn du nur einen nimmst, würde ich hinten oben rausblasen vorziehen.
    Warme Luft geht nach oben.
    Kalte Luft nach unten.
    Damit kalte Luft nach oben(CPU) gelangt, muss die dahin transportiert werden und die warme Luft vorher abtransportiert werden.
    Geht die warme Luft nicht raus, kann auch keine kalte Luft dahin.
    Durch das Absaugen der warmen Luft entsteht ein Unterdruck im Gehäuse, wodurch automatisch (möglichst kalte) Außenluft durch alle Gehäuseritzen angesaugt wird.
    Je mehr Luft raus geht, umso mehr geht rein.
    Kalte Luft, die rausgeht, nützt nichts(z.B. ein Lüfter unten, der rausbläst). Also sollte möglichst auch warme Luft raus.
    Ein zusätzlicher Lüfter vorne unten, der reinbläst, ersetzt diesen allgemeinen Unterdruck durch einen gezielten konstanten Luftstrom, der über alle dazwischenliegenden Komponenten streicht, sofern er nicht durch Kabelsalat blockiert wird.

    Ein Lüfter, der nur vorne unten reinbläst, hat im Prinzip weniger Wirkung, da durch die fehlende Leistung des oberen Lüfters die Luftmenge, die zwischen Gehäuse und Umgebung ausgetauscht wird, geringer ist.

    Ein kleines Problem bei Gehäuselüftern kann die vermehrte Staubbildung im Gehäuse sein.
    Im Idealfall sorgt man durch einen geringen Überdruck(also Gesamtleistung aller Lüfter rein etwas höher als aller Lüfter raus, Netztteillüfter zu berücksichtigen) dafür, dass Staub nur durch reinblasende Lüfter gelangt.
    Diese kann man mit Filtergittern schützen.
    Die können sich verhältismäßig schnell zusetzen(je nach Raumluftzustand und Lüfterleistung) und sollten dann regelmäßig gereinigt werden(Staubsauger).

    Ich hoffe, du kannst meinen Gedankengängen folgen und ich erzähle auch keinen Stuss. ;-)
    Jedenfalls bin ich immer so verfahren.

    Teste doch einfach mal beide Varianten und schau dir dann deine Temperaturen an.

    Antwort 41 von merQure

    Danke für den ausführlichen Vortrag und ich denke nicht, dass das Stuss ist, ganz im Gegenteil. Darauf, dass warme Luft nach oben geht (man kennt's ja aus der Sauna) hätte ich auch selbst kommen können, aber das mit dem Unterdruck hatte ich nicht bedacht.
    Dafür dachte ich, der Netzteillüfter würde eben auch schon die Funktion eines oberen, hinteren Gehäuselüfters erfüllen, nämlich die Luft aus dem Gehäuser hinten rauspusten. Aber wenn Du meinst, dass trotzdem der hintere sinnvoller wär, werde ich das testen und die Temperaturen überwachen.

    Nur ist nun noch ein neues Problem hinzugekommen: Ich habe mir jetzt eine GeForce 7800 GS eingebaut und die wird laut Everest extrem heiß. Nach einer Viertelstunde Windows mit ein bisschen Desktop-Geklicke oder Surfen zeigt es mir eine GPU-Temperatur von 55°C an (GPU-Umgebung 46°C). Gestern hab ich dann auch nochmal Stalker ausprobiert und nach 5 Minuten rumlaufen (1024x768, Details mittel) hatte die GPU 83°C. Ist das bei solchen großen Grafikkarten normal???
    Das kann doch eigentlich nicht gesund sein, oder?

    Ich habe dann mal gegoogelt, ob ich irgendwo Referenzen zu diesem Modell und der Temperatur finde, habe aber nur einen Testbericht gefunden und da war was von 42°C GPU-Temperatur nach 4 Stunden Zocken die Rede. Was kann ich dagegen machen? Habe die neuesten Treiber installiert.

    Und somit zurück zum Gehäuseproblem: Der Lüfter der Karte geht ja nach unten, wie bei allen Karten, was ich bzgl. der sinnvollen Wärmeabführung nicht so toll finde.
    Wäre es, angenommen diese Hohe Temperatur ist normal, dann nicht vielleicht wirklich besser, vorn-unten einen rausbalsenden Lüfter zu installieren?
    Es würde doch auch ein Unterdruck entstehen, wenn vorn-unten dieser Lüfter und hinten der Netzteillüfter rausbläst, oder?

    Filterklappen hab ich übrigens an allen erdenklichen Stellen, die für Lüfter vorgesehen sind, platziert. ;)
    Hoffe nur, dass die 1000er-Lüfter noch stark genug sind, da durchzublasen...

    Antwort 42 von uwei

    Hat die keinen Slot-Kühler, sondern nur einen normalen, offenen, wird gute Gehäusekühlung benötigt.
    Du kannst auch an das Seitenteil einen Lüfter bauen, der auf die Grafikkarte bläst.
    Natürlich muss zwischen Karte und Seitenteil sowie zwischen Karte und Festplatten Platz sein, keine störenden Kabel oder sonstwas. Weil, irgendwie muss die heiße Luft ja nach oben kommen zum Lüfter.
    Außerdem muss die reingeblasene Luft mit der gleichen Geschwindigkeit bzw. Volumen woanders wieder raus, sonst gibt's nur einen Stau.
    Beispielsweise könnte man zwei Lüfter reinblasen lassen(vorne unten+seitlich auf die Grafikkarte 80er oder 92er) und um diese Luftmenge wieder abzutransportieren nur einen leistungsfähigeren 120er hinten oben zum Rausblasen verwenden(Netztteillüfter dazugerechnet).
    Dazu verwendet man dann Lüfter mit der entsprechenden Größe/Leistung/Drehzahl.
    Kann man alles grob ausrechnen. Jeder Lüfter hat eine Spezifikation über die Fördermengen.

    Vorne unten raus wird wohl nicht viel bringen, weil da nur kalte Luft rausgeht und überall wieder rein.
    Da wird kein Sog zur Grafikkarte entstehen.
    Die heiße Luft staut sich entweder trotzdem unter der Grafikkarte oder heizt das Gehäuse oberhalb des Lüfters auf.
    Du musst dafür sorgen, dass die heiße Luft unter der Karte schnell nach oben kann, wo sie dann auch entsorgt werden muss. Also reichlich Platz um die Karte ist das beste. Die heiße Lufte geht schon von allein nach oben. Optimal ist natürlich, das ganze durch einen gezielten Luftstrom zu forcieren.
    Dazu wäre ein zusätzlicher Lüfter seitlich, der etwas unterhalb der Grafikkartenmitte reinbläst und den Kartenlüfter direkt mit Frischluft versorgt, optimal.
    PCI-Karten, wenn vorhanden, nach Möglichkeit so weit wie möglich nach unten einsetzen.
    Oder auch einen Lüfter in den Gehäuseboden unter die Karte einbauen, wenn keine anderen Karten dazwischenliegen.

    Deine Kreativität kannst du da voll ausleben, lass dir was einfallen. Das Prinzip kennst du ja.
    Ich hatte vier Gehäuselüfter, einer davon direkt auf die Grafikkarte.
    Zwei 3-Pin am Mainboard angeschlossen, die anderen per 4-Pin Y-Kabel am Netztteil.Kann man an einen Laufwerksanschluss mit dranhängen, kein Problem.
    Ideal wäre natürlich ein Gehäuse, das für diese Lüfterpositionen bereits ausgerüstet ist. Darauf achtet man z.B., wenn man ein neues Gehäuse kauft. Eine Bohrmaschine tut's aber nachträglich auch.

    Was für eine 7800GS ist das, von wem?
    Es gibt Karten mit guten Kühlern und Karten mit weniger guten.
    Ist er weniger gut, baut man einen guten Lüfter drauf(wenn man sich das zutraut + Garantieverlust).
    Deshalb sollte man sich auch vor dem Kartenkauf nach Tests oder Beurteilungen umsehen, welcher Hersteller z.B. eine 7800GS mit guter+leiser Kühlung bietet.
    Schließlich ist in erster Linie entscheidend, wie gut der Kühler der Karte arbeitet.
    Einfacher Test, Seitenteile ab und so eine Gehäusekühlung simulieren, eventuell ein leichte Gebläse davorstellen.
    Dann sollten keine so hohen Temperaturen zustande kommen.
    Sonst nützt auch kein kühleres Gehäuse was.

    Antwort 43 von merQure

    Also, es ist die GF 7800 GS von XFX. Habe vorher auch fleißig Testberichte gelesen, unter anderem auch, dass XFX einen leistungsfähigen Kühler drangebaut haben soll, den man seinerseits aber nicht wechseln kann, weil sie die Karte schon selbst so stark verändert haben.

    Habe eben nochmal bei dem Verkäufer nachgefragt und der meinte, dass diese Temperaturen bei aktuellen Grafikkarten normal seien und diese bis zu 120°C aushalten würden. Ob das stimmt?
    Unabhängig davon empfahl er mir aber auch, einen 120er oder zwei 80er Gehäuselüfter einzubauen, um auch bei Übertaktung auf Nummer sicher zu gehen.

    Ich versuche jertzt mal was, indem ich den hinteren Gehäuselüfter anklemme und schaue, wie sich die Temperatur entwickelt.
    Deine Anregungen klingen natürlich toll und meine Phantasie und Bastelfreude sind glaube ich auch sehr groß, aber eben durch das Funktionsproblem der beiden FAN-Anschlüsse etwas eingeschränkt. Also mal sehen, was passiert.

    Btw: Wie bekommt man nun heraus, was für eine Temperatur die GPU höchstens haben sollte? Hast Du da eine Idee? Bei XFX hab ich nix dazu gefunden...

    Vielleicht mach ich mir auch ganz unnötig Sorgen... als DAU hätte ich auch einfach die Karte eingesteckt und losgezockt, weil ich Everest nie gekannt und somit nie benutzt hätte... ;)

    Antwort 44 von uwei

    Mit Gehäusekühlung etwa 40/60, ohne Kühlung etwa 50/80, was ich jetzt so gelesen hab.
    So lange alles problemlos läuft, brauchst du dir eigentlich auch keine Gedanken wegen der Temperatur machen.
    Theoretisch kann die Karte auch 100°C und mehr aushalten.
    Ob das auf Dauer gut ist, kann ich nicht beurteilen.

    Hast du Probleme, kannst du ja probieren, ob mehr Kühlung was ändert.

    Antwort 45 von merQure

    Okay, alles klar.

    Noch eine letzte Frage zu meiner neu erstandenen CPU, die ich jetzt ja wunderbar in Everest auslesen kann:
    Da steht was von Stepping C1. Du hattest eingangs etwas davon geschrieben, dass das mit der OC-Fähigkeit zusammen hängt.
    Da ich mich damit nicht auskenne, nur als Prognose: Meinst Du, damit komm ich über FSB-Erhöhung auch in die Nähe der 3 Gig?

    Antwort 46 von uwei

    C1, made in Malaysia.
    Normalerweise sollte es so laufen.
    Ich würde 105, dann 110, dann in 2er Schritten weiter den FSB erhöhen. Ich hatte meinen bis 125 stabil am Laufen.
    Sollte Windows jedesmal problemlos booten, bis 120(3,12GHz) gehen(bzw. max. soweit, wie Windows problemlos bootet) und dann testen unter Volllast.

    Zum einen mit prime95 für CPU, dann auch mal 3DMark für die Grafikkarte. Jeweils dabei die Temperaturen beobachten, ob sie im Rahmen bleiben.
    Bei geringsten Anzeichen von Problemen etwas zurücktakten und erneut testen.
    Bis du den maximalen Takt für stabilen Betrieb hast.
    Mehr geht dann höchstens mit optimaler Kühlung oder schnellerem RAM.

    Jede CPU ist aber trotzdem ein Unikum und verhält sich anders.
    Das Stepping C1 sagt nur allgemein, dass diese Serie gutes OC Potential besitzt.
    Eine 2,4er CPU würdest du beispielsweise nur sehr minimal übertakten können, wenn überhaupt.
    Dafür waren diese 2,6er damals bekannt und begehrt.

    Antwort 47 von merQure

    Cool, alles klar.

    Dann können wir diesen Thread ja endlich schließen... ;)
    Vielen Dank für die vielen Tipps und Ratschläge!

    Antwort 48 von uwei

    Also dann auf gutes Gelingen.
    Ich bin jetzt aber wirklich neugierig geworden, ob du deine CPU nun auch wirklich übertakten kannst und wie weit, wenn du es denn denn mal versuchen solltest.
    Melde dich doch noch mal, wenn der Fall eintritt.
    Betrachte die Info dann einfach als Aufwandsentschädigung. ;)

    Antwort 49 von merQure

    Ok, kann ich gerne machen. Schreibe es dann einfach wieder hier rein.

    Kann aber wirklich sein, dass das noch länger dauert, da ich es im Moment nicht brauche und eigentlich nicht unbedingt riskieren will, dass was schief geht. Ich bin dann doch eher der Mensch, der seinen Rechner lieber lange laufen hat, statt ihn total auszureizen und bei Versagen einfach nen neuen zu kaufen. Dafür habe ich schon zu viel gemeinsam mit ihm durchgemacht und schon zu viele glückliche Stunden davor verbracht. ;)

    Und da die CPU ja schon jetzt ohne OC (mit einem funktionierenden zusätzlichen Lüfter) unter Volllast ca. 52°C warm wird, weiß ich nicht, ob es so gut ist, das zu probieren. Du meintest ja, bei Dir waren es immer maximal 50°C mit OC. Aber vielleicht hattest Du ja auch krasse Kühlung und nicht nur einen zusätzlichen 1000er-Lüfter.

    In diesem Sinne, vielleicht dauert's noch ein Jahr oder so...
    Erst mal schauen, wie sich meine "neue" passive Grafikkarte macht... Die 7800 GS war mir dann doch zu groß für mein System - und zu heiß. Andererseits scheinen ja ATI-Karten keinen Temperatursensor zu haben, wenn ich das recht verstanden habe...