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Speichern in Word funktioniert nicht





Frage

Hallo, Freunde. Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit. Ich speichere jeden Arbeitsschritt ab, also mindestens alle 5 Minuten. Die Arbeit umfasst 12.500 Wörter, 3 Fotos, 9 Diagramme und 4 aus Autoformen zusammengefasste Grafiken auf 72 Seiten und ca. 9 Megabyte Größe. Gestern beim Abspeichern des letzten Arbeitsschrittes, bei dem ich sorgar etwas rausgelöscht habe, bekomme ich plötzlich die Fehlermeldung, dass der Datenträger voll ist oder zuviele Datein offen sind. Meine Lösungsansätze: - Alle nicht benötigten Programme aus der Taskleiste und dem Taskmanager schließen - Alle Explorerfenster schließen - Alle Worddokumente außer der Arbeit schließen Kein Erfolg -Obwohl ich noch 34 Gigabyte Platz auf der Festplatte habe, habe ich redundante Programme gelöscht, danach waren es 37 Gigabyte. - Ich habe Windows den Hauptspeicher automatisch verwalten lassen Kein Erfolg - Ich habe das Dokument zu unterteilen versucht. Wenn ich aber die ersten 20 Seiten in einem neuen Dokument speichere, lässt sich das neue File nicht öffnen ( "Pfadangabe nicht korrekt. Bibliotheken nicht verfügbar") Was kann ich tun, um meine Arbeit wieder speichern und zu Ende führen zu können. Auch eine Speicherung auf einem USB-Stick schlägt fehl; der hat ja auch nur 800 Megabyte frei. Bitte helft mir, es ist doch soo wichtig! Ry PS: Ich speichere alle 10 Minuten und jeden Abend sichere ich meine Arbeit auf USB-Stick, d.h. ich habe schon alle Backup-Möglichkeiten ausgeschöpft, also bitte keine Nachlässigkeitsvorwürfe. PSS: Betriebssystem = Windows XP SP2 Office = Word 2000 Noch Fragen? Bitte gerne stellen!

Antwort 1 von repiv

Hallo,

hast Du jetzt schon eine Sicherung wiederhergestellt und besteht das Problem dabei auch?

Ansonsten: Text markieren, der nicht in letzter Sicherung drin ist. Diesen in neues Word Dokument Einfügen und sichern.
Dann Sicherung nehmen und Text wieder rüberkopieren.

Wenn Problem besteht, Reparatur Funktion von Word auf Datei benutzen (hoffe das gibts bei 2000 schon). Die ist im Datei Öffnen Dialog über das DropDown Menü am Öffnen Button erreichbar.


Viel Erfolg.

Antwort 2 von Rättättättä

Und wenn Word nicht weiter funktioniert, kannst du denn deine Arbeit nicht zumindest in ein anderes Textverarbeitungsprogramm zwischenspeichern?

Antwort 3 von romeoyankee

Es funktioniert leider nicht. Auch wenn ich die Texte von unterschiedlichen Versionen wieder ineinanderkopiere und das Resultat zu speichern versuche, dann bekomme ich meine Lieblingsfehlermeldung: "Word hat einen Fehler verursacht und muss beendet werden. Wenn Sie Ihre Arbeit noch nicht gespeichert hatten, können Daten verloren gegangen sein. Sie können einen Problembericht an Microsoft senden"

Antwort 4 von romeoyankee

Ich konnte es mit FreePDF in ein PDF umwandeln. Dadurch hab ich die Arbeit aber nur als Pixelgrafik und nicht als Text. Daher kann ich sie nicht weiterbearbeiten.

Antwort 5 von repiv

notfalls Open Office weiter verwenden, das kann die Word Datei auch öffnen. Es könnte auch helfen Word neu zu installieren.

Antwort 6 von Mikoop

Hallo,

Ich würde als erstes die normal.dot im Vorlagenordner umbenennen (zB in normal.org) und Word neu starten. Danach nochmals versuchen.

Gruss, Mikoop

Antwort 7 von romeoyankee

Ich habe eure Lösungswege beide probiert. OpenOffice öffnet sich nichtmal und der Weg über die Normal.dot ist wirkungslos. Danke schonmal bis hierhin; ich hoffe, es kommen noch weitere Vorschläge.

Antwort 8 von sutadur

Zitat:
OpenOffice öffnet sich nichtmal

Ich habe leider keinen Lösungsansatz griffbereit, aber ich denke, es handelt sich nicht um ein Word-Problem. Hast Du schon mal probiert, die Datei auf einem anderen Rechner zu öffnen?

Antwort 9 von romeoyankee

Ich kann sie nicht auf einem anderen Rechner öffnen, weil sie sich nicht abspeichern lässt. Ich kann sie nicht auf einen anderen Rechner transportieren.

Antwort 10 von sutadur

Ich denke, es könnte ein Problem des Hauptspeichers sein. Das wirst Du aber nicht lösen können ohne einen Neustart. Und das bedeutet im Zweifel, dass die letzten Schritte verloren sind ...

Antwort 11 von romeoyankee

Neugestartet habe ich schon oft. Es ist richtig, dass der allerletzte Arbeitsschritt verloren ist. Ich erinnere mich aber noch, was das war.
Hauptspeicher kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegt, weil ic Windows schon angewiesen habe, automatisch zu verwalten. Das heißt, er holt sich so viel, wie er braucht.

Antwort 12 von sutadur

Zitat:
Das heißt, er holt sich so viel, wie er braucht.
... sofern noch genug vorhanden ist.

Zitat:
Ich kann sie nicht auf einem anderen Rechner öffnen, weil sie sich nicht abspeichern lässt. Ich kann sie nicht auf einen anderen Rechner transportieren.

Wenn Du sowieso den Rechner schon mehrfach neu gestartet hast und die Datei auf der festplatte liegt, kannst Du sie auch auf einen Rechner "transportieren". Bisher hast Du beschrieben, dass das Speichern in Word nicht funktioniert. Hast Du aber schon mal versucht die Datei einfach auf einen USB-Stick o.ä. zu kopieren oder auf CD zu brennen?

Antwort 13 von romeoyankee

Ich war bei einem Datenretter. Das File hatte offenbar einen CRC-Fehler. Man weiß nicht, ob die Festplatte an der Stelle eine Macke hatte oder einfach nur die Software.
Ich habe gelernt: Man sollte alle seine Word-Datein in Kapitel unterteilen. Ersten minimiert das den Datenverlust im Falle eines Falles und 2. minimiert es auch die Wahrcsheinlichkeit, dass der Fall der Fälle eintritt.

Mir wurde es so erklärt: Wenn ich mit meinem Auto 3.000 Kilometer im Jahr fahre, zur Arbeit und zurück, dann ist es auch in 10 Jahren noch in einem guten Zustand. Wenn ich aber 30.000 Kilometer im Jahr fahre, durch die halbe Weltgeschichte, dann wird es unweigerlich Kratzer und Gebrauchspuren kriegen und kann auch mal ausfallen.
Genauso verhält es sich mit Word-Datein: [ZITAT] Word ist ein Programm zum Briefe schreiben. Wer nur 3 -5 Seiten pro Dokument schreibt, hat einen Fehlerquotienten im Promillebreich. Wenn aber die Seitenzahl eines Worddokuments die 30 Seiten-Marke knackt, liegt die Wahrscheinlichkeit schon bei ca. 50. Bei 75 Seiten - wie in Ihrem Fall - ist sie dann schon praktisch bei 90%. [ZITATENDE]

Ich wünsche euch, dass ihr socleh Probleme niemals haben werdet. Danke aber für eure Lösungsvorschläge.

Lieben Gruß
Ry

Antwort 14 von autschi

und welches programm hat der datenretter für große dokumente empfohlen?

schlage mich nämlich auch gerade mit einem etwas größeren dokument (420 seiten, viele grafiken, etwa 35 mb) in word 2002 bzw. 2003 herum.
bisher hatte ich keine probleme ausser dass alles etwas träge ist, aber vielleicht gibt es ja etwas besseres.

Antwort 15 von romeoyankee

Welches Programm er da genau benutzt, weiß ich nicht. Es hatte eine hellgrüne Benutzeroberfläche und hier irgendwas mit "Easy Data Recovery".

Antwort 16 von autschi

sorry, da hast du mich falsch verstanden. mir geht es nicht um ein datenrettungstool sondern um eine alternative zu word für große dokumente.

Antwort 17 von sutadur

Die Alternative, die es generell zu Word gibt: Open Office.

Antwort 18 von autschi

klar ist openooffice eine alternative zu msoffice. so wenig wie die sich in den funktionen für "normalanwender" unterscheiden, unterscheiden sie sich aber auch in der verarbeitung großer dokumente.

kann jemand was zu anderen programmen sagen? wie z.b.
- papyrus
- abi word
- ragtime
- kwriter
- tex/latex

oder, oder, oder

Antwort 19 von sutadur

Probleme dieser Art gibt es auch mit anderen Textverarbeitungen. Es liegt einfach in der Natur der Sache, dass bei größeren Dokumenten die Gefahr von Fehlern ebenfalls größer ist.

Antwort 20 von sutadur

Nachtrag:

Außerdem würde ich 75 Seiten noch längst nicht als "größeres Dokument" bezeichnen. Da gibt es ganz andere ...

Antwort 21 von Arno_Nym

Zitat:
Wenn aber die Seitenzahl eines Worddokuments die 30 Seiten-Marke knackt, liegt die Wahrscheinlichkeit schon bei ca. 50. Bei 75 Seiten - wie in Ihrem Fall - ist sie dann schon praktisch bei 90%

Das ist maßlos übertrieben. Wenn das wirklich oft passiert, dann liegt es eher an einem softwaremäßig verramschten Rechner oder Fehlbenutzung des Anwenders.

Arno

Antwort 22 von romeoyankee

So pauschal kann man das nicht sagen, dass es übertrieben wäre. Es kommt auch darauf an, wie viele Objekte sich dem Word-Dokument befinden. Man kann jedes Word mit 10 Seiten Bilder-Collage in die Knie zwingen, wobei 75 Seiten Rohtext mit hoher Wahrscheinlichkeit noch problemlos dargestellt werden.

Dass bei OpenOffice dieses Problem gleichmaßen hätte bestehen können, steht wohl außer Frage. Und bloß weil OpenOffice unter anderen Vorraussetzungen entstanden ist, besteht auch da eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von korrupten Datein.

Ich verbitte mir die Äußerung, einen Bedienungsfehler begangen zu haben. Der Computer, an dem ich gearbeitet habe, wird alle 6 Monate per Drive Image wieder in einen Zustand zurück versetzt, in dem er stabil funktioniert hat, daher ist eine "Verramschung" auszuschließen. Und die Diagnose des Datenretters sprach von einem "Software-Problem oder einem Schaden an der Festplatte genau an dieser Stelle".
Ich möchte dann gerne wissen, wie eine falsche Prüfziffer durch einen Bedienungsfehler entstanden sein soll!!!

Und 75 Seiten Diplomarbeit ist in jedem Fall ein größeres Dokument, als der dreiseitge Serienbrief an die Kunden, der von den meisten Wordbenutzern täglich erstellt wird.
Größere Dokumente mögen vielleicht möglich sein, gehören aber bestimmt nicht zum durchschnittlichen, alltäglichen Geschäft.
Kunden, die Dokumente solchen Umfangs verwenden, würden sich bestimmt anderer Programme und Formate bedienen.

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