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Windows zu Linux - Wechsel
Frage
Hallo
benutze schon seit, für mein alter, langem Windows - seit win 95.
für meine dazumaligen computer kenntnissen war natürlich
windows Das Betriebssystem schlechthin.
Inzwischen hab ich einige Mühe mit Microsoft.
Es kostet n haufen Geld, man kann sich die Software
kaum leisten, dauernd gibt es neue Versionen, viele Updates...
zum Beispiel jetzt aktuell: Microsoft will das SP3 von XP evtl.
nicht rausgeben um somit noch mehr Profit für Vista einzusacken,
Office 14 ist schon geplant, Windows Seven im Jahr 2010.
All solche Sachen kotzen mich echt an - kaum hat man Office 07
im Griff, schon wird auch wieder eine komplett neue Version
angekündigt... Auch mit diesen Windows Seven - ich hab noch nicht
mal Vista gekauft (weil das SP1 noch nicht draussen ist)
schon ist ein neues BS im Anmarsch...
Deswegen bin ich mir momentan stark am überlegen ob ich auf Linux
(distr. Ubuntu) umsteigen soll und das komplett.
Fahre im moment auf Windows und Linux (XP, Ubuntu).
verliere ich all meine Daten (wegen linux Dateisystem)?
wie sichere ich meine daten sodass ich sie nacher wieder erkenne mit ubuntu?
was ist zu beachten im allgemeinen?
Vielen dank für Ratschläge für den Umzug von Windows -> Linux, Tipps,
Tricks oder einfach sonstige Wichtige Beiträge in diesem Zusammenhang.
Gruss Tuxura
Antwort 1 von moeck
Hi,
also zu erst einmal bräuchte ich noch ein paar infos, z.B. wieviele Partionen du hast und vorallem im welchem Format (fat, ntfs). Falls du eine Systempartion hast wo nur Windows drauf läuft und eine weitere mit den Daten dann gibt es keine Probleme die Daten ohne größere Aufwände zu behalten.
also zu erst einmal bräuchte ich noch ein paar infos, z.B. wieviele Partionen du hast und vorallem im welchem Format (fat, ntfs). Falls du eine Systempartion hast wo nur Windows drauf läuft und eine weitere mit den Daten dann gibt es keine Probleme die Daten ohne größere Aufwände zu behalten.
Antwort 2 von dani60
hast du ein cd brenner oder dsl?
es ist besser wenn du die festplatte formatierst und dann ubuntu oder die distribution die dir lieber ist installierst.
wenn du dsl hast kannst du deine daten im internet sichern:
http://www.viksoe.dk/code/gmail.htm (2,8 gb aber du brauchst ein googleMail konto)
oder
http://www.xdrive.com/ (5 gb)
es ist besser wenn du die festplatte formatierst und dann ubuntu oder die distribution die dir lieber ist installierst.
wenn du dsl hast kannst du deine daten im internet sichern:
http://www.viksoe.dk/code/gmail.htm (2,8 gb aber du brauchst ein googleMail konto)
oder
http://www.xdrive.com/ (5 gb)
Antwort 3 von Mikoop
Hallo,
Natürlich will Microsoft Geld verdienen, das ist doch legitim.
Keiner zwingt dich doch, das mitzumachen. Du kannst ja selbst entscheiden, was du braucht.
Ich arbeite schon seit zig Jahren mit Windows 2000 und Office97, einen Wechsel plane ich nicht. Ich käme allerdings auch nie auf die Idee, zu Linux zu wechseln...
Gruss, Mikoop
Natürlich will Microsoft Geld verdienen, das ist doch legitim.
Keiner zwingt dich doch, das mitzumachen. Du kannst ja selbst entscheiden, was du braucht.
Ich arbeite schon seit zig Jahren mit Windows 2000 und Office97, einen Wechsel plane ich nicht. Ich käme allerdings auch nie auf die Idee, zu Linux zu wechseln...
Gruss, Mikoop
Antwort 4 von rabies
Zitat:
ich hab noch nicht
mal Vista gekauft (weil das SP1 noch nicht draussen ist)
schon ist ein neues BS im Anmarsch...
ich hab noch nicht
mal Vista gekauft (weil das SP1 noch nicht draussen ist)
schon ist ein neues BS im Anmarsch...
Du wirst es kaum glauben, aber das ist eine durchaus gängige Vorgehensweise. Die führt Apple so, die führen die Entwicklerteams bei Linux Distribution XY so. Man kann nicht erst mit dem Entwickeln eines neuen Systems anfangen, wenn das vorherige bereits mehrere Jahre alt ist. Wenn das so wäre, würdest Du Dich heute freuen, Dein superneues, aktuelles Windows 2000 installieren zu können.
Zitat:
Es kostet n haufen Geld
Es kostet n haufen Geld
Ja, Software kostet Geld. Programmierer wollen auch bezahlt werden. Man sollte dazu bereit sein, auch dafür zu zahlen, wenn man täglich Software XY nutzt. Und wenn ich davon ausgehe, dass ich ein System im Durchschnitt 3 Jahre habe, finde ich (bspw.) 200 Euro für eine Systembuilder-Version von XP/Vista/SystemXY ziemlich wenig. Das macht eine Nutzungsdauer von 1095 Tagen, -> 0.18 Cent pro Tag für die Nutzung über 3 Jahre. Teuer. Wirklich.
Es gibt Alternativen zu Office, Dich zwingt keiner, dafür zu löhnen. OpenOffice ist ein gutes Beispiel.
Zum Umzug, sofern Du Deine Daten auf einer eigenen Partition gespeichert hast, ist das zugreifen kein Problem. Der Schreib-/Lesezugriff auf NFTS-Partitionen ist seit Kernel-Version 2.4 möglich. Wie das bei FAT/FAT32 aussieht, weiß ich nicht.
Grüße,
--rabies.
Antwort 5 von Tuxura
hab eine platte (ntfs 250 gb) für programme und windows...
eine platte (ntfs 180 gb) für daten....
hm... also hab eine extra Platte für meine Daten... aber die Programme etc. die die auf der 250er platte sind, kann ich unter linux eh nicht gebrauchen oder?
bez. datensicherung: in dem falle sollte das kein problem mehr sein... hab ne ext. 500 gb hd gekauft... xD sollte reichen...
aber hab noch eine frage: ich hol mir meistens kleine programme bei chip.de nun wenn ich linux benutze, kann ich da ja nix mehr runterladen bzw. installieren - oder gibt es da gute alternativen? emulatoren (windows programme -> linux programme) ?
gruss Tuxura
eine platte (ntfs 180 gb) für daten....
hm... also hab eine extra Platte für meine Daten... aber die Programme etc. die die auf der 250er platte sind, kann ich unter linux eh nicht gebrauchen oder?
bez. datensicherung: in dem falle sollte das kein problem mehr sein... hab ne ext. 500 gb hd gekauft... xD sollte reichen...
aber hab noch eine frage: ich hol mir meistens kleine programme bei chip.de nun wenn ich linux benutze, kann ich da ja nix mehr runterladen bzw. installieren - oder gibt es da gute alternativen? emulatoren (windows programme -> linux programme) ?
gruss Tuxura
Antwort 6 von rabies
Unter Linux hast Du sogenannte Paket-Manager, die das Herunterladen und Installieren von Programmen/Tools für Dich erledigen. Welcher Manager das unter Ubuntu ist, weiß ich nicht. Ich glaube aber apt (Advanced Package Tool).
Nein, Windows-Programme kannst Du unter Linux nicht wirklich gebrauchen. Für manche Programme ist allerdings Wine (ein Emulator der Windows-Umgebung unter Linux) ganz brauchbar.
Nein, Windows-Programme kannst Du unter Linux nicht wirklich gebrauchen. Für manche Programme ist allerdings Wine (ein Emulator der Windows-Umgebung unter Linux) ganz brauchbar.
Antwort 7 von greg68
Es gibt allerdings wirklich gute Alternativen in Linux z.B. Open Office. Im Spiele-Sektor ist es vielleicht nicht so überfüllt wie bei MS-Systemen. Es kommt drauf an was Du willst. Der Packete-Manager für Ubuntu ist Apt, die Installation von Software dadurch extrem einfach. Die Sicherheit von Linux-Systemen sollte auch nicht vergessen werden, obwohl es da auch Pro und Kontra-Diskussionen. Es gibt sicherlich Viren für Linux die sind jedoch längst nicht so häufig und vielfältig. Da Du dich jedoch bei System-Eingriffen bzw. Datei-Zugriffen immer als root anmelden musst, ist die Sicherheit recht hoch. Bei Ubuntu kann man sich z.B. nicht permanent als Root anmelden.
Einzig und allein die Hardware-Unterstüzung/Treiber wird von den meisten Herstellern stiefmütterlich behandelt, was Linux angeht.
Einzig und allein die Hardware-Unterstüzung/Treiber wird von den meisten Herstellern stiefmütterlich behandelt, was Linux angeht.
Antwort 8 von brshna
na danke euch allen!
dann bin ich mir nun ganz sicher dass der Wechsel gewährleistet ist und gut ablaufen kann...
vielen dank!
Fenster adé, Hello Tux ;)
gruss brsh
dann bin ich mir nun ganz sicher dass der Wechsel gewährleistet ist und gut ablaufen kann...
vielen dank!
Fenster adé, Hello Tux ;)
gruss brsh
Antwort 9 von brshna
nachtrag
das ist mir eigentlich nicht so wichtig... hauptsache das system läuft stabil und macht keinen ärger ;)
greez brshna
Zitat:
Spiele-Sektor ist es vielleicht nicht so überfüllt wie bei MS-Systemen
Spiele-Sektor ist es vielleicht nicht so überfüllt wie bei MS-Systemen
das ist mir eigentlich nicht so wichtig... hauptsache das system läuft stabil und macht keinen ärger ;)
greez brshna
Antwort 10 von greg68
na denn: nur zu :-)
Antwort 11 von sutadur
Zitat:
hauptsache das system läuft stabil und macht keinen ärger ;)
hauptsache das system läuft stabil und macht keinen ärger ;)
Das kann man durchaus auch mit Windows haben. Ich möchte Deine Motivation nicht stören, aber Ärger wirst Du mit Linux auch haben - jedenfalls ganz sicher in der Anfangsphase. Dennoch begrüße ich diesen Schritt ausdrücklich. Ich selbst, das gebe ich zu, habe ihn auch einige Male gewagt - dennoch wohl nicht konsequent genug. So lebe ich heute noch mit Windows. Und ich habe nicht den Eindruck, als könnte es mit Linux besser sein ... ;o)
Antwort 12 von Ubuntuman
Man muss defininieren, was mit "Stabilität" wirklich gemeint ist.
Ist ein Linux-System eingerichtet, rennt es Wochen, Monate, wenn es sein muss Jahre!
Alles andere ist ein völlig anderes Thema...
Ist ein Linux-System eingerichtet, rennt es Wochen, Monate, wenn es sein muss Jahre!
Alles andere ist ein völlig anderes Thema...
Antwort 13 von greg68
Ich denke Tuxura hat in den ersten Abschnitten schon einige Argumente für Linux geliefert. Ich habe selber Ubuntu auf meinem Rechner und vermisse eigentlich weder Stabilität noch irgendeine Anwendung, die es unter MS-Systemen für teuer Geld gibt. Das es Gimp jetzt auch für MS gibt spricht ja schon einmal für sich oder das Dell auch Ubuntu-Rechner ausliefert.
Zugegeben, einige Mitglieder der Linux-Gemeinde sind ganz versessen darauf Bugs einer unstable Version zu knacken. Das ist aber nur ein Teil der Nutzer und warum auch nicht, sie liefern schließlich Lösungen.
Zugegeben, einige Mitglieder der Linux-Gemeinde sind ganz versessen darauf Bugs einer unstable Version zu knacken. Das ist aber nur ein Teil der Nutzer und warum auch nicht, sie liefern schließlich Lösungen.

