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Schwierigkeiten mit Netzteildaten-Angaben





Frage

Servus! Ich hab seit einiger Zeit den Verdacht, dass mein Netzteil evtl. zu schwach sein könnte. Nur weiß ich jetzt nicht genau wie ich diesen Verdacht bestätigen/ausräumen kann. Ich hab mir mit Everest mal die entsprechenden Daten angesehen, werde aber daraus nicht schlau. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Das steht auf der Packung meines Netzteils: Output: +3,3V / 28A +5V / 30A +12V / 18A -5V / 0,5A -12V / 0,8A +5Vsb / 2A Und das sagt Everest: CPU Core 1.68 V Aux 2.78 V +3.3 V / 3.36 V +5 V / 5.08 V +12 V / 11.80 V -12 V /4.59 V +5 V Bereitschaftsmodus / 5.12 V Was soll mir das ganze sagen? Danke für eure Hilfe und Gruß, TD

Antwort 1 von Supermax

Die Angaben auf dem Netzteil sagen aus, wieviel Strom für die einzelnen Spannungen zur Verfügung gestellt wird.

Die Anzeige in Everest gibt an, um wieviel die Spannungen von der Sollspannung abweichen. Abweichungen um +/- 10% sind dabei noch vertretbar.

Die komplett abweichende Anzeige für die -12V könnte auch ein Fehler in Everest sein; -12V hat aber eigentlich nur für die serielle Schnittstelle eine Bedeutung sonst wird diese Spannung meines Wissens nach nirgends verwendet.

Antwort 2 von Thinners_Dead

Schonmal danke für die Antwort.

Mein Problem ist halt, dass mein PC seit einiger Zeit unter Belastung abstürzt und ich keine Fehlerquelle erruieren kann.
Die Sache mit zu wenig Strom ist jetzt eigentlich mein letzter Strohhalm.

Antwort 3 von Proggi

wie alt ist das Netzteil? Netzteile altern und liefern irgendwann vielleicht keine stabile spannung mehr.

Also wenn das früher stabil gelaufen ist und nun unter last abstürtzt, kommt durchaus auch ein problem durch spannungsschwankungen in Frage...
Da diese Spannungsschwankungen vielleicht nur für bruchteile von sekunden sichtbar sind (und der PC dabei evtl auch abschmiert) wirst du das wohl schwer mit software feststellen könnnen...

Schreib mal wie der abstürtzt und außerdem mache folgendes:

Rechtsklick auf Arbeitsplatz/Computer > Eigenschaften > in Systemeigenschaften auf "Erweitert" > unter "Starten und wiederherstellen" auf einstellungen > den Haken bei "Automatisch neustart durchführen" rausnehmen.

Eventuell erhällst du anstelle eines neustarts eine detailiertere Fehlermeldung

Antwort 4 von Saarbauer

Hallo,

ob dein Netzteil zu schwach ist kann man eigentlich erst sagen wenn man die angeschlossenen Kompnenten kennt. Dein oben genanntes Netzteil hat danach rd. 450 W (W = V * A), müsste für einiges reichen und die Spannungen sind bis auf -12 V im Toleranzbereich und wie @Supermax schon schreibt ok und -12 V kann man so hinnehemen.

Deine Abstürze können aber auch ein Temperaturproblem sein, da Angaben zum PC fehlen, nur eine Vermutung. Schau dir mal die Lüfterund Kühlkörper an, vielleicht reinigen.

Gruß

Helmut

Antwort 5 von Thinners_Dead

Servus.

Ein Temperaturproblem sollte es eigentlich nicht sein, meine CPU (Athlon 2200+ XP) geht nicht über 45° und die Gehäusetemperatur bleibt die meiste Zeit konstant bei ca. 60°.

Der Tipp mit dem "automatischen Neustart" hat nur bedingt funktioniert, der Rechner friert jetzt jetzt ein anstatt abzustürzen (manchmal tut er's trotzdem noch).
Das sieht dann irgendwie eher nach Grafikkarte aus.

Was mir noch eingefallen wäre, können solche Absturzsymptome mit einem zerschossenen BS zusammenhängen? Wohl eher nicht, oder?

Grüße!

Antwort 6 von Saarbauer

Hallo,
Zitat:
Ein Temperaturproblem sollte es eigentlich nicht sein, meine CPU (Athlon 2200+ XP) geht nicht über 45° und die Gehäusetemperatur bleibt die meiste Zeit konstant bei ca. 60°.


hier passt was nicht, wenn das gehäuse 60° hat, wird der Innenraum die auch haben und dann sind die 45° der Cpu unter Garantie nicht richtig.

Ganz einfach der Lüfter saugt 60° warme Luft an und kühlt damit die CPU auf 45°. Um das zu machen musst du uns wohl einiges zu deinem PC sagen oder?

Gruß

Helmut

Antwort 7 von Thinners_Dead

Ich kann euch nur weitersagen was "Motherboard Monitor" mir mitteilt, und das sind im Augenblick 43° CPU und 54° Case.

Das Gehäuse ist auf einer Seite offen und die CPU wird durch einen Copper-Lüfter von Arctic Cooling gekühlt. Hab sonst keine extra Lüftung eingebaut.

Antwort 8 von Pausenfueller

Hallo,

auf die in A1 aufgeführte zulässige Spannungsabweichung von 10 % solltest du nicht unbedingt pochen. Allgemein sind die Baugruppen so ausgelegt, dass sie folgende Toleranzen verkraften sollten:

+12 Volt, Toleranzgrenze +/- 5 % = 11,4 bis 12,6 Volt (Kabelfarbe: Gelb)
+5 Volt, Toleranzgrenze +/- 5 % = 4,75 bis 5,25 Volt (Kabelfarbe: Rot/Violet)
+3,3 Volt, Toleranzgrenze +/- 4 % = 3,17 bis 3,43 Volt (Kabelfarbe: Orange)
-5 Volt, Toleranzgrenze +/- 10 % = -5,5 bis -4,5 Volt (Kabelfarbe: Weiss)
-12 Volt, Toleranzgrenze +/- 10 % = -13,2 bis -10,8 Volt (Kabelfarbe: Blau)

Was selten beachtet wird, aber trotzdem immer mal wieder vorkommt: Die Überhitzung von unter Vollast laufenden RAM-Modulen kann ebenfalls zu dem von dir beschiebenen Absturzproblem ohne Rückmeldung führen. Das trifft in diesem Fall jedoch meistens für sehr 'günstige' RAM zu, die aus Kosten-/Preisgründen vor der Auslieferung nicht oder nur unzureichend geprüft werden. Everest & Co. geben darüber jedoch keine Auskunft.

Gruß
vom Opa

@Helmut
ich habe hier u.a. auch einen Rechner in Betrieb, bei dem die Temperatur im Gehäuse ebenfalls höher ist, als die CPU-Temperatur. Isdt vermutlich alles nur eine Frage der Positionierung der Messpunkte und der Luftführung.

Antwort 9 von Saarbauer

Hallo @Pausenfüller,

grunsätzlich muss ich dir rechtgeben, aber 15° ist etwas happig und das bei einem
Zitat:
Das Gehäuse ist auf einer Seite offen

dann ist was ganz faul oder der Messfühler sitz so bescheiden, dass du ihn in die Tonne hauen kannst.

Interessant wäre mal die Boardtemperatur, daich glaube die gibt mehr Aufschluss über den PC.

Gruß

Helmut

Antwort 10 von Thinners_Dead

Servus!

Sorry dass ich mich so lange nicht gemeldet hab.

Aaaalso durch den oben genannten Tipp bekomm ich jetzt hin und wieder dieses tolle Fehlermeldung, danach geht gar nix mehr:
http://mitglied.lycos.de/guertler/CIMG0001.JPG

Was soll mir das sagen?


Gruß, TD

Antwort 11 von Saarbauer

Hallo,

zur Fehlermeldung sehe mal hier nach

http://www.jasik.de/shutdown/stop_fehler.htm#8E

Hat aber nach meiner Ansicht nichts mit der Leistung des Netzteils zu tun, ist eine ganz andere Baustelle.

Gruß

Helmut

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