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Phänomen Männliche Brüste...
Frage
Guten Tag allerseits!
Mein Anliegen mag vielleicht etwas ungewöhnlich erscheinen, aber ich möchte sogleich versichern, dass es sich um ein ernst gemeintes handelt:
Auf der Nachbarstation eines Krankenhauses hatte ich (Leistenbruch) mich vor ein paar Monaten mit einem Geschlechtsgenossen flüchtig angefreundet, meine Frage bezüglich seiner Anwesenheit beantwortete er mit der Erklärung, dass er unter einer schmerzhaften Brustdrüsenentzündung litt, zum Zwecke der operativen Behandlung hätte man ihm deshalb beide Warzenhöfe chirurgisch säuberlich herausgeschnitten und anschließend wieder angenäht. Er öffnete meiner ungläubigen Verblüffung folgend kurz sein Hemd - die Stiche der Nähte waren erkennbar gleichmäßig und vollkommen kreisrund im Durchmesser von 2-Euro-Münzen ausgeführt. Wohl noch etwas angeschwollen von der Strapaze stachen die Warzenhöfe tiefrot und ungewöhnlich deutlich gesäumt von zahlreichen Milchdrüsen von der Männerbrust ab - im Zentrum je ein ungewöhnlich großer Nippel vergleichbar stillender Frauen, vermutlich ebenfalls noch etwas gequollen.
Ich stellte mir also vor, wie die beiden Zentren dieser Brüste vorübergehend vom Besitzer abgenabelt nebeneinander oder übereinandergestapelt als fleischige Kalotten auf einem OP-Tischchen lagen... und mir drängte sich unüberwindlich die Frage auf, ob der Chirurg beim Annähen nicht rechts mit links verwechselt haben könnte und gab diese Überlegung freundlich aber unbesonnen kund. Offensichtlich kam dem Mann diese Möglichkeit vorher nicht in den Sinn, denn er reagierte mit sichtlicher Beklemmung auf diese Möglichkeit, und weniger wegen der intimen Frage an sich, wie mir schien. Im Laufe von drei Tagen habe ich ihn nicht mehr gesehen, ich mied für den Rest meines Klinikaufenthalts den Gang zur Nachbarstation. Es war mir peinlich, und es beschäftigt mich fortan auf eine merkwürdige Weise bis in die Gegenwart. Denn es ist mir bewusst geworden, dass das Gesehene sich nicht von dem Bild unterschied, was sich mir bis dato nur bei einer weiblichen Brust erschloss, einschließlich flach ausgeprägter Hügel und manchmal auch eine Anzahl längerer, dünner Haare, welche auch weibliche Brüste gelegentlich umgeben, sofern sie nicht ausgerissen werden (was ich ich im Übrigen sehr bedaure, da ich, offen gestanden, weibliche Behaarung an jeder Stelle sehr animalisch anregend empfinde - das aber nur nebenbei bemerkt). Und es scheint auch nicht einer tieferen psychologischen Komponente zu entbehren, wenn ich versuche, mir die Reaktion des Mannes und meine eigenen Gedanken dazu erklären.
Seither betrachte ich öfters meine Brustwarzen, keineswegs erotisch, die Frage, die ich mir stelle, bezieht sich auf den Zweck männlicher Brüste, die doch erkennbar in der Funktion von Milchdrüsen heranwachsen. Konnten Männer einmal Milch geben? Kinder bekommen? Gab es einen unisexuellen Vorfahren mit allen notwendigen Organen zur Fortpflanzung? Oder konnte dieses Wesen je nach Bedarf umweltlicher Bedingungen das Geschlecht wechseln, so wie es zum Beispiel bestimmte Lebewesen vermögen, wenn die Doppelgeschlechtlichkeit zum Zwecke des Genpools vorübergehend geopfert wird, um die Art zu erhalten, wenn sie vom Aussterben bedroht ist? Oder wurde im Zuge der Entwicklung der Aufgabenteilung die männliche Brust beibehalten, etwa zum Offenhalten einer Option ähnlich der gerade geschilderten, oder, denkbar, der eines erotischen Signals für Weibchen? - wobei: alle männlichen Wirbeltiere - von Affen über Katzen bis zu männlichen Schweinen - besitzen diese Merkmale, so gesehen kommt es mir eher als rudimentäres Überbleibsel stammesgeschichtlich nicht allzu weit voneinander verwandter Kreaturen vor, welches unerklärlicher Weise nicht herausmutiert wurde, wo die Evolution doch sonst ziemlich alles fallen läßt, was nicht gebraucht wird (abgesehen von rudimentären Steißbeinen und ähnlichen, noch nicht verschwundener Überbleibsel). Männliche Brüste scheinen also dauerhaft ihren Zweck zu erfüllen - bloß welchen?
Nebenbei: Hätten Männer keine Brüste, hätte Mann und Frau sich selbstverständlich an den Anblick gewöhnt, die Frage wäre vielleicht, es dann einem gewissen be- oder unbewußten Brustneid des Mannes geben könnte vergleichbar dem des Sch wanzneids von Frauen (sofern Letzterer tatsächlich existiert)
Herzliche Grüße,
Georg
Antwort 1 von Sue
Zitat:
Mein Anliegen mag vielleicht etwas ungewöhnlich erscheinen
Mein Anliegen mag vielleicht etwas ungewöhnlich erscheinen
Es ist vor allem unheimlich ausschweifend erzählt, dafür, dass die Frage selbst in einem Satz gestellt werden kann.
Zitat:
die Frage, die ich mir stelle, bezieht sich auf den Zweck männlicher Brüste
die Frage, die ich mir stelle, bezieht sich auf den Zweck männlicher Brüste
Die Brustwarzen entwickeln sich beim Embryo vor den primären Geschlechtsorganen.
In der Zeit, in der du hier deinen halben Roman geschrieben hast hättest du übrigens durchaus einfach mal bei Google suchen können. Dann hättest du neben erschöpfend antwortenden Links (http://www.wdr.de/themen/forschung/1/kleine_anfrage/antworten/brust..., http://www.n-tv.de/722969.html, http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchive.fpl?ArtikelID...) sogar ein Buch dazu gefunden.
Gruß
Sue
Antwort 2 von DieOlle
*rofl*
Antwort 3 von *Z*
Hallo,
im Großen und Ganzen wird die Restfunktion menschlicher männlicher Nippel auf die Erotik abgestellt, aber ich stelle mir auch die Frage, warum sich z.B. bei männlichen Katzen seit Millionen von Jahren die Zitzen erhalten haben, wenn bei Lurchen schon innerhalb weniger Generationen die Augen verschwinden, wenn sie in finsteren Höhlen eingeschlossen wurden. Gibt es also einen Selektionsdruck, den Embryo erst im Lauf seiner Entwicklung zu differenzieren? Ist meine Katze scharf auf Katermöpse?? ;)
Grüße
im Großen und Ganzen wird die Restfunktion menschlicher männlicher Nippel auf die Erotik abgestellt, aber ich stelle mir auch die Frage, warum sich z.B. bei männlichen Katzen seit Millionen von Jahren die Zitzen erhalten haben, wenn bei Lurchen schon innerhalb weniger Generationen die Augen verschwinden, wenn sie in finsteren Höhlen eingeschlossen wurden. Gibt es also einen Selektionsdruck, den Embryo erst im Lauf seiner Entwicklung zu differenzieren? Ist meine Katze scharf auf Katermöpse?? ;)
Grüße
Antwort 4 von Schimmelreiter
Also ich lese mit Verwunderung, dass Sue sich geradezu genötigt gefühlt hat, diesen langen Roman zu lesen.
Muss ja schrecklich für sie gewesen sein.
Naja; immerhin hat sie es ja geschafft, und sich sogar noch die Mühe gemacht, dem "Erzählenden" gewisse Hilfestellungen zu geben.
Also was manche Menschen für Zeit haben. Ich wünschte, ich hätte die Hälfte davon.
Niemand wird gezwungen, dass zu lesen, was Andere hier schreiben.
Anstatt froh zu sein, endlich mal wieder ein grammatikalisch und stilistich sauberes Deutsch zu lesen, welches ich, mit Verlaub gesagt, in dieser Plauderecke mit der Lupe suchen muss, wird dieser Herr auch noch kritisiert.
Wie ich zugeben muss konstruktiv, aber immerhin.
Ich empfand die Erzählung sehr interessant und humorvoll, und hab sie gelesen, trotz meiner knapp bemessenen Zeit.
Man amüsiert sich halt gerne mal.
In diesem Sinne, weiter so.
Wer viel zu erzählen hat, schließlich sind wir in der Plauderecke und nicht in der Telefonzelle, (Fasse Dich kurz), soll sich keinen Zwang antun.
Wer`s nicht lesen will, soll`s halt lassen.
Keiner wird gezwungen.
mfg
Muss ja schrecklich für sie gewesen sein.
Naja; immerhin hat sie es ja geschafft, und sich sogar noch die Mühe gemacht, dem "Erzählenden" gewisse Hilfestellungen zu geben.
Also was manche Menschen für Zeit haben. Ich wünschte, ich hätte die Hälfte davon.
Niemand wird gezwungen, dass zu lesen, was Andere hier schreiben.
Anstatt froh zu sein, endlich mal wieder ein grammatikalisch und stilistich sauberes Deutsch zu lesen, welches ich, mit Verlaub gesagt, in dieser Plauderecke mit der Lupe suchen muss, wird dieser Herr auch noch kritisiert.
Wie ich zugeben muss konstruktiv, aber immerhin.
Ich empfand die Erzählung sehr interessant und humorvoll, und hab sie gelesen, trotz meiner knapp bemessenen Zeit.
Man amüsiert sich halt gerne mal.
In diesem Sinne, weiter so.
Wer viel zu erzählen hat, schließlich sind wir in der Plauderecke und nicht in der Telefonzelle, (Fasse Dich kurz), soll sich keinen Zwang antun.
Wer`s nicht lesen will, soll`s halt lassen.
Keiner wird gezwungen.
mfg
Antwort 5 von Sue
Zitat:
Also ich lese mit Verwunderung, dass Sue sich geradezu genötigt gefühlt hat, diesen langen Roman zu lesen.
Also ich lese mit Verwunderung, dass Sue sich geradezu genötigt gefühlt hat, diesen langen Roman zu lesen.
Nach 10 Zeilen war meine Neugierde groß genug, wenigstens das Ende (und den Sinn) zu erfahren. Ich lese übrigens auch die langweiligsten Bücher zu Ende - aber die Frage ist ein bisschen "in den Rücken durch die Brust ins Auge" gestellt.
Zitat:
Anstatt froh zu sein, endlich mal wieder ein grammatikalisch und stilistich sauberes Deutsch zu lesen, welches ich, mit Verlaub gesagt, in dieser Plauderecke mit der Lupe suchen muss, wird dieser Herr auch noch kritisiert.
Anstatt froh zu sein, endlich mal wieder ein grammatikalisch und stilistich sauberes Deutsch zu lesen, welches ich, mit Verlaub gesagt, in dieser Plauderecke mit der Lupe suchen muss, wird dieser Herr auch noch kritisiert.
Die durchaus angenehme Ausdrucksweise ist der Grund, warum ich meiner Neugierde überhaupt nachgegeben habe. Und auch die Antwort kann durchaus als Zeichen der Wertschätzung gesehen werden.
Außerdem sind wir hier in der Plauderecke, da sollte man nicht alles so ernst nehmen, auch meine Kritik oben nicht.
Gruß
Sue
Antwort 6 von D.Arwin
Zitat:
Außerdem sind wir hier in der Plauderecke, da sollte man nicht alles so ernst nehmen, auch meine Kritik oben nicht.
Außerdem sind wir hier in der Plauderecke, da sollte man nicht alles so ernst nehmen, auch meine Kritik oben nicht.
Na, aberrr!
Passend dazu die Hyphotese:
Zitat:
Hätten Männer keine Brüste, hätte Mann und Frau sich selbstverständlich an den Anblick gewöhnt, die Frage wäre vielleicht, es dann einem gewissen be- oder unbewußten Brustneid des Mannes geben könnte vergleichbar dem des ... Sch wanzneids von Frauen ... (sofern Letzterer tatsächlich existiert)
Hätten Männer keine Brüste, hätte Mann und Frau sich selbstverständlich an den Anblick gewöhnt, die Frage wäre vielleicht, es dann einem gewissen be- oder unbewußten Brustneid des Mannes geben könnte vergleichbar dem des ... Sch wanzneids von Frauen ... (sofern Letzterer tatsächlich existiert)
;-)
Antwort 7 von Nhuya
Also von Schnwazneid kannkeine Rede sein *fg* Ich will sowas nicht :)
Antwort 8 von pastart
Zitat:
endlich mal wieder ein grammatikalisch und stilistich sauberes Deutsch
endlich mal wieder ein grammatikalisch und stilistich sauberes Deutsch
omg! allein im subject schon zwei fehler drinne sein tun
Ich möchte kostenlos eine Frage an die Mitglieder stellen:
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