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Wie sehen Berliner eigentlich ...
Frage
Meine Frage ist wirklich ernst gemeint:
Wie sehen Berliner eigentlich die Entwicklung ihrer Stadt in den letzten zwei Jahrzehnten?
Antwort 1 von KJG17
Dass nach diesen Pfannkuchen eine Zeltform benannt wurde war mir ja bekannt, geht hier jetzt um eine ganze Zelt-Stadt?
Gruß
Kalle
Gruß
Kalle
Antwort 2 von Messervy
Oh, Zeltform? War mir neu. Gibt's sowas nun häufiger am Spreeufer?
Aber Frage war schon ernst gemeint.
Aber Frage war schon ernst gemeint.
Antwort 3 von KJG17
O.K., aber mit ernsthaft kann ich nicht dienen, da ich kein Berliner bin.
Ich bin aber öfter privat dort und bei den Berlinern die ich kenne würde ich sagen, zu meckern haben sie eigentlich immer was, insgesamt sehen sie die Entwicklung aber positiv. Ob das aber repräsentativ ist?
Gruß
Kalle
Ich bin aber öfter privat dort und bei den Berlinern die ich kenne würde ich sagen, zu meckern haben sie eigentlich immer was, insgesamt sehen sie die Entwicklung aber positiv. Ob das aber repräsentativ ist?
Gruß
Kalle
Antwort 4 von spectral
Der ku`damm war einst die tourismusmeile und wohl auch bekannt wohl für exklusivität. Nachdem dann sechs millionen sachsen rübermachten und der ostteil mit asphalt, glas und bananen beliefert wurde, ist halt der potsdamer platz und unter den linden die tourismus-anlaufstelle. Das ehemalige Herz berlins ist seither eher interressant für junkies, obdachlose und dealer. Dafür ist das horizontale gewerbe etwas gen osten gezogen.
Ich sehe Berlin unterm strich als ähnlich zu 1989, es hat sich nur alles etwas verschoben. Es gibt nachwievor wundervolle Bezirke zum wohnen. Man kommt auch immer noch sehr schnell durch die stadt, sowohl mit den öffentlichen, als auch und das vor allem, mit dem auto.
Und Berlin ist billig.
2cents,
spec
Ich sehe Berlin unterm strich als ähnlich zu 1989, es hat sich nur alles etwas verschoben. Es gibt nachwievor wundervolle Bezirke zum wohnen. Man kommt auch immer noch sehr schnell durch die stadt, sowohl mit den öffentlichen, als auch und das vor allem, mit dem auto.
Und Berlin ist billig.
2cents,
spec
Antwort 5 von Primut
Hi,
was gibt es denn für einen Hintergrund für die Frage??
Um ehrlich zu sein, stellt sich mir diese Frage nicht wirklich, zumal die Antwort eh subjektiv ist und bei angenommenen 3,4 Mio Antworten auch nicht mehr aussagen würde.
Berlin war schon immer eine Baustelle und wird auch immer eine bleiben.
z.B. jeden Tag an einer neuen Straßenkreuzung. ;-)))
Und das macht die Stadt ja auch irgendwo interessant. Sie lebt halt!!!
Sicher kann ich viele Entwicklungen nicht gutheißen, mitunter gibt es ja auch Volksabstimmungen dafür oder dagegen, aber schlimmer wäre es doch, stehenzubleiben, oder?
Klar war Przlberg vor 15 Jahren tausendmal reizvoller, billiger, interessanter und innovativer. Aber ich hab's miterlebt und habe mich auch weiterentwickelt und werde nicht den schönen Zeiten hinterhertrauern. Jede Zeit hat ihre eigenen Reize. Früher gab es übrigens auch zumindest prozentual mehr Berliner in Berlin!
Ick würd sajen, et jeht schon. Erichs Lampenladen steht nich mehr, der Telespargel aba noch, wat willste mehr, et passt doch! ;-))
Denne
was gibt es denn für einen Hintergrund für die Frage??
Um ehrlich zu sein, stellt sich mir diese Frage nicht wirklich, zumal die Antwort eh subjektiv ist und bei angenommenen 3,4 Mio Antworten auch nicht mehr aussagen würde.
Berlin war schon immer eine Baustelle und wird auch immer eine bleiben.
z.B. jeden Tag an einer neuen Straßenkreuzung. ;-)))
Und das macht die Stadt ja auch irgendwo interessant. Sie lebt halt!!!
Sicher kann ich viele Entwicklungen nicht gutheißen, mitunter gibt es ja auch Volksabstimmungen dafür oder dagegen, aber schlimmer wäre es doch, stehenzubleiben, oder?
Klar war Przlberg vor 15 Jahren tausendmal reizvoller, billiger, interessanter und innovativer. Aber ich hab's miterlebt und habe mich auch weiterentwickelt und werde nicht den schönen Zeiten hinterhertrauern. Jede Zeit hat ihre eigenen Reize. Früher gab es übrigens auch zumindest prozentual mehr Berliner in Berlin!
Ick würd sajen, et jeht schon. Erichs Lampenladen steht nich mehr, der Telespargel aba noch, wat willste mehr, et passt doch! ;-))
Denne
- Primut
Antwort 6 von Hellcat
Na ja, im Widerspruch zu meinem Vorredner würde ich sagen:
Berlin ist (auch relativ objektiv gesehen) so ziemlich die interessanteste Stadt der Welt (jedenfalls seit den letzten 20 Jahren). Dieser großen, bislang geteilten Stadt, auf die ca. 60 Jahre lang die ganze Welt mit angehaltenem Atem blickte, beim erneuten zusammenwachsen zuzusehen, macht sie meiner Meinung nach zu eine der interessantesten Weltstädte. Diese Situation gibt und gab es bisher nirgendwo sonst.
Hinzu kommt, dass Berlin riesig (flächenmäßig), grün und wahnsinnig vielfältig ist. Und dabei überaus modern. Berlin ist kulturell, modemäßig und in fast jeder Hinsicht für Deutschland so etwas wie Paris und London zusammen für Europa. Nur eben jünger, unkonventioneller, lebendiger.
Das nimmt in den letzten Jahren jedoch mit dem verstärkten Hinzuzug und der "Normalisierung" ab. Auch Berlin wird teurer, kommerzieller und mainstreamiger (leider). Trotzdem findet man, wenn man etwas genauer hinsieht und nicht nur die bekannten, ausgetrampelten Pfade geht, immer wieder Dinge, die man in keiner anderen deutschen (und evtl. auch europäischen) Stadt so sehen würde. Beispiele zu nennen, würde den Rahmen hier sprengen, das muss man schon selbst erlebt haben. Nur soviel: Ich meine damit nicht die allgemein bekannten Party- oder "Szene"-Meilen.
@ spectral:
Bananen gab es im Ostteil übrigens auch vor der Wende schon. Genauso wie Junkies und Dealer am Breitscheidplatz. Und natürlich am Bahnhof Zoo, da ist das mittlerweile aber besser geworden.
Wie Du dazu kommst, dass das Berlin von heute dem Belin von 1989 im Ergebnis in etwa gleichkommt, kann ich nicht nachvollziehen. In diesen fast 20 Jahren ist soviel passiert. Wie Primut richttig sagte, die Stadt, lebt, atmet, wächst. Und das so rasant wie nirgendwo anders in Europa (von dem was ich bisher kennengelernt habe).
Und dabei hat sie sich trotzdem den ihr eigenen Berliner Charme behalten. ;)
Berlin ist (auch relativ objektiv gesehen) so ziemlich die interessanteste Stadt der Welt (jedenfalls seit den letzten 20 Jahren). Dieser großen, bislang geteilten Stadt, auf die ca. 60 Jahre lang die ganze Welt mit angehaltenem Atem blickte, beim erneuten zusammenwachsen zuzusehen, macht sie meiner Meinung nach zu eine der interessantesten Weltstädte. Diese Situation gibt und gab es bisher nirgendwo sonst.
Hinzu kommt, dass Berlin riesig (flächenmäßig), grün und wahnsinnig vielfältig ist. Und dabei überaus modern. Berlin ist kulturell, modemäßig und in fast jeder Hinsicht für Deutschland so etwas wie Paris und London zusammen für Europa. Nur eben jünger, unkonventioneller, lebendiger.
Das nimmt in den letzten Jahren jedoch mit dem verstärkten Hinzuzug und der "Normalisierung" ab. Auch Berlin wird teurer, kommerzieller und mainstreamiger (leider). Trotzdem findet man, wenn man etwas genauer hinsieht und nicht nur die bekannten, ausgetrampelten Pfade geht, immer wieder Dinge, die man in keiner anderen deutschen (und evtl. auch europäischen) Stadt so sehen würde. Beispiele zu nennen, würde den Rahmen hier sprengen, das muss man schon selbst erlebt haben. Nur soviel: Ich meine damit nicht die allgemein bekannten Party- oder "Szene"-Meilen.
@ spectral:
Bananen gab es im Ostteil übrigens auch vor der Wende schon. Genauso wie Junkies und Dealer am Breitscheidplatz. Und natürlich am Bahnhof Zoo, da ist das mittlerweile aber besser geworden.
Wie Du dazu kommst, dass das Berlin von heute dem Belin von 1989 im Ergebnis in etwa gleichkommt, kann ich nicht nachvollziehen. In diesen fast 20 Jahren ist soviel passiert. Wie Primut richttig sagte, die Stadt, lebt, atmet, wächst. Und das so rasant wie nirgendwo anders in Europa (von dem was ich bisher kennengelernt habe).
Und dabei hat sie sich trotzdem den ihr eigenen Berliner Charme behalten. ;)
Antwort 7 von son_quatsch
Hervorragend an Berlin ist (auch seit zwei Jahrzehnten) die Organisation im öffentlichen Nahverkehr: Bus, Tram, S- und U-Bahn:
- klappt reibungslos
- sehr kurze Taktzeiten
- unglaublich kleinmaschiges Netz
- überall erreichbar, praktisch ganz Berlin erschlossen
- für normale Preise kommt man sehr sehr weit
- bei Ausfällen ist Ersatz sofort verfügbar
- keine "Vene" sondern viele Parallelstrecken
- sehr viele behindertengerechte Bahnhöfe
- effizient konstruierte Transportmittel
- quasi immer pünktlich (ansonsten aufgrund der Taktzeiten nur kurzes Warten nötig)
Antwort 8 von pfannkuchen
Berlin war vor 18 Jahren die faszinierendste Metropole und ist es für mich geblieben
eine Stadt voller Wandel, Action, Liebenswürdigkeit und Abschaum...
und tatsächlich wächst zusammen was zusammen gehört und auch was noch nie zusammen gehörte...
netterweise bleibt die Stadt dabei provinziell wie das letzte Kuhdorf...
den Charme der Stadt macht aus, dass sich jeder das seine rausziehen darf und keiner was reinstecken muss
ich möchte an keinem anderen Ort wohnen und geniesse die Entspannung in Rom, LA oder in den Alpen
eine Stadt voller Wandel, Action, Liebenswürdigkeit und Abschaum...
und tatsächlich wächst zusammen was zusammen gehört und auch was noch nie zusammen gehörte...
netterweise bleibt die Stadt dabei provinziell wie das letzte Kuhdorf...
den Charme der Stadt macht aus, dass sich jeder das seine rausziehen darf und keiner was reinstecken muss
ich möchte an keinem anderen Ort wohnen und geniesse die Entspannung in Rom, LA oder in den Alpen

