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alte festplatte mit xp in neuen rechner
Frage
hallo,
ich habe folgendes problem:
ich habe einen defekten rechner und möchte nun die festplatte mit win xp sp2 mit sämtlichen programmen und spielen in einen neunen rechner einbauen.
ich habe dies auch schon einmal probiert, jedoch konnte man windows xp nicht mehr starten - blue screen. (war irgendwie auch klar, da die hardware ganz anders ist als auf dem alten rechner,)
Nun meine Frage:
gibt es ein programm mit dem man eine alte festplatte mit xp in
einen neuen rechner einbauen kann, das danach die alte platte auch im neuen rechner startet?
oder gibt es ein programm wo man im neuen rechner die alte platte auf eine neue platte clonen kann.
es wäre eine ide-festplatte.
für eure antworten besten dank im voraus.
mfg
wolfi
Antwort 1 von tomsan
Clonen/Image ist kein Problem.... aber das alte System (mit den alten Treibern die Windows installiert hat und ansteuert) dann einfach in eine komplett neue Umgebung zu stecken... das ist da Problem.
Hier im Forum gibt schon ne Reihe von vorschlägen, wie man es sich hinfummeln kann (Treiber vorher deinstallieren/ Ohne Neustart dann in neuen Rechern/ Reparaturinstallation) ...... aber ich halte davon nix.
Sauber Neuinstallation! Ein frischen und schneller Rechner wirds Dir danken. :-)
Um im Endeffekt auch schneller. Das rumbasteln wird länger dauern als eine Neuinstallation incl aller benötigten Programme (wobei sogar der Erfolg der Bastelaktion fragwürdig ist)
Gruss
Tomsan
Hier im Forum gibt schon ne Reihe von vorschlägen, wie man es sich hinfummeln kann (Treiber vorher deinstallieren/ Ohne Neustart dann in neuen Rechern/ Reparaturinstallation) ...... aber ich halte davon nix.
Sauber Neuinstallation! Ein frischen und schneller Rechner wirds Dir danken. :-)
Um im Endeffekt auch schneller. Das rumbasteln wird länger dauern als eine Neuinstallation incl aller benötigten Programme (wobei sogar der Erfolg der Bastelaktion fragwürdig ist)
Gruss
Tomsan
Antwort 2 von son_quatsch
Ich bezweifle die Existenz eines solchen Programmes, da dieses unmöglich erkennen kann, inwieweit sich die "neue" von der "alten" Hardware unterscheidet und so alle Registry-Einträge ändern kann. Genauso kann es unmöglich wissen, welche Programme wo ihre Einstellungen ablegen (Profilordner, Registry, INI-Datei...).
Und selbst wenn es solch ein Programm gäbe, würde ich es mit Vorsicht genießen, da solch eine Migration meist auf wackeligen Beinen steht. Am Ende hat das System Hänger oder sonstige Macken und man setzt es eh wieder neu auf.
Du kannst aber selbstverständlich die alte Platte zusätzlich in den neuen mit einbauen und auf deren Dateien ganz normal zugreifen. Du kannst ja die ganze Software neu zu installieren und dann auf der alten Platte gucken, ob es zu dem ein oder anderen Programm nicht Konfigurationsdateien gibt, die man einfach übernehmen kann. Nur leider haben die allerwenigsten Programme eine solch ausführliche Beschreibung in der steht, wo sie Daten speichern.
Und selbst wenn es solch ein Programm gäbe, würde ich es mit Vorsicht genießen, da solch eine Migration meist auf wackeligen Beinen steht. Am Ende hat das System Hänger oder sonstige Macken und man setzt es eh wieder neu auf.
Du kannst aber selbstverständlich die alte Platte zusätzlich in den neuen mit einbauen und auf deren Dateien ganz normal zugreifen. Du kannst ja die ganze Software neu zu installieren und dann auf der alten Platte gucken, ob es zu dem ein oder anderen Programm nicht Konfigurationsdateien gibt, die man einfach übernehmen kann. Nur leider haben die allerwenigsten Programme eine solch ausführliche Beschreibung in der steht, wo sie Daten speichern.
Antwort 3 von depo50
Hallo,
Damit sind alle Hoffnungen zunichte gemacht. Die wichtigste Voraussetzung bei einem "Motherboardwechsel" ist, dass der alte Rechner noch läuft, man die alten Treiber deinstalliert und dann den Umbau vornimmt. Hat bei mir einwandfrei funktioniert.
mfg depo50
Zitat:
ich habe dies auch schon einmal probiert, jedoch konnte man windows xp nicht mehr starten - blue screen. (war irgendwie auch klar, da die hardware ganz anders ist als auf dem alten rechner,)
ich habe dies auch schon einmal probiert, jedoch konnte man windows xp nicht mehr starten - blue screen. (war irgendwie auch klar, da die hardware ganz anders ist als auf dem alten rechner,)
Damit sind alle Hoffnungen zunichte gemacht. Die wichtigste Voraussetzung bei einem "Motherboardwechsel" ist, dass der alte Rechner noch läuft, man die alten Treiber deinstalliert und dann den Umbau vornimmt. Hat bei mir einwandfrei funktioniert.
mfg depo50
Antwort 4 von Gonozal8
Hi,
es gibt durchaus eine Möglichkeit die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit funktioniert.
Baue die Festplatte in den neuen Rechner ein
Starte von einer Live Linux CD (z.B. Knoppix)
Lass dir auf dem Laufwerk C: Schreibrechte einräumen
Kopiere die Datei System von C:\Windows\Repair nach C:\Windows\System32\config
Starte den Rechner im abgesicherten Modus und deinstalliere alle Treiber die dort unter Software aufgeführt sind.
Starte den Rechner neu.
In deinem Fall stehen die Chancen denke ich 50:50. Etwas höher wären sie wenn du vorher die alten Treiber hättest deinstallieren können.
Gruß Gonozal
es gibt durchaus eine Möglichkeit die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit funktioniert.
Baue die Festplatte in den neuen Rechner ein
Starte von einer Live Linux CD (z.B. Knoppix)
Lass dir auf dem Laufwerk C: Schreibrechte einräumen
Kopiere die Datei System von C:\Windows\Repair nach C:\Windows\System32\config
Starte den Rechner im abgesicherten Modus und deinstalliere alle Treiber die dort unter Software aufgeführt sind.
Starte den Rechner neu.
In deinem Fall stehen die Chancen denke ich 50:50. Etwas höher wären sie wenn du vorher die alten Treiber hättest deinstallieren können.
Gruß Gonozal
Antwort 5 von depo50
@Gonozal8
Die Cancen sind Null, weiß ich
Auch im absicherten Modus braucht man die richtigen Treiber, damit die KIste startet
Gruß depo50
Zitat:
In deinem Fall stehen die Chancen denke ich 50:50
In deinem Fall stehen die Chancen denke ich 50:50
Die Cancen sind Null, weiß ich
Zitat:
Starte den Rechner im abgesicherten Modus und deinstalliere alle Treiber die dort unter Software aufgeführt sind.
Starte den Rechner im abgesicherten Modus und deinstalliere alle Treiber die dort unter Software aufgeführt sind.
Auch im absicherten Modus braucht man die richtigen Treiber, damit die KIste startet
Gruß depo50
Antwort 6 von tomsan
Auf jeden Fall gibt es "gute Chancen" das der Rechner nach einem solchen Rumgebastel instabil und/ oder lahm läuft ;-)
Antwort 7 von Gonozal8
@depo50
gerade weil die Chancen Null sind hat es schon mehrfach funktioniert ;-)))
Durch das Austauschen der Datei System wird das Windows hardwaretechnisch auf Null gesetzt und es werden beim nächsten Start Standardtreiber verwendet, eben ganauso wie unmittelbar nach einer Neuinstallation. Man muss durch den Start im abgesicherten Modus nur unterbinden dass Treiber durch eine Autostartroutine geladen werden.
@tomsan
desse bin ich mir durchaus bewusst. Der TE wollte aber wissen ob es eine Möglichkeit gibt das System zu retten, und die gibt es. Einige Plattformen, wie z.B. Intel Chipsätze, sind hier sehr pflegeleicht und machen das klaglos mit. Läuft das System tatsächlich instabil kann man immer noch neu installieren. Ist also nur eine Frage ob einem der Aufwand lohnenswert scheint.
Gruß Gonozal
gerade weil die Chancen Null sind hat es schon mehrfach funktioniert ;-)))
Durch das Austauschen der Datei System wird das Windows hardwaretechnisch auf Null gesetzt und es werden beim nächsten Start Standardtreiber verwendet, eben ganauso wie unmittelbar nach einer Neuinstallation. Man muss durch den Start im abgesicherten Modus nur unterbinden dass Treiber durch eine Autostartroutine geladen werden.
@tomsan
desse bin ich mir durchaus bewusst. Der TE wollte aber wissen ob es eine Möglichkeit gibt das System zu retten, und die gibt es. Einige Plattformen, wie z.B. Intel Chipsätze, sind hier sehr pflegeleicht und machen das klaglos mit. Läuft das System tatsächlich instabil kann man immer noch neu installieren. Ist also nur eine Frage ob einem der Aufwand lohnenswert scheint.
Gruß Gonozal

