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Unterschiedliche Temperaturen bei Festplatten
Frage
Habe bei meinem Rechner zwei Festplatten in Betrieb. Die Seagate ST330013A hat bei längerer Benutzung immer Temperaturen von 53 - 55 Grad. Die Samsung SP2514N hingegen um die 45 Grad. Wenn ich das Seitengehäuse meines MD8000 entferne, wird's etwas besser. Die Platten habe ich nicht!! direkt über-/untereinander eingebaut, sprich die Luft kann zirkulieren. Auf der ersten Platte ist das System, auf der Samsung sind die Daten. 1. Frage: Sind die Temperaturunterschiede so groß, weil baulich / Hersteller bedingt? 2. Frage: Komme ich mit dem Einbau eines zusätzlichen Gehäuselüfters zu besseren Werten?
(Anm.: die Messungen erfolgten mit HD Tune bei 21 Grad Raumtemp.; das Mainboard hat 48 Grad, die CPU 37,5 Grad, beide lt. SiSoftware)
Antwort 1 von cosma
hi z3racer,
diese Temperaturunterschiede sind zum einen Produktspezifisch und zum anderen können sie abh. sein vom Einbauort.
Eine zu warme Platte kann man sehr effektiv kühlen, indem man sie etwas weiter nach innen einbaut und direkt vor der Platte einen Gehäuselüfter anbringt, der die kühlere Luft von außen ansaugt und ober und unterhalb der Platte entlang pustet.
Eine andere Alternative ist der Einbau einer sehr warmen Platte in einen 5,25'' Schacht. Dort kann man den Lüfter dann direkt auf die Platte pusten lassen.
Variante ohne Lüfter:
Bei gutem Luftstrom im Gehäuse, reichen oft schon einige Löcher in der 5,25'' Schachtabdeckung und es entsteht ein Luftzug welcher die Platte hervorragend kühlt. So habe ich das Problem bei mir gelöst.
Weiterer Vorteil: Entkopplung der Platte vom Gehäuse.
gruss cosma
diese Temperaturunterschiede sind zum einen Produktspezifisch und zum anderen können sie abh. sein vom Einbauort.
Eine zu warme Platte kann man sehr effektiv kühlen, indem man sie etwas weiter nach innen einbaut und direkt vor der Platte einen Gehäuselüfter anbringt, der die kühlere Luft von außen ansaugt und ober und unterhalb der Platte entlang pustet.
Eine andere Alternative ist der Einbau einer sehr warmen Platte in einen 5,25'' Schacht. Dort kann man den Lüfter dann direkt auf die Platte pusten lassen.
Variante ohne Lüfter:
Bei gutem Luftstrom im Gehäuse, reichen oft schon einige Löcher in der 5,25'' Schachtabdeckung und es entsteht ein Luftzug welcher die Platte hervorragend kühlt. So habe ich das Problem bei mir gelöst.
Weiterer Vorteil: Entkopplung der Platte vom Gehäuse.
gruss cosma
Antwort 2 von z3racer
Hallo Cosma, danke für den Tipp. Ich werde mir einen Lüfter kaufen und für etwas Durchzug von vorn sorgen. Werde schildern, wie es gelaufen ist.
Antwort 3 von Reindy
Hi,
das mit dem extra Lüftern ist die Beste Lösung überhaupt, habe so meine Temp. von ehemals 55° auf 33° senken können.
RJ
das mit dem extra Lüftern ist die Beste Lösung überhaupt, habe so meine Temp. von ehemals 55° auf 33° senken können.
RJ
Antwort 4 von z3racer
So. Habe den Vorschlag von Cosma umgesetzt. Die Temperatur der Samsung liegt jetzt bei 33 Grad, die der Seagate bei 43 Grad (gemessen bei einer Raumtemperatur von 22 Grad). Ach ja, Mainboard und CPU sind auch entspannter unterwegs. Danke für den Tipp. Kann man jederzeit so weiterempfehlen.

