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Pentium 3 933 - welches Windows ?
Frage
Hallo zusammen,
ich hab mir kürzlich einen Pentium 3 933 als Arbeitscomputer zulegt. Leider sind nur max. 256 MB RAM möglich, mehr werden lt. Herstellerangabe nicht vom Motherboard unterstützt.
Als Betriebssystem hab ich WinXP Pro aufgesetzt und Service-Pack 2 installiert. Anschließend hab ich ein paar Sicherheitstools, generische Bildschirm- und Chipsatz-Treiber und was man sonst noch so an Treibern brauchst, installiert.
Nun wäre das System eigentlich "ready to run", aber es läuft einfach zu langsam. Jede Anwendung braucht mehrere Sekunden, bis etwas passiert. Zum Arbeiten gehts gerade so, aber auch nur, wenn kaum Anwendungen offen sind.
Meine Frage an euch Computer-Profis:
Wäre es sinnvoller, Windows 98 SE oder Win 2000 zu installieren?
Viele Grüße,
Jonny555
Antwort 1 von terror_tubbie
Hi
Ich habe einen 566er Celeron am laufen, und das mit xp Prof, habe aber 512 MB Ram, fäuft super. Kauf dir ein neues Board oder mache 98 drauf, mit was aktuellen kannste das eh nicht messen.
Tubbs
Ich habe einen 566er Celeron am laufen, und das mit xp Prof, habe aber 512 MB Ram, fäuft super. Kauf dir ein neues Board oder mache 98 drauf, mit was aktuellen kannste das eh nicht messen.
Tubbs
Antwort 2 von Jaja
ich würde dir bei alten rechnern zu Xubuntu raten - modernes betriebsystem + geschwindigkeit.
Antwort 3 von Jonny555
Hallo,
danke für eure Tipps. Wären mehr RAM möglich, hätte ich vermutlich kein Problem, aber mit 256 bin ich da etwas eingeschränkt. Ich benutze ihn, wie gesagt, nur zum Arbeiten (Office), für Internet und derartige Dinge. Ein neues Board kaufe ich mir aber nicht. Ich bin finanziell derzeit am untersten Level (darum auch "nur" ein 933er).
€Terror Tubbie: du würdest mir eher zu Win 98 raten? Ist das von der Treiberinstallation nicht aufwendiger, als Windows 2000?
Viele Grüße,
Jonny555
danke für eure Tipps. Wären mehr RAM möglich, hätte ich vermutlich kein Problem, aber mit 256 bin ich da etwas eingeschränkt. Ich benutze ihn, wie gesagt, nur zum Arbeiten (Office), für Internet und derartige Dinge. Ein neues Board kaufe ich mir aber nicht. Ich bin finanziell derzeit am untersten Level (darum auch "nur" ein 933er).
€Terror Tubbie: du würdest mir eher zu Win 98 raten? Ist das von der Treiberinstallation nicht aufwendiger, als Windows 2000?
Viele Grüße,
Jonny555
Antwort 4 von Jaja
Zitat:
Wären mehr RAM möglich
Wären mehr RAM möglich
es ist sicherlich etwas mehr möglich, denn zur drucklegung des handbuches gab es schlicht keine "größeren" riegel.
achte beim kauf auf single sided module anstatt double sided.
mit ss modulen ist generell ein höherer speicherausbau möglich.
nur nicht übertreiben, ich denke 1GB sollte jedes board dieser generation abkönnen.
Zitat:
Ich benutze ihn, wie gesagt, nur zum Arbeiten (Office), für Internet und derartige Dinge.
Ich benutze ihn, wie gesagt, nur zum Arbeiten (Office), für Internet und derartige Dinge.
ich bleibe - jetzt erst recht - bei meinem tipp ein auf alte rechner abgestimmtes linux zu nutzen.. so wie xubuntu.
es kann dir sehr gut und vorallem sicher und schnell deine aufgaben erfüllen.
windows 98 hingegen wird nicht mehr unterstützt - selbst bei gravierenden sicherheitsmöängeln findet sich kein update mehr.
ausserdem wirst du probleme haben, überhaupt moderne software zum laufen zu bringen - das fängt schon bei einem virenscanner für 98 an. die auswahl ist da sehr begrenzt.
Antwort 5 von stifflersmom
hi jonny,
ganz klar, dein XP läuft etwas lahm, weil du nur 256 MB RAM nutzen kannst. Eine Verdopplung würde Wunder bewirken aber wenn es halt nicht geht....
Entweder du akzeptierst die Wartezeiten unter XP oder wenn dich das annervt, dann zieh win98 drauf. Das läuft auf jeden Fall auch mit nur 256 MB schneller. Bei 98 brauchst du für alle Hardware/Geräte auch win98 fähige Treiber, dann ist die Installation eigentlich simpel.
Der Tipp mit Xubuntu ist wirklich eine Probe wert.
Letztlich entscheiden mußt du dich aber selber.
mfg stifflersmom
ganz klar, dein XP läuft etwas lahm, weil du nur 256 MB RAM nutzen kannst. Eine Verdopplung würde Wunder bewirken aber wenn es halt nicht geht....
Entweder du akzeptierst die Wartezeiten unter XP oder wenn dich das annervt, dann zieh win98 drauf. Das läuft auf jeden Fall auch mit nur 256 MB schneller. Bei 98 brauchst du für alle Hardware/Geräte auch win98 fähige Treiber, dann ist die Installation eigentlich simpel.
Der Tipp mit Xubuntu ist wirklich eine Probe wert.
Letztlich entscheiden mußt du dich aber selber.
mfg stifflersmom
Antwort 6 von lorf55
Hallo Jonny,
du könntest noch ein paar Dinge tun:
- du kannst einige unnütze Dienste abstellen, die z.B. hier
beschrieben sind. Unter ntsvcfg.de gibts auch ein mehr sicherheitsbetontes Script dafür.
- du kannst den Auslogic-Defragmentierer benutzen, den gibts kostenlos und der defragmentiert vernünftiger als der eingebaute.
- du könntest eine schnellere Festplatte benutzen bzw. eine CF-Karte im IDE-Adapter nur für XP und die Auslagerungsdatei und die temporären Verzeichnisse auf die Festplatte auslagern.
Insgesamt wirst du aber mit etwas weniger Performance leben müssen. Windows 98 und 2000 würde ich mir verkneifen. Für 98 gibts keine Updates und 2000 ist XP sehr ähnlich; es würde nichts verbessern.
Gruß
lorf
du könntest noch ein paar Dinge tun:
- du kannst einige unnütze Dienste abstellen, die z.B. hier
beschrieben sind. Unter ntsvcfg.de gibts auch ein mehr sicherheitsbetontes Script dafür.
- du kannst den Auslogic-Defragmentierer benutzen, den gibts kostenlos und der defragmentiert vernünftiger als der eingebaute.
- du könntest eine schnellere Festplatte benutzen bzw. eine CF-Karte im IDE-Adapter nur für XP und die Auslagerungsdatei und die temporären Verzeichnisse auf die Festplatte auslagern.
Insgesamt wirst du aber mit etwas weniger Performance leben müssen. Windows 98 und 2000 würde ich mir verkneifen. Für 98 gibts keine Updates und 2000 ist XP sehr ähnlich; es würde nichts verbessern.
Gruß
lorf
Antwort 7 von lorf55
Nachtrag:
Ach ja und von PC-Welt gibts auch noch ein Script zum Konfigurieren der Dienste. Das kennt verschiedene Konfigurationen und speichert auch die Ausgangskonfiguration, so dass man keine Probleme dadurch kriegt, dass man einen Dienst zuviel abgestellt hat und nicht mehr weiß, welcher es war.
Linux ist natürlich auch immer eine gute Idee und mit Xubuntu ist man auch nicht schlecht beraten. Man muss nur daran denken, dass auch das tollste Linux anders als Windows ist, d.h. eine Umgewöhnungszeit einplanen.
Gruß
lorf
Ach ja und von PC-Welt gibts auch noch ein Script zum Konfigurieren der Dienste. Das kennt verschiedene Konfigurationen und speichert auch die Ausgangskonfiguration, so dass man keine Probleme dadurch kriegt, dass man einen Dienst zuviel abgestellt hat und nicht mehr weiß, welcher es war.
Linux ist natürlich auch immer eine gute Idee und mit Xubuntu ist man auch nicht schlecht beraten. Man muss nur daran denken, dass auch das tollste Linux anders als Windows ist, d.h. eine Umgewöhnungszeit einplanen.
Gruß
lorf
Antwort 8 von Lutz1965
Zitat:
max. 256 MB RAM möglich, mehr werden lt. Herstellerangabe nicht vom Motherboard unterstützt.
max. 256 MB RAM möglich, mehr werden lt. Herstellerangabe nicht vom Motherboard unterstützt.
Was für ein Mainboard ist es denn ? Kann es sein, das der Mainboardhersteller 256 MB max Steckplatz ? Wer weiß, könnte auch sein, das es ein BIOS Update gibt, damit man mehr Speicher verarbeiten kann.
Antwort 9 von tomsan
Wenn schon Windows, dann würde ich Win2000 empfehlen. Ist genügsamer als Xp, aktueller als 98 und stabil.
Antwort 10 von minime
Hallo,
ich würde tomsan zustimmen, Habe auf einem Rechner mit sehr ähnlicher Konfiguration auch Win2000 installiert und bin voll zufrieden damit. Auch mit Linux habe ich dort gearbeitet, aber das lief auch nicht grade problemlos und schnell.
mfG
minime
ich würde tomsan zustimmen, Habe auf einem Rechner mit sehr ähnlicher Konfiguration auch Win2000 installiert und bin voll zufrieden damit. Auch mit Linux habe ich dort gearbeitet, aber das lief auch nicht grade problemlos und schnell.
mfG
minime
Antwort 11 von -Randolf
Über wine lassen sich dann auch Windows-Programme starten und Dokumente öffnen.
Ich persönlich würde bei solch einem Rechner immer Linux vorziehen.
Auf gar keinen Fall Win95, 98 oder ME. Das kommt Kamikaze gleich!
Ich persönlich würde bei solch einem Rechner immer Linux vorziehen.
Auf gar keinen Fall Win95, 98 oder ME. Das kommt Kamikaze gleich!
Antwort 12 von TEE
Zitat:
Pentium 3 933 ... 256 MB RAM ...
... WinXP Pro aufgesetzt und Service-Pack 2 installiert ... aber es läuft einfach zu langsam. Jede Anwendung braucht mehrere Sekunden, bis etwas passiert. Zum Arbeiten gehts gerade so, aber auch nur, wenn kaum Anwendungen offen sind.
Pentium 3 933 ... 256 MB RAM ...
... WinXP Pro aufgesetzt und Service-Pack 2 installiert ... aber es läuft einfach zu langsam. Jede Anwendung braucht mehrere Sekunden, bis etwas passiert. Zum Arbeiten gehts gerade so, aber auch nur, wenn kaum Anwendungen offen sind.
Hi,
nach meiner Erfahrung läuft ein P3/833MHz/266MHz FSB plus 256MB RAM mit XP so schnell, dass - zumindest bei Büroanwendungen - keine Wünsche offen bleiben - ich habe viele solche Maschinen in Gebrauch gehabt und besitze immer noch einen P3/800MHz/200MHz FSB+256MB RAM (wunderbar stromsparend und flott) - von daher kann ich nur sagen: da stimmt was nicht !!
MFG, TEE
Antwort 13 von popolli
Ich schließe mich TEE an... ich hatte bis vor kurzem auch noch einen älteren Rechner mit XP pro, Pentium 3 800, nur 192 MB Ram, aber alle Anwendungen liefen absolut problemlos. Sogar kleine Spiele waren möglich. Nur eben nicht zu viel auf einmal. Ich konnte damit auch flott DVD's brennen, im Internet surfen, mal nen Brief tippen... für mehr war er auch nicht da. Aber Eschwindigkeitsprobleme hatte ich eigentlich nicht. Einzig beim hochfahren hat es sinn gemacht, ihn erstmal 2-3 minuten in Ruhe zu lassen.

