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Rechtliche absicherung für die bereitstellung eines internetzuganges
Frage
Hallo,
ich habe ein kleines privates netzwerk in unserem arbeitsplatz eingerichtet. dort sollen die mitarbeiter zugriff auf das internet (per UMTS)haben. bis jetzt nutzen nur 2 personen diesen zugang. (mein kollege und ich). nun möchten noch mehr disen zugan zu netz nutzen. technisch ist es auch kein problem. aber wie sichere ich mich rechtlich bei missbrauch ab. kann mir jemand infos zu diesem problem geben.
vielen dank im vorraus
mfg dieter
Antwort 1 von sutadur
Rechtliche Absicherung für oder gegen wen? Wenn einer Deiner Mitarbeiter Unfug treibt, musst Du erstmal dafür geradestehen, dagegen kann man sich nicht absichern.
Antwort 2 von dieter2000
danke,
für die schnelle antwort.
dann muss ich für die anderen bei missbrauch mit meinem geld haften. dann muss ich mir die sache nochmal überlegen. bei 2 personen ist die sache noch ziemlich übersichtlich, zumal dieser kollege mein volles vertrauen geniesst.
für die schnelle antwort.
dann muss ich für die anderen bei missbrauch mit meinem geld haften. dann muss ich mir die sache nochmal überlegen. bei 2 personen ist die sache noch ziemlich übersichtlich, zumal dieser kollege mein volles vertrauen geniesst.
Antwort 3 von sutadur
Na ja, es gibt sicherlich Mittel und Wege, den "wahren Schuldigen" verantwortlich zu machen. Aber erstmal bist Du als Anschlussinhaber der Ansprechpartner. Um sicherzugehen, musst Du jeden Zugriff aufzeichnen. Das wiederum kann Probleme mit dem Datenschutz, denn schließlich darfst Du die Leute nicht überwachen. Insgesamt ist das ein schwieriges Umfeld, und Du fährst auf jeden Fall sicherer, wenn Du die private Nutzung untersagst und Dir das auch von jedem Mitarbeiter bestätigen lässt.
Antwort 4 von dieter2000
das ist ja gerade das problem bei unserem arbeitsplatz gibt es keinen
internetzugang nur der private zugang. unser arbeitsplatz ist ein schwimmender, deshalb auch umts. dann muss ich mit den kollegen etwas schriftliches aufsetzen um das problem zuverkleinern.
das mit dem datenschutz würde ich in diesem falle nicht so ernst nehmen. ich müsste nur irgendwie dokumentieren wer zu welcher zeit im netz gewesen ist. um nachzuweisen wer wann im netz ist. wie regeln denn die internetcafe betreiber die sache
internetzugang nur der private zugang. unser arbeitsplatz ist ein schwimmender, deshalb auch umts. dann muss ich mit den kollegen etwas schriftliches aufsetzen um das problem zuverkleinern.
das mit dem datenschutz würde ich in diesem falle nicht so ernst nehmen. ich müsste nur irgendwie dokumentieren wer zu welcher zeit im netz gewesen ist. um nachzuweisen wer wann im netz ist. wie regeln denn die internetcafe betreiber die sache
Antwort 5 von sutadur
Zitat:
ich müsste nur irgendwie dokumentieren wer zu welcher zeit im netz gewesen ist.
ich müsste nur irgendwie dokumentieren wer zu welcher zeit im netz gewesen ist.
Nicht nur "irgendwie", sondern auch rechtssicher und nachvollziehbar. In aller Regel übernimmt das ein Proxyserver. Aber vielleicht machen wir uns hier auch schon zu viele Gedanken. Wenn Du den Datenschutz hier schon nicht so ernst nimmst, solltest Du das mit der anderen Sache vielleicht ebenso handhaben. Generell sollte man sich immer überlegen, wem man Zugang ins Internet über seinen privaten Account gewährt. Wenn das für den Job erforderlich ist, sollte sich der Arbeitgeber drum kümmern. Wenn nicht, würde ich meinen privaten Account dafür ohnehin nicht hergeben.
Antwort 6 von DLF
Zitat:
nun möchten noch mehr disen zugan zu netz nutzen.
Schon klar, aber gibts da eine Grund, dem zuzustimmen?nun möchten noch mehr disen zugan zu netz nutzen.
Und mit sutadurs Antwort 1 ist alles gesagt
Wenn einer Deiner Mitarbeiter Unfug treibt, bist zunächst mal du am A_R_S_C_H. Ähnlich wie früher mit dem Telefonanschluss. Was tatsächlich im Missbrauchsfall herauskommt, steht auf einem anderen Blatt. Trotzdem hast du dann erstmal schlechte Karten.
Und um beim Vergleich zu bleiben: Sehe die Internetcafes einfach als eine Weiterentwicklung der damaligen Telefonzellen an :))
Fazit: Du alleine musst die Mitarbeiter einschätzen können. Im Zweifelsfall Finger weglassen
So long
Antwort 7 von Reindy
Hi,
habe hier geraden einen aktuellen Fall.
--
Ungesichertes Wlan, Kripo hat mal erst alles beschlagnahmt...
Man hat die junge Frau "dumm" aus der "Wäsche" geschaut, als Ihr erklärt wurde, das die IP geloggt wurde und Strafanzeige gestellt wurde...
--
Das nun erst mal Ihr PC komplett "durchsucht" wird, macht sicherlich keine freude..
Reinhard
habe hier geraden einen aktuellen Fall.
--
Ungesichertes Wlan, Kripo hat mal erst alles beschlagnahmt...
Man hat die junge Frau "dumm" aus der "Wäsche" geschaut, als Ihr erklärt wurde, das die IP geloggt wurde und Strafanzeige gestellt wurde...
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Das nun erst mal Ihr PC komplett "durchsucht" wird, macht sicherlich keine freude..
Reinhard

