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Was verient ein kath. Diakon ?
Frage
Hallo,
ich hätte gern gwußt, was ein kath. Diakon verdient ! Oder ist er
Ehrenamtlich tätig ?
M.f.G. AD
Antwort 1 von Lutz1965
Hallo
das kommt darauf an, was er für eine Stelle bekommt und wie groß der Umfang der Stelle ist... und ob er noch Zusatzaufgaben hat.
Gruss
Lutz
das kommt darauf an, was er für eine Stelle bekommt und wie groß der Umfang der Stelle ist... und ob er noch Zusatzaufgaben hat.
Gruss
Lutz
Antwort 2 von KJG17
Hallo,
sieh mal HIER, wenn es um die Größenordnungen geht.
Diakone gehören in der katholischen Kirche zum geweihten Klerus, gehören also zum Priesterstand ohne bereits Priester zu sein. In der Hirarchie stehen sie unter dem Priester (2. Weihestufe) und sind dessen 'Assistent'.
Inwieweit sich daraus jetzt was über die Höhe ihrer Bezüge ableiten lässt weiß ich nicht, aber das ist in den einzelnen Diozesen ohnehin unterschiedlich geregelt und bei den vielen möglichen Zuschlägen hängt es wohl auch etwas von der Inanspruchnahme ihrer 'Dienstleistungen' durch ihre Gemeinde ab. Bei dem herrschenden Priestermangel übernehmen sie zudem immer öfter Aufgaben eines Priesters, das wird wohl auch Auswirkungen auf ihre Bezüge haben.
Gruß
Kalle
sieh mal HIER, wenn es um die Größenordnungen geht.
Diakone gehören in der katholischen Kirche zum geweihten Klerus, gehören also zum Priesterstand ohne bereits Priester zu sein. In der Hirarchie stehen sie unter dem Priester (2. Weihestufe) und sind dessen 'Assistent'.
Inwieweit sich daraus jetzt was über die Höhe ihrer Bezüge ableiten lässt weiß ich nicht, aber das ist in den einzelnen Diozesen ohnehin unterschiedlich geregelt und bei den vielen möglichen Zuschlägen hängt es wohl auch etwas von der Inanspruchnahme ihrer 'Dienstleistungen' durch ihre Gemeinde ab. Bei dem herrschenden Priestermangel übernehmen sie zudem immer öfter Aufgaben eines Priesters, das wird wohl auch Auswirkungen auf ihre Bezüge haben.
Gruß
Kalle
Antwort 3 von Massaraksch
Aus dem verlinkten Dokument:
Das freut natürlich alle Atheisten (mich also auch), Moslems, Juden und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften in Deutschland ;o)
PS: Wer Ironie oder Sarkasmus findet, darf sie im Fundbüro abgeben.
Massaraksch
Zitat:
Bischöfe werden in der Regel vom Staat besoldet.
Bischöfe werden in der Regel vom Staat besoldet.
Das freut natürlich alle Atheisten (mich also auch), Moslems, Juden und Angehörige anderer Religionsgemeinschaften in Deutschland ;o)
PS: Wer Ironie oder Sarkasmus findet, darf sie im Fundbüro abgeben.
Massaraksch
Antwort 4 von Bregenz
... werden ja quasi auch vom zuständigen Ministerpräsidenten eingestellt.
,,, leisten Subsidiaritätsdienste.
Wikipedel mal nach (Reichs-)Konkordat.
,,, leisten Subsidiaritätsdienste.
Wikipedel mal nach (Reichs-)Konkordat.
Antwort 5 von KJG17
Hallo,
ist schon interessant, wenn man sich mit dem Thema mal etwas näher beschäftigt und etwas mit den Zahlen spielt.
Im Jahr 2004 hat der Staat allein für die katholische Kirche 4,158 Mrd Euro eingenommen. Die 'Steuereintreiber', also die Arbeitgeber wurden für diesem Aufwand natürlich nicht entschädigt, aber dennoch durfte der Staat durchschnittlich 3 % der Steuersumme für seinen 'Aufwand' einbehalten, also rd. 125 Mio Euro. Setzen wir spaßeshalber mal 22 Mio Euro dafür an, dass bei den Finanzämtern die gemeldeten Kirchensteuerzahlen verdichtet und die Überweisungen kontrolliert werden mussten, dann blieben noch 103 Mio Euro übrig. (Entschuldigt bitte, dass ich den Aufwand so hoch angesetzt habe, aber damit lässt sich besser weiterrechnen.)
Es verbleiben also jeqweils 1 Mio Euro für jeden der 103 katholische Bischöfen (2005), von denen übrigens rd. 1/3 (=34) bereits im Ruhestand waren. Damit würden sie jedoch etwa beim 7,5-fachen des höchsten Beamtentarifes und noch erheblich vor der Bundeskanzlerin liegen.
Das klingt etwas unwahrscheinlich, es wird wohl eher so sein, dass die Gläubigen der Kirchen, die ihre Steuern vom Staat beitreiben lassen, mehr an der Sanierung der Staatsfinanzen beteiligt werden, als ihnen bewusst und lieb ist.
Was Massaraksch (und mich) bestimmt etwas beruhigen kann. ;o)
Gruß
Kalle
ist schon interessant, wenn man sich mit dem Thema mal etwas näher beschäftigt und etwas mit den Zahlen spielt.
Im Jahr 2004 hat der Staat allein für die katholische Kirche 4,158 Mrd Euro eingenommen. Die 'Steuereintreiber', also die Arbeitgeber wurden für diesem Aufwand natürlich nicht entschädigt, aber dennoch durfte der Staat durchschnittlich 3 % der Steuersumme für seinen 'Aufwand' einbehalten, also rd. 125 Mio Euro. Setzen wir spaßeshalber mal 22 Mio Euro dafür an, dass bei den Finanzämtern die gemeldeten Kirchensteuerzahlen verdichtet und die Überweisungen kontrolliert werden mussten, dann blieben noch 103 Mio Euro übrig. (Entschuldigt bitte, dass ich den Aufwand so hoch angesetzt habe, aber damit lässt sich besser weiterrechnen.)
Es verbleiben also jeqweils 1 Mio Euro für jeden der 103 katholische Bischöfen (2005), von denen übrigens rd. 1/3 (=34) bereits im Ruhestand waren. Damit würden sie jedoch etwa beim 7,5-fachen des höchsten Beamtentarifes und noch erheblich vor der Bundeskanzlerin liegen.
Das klingt etwas unwahrscheinlich, es wird wohl eher so sein, dass die Gläubigen der Kirchen, die ihre Steuern vom Staat beitreiben lassen, mehr an der Sanierung der Staatsfinanzen beteiligt werden, als ihnen bewusst und lieb ist.
Was Massaraksch (und mich) bestimmt etwas beruhigen kann. ;o)
Gruß
Kalle
Antwort 6 von Massaraksch
Umgekehrt ist es natürlich auch so, daß die Kirchen durch Beitreibung der Kirchensteuer durch den Staat (die Finanzämter) Kosten sparen, die ansonsten zur Unterhaltung eines eigenen Steuerverwaltungssystems nur für diesen Zweck draufgingen. Denn dies wäre erheblich teurer.
(nicht von mir geschätzt, sondern hier: http://www.ekd.de/download/kirchensteuer_petersen.pdf)
Aber was soll's... Auch wenn ich Atheist bin, mißgönne ich den Staatskirchen ja nicht unbedingt den letzten Taler. Sie sollen sich nur nicht in Dinge einmischen, die sie nichts angehen ;o)
Massaraksch
Zitat:
Somit sind die Kirchen nur zwischen 2% und 4% statt geschätzter 15% bei kirchlichem Einzug belastet.
Somit sind die Kirchen nur zwischen 2% und 4% statt geschätzter 15% bei kirchlichem Einzug belastet.
(nicht von mir geschätzt, sondern hier: http://www.ekd.de/download/kirchensteuer_petersen.pdf)
Aber was soll's... Auch wenn ich Atheist bin, mißgönne ich den Staatskirchen ja nicht unbedingt den letzten Taler. Sie sollen sich nur nicht in Dinge einmischen, die sie nichts angehen ;o)
Massaraksch

