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Probleme seit Kauf eines Mainboard-Bundles
Frage
Hallo!
Ich bin neu hier und muß gleich mal mit einer Frage Nerven. Ich habe mir leztens ein Bundele gekauft (AMD Duron 800 + Chaintec 7AJA100-105 + Gehäuse und Netzteil)+ 128MB Ram und wollte die übrigen Komponenten aus meinem alten (Sehr alt) Rechner übernehmen. Hierbei handelte es sich um eine Seagate 1.6 GB Festplatte einem 8fach CD-Rom Laufwerk und einem Floppa-Laufwerk + einer Diamond Viper330 Grafikkarte. Als ich alles zusammengeschraubt hatte und Win98 installieren wollte kam es nur zu Problemem. Ich ging folgendermaßen vor: Erst hatte ich DOS 6.22 installiert und dann meinen CD-Rom Treiber. Als ich dann dazu überging Win 98 zu installieren ging der Horror los. Es dauerte ewig lang und es kam zu ettlichen Fehlermeldungen. Nach einer umstellung im BIOS bezüglich der Festplatte ging es schon wesentlich schneller und es kam nur noch zu einer Fehlermeldung, die im Detail besagte, das es Probleme beim schreiben auf den Datenträger gäbe. Nachdem nun Win98 installiert war und der PC einen Neustart hinlegte kam er nur bis zum Anfangsbildschirm von Win98 und hängte sich dann auf. Beim Versuch Win im abgesicherten Modus zu starten hängte er sich auch auf. Begründung war, das die Startdateien nicht verfügbar seien????
Selbst die Startdiskette brachte nichts. Es gab nur zwei Fehlermeldungen: Zeile 34 in der Config.sys sei Fehlerhaft (es gibt aber keine Zeile 34) und die Country.sys sei fehkerhaft oder nicht vorhanden. Nun bin ich am Ende meines bescheidenen Wissens und frage, ob es nun an den älteren Komponenten liegt oder ob man auf fehlerhafte Neuteile schließen kann.
Für guten Rat wäre ich sehr dankbar.
MfG,
garnix (garnix Ahnung von PC)
Antwort 1 von Rodi
Hi,
prinzipiell ist es besser W98 SE auf einer "junfräulichen" Platte aufzuspielen. Mit anderen Worten: nochmal Platt machen. Mit einer Boot Disk für W98 oder W95 starten und dann direkt von CD installieren.
Bootdisketten bekommt man unter http://www.bootdisk.com
oder bei mir wenn man mich ganz lieb per Mail darum bittet. :-))
Gruss,
Rodi
prinzipiell ist es besser W98 SE auf einer "junfräulichen" Platte aufzuspielen. Mit anderen Worten: nochmal Platt machen. Mit einer Boot Disk für W98 oder W95 starten und dann direkt von CD installieren.
Bootdisketten bekommt man unter http://www.bootdisk.com
oder bei mir wenn man mich ganz lieb per Mail darum bittet. :-))
Gruss,
Rodi
Antwort 2 von Limbius
Wenn dein CD ROM Laufwerk bootfähig ist, stelle es doch einfach im Bios ein, lege die CD ein und starte den Rechner neu. Das spart die das Gehandhabe mit der Bootdisk !!
Grüße
George
Grüße
George
Antwort 3 von garnix
@Rodi+Limbius
Erst mal danke für die schnellen Antworten. Also seht ihr keine Probleme im "Verknüpfen" von sehr alter und relativ neuer Hardware? Ich werde auf jedenfall versuchen eure beide Möglichkeiten zu probieren. Ob mein CD-ROM bootfähig ist, weiß ich leider nicht (wie schon gesagt, leider nicht all zu viel Ahnung von PCs). Ich werde es aber bestimmt merken ;-).
Ich werde jetzt mal Feierabend machen und mich mal wieder an meine brachliegenden PC machen. (Ich muß momentan meinen Firmenrechner fürs Internet nutzen.
Also vielen Dank noch mal,
garnix
Erst mal danke für die schnellen Antworten. Also seht ihr keine Probleme im "Verknüpfen" von sehr alter und relativ neuer Hardware? Ich werde auf jedenfall versuchen eure beide Möglichkeiten zu probieren. Ob mein CD-ROM bootfähig ist, weiß ich leider nicht (wie schon gesagt, leider nicht all zu viel Ahnung von PCs). Ich werde es aber bestimmt merken ;-).
Ich werde jetzt mal Feierabend machen und mich mal wieder an meine brachliegenden PC machen. (Ich muß momentan meinen Firmenrechner fürs Internet nutzen.
Also vielen Dank noch mal,
garnix
Antwort 4 von Rodi
@garnix
Also mit kompatibilität kann es schon Probleme geben.
Beispiel:
Ein Tosiba 36x CDRom lief auf dem 486 DX4-100 meines Vaters nicht. Bei mir (siehe AMD K6-2 266 Visitenkarte) gab es keine Probleme. Ein 32x lief bei ihm dann problemlos.
Davor hatte ich ein Doublespeed CDRom im K6-2 266, das konnte von W95 C nicht erkannt werden. Ich musste die Treiber jedesmal im DOS installieren. usw.
1,6 GB sind sowieso etwas wenig. Heb die Platte auf und klemme sie für Windows als Platte für die Temporären Dateien an. Für nichts anderes. Dafür holst Du Dir eine neue grosse mit etwa 30 bis 40 GB. Es lohnt sich. :)
Gruss,
Rodi
Also mit kompatibilität kann es schon Probleme geben.
Beispiel:
Ein Tosiba 36x CDRom lief auf dem 486 DX4-100 meines Vaters nicht. Bei mir (siehe AMD K6-2 266 Visitenkarte) gab es keine Probleme. Ein 32x lief bei ihm dann problemlos.
Davor hatte ich ein Doublespeed CDRom im K6-2 266, das konnte von W95 C nicht erkannt werden. Ich musste die Treiber jedesmal im DOS installieren. usw.
1,6 GB sind sowieso etwas wenig. Heb die Platte auf und klemme sie für Windows als Platte für die Temporären Dateien an. Für nichts anderes. Dafür holst Du Dir eine neue grosse mit etwa 30 bis 40 GB. Es lohnt sich. :)
Gruss,
Rodi
Antwort 5 von garnix
@all
Also das mit dem Booten hat leider nicht geklappt. Jedenfalls nicht von Diskette. Da mein CD-Rom laufwerk leider nicht bootfähig (ich habs dann doch gemerkt) kann ich es auch nicht von CD-Rom versuchen :-(
Bei der Gelegenheit habe ich dann aber sicherheitshalber Scandisk und Ckdsk durchgeführt und tatsächlich eine defekte Zuordnungseinheit (heißt doch so, oder?)entdeckt. Nun habe ich mich entschlossen, mir eine neue Festplatte zu kaufen und es erneut zu probieren. Was haltet ihr von einer 40GB IBM Festplatte Ultra DMA/100 7200U/min. für 294.90.-??? Ist der Preis bzw. die Festplatte in Ordnung? Oder sollte ich diese Festplatte lieber nicht kaufen.
Ach so, noch ne Frage. Könnten diese Fehler auch von einem defekten RAM-Riegel kommen oder ist es kein üblicher "RAM-Fehler"?
In diesem Sinne und noch mal danke für die schnellen und netten Antworten.
MfG,
garnix (der langsam hinter die "Geheimnisse" senes PCs kommt)
Also das mit dem Booten hat leider nicht geklappt. Jedenfalls nicht von Diskette. Da mein CD-Rom laufwerk leider nicht bootfähig (ich habs dann doch gemerkt) kann ich es auch nicht von CD-Rom versuchen :-(
Bei der Gelegenheit habe ich dann aber sicherheitshalber Scandisk und Ckdsk durchgeführt und tatsächlich eine defekte Zuordnungseinheit (heißt doch so, oder?)entdeckt. Nun habe ich mich entschlossen, mir eine neue Festplatte zu kaufen und es erneut zu probieren. Was haltet ihr von einer 40GB IBM Festplatte Ultra DMA/100 7200U/min. für 294.90.-??? Ist der Preis bzw. die Festplatte in Ordnung? Oder sollte ich diese Festplatte lieber nicht kaufen.
Ach so, noch ne Frage. Könnten diese Fehler auch von einem defekten RAM-Riegel kommen oder ist es kein üblicher "RAM-Fehler"?
In diesem Sinne und noch mal danke für die schnellen und netten Antworten.
MfG,
garnix (der langsam hinter die "Geheimnisse" senes PCs kommt)
Antwort 6 von Rodi
Hi garnix,
als typischen RAM Fehler würde ich das jedenfalls nicht erkennen. Wenn das RAM defekt ist lässt sich W98 SE meist erst gar nicht installieren und schmiert mit einer Fehlermeldung ab. Ich habe es aber auch schon einmal bei defektem RAM installiert. Nur lief das System danach extrem instabil.
Defekte Sektoren sind normal kein Problem. Man muss sie einfach nur von Scandisk markieren lassen und dann kann man sie noch verwenden. Als Platte für Temporäre Dateien reicht das allemal.
Deine Idee mit der neuen Platte kann ich nur unterstützen. IBM ist einer der Hersteller mit der längsten Erfahrung beim Bau von Festplatten. Das merkt man auch bei Service und Qualität.
Schau auch mal nach wieviel Cache die Platte hat. Es sollten mindestens 2048 kB sein. Die Zugriffszeit sollte auch kürzer oder gleich 9 ns sein. Umdrehungszahl 7200 ist gut. Preis scheint auch in Ordnung zu sein.
Wichtig ist bei der Installation, dass Du die neue nicht mit der alten Platte an ein IDE Kabel hängst! Sonst bremst Du Dein System massiv aus.
Gruss,
Rodi
als typischen RAM Fehler würde ich das jedenfalls nicht erkennen. Wenn das RAM defekt ist lässt sich W98 SE meist erst gar nicht installieren und schmiert mit einer Fehlermeldung ab. Ich habe es aber auch schon einmal bei defektem RAM installiert. Nur lief das System danach extrem instabil.
Defekte Sektoren sind normal kein Problem. Man muss sie einfach nur von Scandisk markieren lassen und dann kann man sie noch verwenden. Als Platte für Temporäre Dateien reicht das allemal.
Deine Idee mit der neuen Platte kann ich nur unterstützen. IBM ist einer der Hersteller mit der längsten Erfahrung beim Bau von Festplatten. Das merkt man auch bei Service und Qualität.
Schau auch mal nach wieviel Cache die Platte hat. Es sollten mindestens 2048 kB sein. Die Zugriffszeit sollte auch kürzer oder gleich 9 ns sein. Umdrehungszahl 7200 ist gut. Preis scheint auch in Ordnung zu sein.
Wichtig ist bei der Installation, dass Du die neue nicht mit der alten Platte an ein IDE Kabel hängst! Sonst bremst Du Dein System massiv aus.
Gruss,
Rodi
Antwort 7 von garnix
Hallo Rodi!!
Zu meinem Glück scheinen Semesterferien zu sein ;-) Auf jedenfall kommen Deine Antworten echt schnell. Danke!
Das mit dem Cache und der Zugriffszeit werde ich mal beim Händler erfragen. Aber ich bin da zuversichtlich. Sollte es dann immer noch nicht funktionieren versuche ich mir mal einen anderen RAM-Riegel zu beschaffen und versuche es mit dem mal. Wenns dann immer noch nicht funzt, werde ich mir mal die gelben Seiten schnappen und zu jemanden fahere, der sich damit auskennt!! ;-))))
Gruß,
garnix
Zu meinem Glück scheinen Semesterferien zu sein ;-) Auf jedenfall kommen Deine Antworten echt schnell. Danke!
Das mit dem Cache und der Zugriffszeit werde ich mal beim Händler erfragen. Aber ich bin da zuversichtlich. Sollte es dann immer noch nicht funktionieren versuche ich mir mal einen anderen RAM-Riegel zu beschaffen und versuche es mit dem mal. Wenns dann immer noch nicht funzt, werde ich mir mal die gelben Seiten schnappen und zu jemanden fahere, der sich damit auskennt!! ;-))))
Gruß,
garnix

