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DSL beschleunigen mit WinXP ?
Frage
Hallo an Alle !
Habe gehört,daß man bei WindowsXP die DSL Verbindung schneller machen kann. z.B. die DSL Sperre von Microsoft rausnehmen usw. . Kann mir jemand sagen, was ich alles aktivieren; deaktivieren; eingeben etc. muss, um DSL mit WinXP schneller zu machen ?
Danke schon mal im Voraus.
Antwort 1 von döner
eigentlich nix. unter den eigenschaften der verbindung -> netzwerk sollte nur tcp/ip und der paketplaner an die verbindung gebunden sein, is aber standardmässig so, glaub ich. da gibts viel gerede über mtu, keep-alive-timeout, den QoS-Paketplaner, is aber alles default-mässig korrekt.
zum QoS: da gibts so viele postings, in denen behauptet wird, der QoS würde standardmässig 20% der bandbreite abknipsen, das is aber schlichtweg falsch. das ding dient dazu, in grossen netzwerken einzelnen anwendungen bis zu 20% der bandbreite zu reservieren, aber auch nur, wenn diese anwendung dieses kontingent ausnutzt. solange man das nicht hat / tut, passiert garnichts, wie unschwer an den downloadraten zu erkennen ist. also keine angst vorm QoS!
meinst du denn, deine verbindung sei zu langsam? wie sehen denn die downloadraten (von nem schnellen server) aus?
zum QoS: da gibts so viele postings, in denen behauptet wird, der QoS würde standardmässig 20% der bandbreite abknipsen, das is aber schlichtweg falsch. das ding dient dazu, in grossen netzwerken einzelnen anwendungen bis zu 20% der bandbreite zu reservieren, aber auch nur, wenn diese anwendung dieses kontingent ausnutzt. solange man das nicht hat / tut, passiert garnichts, wie unschwer an den downloadraten zu erkennen ist. also keine angst vorm QoS!
meinst du denn, deine verbindung sei zu langsam? wie sehen denn die downloadraten (von nem schnellen server) aus?
Antwort 2 von micky_pi
sollte man den bei einem einzel pc mit xp am dsl QOS deaktivieren oder laufen lassen?
micky_pi
micky_pi
Antwort 3 von chrisnordlicht
Standardmäßig setzt Windows XP Professional (nicht aber XP Home) für Netzwerkverbindungen den neuen QoS- (Quality of Service) Dienst ein, der bis zu 20% der verfügbaren Bandbreite für sich in Anspruch nimmt. QoS macht bei bei DSL-Verbindungen und in den meisten Netzwerkumgebungen keinen Sinn. Nimm folgende Änderung vor, um die Netzwerkverbindung zu optimieren:
Starte den Gruppenrichtlinien-Editor mit
Start > Ausführen > gpedit.msc
Unter
Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk > QoSPaketplaner
Doppelklick auf "Reservierbare Bandbreite einschränken". Klicke auf "Aktiviert", setze das Bandbreitenlimit auf 0%, übernehme die Änderung und klickeauf OK.
Also - weg mit dem QoS.
Gruß
Chris
Starte den Gruppenrichtlinien-Editor mit
Start > Ausführen > gpedit.msc
Unter
Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk > QoSPaketplaner
Doppelklick auf "Reservierbare Bandbreite einschränken". Klicke auf "Aktiviert", setze das Bandbreitenlimit auf 0%, übernehme die Änderung und klickeauf OK.
Also - weg mit dem QoS.
Gruß
Chris
Antwort 4 von micky_pi
reicht es denn nicht wenn ich unter den Verbindungseigenschaften den QOS-Paketplaner als Komponente deaktiviere bzw. deinstalliere?
micky_pi
micky_pi
Antwort 5 von micky_pi
gibt es auf meine wunderschöne frage noch eine antwort?
micky_pi
micky_pi
Antwort 6 von Legola$
Danke @ CHRISNORDLICHT !!!
Das war das wo nach ich gesucht habe. CYA
Das war das wo nach ich gesucht habe. CYA
Antwort 7 von döner
...und genau DAS ist eben nicht so hundertprozig richtig. der QoS selber nutzt überhaupt keine bandbreite, er teilt sie höchstens zu. solange man keiner anwendung ne priorität vergibt, macht der QoS gar nichts. wofür sollte denn die bandbreite auf 80% beschränkt werden??? das ding ist da, um z.b. transfers mit kleinerem datendurchsatz priorität vor grösseren zu geben. wenn ich grosse datenmengen transferiere, aber trotzdem noch genug bandbreite für kleine transfers haben möchte, kann ich denen mit QoS ne bestimmte bandbreite zusichern. wenn ich jetzt sage, ich will in nem firmennetz ne riesen datenbank bewegen, nebenbei aber noch auf kleinere dateien auf nem anderen rechner zugreifen, ohne das es stunden dauert, kann ich letzterem bis zu 20% der bandbreite zusichern. die werden von grossen transfer aber auch nur nach bedarf abgeschnitten -> kein zweittransfer = 100%ige bandbreite für den primären transfer.
und wie nordlicht schon sagte, bei xphome gibts eh keine gruppenrichtlinien...
@micky: erstens kann man das nicht einfach weghaken, zweitens wird deine verbindung davon nicht schneller. ums nochmal zu sagen, ladet euch doch mal was von nem schnellen server runter, wenns bei ner normalo-telekom-dsl 90k gibt, is alles in ordnung. wenns beim nächsten download weniger is, liegts bestimmt nicht am QoS...
und wie nordlicht schon sagte, bei xphome gibts eh keine gruppenrichtlinien...
@micky: erstens kann man das nicht einfach weghaken, zweitens wird deine verbindung davon nicht schneller. ums nochmal zu sagen, ladet euch doch mal was von nem schnellen server runter, wenns bei ner normalo-telekom-dsl 90k gibt, is alles in ordnung. wenns beim nächsten download weniger is, liegts bestimmt nicht am QoS...
Antwort 8 von chrisnordlicht
@döner
Du sagst es richtig,die Quality-of-Service-Dienste (QoS) wurden von Microsoft mit Windows 2000 eingeführt, um eine gezielte Steuerung der Bandbreiten im Netzwerk zu ermöglichen. Der QoS-Paketplaner ist die Client-Komponente dieses Dienstes. Mircosoft definiert dies selbst so:Zum Bereich der QoS-Netzwerkarchitektur (Quality of Service) gehört eine Disziplin, die manchmal auch Warteschlangenverwaltung (Queue Management) genannt wird. Die Warteschlangenverarbeitung ist ein Verfahren, das bei Netzwerkgeräten wie Routern und Switches in Zeiten von Netzwerküberlastung angewendet wird. Die Pakete werden zur nachfolgenden Verarbeitung in Warteschlangen eingereiht. Nach der Verarbeitung durch den Router werden die Pakete auf der Grundlage der Priorität (IP-Vorrang, 802.1P) an ihr Ziel gesendet.
Somit wird QoS erst bei einer breiten Nutzung in Firmen-Netzwerken sinnvoll. Dadurch, dass die QoS-Unterstützung nun standardmässig installiert ist, hat Microsoft aber eine wichtige Voraussetzung für die Verbreitung solcher Dienste geschaffen.Das heißt aber auch, dass dies für Einzelplatzrechner oder kleine Netze (wie üblich 2-3 Rechner) keinen Sinn macht. Das ist der Grund, weshalb empfohlen wird, diese Bandbreitenbeschränkung auf 0% zu setzen.
Und übrigens: den QoS kann man selbstverständlich einfach weghaken! In nahezu allen Uni-Netzen wird genau dieses Deaktivieren von den Informatikern empfohlen (...und sie wissen was sie tun??).
Chris
Du sagst es richtig,die Quality-of-Service-Dienste (QoS) wurden von Microsoft mit Windows 2000 eingeführt, um eine gezielte Steuerung der Bandbreiten im Netzwerk zu ermöglichen. Der QoS-Paketplaner ist die Client-Komponente dieses Dienstes. Mircosoft definiert dies selbst so:Zum Bereich der QoS-Netzwerkarchitektur (Quality of Service) gehört eine Disziplin, die manchmal auch Warteschlangenverwaltung (Queue Management) genannt wird. Die Warteschlangenverarbeitung ist ein Verfahren, das bei Netzwerkgeräten wie Routern und Switches in Zeiten von Netzwerküberlastung angewendet wird. Die Pakete werden zur nachfolgenden Verarbeitung in Warteschlangen eingereiht. Nach der Verarbeitung durch den Router werden die Pakete auf der Grundlage der Priorität (IP-Vorrang, 802.1P) an ihr Ziel gesendet.
Somit wird QoS erst bei einer breiten Nutzung in Firmen-Netzwerken sinnvoll. Dadurch, dass die QoS-Unterstützung nun standardmässig installiert ist, hat Microsoft aber eine wichtige Voraussetzung für die Verbreitung solcher Dienste geschaffen.Das heißt aber auch, dass dies für Einzelplatzrechner oder kleine Netze (wie üblich 2-3 Rechner) keinen Sinn macht. Das ist der Grund, weshalb empfohlen wird, diese Bandbreitenbeschränkung auf 0% zu setzen.
Und übrigens: den QoS kann man selbstverständlich einfach weghaken! In nahezu allen Uni-Netzen wird genau dieses Deaktivieren von den Informatikern empfohlen (...und sie wissen was sie tun??).
Chris
Antwort 9 von schedou
Hi Leutz,
ich habe genau das gleiche Problem wie gaaanz oben beschrieben: Ich merke nicht bzw nicht so wie mit win98, das ich DSL habe.
Das „uáert sich z.B. darin, das ich in Kazaa, nicht wie frher mit 96, sondern mit max. 20 KB/s insgesamt sauge.
Oder ein anderes Problem ist auch, das wenn ich einen Download auf einer Homepage anfange, z.B. Softwareupdates, die Downloads zwar problemlos mit hoher Geschwindigkeit beginen, aber nach rund 10 Sekunden auf max. 5 KB/s abgesackt sind.
DAS NERVT.
Ansonsten funzt Internet aber.
Ein paar kl„rende Sachen: Habe einen AMD XP 1900 auf einen Elitegroup MB, eine SMC 10/100 Etherpower (oder so) Netzwerkkarte und wie schon gesagt XP mit T-DSL. Wenn mir einer helfen k”nnte, w„re ich sehr dankbar.
SeML
ich habe genau das gleiche Problem wie gaaanz oben beschrieben: Ich merke nicht bzw nicht so wie mit win98, das ich DSL habe.
Das „uáert sich z.B. darin, das ich in Kazaa, nicht wie frher mit 96, sondern mit max. 20 KB/s insgesamt sauge.
Oder ein anderes Problem ist auch, das wenn ich einen Download auf einer Homepage anfange, z.B. Softwareupdates, die Downloads zwar problemlos mit hoher Geschwindigkeit beginen, aber nach rund 10 Sekunden auf max. 5 KB/s abgesackt sind.
DAS NERVT.
Ansonsten funzt Internet aber.
Ein paar kl„rende Sachen: Habe einen AMD XP 1900 auf einen Elitegroup MB, eine SMC 10/100 Etherpower (oder so) Netzwerkkarte und wie schon gesagt XP mit T-DSL. Wenn mir einer helfen k”nnte, w„re ich sehr dankbar.
SeML
Antwort 10 von pagan05
unter Win XP steht fogendes:
Standardmäßig beschränkt der Paketplaner das System auf 20 Prozent der Bandbreite einer Verbindung, aber Sie können diese Einstellung dazu verwenden, den Standardwert zu überschreiben.
Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie das Feld "Bandbreitenlimit" dazu verwenden, die Zahl der Bandbreite die das System reservieren kann, einzustellen.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, verwendet das System den Standardwert von 20 Prozent der Verbindung.
also wie chrisnordlicht schon geschrieben hat, den Wert auf null setzen.
pagan05
Standardmäßig beschränkt der Paketplaner das System auf 20 Prozent der Bandbreite einer Verbindung, aber Sie können diese Einstellung dazu verwenden, den Standardwert zu überschreiben.
Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie das Feld "Bandbreitenlimit" dazu verwenden, die Zahl der Bandbreite die das System reservieren kann, einzustellen.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, verwendet das System den Standardwert von 20 Prozent der Verbindung.
also wie chrisnordlicht schon geschrieben hat, den Wert auf null setzen.
pagan05
Antwort 11 von michl66
Für alle die glauben sie können DSL mit irgendwelcher Software am PC schneller machen:
Könnt ihr auch mit euren Autos die Strassen schneller machen?
DSL ist die Leitung. Wenn du einen schlechten Empfang hast, mußt du die Telefonleitung, also das Kabel, verbessern. Das geht halt normalerweise nur in den eigenen 4 Wänden. Kann aber helfen.
Könnt ihr auch mit euren Autos die Strassen schneller machen?
DSL ist die Leitung. Wenn du einen schlechten Empfang hast, mußt du die Telefonleitung, also das Kabel, verbessern. Das geht halt normalerweise nur in den eigenen 4 Wänden. Kann aber helfen.

