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Adaptive Server Anywhere und Sybase SQL Anywhere





Frage

Hallo, ich fand in einer Firma folgendes vor: Ein p3-400/256MB NT4 bedient 6 clients über 100 Mbit als Fileserver. Auch laufen dort 10 Datenbanken auf 2 Servern, nämlich der Adaptive Server Anywhere 6.0 mit insgesamt 8 Datenbanken und der Sybase SQL Anywhere 5.0 mit den restlichen zwei. Das Ding ist Z langsam! Nur das Füllen von Platzhaltern innerhalb von Word über eine der Datenbanken dauert bis zu 30 Sekunden! Mein Job ist es eigentlich, neue Hardware da einzubauen, aber ich glaube nicht, daß das das Problem löst. Oder sind diese Datenbanken so langsam? Wieso müssen es eigentlich zwei sein? Kann man die nicht in ein Programm packen? Wo liegt der Unterschied zwischen den Programmen? Stören die sich nicht eher gegenseitig? Wie gesagt, eigentlich nicht mein Job, aber dem Mann sollte doch bestmöglich geholfen sein... Vielen Dank!

Antwort 1 von draack

Hi!

1. Der Rechner hat deutlich zuwenig Speicher. 1GByte RAM würde ihm sehr nützen (starte mal den Taskmanager auf dem Server und lass' Dir die Speicherauslastung anzeigen).

2. Datenbank und Fileserver auf einem Rechner halte ich für unsinnig - und gefährlich. Das gehört eindeutig getrennt - und sollte Euer IT-Budget auch nicht übersteigen (Speicher ist für einen Server wichtiger - und billiger - als ein schnellerer Prozessor). Für den Datenbankserver würde ich sogar ein Doppelprozessorsystem vorschlagen - das dürfte gut skalieren.

3. Wieso die Datenbanken unter zwei versch. Versionen eines DBMS laufen, weiss ich auch nicht. Lizenzen? Kompatibilität? (die sollte aber nicht das Problem sein)

Viel Erfolg!
Volker

Antwort 2 von CriS

Also doch Hardware Reinknallen? Der RAM ist nicht voll ausgelastet, allerdings ist der Cache bei den Datenbanken auch sensationell niedrig eingestellt. Wer immer das hier undokumentiert hinterlassen hat gehört gequält und gefoltert...
Also setze ich einen Linux-Server mit SQL-Anywhere auf... aber wie bekomme ich die Datenbanken von dem einen auf den anderen? Kann ich die irgendwie auslesen, lokal speichern, und wieder einlesen, oder direkt einen DB-DB-Datentransfer machen? Oder stelle ich mir die Sache zu einfach vor? Ich dachte bisher, bis ich das hier sah, SQL wäre alles eine Suppe...

Antwort 3 von draack

Hi!

Linux als SQL-Anywhere Server ist keine schlechte Idee. Die Datenbanken lassen sich sicherlich per Backup/Restore in das neue DBMS übertragen. Wie das bei Sybase genau geht, entnimmst Du bitte Deiner Sybase-Doku - Sybase ist nicht mein Gebiet ... überprüfe aber VORHER die Softwarelizenzen.

Viel Erfolg!
Volker.

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