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(M)eine kleine Geschichte über die Telekom!
Frage
Moin zusammen!
Ca. 5 Wochen ist es jetzt her, dass mein Telefon von einem Tag auf den anderen seinen Geist aufgab.
Die Leitung war einfach tot - kein Freizeichen - nix.
DSL (über die analoge Leitung) funktionierte jedoch noch!
Anrufer hatten ein Freizeichen und wunderten sich warum ich nicht an´s Telefon gehe.
1. Verdacht:
Das Telefon ist defekt.
Also das Ersatzgerät angeschlossen - leider Pech - das Ding ging auch nicht!
Beide Geräte funktionierten aber bei der Nachbarin.
2.Verdacht:
Dann muss es wohl der Splitter sein.
Also Splitter ausgesteckt und Telefon direket an die Leitung - dann sollte es eigentlich gehen.
Fehlanzeige - tot!
Zu diesem Zeitpunkt stellten sich bei mir die ersten Verwirrungen ein:
"Wie zur Hölle kann es sein das DSL funktioniert, aber das Telefon nicht, wenn alle Geräte in Ordnung sind!?"
Hier folgte dann der erste Anruf bei der Störungsstelle, die mir versicherten sie würden das Problem prüfen.
2 Tage später der nächste Anruf (da keine Rückmeldung - Telefon war ja immer noch tot).
Telekom:"Die Leitung sei in Ordnung, das Telefon nicht gesperrt, das Problem müsste an meinem Splitter liegen"
Ich:"Am Splitter liegt´s nicht - das Telefon ist auch beim Direktanschluss an die Leitung tot!"
Telekom:"Dies ist prinzipiell nicht möglich, dass Telefon funktioniert nur wenn es am Splitter angeschlossen ist!"
Ich:"Doch ist möglich hat funktioniert bevor ich den Splitter hatte und zwischendruch auch!"
Telekom: *Schweigen*
Ich:Hallo!?
Telekom:"Ich verbinde Sie mit einem Techniker"
Dem "Techniker" habe ich dann die ganze Story nochmal erzählt!
Den Vorschlag das Telefon direkt an der Leitung zu testen machte er mir dann auch (wie schön ich bin also nicht völlig verblödet) - aber das klappte ja nicht.
Also schickte man mir einen Techniker ins Haus - Hurrrraaaa!
Eine Woche später (die Jungs müssen ja ordendlich zu tun haben) trudelte ein Mensch in hübscher Telekom-Uniform bei mir ein und erwischte mich im Internet (die multimediale Kommunikation die ja noch funktionierte).
Etwas angesäuert meinte er, dass ich ja kein Problem hätte - die Leitung sei ja wohl in Ordnung, schliesslich würde DSL ja funktionieren und dieses wäre um einiges empfindlcher, was Störungen betrifft, als die analoge Telefonleitung. Also müsste es ja an meinen Geräten liegen.
Nach 10 min. Überedungskunst lies er sich dann doch hinreissen sein ultramodernes Überprüfungsgerät in meine Telefondose zu stecken um es sogleich mit den Worten zu entfernen:
"Die Leitung ist in Ordnung - es liegt offenbar doch an Ihren Geräten - darum müssen sie die Kosten tragen!"
Super - natürlich weigere ich mich, da er, nach seiner Aussage; nicht in der Lage ist meinen Splitter zu testen, da ihm dafür das technische Gerät fehlte.
Was folgte war ein Rauswurf des "Technikers" meinerseits.
Die Tage zogen ins Land - Gespräche mit der Telekom wurden immer nervenaufreibender.
Den Splitter als Fehlerquelle wurde mittlerweile mit einem [b]sicher[/b] funktionierenden Gerät ausgeschlossen.
Mittlerweile hatte ich wahrscheinlich schon denn Status [b]nervender, verrückter Kunde[/b] und so ziemlich alles gehört was es an Ausreden so gibt!
Das Fazit war immer:
Es ist technisch unmöglich, dass DSL funktioniert, während die analoge Telefonleitung tot ist!
Montag 09.09.2002:
Ich maschiere in einen T-Punkt und überreiche der dortigen Mitarbeiterin ein Schreiben in dem ich eine Aufwandsendschädigung und rückwirkende Regressansprüche geltend machen will, wenn die Störung nicht in einem angemessenen Zeitraum beseitigt wird.
Die Dame, die völlig unschuldig ist, zeigt sich sehr verständnissvoll und quittiert mir freundlich den Empfang.
Dienstag 10.09.2002:
Ein weiterer Techniker der Telekom steht vor meiner Tür (boah - kann das fix gehen)!
Der freundliche etwa Mitte 40er macht sich an die Arbeit, nachdem er sich überzeugt hat, das mein DSL funktioniert.
30 min, 1 Tasse Kaffee und zwei Zigaretten später ist das Problem gefunden - die Leitung ist im Verteilerkasten gleich an [b]3[/b] (in Worten [b]drei[/b]!!!) Stellen unterbrochen.
Klasse - es geht doch - Telefon funktioniert wieder!!!
Des Rätsels Lösung:
Der nette Herr beantwortet mir meine Frage "Warum funktioniert DSL, wenn doch die Leitung unterbrochen ist, trotzdem?" mit den Worten:
"DSL braucht für einen funktionierenden Betrieb nur eine Ader der Leitung - das Telefon aber zwei!"
mfG Renfield™
Antwort 1 von Sir_Hilly
hehe..da sieht man mal wieder das 90% der Telekomiker den Beruf verfehlt haben..
Antwort 2 von susa1
Renfield, du hast mich gerettet, habe ähnliches Problem seit Wochen, jetzt wieder Hoffnung;-) Habe mir allerdings schon neue Endgeräte gekauft...ohne Erfolg!
Werde jetzt noch mal Telekom aktivieren!
Werde jetzt noch mal Telekom aktivieren!
Antwort 3 von Chrischan
Hi Renfield,
hier ein paar tote Fliegen für Dich (hinwerf) den Snack hast Du Dir verdient.
Jetzt setzt Du Dich an den PC und schreibst noch einen "freundlichen" (immer dran denken, der Ton macht die Musik) Brief an die Telekom und verlangst (das Wort "verlangen" würde ich nicht reinschreiben, das kann man auch netter umschreiben) eine angemessene Gutschrift (keine Summe angeben) für die Dauer des Ausfalles. Als Ausfallzeit gilt die Zeit, ab wo Du die Störung gemeldet hast, bis zu dem Zeitpunkt wo die Störung behoben war. Wenn es länger als 48 Stunden (glaube ich) gedauert hat, dann werden sie Dir die Grundgebühren erstatten. Wenn Sie schlau sind, natürlich nur die Gebühren für den TELEFONanschluss, wenn Sie Kulant sind auch die für den DSL, wobei Du da keinen Anspruch drauf hättest.
Wenn Du gar Regressansprüche gelten machen möchtest (kann ja sein, ich weiß ja nicht wofür Du das Telefon brauchst) dann mußt Du das Nachweisen, das gibt die Telekom dann an Ihre Versicherung weiter.
Aber um das vorweg zu sagen, Du muß es "wirklich" nachweisen können, und zwar einen Gewinnausfall (nicht der Umsatzausfall)
Gruß und meine freudige Anteilnahme das es wieder geht
Chris
hier ein paar tote Fliegen für Dich (hinwerf) den Snack hast Du Dir verdient.
Jetzt setzt Du Dich an den PC und schreibst noch einen "freundlichen" (immer dran denken, der Ton macht die Musik) Brief an die Telekom und verlangst (das Wort "verlangen" würde ich nicht reinschreiben, das kann man auch netter umschreiben) eine angemessene Gutschrift (keine Summe angeben) für die Dauer des Ausfalles. Als Ausfallzeit gilt die Zeit, ab wo Du die Störung gemeldet hast, bis zu dem Zeitpunkt wo die Störung behoben war. Wenn es länger als 48 Stunden (glaube ich) gedauert hat, dann werden sie Dir die Grundgebühren erstatten. Wenn Sie schlau sind, natürlich nur die Gebühren für den TELEFONanschluss, wenn Sie Kulant sind auch die für den DSL, wobei Du da keinen Anspruch drauf hättest.
Wenn Du gar Regressansprüche gelten machen möchtest (kann ja sein, ich weiß ja nicht wofür Du das Telefon brauchst) dann mußt Du das Nachweisen, das gibt die Telekom dann an Ihre Versicherung weiter.
Aber um das vorweg zu sagen, Du muß es "wirklich" nachweisen können, und zwar einen Gewinnausfall (nicht der Umsatzausfall)
Gruß und meine freudige Anteilnahme das es wieder geht
Chris
Antwort 4 von MacGyver031
Hallo,
Ich finde es doch immer Amusant, dass die Leute erst nach einer RICHTIGEN Drohung, das Gehirn einschalten! Bei solchen Geschichten würde ich gern diese Leute in den Arsc* treten!!!
Gruss.
Ich finde es doch immer Amusant, dass die Leute erst nach einer RICHTIGEN Drohung, das Gehirn einschalten! Bei solchen Geschichten würde ich gern diese Leute in den Arsc* treten!!!
Gruss.
Antwort 5 von SvenjaK
Hallo Renfield!
Da ich ebenfalls (mehr als) eine persönliche Telekom-Odyssee hinter mir habe, kann ich dich sehr gut verstehen. Aber wie ist dein letzter Satz gemeint?
Bezweifelst du diese Aussage des Telekomikers? Er hatte (jedenfalls in diesem Falle) ausnahmsweise recht, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß. ;-)
Gruß
Svenja
Da ich ebenfalls (mehr als) eine persönliche Telekom-Odyssee hinter mir habe, kann ich dich sehr gut verstehen. Aber wie ist dein letzter Satz gemeint?
Zitat:
DSL braucht für einen funktionierenden Betrieb nur eine Ader der Leitung - das Telefon aber zwei!
DSL braucht für einen funktionierenden Betrieb nur eine Ader der Leitung - das Telefon aber zwei!
Bezweifelst du diese Aussage des Telekomikers? Er hatte (jedenfalls in diesem Falle) ausnahmsweise recht, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß. ;-)
Gruß
Svenja
Antwort 6 von Renfield
Svenja:
Nee - bezweifel ich nicht - war ja so!;-)
mfG Renfield™
Nee - bezweifel ich nicht - war ja so!;-)
mfG Renfield™
Antwort 7 von affenmann
hab das selbe prob...
sieht ja rosig aus für die nächste zeit...
aber zum glück bin ich ja bald bei arcor... :)
sieht ja rosig aus für die nächste zeit...
aber zum glück bin ich ja bald bei arcor... :)
Antwort 8 von Jonathan
Um auch mal was positives über die Telekom loszulassen; negative Kritik gibt es ja genügend:
01.08. -> neue Wohnung
02.08 -> DSL und Telfon bei der Telekom beantragt
06.08. -> alles funktionierte
01.12 morgends -> Fehler in der Leitung (ich hörte meine Nachbarn telefonieren)
01.12. mittags -> Techniker hier
01.12. mittags 1h später -> alles funktionierte wieder
:-)
01.08. -> neue Wohnung
02.08 -> DSL und Telfon bei der Telekom beantragt
06.08. -> alles funktionierte
01.12 morgends -> Fehler in der Leitung (ich hörte meine Nachbarn telefonieren)
01.12. mittags -> Techniker hier
01.12. mittags 1h später -> alles funktionierte wieder
:-)
Antwort 9 von classic04
Ja, ja so sind sie halt.
Ich bin aus meine alten Wohnung ausgezogen und in eine neue Stadt. Also musste ich meinen Anschluss kündigen. 8 Wochen vor dem Umzug hab ich im T-Punkt nach den Kündigungsbedingungen nachgefragt. Der freundliche T-ler meinte kein Problem 6 tage vor dem Umzug schriftlich kündigen. Ich dachte noch das ist ja einfach. Also vorsichtshalber 14 tage zuvor gekündigt und raus aus der Wohnung.
4 Wochen später ruft mich der Nachmieter an und meinte er könne sein Telefon nicht anschließen weil meine Nummer noch aktiv ist. Das hat mich etwas gewundert aber er hatte recht. Die haben tatsächlich nochmal die Grundgebühr abgebucht. Also gabs einen Anruf beim Servicecenter. Der nette Herr meinte das ist schon richtig so die Kündigungsfrist dauert 6 Wochen. Aha dachte ich dann kann mein Nachmieter ja bald telefonieren.
Weit gefehlt eine Woche später ruft er mich wieder an. Er kann noch immer nicht telefonieren. Ok ein erneuter Anruf bei der T… und was sagt mir der nette Mensch? Die Kündigungsfrist betrögt 3 Monate. Aber der neue Mieter kann nicht auf meine Kosten telefonieren. Das beruhigte mich zwar aber er wollte ja schließlich sein Telefon anschließen. Also bat ich darum das Telefon frei zu schalten. Der T-ler meinte kein Problem ab morgen kann der Nachmieter auf seinem Anschluss telefonieren. Prima da wird er sich aber freuen.
Tat er aber nicht denn er konnte noch eine ganze Woche nicht telefonieren. Erst nachdem wir erneut anriefen und druck machten hatte sich das Problem gelöst und er konnte endlich auf seiner eigenen Nummer telefonieren.
Weiss jemand wie lange die Kündigungsfrist der Telecom nun tatsächlich ist? Ham die mich verarscht?
Gruß Jens
Ich bin aus meine alten Wohnung ausgezogen und in eine neue Stadt. Also musste ich meinen Anschluss kündigen. 8 Wochen vor dem Umzug hab ich im T-Punkt nach den Kündigungsbedingungen nachgefragt. Der freundliche T-ler meinte kein Problem 6 tage vor dem Umzug schriftlich kündigen. Ich dachte noch das ist ja einfach. Also vorsichtshalber 14 tage zuvor gekündigt und raus aus der Wohnung.
4 Wochen später ruft mich der Nachmieter an und meinte er könne sein Telefon nicht anschließen weil meine Nummer noch aktiv ist. Das hat mich etwas gewundert aber er hatte recht. Die haben tatsächlich nochmal die Grundgebühr abgebucht. Also gabs einen Anruf beim Servicecenter. Der nette Herr meinte das ist schon richtig so die Kündigungsfrist dauert 6 Wochen. Aha dachte ich dann kann mein Nachmieter ja bald telefonieren.
Weit gefehlt eine Woche später ruft er mich wieder an. Er kann noch immer nicht telefonieren. Ok ein erneuter Anruf bei der T… und was sagt mir der nette Mensch? Die Kündigungsfrist betrögt 3 Monate. Aber der neue Mieter kann nicht auf meine Kosten telefonieren. Das beruhigte mich zwar aber er wollte ja schließlich sein Telefon anschließen. Also bat ich darum das Telefon frei zu schalten. Der T-ler meinte kein Problem ab morgen kann der Nachmieter auf seinem Anschluss telefonieren. Prima da wird er sich aber freuen.
Tat er aber nicht denn er konnte noch eine ganze Woche nicht telefonieren. Erst nachdem wir erneut anriefen und druck machten hatte sich das Problem gelöst und er konnte endlich auf seiner eigenen Nummer telefonieren.
Weiss jemand wie lange die Kündigungsfrist der Telecom nun tatsächlich ist? Ham die mich verarscht?
Gruß Jens
Antwort 10 von Luutz
Guck mal hier rein
http://www.telekom.de/etelco/agb.
Da musst du dir dann noch deinen alten Tarif raussuchen und dann mal schauen, ob die da was falsch gemacht haben.
Luutz
http://www.telekom.de/etelco/agb.
Da musst du dir dann noch deinen alten Tarif raussuchen und dann mal schauen, ob die da was falsch gemacht haben.
Luutz

