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Mandrake 9.1: Onboard-Soundkarte wird nicht erkannt (Yamaha opl3sax)





Frage

Tach Leutz! Wie im Subject schon erwähnt, erkennt harddrake meinen Onboard-Soundchip nicht (ein Yamaha opl3sax). Nach der Hardware-Erkennung wird er nirgends aufgeführt. Ich weiß aber, dass es einen dazugehörigen Treiber in der Datenbank von Mandrake gibt (der Chip is eh schon uralt). Im BIOS ist der Chip enabled. alsa oder so nützt ja nix, da noch nicht einmal der Chip erkannt wird und somit der Soundserver meckert. Wie krieg ich den Sound zum laufen bzw. wie binde ich den Onboard-Chip ein? PS: Bin noch Linux-Newbie, also bitte sachte sachte ;-) Bis neulich, Piepsi {:o)

Antwort 1 von Samba

Hallo Piepsi,

schön Dich hier mal wieder im Linux-Bereich zu treffen.

Kannst Du evtl. eine preiswerte Creative besorgen und einbauen...ich meine, hast Du noch einen PCI-Steckplatz frei?

Erkennt es Knoppix?
Hast Du den Sound im BIOS auch wirklich aktiviert?
Oft kann man im BIOS einstellen, dass Soundblaster emuliert werden soll.

Antwort 2 von Trullala.

http://www.alsa-project.org/alsa-doc/doc-php/template.php3?company=Yamaha&card=&chip=OPL3-SA3&module=opl3sa2

Antwort 3 von Samba

Die Mandrake-Installationsroutine bindet manchmal ein falsches Treibermodul ein... ich musste am Wochenende auf meinem Lappi auch selbst Hand anlegen.

Mandrake Kontrollzentrum -> Hardware -> Harddrake -> Soundkarten -> Bezeichnung der Soundkarte anklicken -> Konfigurationswerkzeug starten -> passenden Treiber auswählen oder "Let me pick a driver". Vielleicht könnte auch ein Blick in die Optionen nicht schaden. Leider weiß ich auch nicht, was man dort ggf. eintragen sollte oder muss.

OnBoard-Sound ist sowieso eigentlich inakzektabel, wenn man vernünftigen Sound für Spiele und Soundanwendungen haben möchte. Ich habe mal auf dem PC meines Sohnes den OnBoard-Sound mit einer BILLIGEN Creative vergleichen. Die Steckkarte war immer noch um Längen besser als die Emulation auf dem Mainboard (Klirrfaktor, Verzerrungen). Zudem entlastest Du ja mit einer richtigen Soundkarte auch den Hauptprozessor.
Bei einem Laptop ist man natürlich auf die OnBoard-Chips angewiesen. Aber jeder, der wirklich richtig mit Soundanwendungen arbeiten möchte, holt sich für seinen Tower eh eine vernünftige Soundkarte. Die Onboard-Chips sind eher dafür gedacht, dass man überhaupt was hören kann, ohne hohe Ansprüche zu haben.

Antwort 4 von schladetsch

Moin Moin,

lange Nachforschungen haben ergeben:

Yamaha bietet schon seit geraumer Zeit keinen Support für diesen Chip mehr :-(

Wir haben den gleichen Chip in einem Firmenrechner, daher bin auch ich etwas gefrustet. Aber es soll die möglichkeit geben, den Treiber auf Diskette zu bekommen, wenn man einen frankierten Rückumschlag an folgende Adresse schickt:
Yamaha Europa GmbH
Siemensstr. 22-34
25462 Rellingen

Vielleicht hilfts ja,

MFG
Schladetsch
(Schladdi)


Antwort 5 von Piepsi

Hi Leutz!

Danke erstmal für die Antworten!

@Trullala
Der Link is leider down :-(
Du warst mir schon immer ein super Helfer, ich hoffe, Du bist nicht schon genervt von mir!
Inzwischen bin ich auf Mandrake gekommen, da es das einzige ist, was die wenigsten Probleme mit meiner IDE-Schnittstelle hat.
(weißte noch: Boot- bzw. Formatierungsproblem...).
Liegt anscheinend wohl doch am Kernel, bei Mandrake 9.1 isser am aktuellsten (2.4.21) und ab Kernel 2.4.20 funzts nämlich erst. Auch mit SuSE 8.1 Pro läufts nich (Kernel 2.4.19).

@Samba:
Hm, hatte zwar Knoppix schon laufen, aber den Sound hatte ich da nicht konfiguriert gehabt (war mir da auch nicht wichtig).
Ich hab aber festgestellt, dass ich noch ne 128PCI-Soundkarte hab, die werd ich dann auch mal versuchen und hoffen, dass harddrake sie erkennen wird.
Im BIOS ist der Yamaha-Chip definitiv aktiviert!

@schladdi:
Also bei der Installation von Mandrake wurde der Chip immerhin erkannt, wurde aber nicht automatisch konfiguriert. Auch eine manuelle Config war nicht möglich (bzw. ich habs nich gecheckt *g*), es kam nach dem Booten immer wieder die Fehlermeldung vom Soundserver.

Ich meld mich wieder!

Bis neulich,
Piepsi {:o)

Antwort 6 von Piepsi

So Leutz,

bin dem Rat von Samba gefolgt:
Hab ne PCI-Karte eingebaut (Creative 128PCI, Modell CT5803, ES1371-Chip) und den Onboard-Chip im BIOS disabled.
Harddrake hatte damit null Probleme und alles funzt einwandfrei :-)

Danke nochmal an alle!

Bis neulich,
Piepsi {:o)

Antwort 7 von Trullala...

Mhhhh bei mir geht der Link.

Antwort 8 von Piepsi

@Trullala:
Hmm, stimmt, jetzt gehts. Hab wohl beim kopieren was falsch gemacht. Danke für den Link, ich werds irgendwann mal ausprobieren, denn dann spar ich mir nen PCI-Slot ;-)

PS: Als ich mal SuSE 7.3 Pro installiert hatte, wurde dieser Chip ohne Probleme sofort erkannt und ich musste gar nix einstellen.....

Bis neulich,
Piepsi {:o)

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