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TFT-Monitor Hintergrundbeleuchtung
Frage
Ich habe einen älteren TFT-Monitor, dessen Hintergrundbeleuchtung plötzlich ausfiel.
Nach Auskunft eines Servicetechniker ist die Inverterschaltung, welche die spezielle Leuchtstofflampe versorgt, defekt. Dieses Bauteil ist sehr teuer und eine Reparatur deshalb unwirtschaftlich.
Nun möchte ich mit dem Gerät ein wenig basteln, vielleicht die defekte Schaltung durch eine externe Schaltung ersetzen und so die Lampe für die Hintergrundbeleuchtung wieder mit Strom versorgen. Daher meine Frage: Welche Zündspannung und welche Brennspannung brauchen diese Lampen, was sollte die Inverterschaltung also liefern?
Antwort 1 von stocki
Hi snoopie,
vielleicht können dir sogenannte Elektrolumineszensfolien (schöner Zungenbrecher ;-)) weiterhelfen. Google mal.
Bei reichelt gibts die nur in max 20 x 10cm Größe. Das wird wohl für dein TFT nicht reichen. Vielleicht gibts irgendwo ja noch größere. die 20 x 10 Folien kosten bei Reichelt mit Inverter ~20€.
gruss stocki
vielleicht können dir sogenannte Elektrolumineszensfolien (schöner Zungenbrecher ;-)) weiterhelfen. Google mal.
Bei reichelt gibts die nur in max 20 x 10cm Größe. Das wird wohl für dein TFT nicht reichen. Vielleicht gibts irgendwo ja noch größere. die 20 x 10 Folien kosten bei Reichelt mit Inverter ~20€.
gruss stocki
Antwort 2 von stocki
Hab gerade noch eine interessante Adresse gefunden:www.lumitec.ch/d/angebot/#
gruss stocki
gruss stocki
Antwort 3 von Snoopie
Hallo Stocki,
danke für die Tipps. Werde gleich mal bei reichelt und lumitec vorbeischauen.
Gruss, Snoopie
danke für die Tipps. Werde gleich mal bei reichelt und lumitec vorbeischauen.
Gruss, Snoopie
Antwort 4 von Snoopie
Bin leider noch nicht weiter.
Mit Leuchtfolien wird es wohl nicht funktionieren.
Suche also nach wie vor Informationen über diese Inverter für die speziellen Leuchtstofflampen.
Mit Leuchtfolien wird es wohl nicht funktionieren.
Suche also nach wie vor Informationen über diese Inverter für die speziellen Leuchtstofflampen.
Antwort 5 von Snoopie
Inzwischen habe ich den Monitor zerlegt, und auch einen alten Flachbettscanner, in dem ja auch diese Leuchtröhren wie im TFT-Monitor verwendet werden. Dabei habe ich einige Erkenntnisse gewonnen, die ich hier dokumentiere, weil vielleicht der eine oder andere auch mal in die Verlegenheit kommen könnte:
Es handelt sich um "Kaltkathoden-Floureszenzröhren". Laut einem Schildchen im Monitor enthalten die Röhren geringe Mengen an Quecksilber. Sie sind innen weiss beschichtet wie Leuchtstofflampen. Im TFT-Monitor ist diese Röhre an der unteren Schirmkante montiert.
Im Monitor hat diese Röhre einen Durchmesser von etwa 1mm, im Scanner sind es ca. 3mm. Die Inverterstufe, es scheint sich im wesentlichen um einen Leistungsoszilltor in Gegentaktschaltung zu handeln, erzeugt aus 12V (im Monitor) oder aus 24V (im Scanner) eine Wechselspannung von ca. 1250V als Betriebsspannung für die Röhre.
Es war mir sogar gelungen, die noch funktionstüchtige Röhre und Inverterstufe aus dem Scanner aus und in den TFT-Monitor einzubauen. Die nötigen 24V kamen aus aus einem externen Netzteil. Allerdings musste dabei die dickere Röhre (s.oben) mit etwas Kraft eingepresst werden. Resultat: irgendwie wurde dabei der untere cm des Display beschädigt. Ansonsten war das Monitorbild wieder sichtbar, wenn auch etwas zu dunkel. Aber im Prinzip scheint es möglich zu sein, auf diesem Wege einen defekten TFT-Monitor wieder zum Leben zu erwecken.
Es handelt sich um "Kaltkathoden-Floureszenzröhren". Laut einem Schildchen im Monitor enthalten die Röhren geringe Mengen an Quecksilber. Sie sind innen weiss beschichtet wie Leuchtstofflampen. Im TFT-Monitor ist diese Röhre an der unteren Schirmkante montiert.
Im Monitor hat diese Röhre einen Durchmesser von etwa 1mm, im Scanner sind es ca. 3mm. Die Inverterstufe, es scheint sich im wesentlichen um einen Leistungsoszilltor in Gegentaktschaltung zu handeln, erzeugt aus 12V (im Monitor) oder aus 24V (im Scanner) eine Wechselspannung von ca. 1250V als Betriebsspannung für die Röhre.
Es war mir sogar gelungen, die noch funktionstüchtige Röhre und Inverterstufe aus dem Scanner aus und in den TFT-Monitor einzubauen. Die nötigen 24V kamen aus aus einem externen Netzteil. Allerdings musste dabei die dickere Röhre (s.oben) mit etwas Kraft eingepresst werden. Resultat: irgendwie wurde dabei der untere cm des Display beschädigt. Ansonsten war das Monitorbild wieder sichtbar, wenn auch etwas zu dunkel. Aber im Prinzip scheint es möglich zu sein, auf diesem Wege einen defekten TFT-Monitor wieder zum Leben zu erwecken.

