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Regeln beim Partitionieren?
Frage
Tachschen,
bis vor kurzem habe ich noch voll hinter den Vorteilen und der Zweckmäßigkeit einer partitionierten Festplatte gestanden.
Seit gestern sieht das allerdings gaaaanz anders aus.
Zum Problem:
Habe meine 111 GB HDD nachdem win98 drauf war in eine 80er(C:) und eine 30er Partition(D:) mit PM8 aufgeteilt. Ziel der Sache war eine backup Platte zu haben, die Images von DriveImage aufnehmen sollte.
Bis dahin lief wie gesagt alles paletti. Nachdem ich dann ein hübsches Image auf D: gesichert hatte ging der Stress los.
Bei scandisk C: kam eine Fehlermeldung das zu wenig Arbeitsspeicher eine Ausführung unmöglich mache. Komischerweise lief scandisk auf D: einwandfrei durch.
Bevor ich Euch mit meinen Problemen beschäftige google ich immer vorher. Zu meinem Problem gab es allerdings nur die suspecte Einschätzung eines HDD Crashs.
Nun habe ich die Partitionen wieder zusammengeführt zu C:. Und siehe da, scandisk läuft wieder einwandfrei. Leider war die Dos Ebene irgendwie zerschossen. Na jedenfalls hab ich alles komplett neu gemacht und bin jetzt wieder onlehn.
Meine Frage:
Gibt es Erfahrungen Eurerseits wie man eine HDD Prozentual aufteilen sollte um Probleme zu vermeiden? Möglicherweise war meine Aufteilung 80:30 GB nicht optimal? Welche Erfahrungen habt ihr beim Partitionieren gemacht?
gruss r.
Antwort 1 von sutadur
Das liegt sicher nicht nur an den Partitionen. Im Gegenteil, solche Probleme treten eher bei größeren Partitionen auf. Ich denke, der Fehler ist in Deiner Windows-Installation zu suchen.
Antwort 2 von ro+con
@ sutadur,
"Ich denke, der Fehler ist in Deiner Windows-Installation zu suchen."
Das kann ich mit 100%iger Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Trotzdem danke für das schnelle Feedback. Aber eine Frage hätte ich da noch:
Was sind größere Partitionen? Ich hatte immerhin über 80GB als C.
roland
"Ich denke, der Fehler ist in Deiner Windows-Installation zu suchen."
Das kann ich mit 100%iger Wahrscheinlichkeit ausschließen.
Trotzdem danke für das schnelle Feedback. Aber eine Frage hätte ich da noch:
Was sind größere Partitionen? Ich hatte immerhin über 80GB als C.
roland
Antwort 3 von Stefanowski
Also sinnvoll war deine Aufteilung ja auch nicht wirklich, oder? Eine 80GB-Systempartition und nur 30 für das Backup? Ich habe meine 98er Platte so eingerichtet: 10 GB für C mit Win98 und Software drauf, 40 GB für D mit Daten, 10 GB für E mit den Images der Systempartition (zur schnellen "Neuinstallation von Win98"). Bisher keinerlei Probleme. Ich denke, 80 GB und dann "alles drauf" (System, Software, Daten) ist nicht so geschickt, da kannst du auf die Partitionierung auch gleich verzichten.
Ich kann mein Windows 98 in folgenden Stufen per Image wiederherstellen: Win98 "nackt", Win98 mit allen Treibern für meine Hardware, Win98 mit allen Treibern und der wichtigsten Software eingerichtet und konfiguriert. Die Datenpartition bleibt dann bei einem Wiederherstellen des Images unberrührt.
Ich kann mein Windows 98 in folgenden Stufen per Image wiederherstellen: Win98 "nackt", Win98 mit allen Treibern für meine Hardware, Win98 mit allen Treibern und der wichtigsten Software eingerichtet und konfiguriert. Die Datenpartition bleibt dann bei einem Wiederherstellen des Images unberrührt.
Antwort 4 von ro+con
@ Stefanowski,
danke für deine Tipps. Deine Aufteilung klingt sinnvoll. Ich will mich wirklich nicht rechtfertigen, aber letztens habe ich 17GB Daten auf 10GB komprimiert und dafür sollten doch 30GB ausreichen.
Womit ich mich noch nicht so richtig anfreunden kann ist der Gedanke, dieser zwei Partitionen C:10GBmit win98 und D:40GB für Daten.
Ich hatte in der Vergangenheit immer Ärger mit Programmen, Spielen usw. wenn sie nicht auf C: gespeichert wurden.
Um Daten zu sichern nehme ich DVD's. Ich benötige für Capturing und Fotobearbeitung viel Platz. Deshalb meine 80GB Partition. Mir ist natürlich klar, dass ich keine 80GB auf 30GB sichern kann.
Mein Problem war ja vor allem, dass scandisk nicht mehr fehlerfrei auf Clief und damit auch defrag nicht mehr durchlief.
Nochmals danke für deine Gedanken.
gruss r.
danke für deine Tipps. Deine Aufteilung klingt sinnvoll. Ich will mich wirklich nicht rechtfertigen, aber letztens habe ich 17GB Daten auf 10GB komprimiert und dafür sollten doch 30GB ausreichen.
Womit ich mich noch nicht so richtig anfreunden kann ist der Gedanke, dieser zwei Partitionen C:10GBmit win98 und D:40GB für Daten.
Ich hatte in der Vergangenheit immer Ärger mit Programmen, Spielen usw. wenn sie nicht auf C: gespeichert wurden.
Um Daten zu sichern nehme ich DVD's. Ich benötige für Capturing und Fotobearbeitung viel Platz. Deshalb meine 80GB Partition. Mir ist natürlich klar, dass ich keine 80GB auf 30GB sichern kann.
Mein Problem war ja vor allem, dass scandisk nicht mehr fehlerfrei auf Clief und damit auch defrag nicht mehr durchlief.
Nochmals danke für deine Gedanken.
gruss r.
Antwort 5 von Jan K.
Programme auf eine extra Partition zu installieren macht ja bei win auch gar keinen Sinn. Das hat Stefanowski aber auch nicht gemeint.
Gemeint war (wenn ich das richtig verstanden habe) folgende Aufteilung: C: win + Anwendungen und D: alle eigenen Daten (Fotos, Videos, Briefe usw.).
Diese Aufteilung macht deshalb Sinn, weil bei einer Neuinstallation bzw. der Wiederherstellung eines Images alle Deine Daten erhalten bleiben.
Dann passt erstens Deine C:-Partition locker als Image auf Deine Backup-Part. und wenn sie
zweitens alle Programme enthält, dauert eine Wiederherstellung des gesamten Systems nur ein paar Minuten.
hoffe, ich konnte zur Aufklärung beitragen...
Gruß Jan
Gemeint war (wenn ich das richtig verstanden habe) folgende Aufteilung: C: win + Anwendungen und D: alle eigenen Daten (Fotos, Videos, Briefe usw.).
Diese Aufteilung macht deshalb Sinn, weil bei einer Neuinstallation bzw. der Wiederherstellung eines Images alle Deine Daten erhalten bleiben.
Dann passt erstens Deine C:-Partition locker als Image auf Deine Backup-Part. und wenn sie
zweitens alle Programme enthält, dauert eine Wiederherstellung des gesamten Systems nur ein paar Minuten.
hoffe, ich konnte zur Aufklärung beitragen...
Gruß Jan
Antwort 6 von sasch
natürlich macht das installieren von programmen auf einer extra partition sinn. wenn ich nach einem crash der systempartition das image wieder einspiele, sind ja registry, pfade und verknüpfungen auch wieder da. ein image ohne programme ist auch viel schlanker.
Antwort 7 von Zemmel
Hi !
Ich würde auch für die Systempartition etwa 8-10 GB vorschlagen. (das reicht i.d.R. sogar für WinXP)
Darauf sollten wirklich nur das Betriebssystem und die Programm-Installationen sein.
Sämtliche Daten, vom Word-Dokument bis zum Video würde ich auf einer anderen Partition ablegen.
Die Vorteile einer solchen Aufteilung wurden ja oben schon hinreichend beschrieben.
Du hättest dann noch über 100 GB für eine Datenpartition UND eine Backup-Partition frei.
Wenn Du viele Spiele hast, die womöglich viel Raum auf C: benötigen, würde ich eventuell mit der Größe von C: etwas nach oben gehen, aber auf keinen Fall 80 GB, das ist eindeutig zu viel.
Gruß
Klaus
Ich würde auch für die Systempartition etwa 8-10 GB vorschlagen. (das reicht i.d.R. sogar für WinXP)
Darauf sollten wirklich nur das Betriebssystem und die Programm-Installationen sein.
Sämtliche Daten, vom Word-Dokument bis zum Video würde ich auf einer anderen Partition ablegen.
Die Vorteile einer solchen Aufteilung wurden ja oben schon hinreichend beschrieben.
Du hättest dann noch über 100 GB für eine Datenpartition UND eine Backup-Partition frei.
Wenn Du viele Spiele hast, die womöglich viel Raum auf C: benötigen, würde ich eventuell mit der Größe von C: etwas nach oben gehen, aber auf keinen Fall 80 GB, das ist eindeutig zu viel.
Gruß
Klaus
Antwort 8 von Stefanowski
Genauso war es gemeint, Win98 und Software auf eine Partition, die reinen Daten (Bilder, Texte, MP3 etc.) auf eine andere.
@Sasch:Deshalb habe ich mehrere Images und wenn ein Programm den Fehler verursacht, musst du ja sowieso alles neu machen (ohne dieses Programm). Wenn ich Software und Win auf einer Partition habe, passen die Pfade und Verknüpfungen doch nach der Wiederherstellung auch....
@Sasch:Deshalb habe ich mehrere Images und wenn ein Programm den Fehler verursacht, musst du ja sowieso alles neu machen (ohne dieses Programm). Wenn ich Software und Win auf einer Partition habe, passen die Pfade und Verknüpfungen doch nach der Wiederherstellung auch....
Antwort 9 von Jan K.
hoppla, erst Denken dann schreiben... da ist mir tatsächlich ein grundlegender Denkfehler unterlaufen.
Danke für die Berichtigung!
Zu meiner Verteidigung: Ich benutze selbst keine Images, da bei mir die Zeitabstände zwischen den Wiederherstellungen bzw. Neuinst. so lang sind, dass sich in der zwischenzeit zu viel ändert. Trotzdem Asche auf mein Haupt!
In diesem fall scheint eine Trennung von BS und Anwendungen aber nicht empfehlenswert, da ro+con von Problemen bei diesem Vorgehen berichtet.
Gruß Jan
Danke für die Berichtigung!
Zu meiner Verteidigung: Ich benutze selbst keine Images, da bei mir die Zeitabstände zwischen den Wiederherstellungen bzw. Neuinst. so lang sind, dass sich in der zwischenzeit zu viel ändert. Trotzdem Asche auf mein Haupt!
In diesem fall scheint eine Trennung von BS und Anwendungen aber nicht empfehlenswert, da ro+con von Problemen bei diesem Vorgehen berichtet.
Gruß Jan
Antwort 10 von Jan K.
@Stefanowski
sasch hat nur meiner %&/@$§??? Aussage in AW5, 1. Satz wiedersprochen, bei Dir ist alles gut :o)
Jan
sasch hat nur meiner %&/@$§??? Aussage in AW5, 1. Satz wiedersprochen, bei Dir ist alles gut :o)
Jan
Antwort 11 von ro+con
da hat sich ja noch viel Wissen gesammelt. Danke Euch allen erst mal. Morgen gehe ich alles nochmal in Ruhe durch und finde sicherlich eine funktionierende Lösung durch Eure vielen guten Tipps.
Schlaft schön,
gruss roland
Schlaft schön,
gruss roland
Antwort 12 von sutadur
@ro+con: Wieso kannst Du 100%ig einen Fehler in der bestehenden Windows-Installation ausschließen?
@sasch: Die Trennung von Windows und Programmen macht nur bedingt Sinn. Natürlich sind bei einem Image die notwendigen Verknüpfungen, Pfade, Registryeinträge usw. wieder da. Aber bei einem Systemcrash ist oftmals nicht nur das Betriebssystem betroffen, sondern die Programme bzw. die übrigen Partitionen ebenso. Daher sollte man, wenn man ein Image anlegt, auch die komplette Systeminstallation mit einbeziehen. Windows ist schnell wieder drauf, aber eine Neuinstallation wird erst durch die Programme zeitaufwändig.
@sasch: Die Trennung von Windows und Programmen macht nur bedingt Sinn. Natürlich sind bei einem Image die notwendigen Verknüpfungen, Pfade, Registryeinträge usw. wieder da. Aber bei einem Systemcrash ist oftmals nicht nur das Betriebssystem betroffen, sondern die Programme bzw. die übrigen Partitionen ebenso. Daher sollte man, wenn man ein Image anlegt, auch die komplette Systeminstallation mit einbeziehen. Windows ist schnell wieder drauf, aber eine Neuinstallation wird erst durch die Programme zeitaufwändig.
Antwort 13 von ro+con
@ sutadur,
ich mache seit 10 Jahren nichts anderes als mich mit den verschiedenen Windows Versionen zu beschäftigen. Ich kenne Win 3.11 genauso wie Dos 5.0-6.22 und win 95,98,98SE sowie WinXP.
Bevor mein System "lahmte" hatte ich gerade erst win98SE neu aufgespielt. Neuinstallationen dieser Art mache ich mittlerweile im Schlaf, da ich hier seit Jahren mit 4 verschiedenen Rechnern arbeite.
Natürlich kann man Fehler nie 100%ig ausschließen, aber bei einem "Nackten Win98" was vorher perfekt lief, scheint der Fehler doch eher an der anschließenden Partitionierung gelegen zu haben. Zumal ich derzeit mit einem Neuen Win98 auf einer 111GB Partition ebenfalls absolut keine Probs habe.
@ alle fleißigen Helfer,
nach "Studium" Eurer Tipps und Hinweise habe ich mich entschlossen meine HDD wie folgt zu partitionieren:
Laufwerk C: 30GB für WIN98 und Programme
Laufwerk D: 40GB für Datenpartition (Capture Material, Bilder usw.)
Laufwerk E: 40GB für Images
Ich glaube, damit sind meine Interessen ganz gut im Einklang mit den Regeln (falls es die gibt)zum Partitionieren einer HDD.
Danke Euch allen für die Mühe, die Ihr Euch mit mir gemacht habt. Man sieht sich, tschüß
roland
ich mache seit 10 Jahren nichts anderes als mich mit den verschiedenen Windows Versionen zu beschäftigen. Ich kenne Win 3.11 genauso wie Dos 5.0-6.22 und win 95,98,98SE sowie WinXP.
Bevor mein System "lahmte" hatte ich gerade erst win98SE neu aufgespielt. Neuinstallationen dieser Art mache ich mittlerweile im Schlaf, da ich hier seit Jahren mit 4 verschiedenen Rechnern arbeite.
Natürlich kann man Fehler nie 100%ig ausschließen, aber bei einem "Nackten Win98" was vorher perfekt lief, scheint der Fehler doch eher an der anschließenden Partitionierung gelegen zu haben. Zumal ich derzeit mit einem Neuen Win98 auf einer 111GB Partition ebenfalls absolut keine Probs habe.
@ alle fleißigen Helfer,
nach "Studium" Eurer Tipps und Hinweise habe ich mich entschlossen meine HDD wie folgt zu partitionieren:
Laufwerk C: 30GB für WIN98 und Programme
Laufwerk D: 40GB für Datenpartition (Capture Material, Bilder usw.)
Laufwerk E: 40GB für Images
Ich glaube, damit sind meine Interessen ganz gut im Einklang mit den Regeln (falls es die gibt)zum Partitionieren einer HDD.
Danke Euch allen für die Mühe, die Ihr Euch mit mir gemacht habt. Man sieht sich, tschüß
roland

