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Festplatten auswuchten





Frage

Für Leute die es verstehen :-) und sich damit auskennen: Ich habe wiedermal Datenverlust. Grund: grössere Dateien drehen sich schneller auf der Festplatte, als die kleineren. Das liegt daran, dass grössere Dateien mehr Masse haben und so im Rechner schneller an den Rand der Magnetscheibe des Plattenlaufwerks befördert werden, wo sie über den Rand fallen und weg sind. Spezielle Firmen können mit sogenannten "Datenschnüfflern" die Daten wiederfinden und sie dann wieder in der Mitte anordnen. Das alles kann man verhindern. Liebe PC User, hier kommts: [url=http://www.pankoke-soft.de/Software/Downloads/HDBALANC/hdbalanc.html] HD-auswuchten[/url]

Antwort 1 von firefighter_fel

ach deshalb fehlen mir andauernd größere Dateien.........

Antwort 2 von Systemlord

Is ja toll :-)

da muss nur mit dem mittelalterlichen Modell (die Erde - Festplatte - ist eine Scheibe) aufgeräumt werden.
Werden die Festplatten zu Festkugeln (mit integrierter Schwerkraft!) können - logischerweise - keine übergewichtigen Daten mehr über den Rand fallen - oder???
Als Notbehelf kann man sich (zum Auswuchten) natürlich auch an den spezialisierten Reifenfachhandel wenden: 2X Festplatten auswuchten bitte :-)

greets Systemlord :-))

Antwort 3 von Kismo

Hallo Stachel,


... und ich leg Dir die Gewichte für die Wasserwaage bei, damit Deine Dateien nicht über die Scheibe abrutschen können.

Gruß

Kismo

Antwort 4 von MCC1

Ich wuchte noch klassisch, aber nur bei Festplatten mit 5400 Umdrehungen, d.h. mit kleinen Klammern und Gewichten.
Bei den neueren Platten arbeite ich mit Lötklecksen auf Anfrage auch mit Antiviruspaste versiegelt. Die Alternative mit Ausbohren von defekten Sektoren zum Auswuchten hat sich nicht bewährt.
Gruss
Stefan

Antwort 5 von Meik

Ich habe die Auswuchtung mit Gewichten für
Alurädern faforisiert.
Aber es geht auch mit abfeilen von Material
an den Scheiben.
Oder HD 30 mm aufbohren und Lüfter für die
Gegenluft anbringen.

Gruß
Meik

Antwort 6 von Carl-Friedrich Gauß ;-)

Naja,
also wenn man bedenkt wieviel auf einer modernen Platte gespeichert werden kann...
Um eine deutlich differenzierte Spannung zu haben (rel. zwischen 1 und 0, wobei 0 als " Negativ", also Elektronenüberschuss zusehen ist), werden ca. 10.000 Elektronen benötigt.
unter Berücksichtigung der Zentrifugalkraft [F=(m*v[sup]2)/r], der Winkelgeschwidigkeit[ω=v/r] und des Elektronngewichts [9,1 x 10-[sup]28 Gramm] kann da schon einiges zusammen kommen.
Wenn nun (theoretisch) der komplette, mit Emule gerade geleechte Film, komplett alle 1en und alle 0en auf dem halben Umfang der platte verteilt hat.. Oh Gott, oh Gott...



Antwort 7 von bloedi

@Stachel
Ich möchte das auch rauchen!!!

Antwort 8 von vadder

warum so kompliziert ?

am rand ein fangnetz montiern und alles ist i.O.


vadder


Antwort 9 von jensen

Moin,

stimme Vadder voll zu, aber ich nehme immer Klebeband. Also jede neu gekaufte Pladde erstmal aufschrauben und dann ganz sauber einen Streifen breiten Tesafilm rund um die lustig blinkenden Scheiben kleben. Tesa muss aber oben und unten auf jeden Fal min. 2mm überstehen, dann gehen auch keine Daten verloren.

Klappt perfekt, Ich habe mit dieser Methode noch nie Daten verloren.
... aber auch nie gespeichert bekommen

Gruss an alle Bastler und Kleingärtner
Jens

Antwort 10 von bloedi

@ jensen datt funzt aber.
Zitat:
breiten Tesafilm


Antwort 11 von bloedi

Zum speichern ja, nett am Rand von HDD´s
Eher die mitte
:-}

Antwort 12 von Strothi

Moin,

ich habe mir erst letztens eine neue GD gekauft. Hat zwar nur 40GB aber 9200U/min. Bei dieser Platte sind schon zentrifugale Gegengewichte eingebaut. Diese funktionieren nach dem Trägheitsgesetz und können je nach Datendichte und -anordnung in festen Bahnen nach außen laufen und stellen so immer ein Gleichgewicht da.
Bin z.Zt. am tüfteln, ob man die Speicherkapa nicht noch erhöhen kann, z.B. nach DHD.

Gruß
Strothi

Antwort 13 von Hooker

Ich wuchte meine Festplatte immer manuell aus, indem ich sie in eine Drehbank einspanne und bei etwa 1200 U/min mit einem Gummihammer leichte Schläge dagegen ausführe.

Nur einmal habe ich etwas zu fest gehauen, danach war der Explorer auf der zweiten Partition und die Eigenen Dateien waren klein geschrieben.

Jetzt achte ich auch darauf, sie nie mehr als zu 80% voll zu packen, dadurch treten die Unwuchten seltener auf.

Seither muss ich nur noch nach dem Aufziehen des Wintertreibriemens auswuchten.

Antwort 14 von classic04

Achtung Achtung!!

Das auswuchten alleine reicht nicht. Die Scheibe muss unbedingt auch absolut Plan sein, damit die Daten nicht von der Platte springen . Das erreicht man am besten indem man sie ausbaut und mit dem Auto mehrfach drüber fährt.
Eine Alternative ist auch das Bügeleisen. Einfach auf die größte Stufe einstellen und kräftig pressen.

Gruß, Jens


Antwort 15 von sasch

sinnvoll ist auch der einsatz eines starken elektromagneten unter der festplatte, um die herabfallenden daten zu sichern. diese von ibm entwickelte technik heisst: highvoltage magnetic massdata backup.

Antwort 16 von Maschi63

Hihihi, was Ihr Euch so für Gedanken macht. Das geht doch viel einfacher:

Die großen, schweren Daten werden mit dem Akkuschrauber angeschraubt. Und für die kleinen leichten kommt außen ein Tortenring drum, der hält was aus und die bleiben nicht so kleben wie am Tesafilm ;-)))

Gruß! Maschi


Antwort 17 von SvenjaK

Roll on the floor (ca. 100 U/min) - Befürchte Datenverlust im Alphaspeicher. Auswuchten? Ohren mit Silikon abdichten? Wer hat Erfahrung?

Wie könnt ihr euch nur sonen Mist rausschrauben, Männers? *neidischguck*


Antwort 18 von SvenjaK

...und Frau ;-)

Antwort 19 von Heiko1984

Ich habe mir eine teure Spezialsoftware gekauft. Die sorgt dafür, dass alle Daten immer so auf der Platte verteilt liegen, dass deren Schwerpunkt immer genau auf der Drehachse liegt.
Klappt wunderbar. Und mit 120 Euro nicht zu teuer.
Willst jemand kaufen?

Gibt's hier:
www.wer-so-blöde-threats-erstellt-gehört-erschossen-,-und-wer-tatsächlich-so-fertig-war-,-diesen-Link-zu-klicken-,-erst-recht.de

Antwort 20 von oliverV

Diese „mechanischen“ Lösungen sind doch Quatsch.
Die HDD sind doch heutzutage so groß, da kann man doch einfach die Daten in dem inneren Bereich speichern, den äußeren Bereich kann man dann frei lassen – wo nichts ist, kann nichts „runterfallen“.
Noch sicherer ist es, wenn ihr die Festplatte partitioniert. Auf die äußere Partition werden dann halt keine Daten geschrieben. So sind die Daten auf den inneren Partitionen sicher, denn Partitionsübergreifend können die Daten nicht verrutschen.

Gruß

Oliver


Antwort 21 von classic04

Ach und ich dachte Festplatten sind wie eine Torte und die Partitionen sind sternförmig wie die Kuchenstücke aufgebaut. Wenn das natürlich nichzt so ist muss man da nicht aufpassen dass so ne ganze Partition verloren geht? Was meinste wie das dann scheppert im Gehäuse :-)

greets, Jens

Antwort 22 von caro einfach

Immer diese komplizierten Lösungen:
Die Daten zu sammen fegen gleichmäßig auf der Festplatte ferteilen und ab in die Microwelle:auf 900 watt stellen und 30 Minuten bestralen lassen:nach 15 Minuten wenden:fertig:Mahlzeit

Antwort 23 von Sven-71

Antwort 24 von Systemlord

Alsoo...

Zitat:
ab in die Microwelle:auf 900 watt stellen und 30 Minuten bestralen lassen:nach 15 Minuten wenden:fertig:Mahlzeit

so kriegt man doch nur schwarze Daten (verbrannt). Wenn man jetzt aber rote und gelbe - sprich Bunte Daten haben will??

Die Thematik wird immer schwieriger :-)

Antwort 25 von oliverV

@jens
genau das ist der Punkt, wenn du außen eine ringförmige Partition erstellt, kann sie nicht „runterfallen“; die Fliegkraft wirkt gleichmäßig auf den Außenrand der Partition, wird aber durch die Ringform gehalten.
Bei der Tortenstück-Variante gibt’s natürlich eine große Sauerei, verstärkt dadurch, das der äußere Bereich eines Tortenstücks breiter ist (also mehr Masse hat) als der innere Bereich.
Bei einer hohen Umdrehungszahl werden alle Partitionen „verstreut“, was dann zum kompletten Datenverlust führt.


Antwort 26 von MCC1

Das mit der Torte hat mir keine Ruhe gelassen, ich habe also gestern mal die Platte viereckig geschnitten, weil ich lieber Blechkuchen esse. Und siehe da, die Verteilung der Partitionen ist jetzt viel einfacher. Auch passieren weniger Datenverluste, da vorher ab und zu Daten von ganz innen vom Tortenheber rutschten, jetzt ist das einfacher.
Gruss
Stefan

Antwort 27 von Strothi

Moin nochmal,

@ oliverV,
wenn du eine ringförmige Partition erstellst, mußt du aber darauf achten, daß du auf den rand evtl. gepackte dateien legst, da diese dann etwas höher sind und und die Randwirkung unterstützen.
Die Idee der ringförmigen Partition ist nicht schlecht, weil ähnlich einer Kugel die Kräfteverteilung gleichmäßiger erfolgt.
Habe damit aber noch keine Erfahrung.

Gruß
Strothi

Antwort 28 von Road-Runner

Ach je, was seid Ihr kompliziert!!

Habt Ihr Euch überhaupt schon Eure Festplatten angesehen? Die sind doch in einem Kasten, der überall zu ist. Also können gar keine Daten entweichen.

Falls die Daten mal durcheinander geraten, einfach den Rechner kräftig durchschütteln, dann renkt das sich wieder ein.

In ganz schwierigen Fällen erhöhen leichte Schläge auf den Hinterkopf (der Platte natürlich) die Sortierfähigkeit.

Und sogar wenn einmal ein paar Daten verloren gingen, was macht das schon. Ihr habt doch sooooo viele.............

Antwort 29 von MCC1

Hast Recht Road-Runner. Ich habe von einer alten Platte einfach ein paar 0 und 1 übergehalten, wenn der Rechner nicht mehr will schütte ich ein paar rein, und schon klappts wieder. Man muss aber vorsichtig schütten, sonst gibts wieder Unwuchten.
Gruss
Stefan

Antwort 30 von TM

geht auch kräftesparender -> Rüttler-Verleih

(beachtet das breit gefächerte angebot: innen- und aussenrüttler!! für die faulen unter euch: nehmt doch gleich die vibrationsplatte und das problem erledigt sich von alleine ;-) ich empfehle jedoch den vibrationsstampfer - auch festplatten haben gefühle!)

TM

Antwort 31 von Jensen (ohne Keks)

Moin,

0 und 1 rüberschütten, das war eine wirklich geniale Idee !! Habe sofort alle analogen Uhren im Haus geplündert und die 0 und 1 aus den Ziffernblättern geschnitten. Leider gibt es zuwenig 0 in der Sammlung...

Wie bekomme Ich denn die 0 aus meiner digitalen Uhr heraus ? Habe bisher schon 4 Displays zerschnitten, aber sofort nach dem ersten Schnitt war die 0 wieder weg und das Display schwarz ( auch mit der Flex ging das nicht ).

Gruss
Jens

Antwort 32 von MCC1

@jensen:
Du musst vorher SP2 auf die Uhr laden, warten bis das System einfriert und dann die 0 rausschneiden.
Gruss
Stefan

Antwort 33 von Stachel

Man is ja doll was sich hier tut. Kanntet Ihr denn das noch nicht?
Sollte doch zur Standartausrüstung eine Users gehören. Oder sag ich lieber "DAU" ?

Ich möchte kostenlos eine Frage an die Mitglieder stellen:


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