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Welcher MP3-Encoder ist der qualitativ der Beste ?





Frage

Hallo, es gibt so ziemlich viel MP3-Encoder im Netz, nur leider weiss ich nicht welcher von der Qualität am Besten ist. Ich möchte gern meine CD´s mit 192kbit oder höher umwandeln und dabei soll so wenig wie möglich des Fequenzspektrum "abgeschnitten" werden, vorallem bei den Höhen. Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben ? Vielen Dank schon mal. Thomas

Antwort 1 von Pumuckel

Bei 192kbit/s wird wohl noch kein Encoder Frequenzbereiche wegschneiden. Bei so einer relativ hohen Bitrate dürfte es egal sein, welchen Codec Du nimmst.
Allerdings gibt es mittlerweile bessere Codecs als MP3. Falls Du die Songs nur für die HD oder als Backups codierst, dann wären Ogg-Vorbis oder AAC (z.B. mit WinAmp5) empfehlenswerter. WindowsMediaAudio9 soll auch ziemlich gut sein.


Antwort 2 von ThomPoh

Danke Pumuckel.

Ich will mir die Lieder für meinen MP3-Player umwandeln und der kann nur ".mp3" bzw. ".wma".

Also ab 192kbit/s kann ich dann auch den Lame-Encoder verwenden und welches Programm zum Rippen würdet ihr empfehlen ?

Es sollte auch die ID3-Tags erstellen können.

Antwort 3 von JustinTime

Hi
Ich mach es mit audacity 1.2! Gibt es in deutsch und macht mit ´nem lame gute mp3 bis 320 kbit/s aus einer wav! Kann ID3v1 und ID3v2!
Grüße

Justin

Antwort 4 von drago

Ich möchte jetzt keine Lawine auslösen aber
der grösste Teil der "Qualitäts"-Unterschiede ist im Kopf, nicht im Ohr.

Konkret, man redet über Qualität und über Qualitätseinbussen,
die man selbst mit Messgeräten kaum wahrnimmt,
geschweige denn mit den Ohren.

Man stellt Anforderungen, dessen Spektrum selbst Klassik nicht ausreizt,
eine Musikrichtung, die sowohl an die Technik als auch an das Ohr
die höchsten Ansprüche stellt.
Na, ja, um dann Olli P. hauchen zu hören.
Oder Daniel Kübeleimer qietschen zu hören.
(natürlich in höchster CD-Qualität)


Man philosophiert viel über kilobits/sekunde,
man will 192, nicht wegen der Qualität, sondern weil diese höher ist als 160.

Und dann meint man, die Qualität ist höher, weil die Zahl höher ist.
Man HÖRT diesen Unterschied nicht, aber man meint ihn zu "hören".

Bester Beweis ist, wenn man so einem Lieder Vorspielt, von denen er nicht weiss,
mit welcher Bitrate sie gesampelt worden sind.

Manche sind erstaunt, wenn es sich herausstellt, dass es ein Chromdioxid-Band war,
und ein Tapedeck,und überhaupt keine MP3 oder CDs.
Oder wenn sie keinen Unterschied zwischen Band und CD hören.
(den gibt es, aber ein Band klingt auch sauber, vom Laien nicht zu unterscheiden, auch von "Fachmännern" nicht).


Als Jugendlicher habe ich oft solche Spezialisten
auf die Probe gestellt.
Was oft herauskam, war, dass sie nicht einmal den akustischen
Unterschied zwischen Mono und Stereo erkannt haben.
Aber jahrelang die teuersten Anlagen kaufen, die
"besten" Zeitschirften lesen, und natürlich
über Frequenzen, Klirrfaktoren, Dynamik etc. bis zum "Blau-Anlaufen" fachsimpeln.

Das lustigste(auch heutzutage) ist:
CD Qualität muss sein, (Jaaaa, weilll Gwallidät un so..)
Aber diese Qualität aus 5.- Euro Boxen hören.
Es scheppert und dröhnt, rauscht und knistert.

Die beste Soundkarte muss es schon sein.
(weill Ssaund und so)
Aber neben dem Bildschirm, 15x10cm grosse Plastik-Schachteln mit
piep-piep Lautsprecher für 1.- euro innen.....
(in etwa Telefon-Qualität...)



Gute Musikqualität efordert gute Boxen, gute Verstärker, gute CD-Player, eine gute Musikquelle,
und natürlich ein gutes Ohr.
Selbst die Umgebung spielt eine grosse Rolle.
Viele glauben nicht, dass trotz 1000.- Euro teuren
Musikanlage im Auto, es nicht möglich ist einen
Stereoklang zu hören.
Weil sich die Schallwelen überschneiden und auch im grossem Mass gegensitig aufheben, so dass man viel vom Klang einbüßt.
Motorgeräusch frisst viel weg.
Reifengeräusche mischen sich unter die Wellen und verändern sie.
Da bleibt nicht mehr viel übrig von der Qualität.
Eigentlich bleibt nur die Lautstärke übrig.




..

Antwort 5 von __0d3n__0lg3r

@drago

Also eins sag ich dir!!! DU HAST SOWAS VON RECHT! Verdammt nochmal. Endlich mal einer, der das schreibt wozu ich immer viel zu faul war ;)

MfG }{0d3n}{0lg3r

Antwort 6 von drago

@ }{0d3n}{0lg3r

Wie bist du auf so einen Nick gekommen ?

Zum Glück gibts copy&paste ....

Antwort 7 von Luke_Filewalker

@drago

ROFL!!! Du hast ja sowas von Recht! ;) Solche Tests habe ich auch schon mit einigen Leuten gemacht... und mir in meinen Bart gegrinst dabei.

@ThomPoh

Ich kann Dir lame sehr empfehlen. Er produziert wirklich saubere MP3's und wenn Du Dich mehr in die Materie einarbeiten willst, bietet lame extrem viele Modifikationsmöglichkeiten.

Als Ripper kann ich Dir "Audiograbber" emfehlen, der Programmierer hat das Teil aufgrund eines ausgelaufenen Lizenzvertrages mittlerweile zu Freeware erklärt. AG ist sehr gut zu bedienen und hat viele Features was die Tag's betrifft. Ich hab nämlich auch einen MP3-Player, weshalb ich auf eine gute Tag-Generierung angewiesen bin.

Es gibt aber auch noch "Exact Audio Copy", angeblich soll dieses sehr gut mit schwierigen CD's klarkommen. Damit habe ich aber keine große Erfahrung, da ich die Oberfläche von Audiograbber erheblich angenehmer finde.

DIE Site zum Thema MP3 und auch Ogg Vorbis in Deutschland ist wohl MPex.net, dort findest Du Infos, Software, Hardware, Tests usw. Dort gibt's übrigen im Softwarebereich auch eines meiner Tools, allerdings unter anderem Namen. ;)

Antwort 8 von sTk

Moin!

Also ich kann, wie auch schon oben erwähnt, Exact Audio Copy(EAC) nur empfehlen! Es arbeitet erstens mit Lame zusammen, hat bis jetzt alle meine CD's problemlos gerippt, editiert ID3v1 und ID3v2 und kann bei der Gelegenheit auch die Datei mit dem Namen aus den Tags versehen! Es gibt aber noch ne Menge weiterer Tools in diesem Programm!

bye, sTk


Antwort 9 von Little Computer People

Hallo,

das meiste ist ja schon gesagt worden.

Zum einen zur Qualität. Irgendwo in der Schweiz sitzt sogar ein Kerl, der 10.000,- € ausgelobt hat für denjenigen, der eine Test-CD richtig einordnet. Sind irgendwie 10 Tracks mit völlig unterscheidlicher Kodierung und Bitrate. Bis jetzt hat es keiner geschafft und die zwei, die so dicht waren, haben geschummelt (Frequenzanalyse), aber selbst die waren nicht 100% richtig.

Zum anderen kann man hier:
http://www.audiohq.de/
alles nachlesen. Eine der besten Seiten, wenn es um Audio-De/Encodierung geht. Die beste Wahl, gerade, wenn es nur für den MP3-Player geht, ist wohl EAC mit Lame und dem "--alt preset". Das werden dann VBR-Mp3s mit einer Durchschnittsbitrate von 192kps. Wobei Du bei einem MP3-Player bestimmt auch auf 128 runtergehen kannst, es sei denn, Du willst die Musik gleichzeitig archivieren, dann würde ich bei dem "--alt preset" bleiben.

Viel Spaß,
Tim!