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Verantwortung Haftbarkeit bei Lizenzmissbrauch





Frage

Hallo, ich bin als Verantwortlicher für ein Firmennetzwerk engagiert worden, dass Softwaretechnisch dermassen heruntergekommen ist, dass nur noch ein Rundumschlag ein stabiles Arbeiten ermöglichen. (Ich sag nur ME) Jetzt habe ich hier aber ein kleines Lizenzproblem. Es sind noch nicht alle notwendigen Lizenzen vorhanden für die Betriebssysteme und die OfficePakete von Microsoft vorhanden, oder mit anderen Worten, es wurden mehrere Instanzen eines lizensierten Softwarepakets verwendet. Der Geschäftsführer wurde über diesen Missstand in Kenntis gesetzt. Hat sich aber wegen schlechter Auftragslage dazu entschlossen die fehlende Anzahl an Lizenzen wegen schlechter Auftragslage erst gegen Ende des Jahres an zu schaffen. Meine Frage ist jetzt, wer dafür haftbar gemacht werden würde? Ich als eingesetzter Admin oder der Geschäftsfüherer. Ich habe keinen Lust den Kopf für Menschen hinzuhalten, die den Wert guter Software nicht zu schätzen wissen und würde sofort mein Arbeitsverhältnis kündigen, wenn ich dafür stafbar gemacht werden könnte. Kann mir da jemand weiterhelfen oder mir mitteilen, wo ich mich ausführlich darüber informieren kann. Vielen Dank. VG, D.

Antwort 1 von ekp

Hallo VG

Als erstes sei hier zu sagen dass du deinem Chef klar und deutlich sagst, dass die von dir genannte Lizensgeschichte, nicht ganz Astrein ist.

Als Angestellter (Admin) bist du für den Einsatz der Hard- u. Software verantwortlich.

Mache deinem Chef klar, dass du nicht bereit bist dich strafbar zu machen. Dein Boss ist für die richtige Anzahl der Lizensen verantwortlich. Ob dein Boss dir die erforderlichen Lizensen besorgt, ist eine andere Sache.

Sollte er dich anweisen, trotz fehlender Linzensen, die Software zu installieren, so würde ich mir das schriftlich bestätigen lassen. Bei einer eventl. Überprüfung hast du zumindest hier etwas, über die Anweisung deines Chefs in der Hand.

Ich persönlich würde mich mit deinem Problem an einen Anwalt wenden und mich dort erst einmal genauer beraten lassen.

Gruß

ekp

Antwort 2 von Friedel

Alternativ könntest du deinem Chef vorschlagen andere Lösungen zu verwenden (z.B. OpenOffice). Für viele Anwendungsfälle sollte das Ausreichen. Ihr könnt aber auch über Onlineauktionen versuchen die fehlende Software zu kaufen. MS Office2000 Smat Business Edition sollte ausreichen. Die gibt es vergleichsweise billig.

Antwort 3 von RS ohne

Eins vorweg: Kenn mich da nicht so 100%ig aus

Aber mein Gedanke wäre der Einsatz von sogenanter Evalutions Software (180 Tage). Wenn die 180 Tage rum sind soll er dann den Safe öffnen und den Kram bezahlen.

RS

Antwort 4 von TheMissingLink

Hai!

Eigentlich einfach:

Boss ist haftbar. Punkt.
Und Du auch. Egal, ob Du etwas vom Boss in der Hand hast oder nicht.
Da Dir der Starftatbestand bekannt ist, um so schwewiegender im Rahmen der Rechtsprechung.

Bei einem Vergehen wahrscheinlich eher kein PRoblem, hier liegt jedoch eine Straftat vor, ob Scheffe rst zu seinem Ultimo will oder schon im Mai.

Hart, aber gerecht.
tml

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