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Betriebssystem auf externer USB-Festplatte





Frage

Hallo, kennt einer von euch 'ne Möglichkeit ein Betriebssystem auf eine externe USB-Festplatte zu bringen, welches auch an mehreren Computern funktioniert? Es sollte FAT(16/32) & NTFS lesen und schreiben können. Wollte nämlich so 'ne Art Recovery-BS erstellen :-) Insg. hat die Platte 80 GB, wobei 70 GB als Datenpartition mit FAT32 eingerichtet ist. So kann ich die Platte auch mal zu jemanden mitnehmen und einiges kopieren (dann braucht nicht mehr der Brenner angeworfen werden). Aber die ersten 10 GB hatte ich so gedacht, dort ein BS zu installieren, was es möglich macht auch auf Rechner mit kaputten BS zuzugreifen und notfalls Daten zu sichern. Ein anderer Punkt wäre die Sicherheit: Mit 'nen guten Virenscanner kann dann auch immer von dieser Platte gestartet werden und Dateien die auf meine Platte kommen, werden erstmal durchgecheckt. Das finde ich besser, als die Platte einfach in ein vorhandenes BS einzubinden und ein evtl. vorhandener Virus versaut mir dann vielleicht noch alle Daten auf meiner Platte... Das Problem ist halt, dass wenn ich z.B. Windows XP installiere, ich ihn an vielleicht 2 oder 3 Rechner dranhängen kann, aber irgendwann würde es aufgeben, weil immer Treiber eingerichtet und deinstalliert würden (halt passend zum Rechner). Dann hätte ich bald ein versautes XP auf der Platte! Linux kommt auch nicht so richtig in Frage, weil es nur experimentel auf NTFS schreiben kann. Sowas wie [url=http://www.nu2.nu/pebuilder/]BartPE[/url] ist nicht schlecht, aber das installiert ein Windows XP auf CD - wäre es vielleicht möglich dieses Windows XP PE auch auf eine USB-Platte zu installieren?! Oder macht andere Vorschläge! [i]<gruß thj>[/i]

Antwort 1 von Samba

Mir fällt dazu wirklich nur Unix ein. Keine anderen BS sind derart flexibel.

Muss es denn unbedingt NTFS sein?
Reicht nicht auch vFat?
Dann wäre das Problem sofort gelöst.

Antwort 2 von chieff

Ist es überhaupt möglich von einer USB Platte zu booten?

Zum System: Vielleicht würde es ja mit Zeta gehen.

Mfg
Chieff

Antwort 3 von Samba

Ja, sofern es das vorhandene BIOS unterstützt.

Wenn man schon Zeta empfiehlt, kann dann auch gleich ein Linux genommen werden. Der Vergleich hinkt.

Antwort 4 von TheHappyJoker

Nun im Grunde habe ich ja nichts gegen Linux einzuwenden, mit nur einer (nicht unerheblichen) Ausnahme:

Die meisten (bzw. so gut wie alle) der Leute die ich kenne, nutzten Windows XP mit auf einem NTFS-Dateisystem... Problem erkannt ;-)

Soll heißen, wenn ich mal schnell zu jemanden mit meiner Platte fahre, kann ich schlecht von dieser etwas auf den Computer bzw. die dort installierte Festplatte kopieren!

Mal 'ne andere Frage: Wie stabil ist eigentlich die rw-Unterstützung von NTFS unter Linux (neuster Kernel). Ich meine, wenn ich zu 100% damit keine Platte/Partition/MBR u.s.w. unbrauchbar mache, wäre es ja eigentlich kein Problem...

Achso: Das Booten von USB wird doch schon seit Jahren von BIOS unterstützt. Ich habe hier noch einen alten Rechner von 1998 - man glaubt es kaum, aber auch der kann von der Platte starten :)

<gruß thj>

Antwort 5 von Friedel

Es gibt auch ziemlich neue Rechner, die nicht von USB-Platten booten können. Es gibt sogar einige Rechner die gar nicht booten können wenn eine USB-Platte angeschlossen ist.

Antwort 6 von TheHappyJoker

Nunja, das mit der Fähigkeit nicht von der Platte booten zu können, soll mal hier nicht so im Vordergrund stehen. Meine Rehner können es jedenfalls alle, aber egal (ist ja hier nicht so mein Problem).

<gruß thj>