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Gefragt in HW-Sonstiges von
Hallo,
wieder mal gab es am Samstag einen Prospekt von "Real". Die Laptops,
die dort als Neuware verkauft werden, haben Pentium, Celeron und
AMDx2 Prozessoren.
Den Pentium gab es doch vor schon mind. 20 Jahren? Und der Celeron
wäre ein "kastrierter Prozessor" hat mir jemand vor mehr als 10 Jahren
erklärt. Gibt es keine Weiterentwicklung mehr bei Prozessoren? Oder
haben [xurl=http://www.supportnet.de/ssd|SSD Festplatte einbauen und optimieren]Intel[/url] und AMD die Preise für neue Prozessoren extrem in die Höhe
geschraubt?
Mein PC ist jetzt ca 5 Jahre alt und hat einen AMD A8-5600K. Jetzt
würde ich gerne einen Laptop mit ähnlichem oder noch
leistungsstärkerem Prozessor kaufen für max. 300-400 Euro. Ist das
unmöglich z.Z.? Und warum gibt es noch so viel Angebote mit Uralt-
Prozessoren?

8 Antworten

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Beantwortet von
Hallo "Machmalhinne"!   ;-)

Die von dir monierten Laptops / PC´s stammen sicherlich aus den zahllosen Discounterangebots-Flyern, und diese dubiose Hardware ist nun ´mal für den "Otto-Normalo" zugeschnitten, der möglichst wenig Geld für angeblich sehr viel (-Hust-) Hardware & Software ausgeben möchte. Die techn. Prozessor-Bezeichnungen sagen dem unbedarften Laien eh nix, und so fallen zahlr. Kunden auf lahme. und häufig technisch veraltete `Möhren´ rein, und ärgern sich spätestens beim vergeblichen Versuch ein aktuelles Spiel zu starten, rabenschwarz!!!  :-o  :-(

Tja, Geiz ist eben nicht immer geil, und deshalb kann ich jedem Hardware-Interessenten vor dem Kauf nur dringend raten, spezifische Online-Testseiten, wie z.b. "Notebookcheck.de" u.v.m., aufzurufen um dort nach der preiswertesten Hardware für sein häufig allzu knappes Budget zu suchen. ein Notebook für unter 400,- Euro kann nun ´mal keine Bäume ausreißen, aber das verstehen viele erst nach dem ersten, zweiten, oder gar dritten, Fehlkauf,....;-)
Das freut den Hersteller mit seinen gewollt kryptischen und vagen  Modellbezeichnungen und den allzu häufig ratlosen Händler erst recht, denn nur STEIGENDER UMSATZ IST GEIL!  ...und die gierige Konsumfalle lauert wieder auf neue Opfer, welche auf diesen wertfreien Billig-Sche**ss, aus dem Discounteregal, reinfallen!  :-O

`Dank´ quasi cleverer Monopolisten wie Intel, Microsoft  & Co. mit jahrzehntelanger strategischer Konkurrenzaufkauferfahrung, gibt es aufgrund fehlender innovativer und vor allem preisgünstiger Alternativhersteller,  auch keinen echten Wettbewerb mehr, so müssen alle ´abhängigen´ Interessenten  diese überteuerten und häufig fehlerhaften Krempel mit relativ geringer ´Halbwertzeit´, wohl oder übel kaufen, und  können nur hoffen das endlich ´mal ein Hersteller diesem Monopolisten-Bannkreis durchbricht, doch dafür müsste seine Hard- / Software möglichst kompatibel oder gleichwertig mit dem o.g. Herstellern sein, um den Absprung von diesen Monopolisten möglichst attraktiv zu gestalten. Für kleine Hersteller sicher nicht mehr zu bewältigen, deshalb wurden wir zu dem was wie nun schon seit vielen Jahren sind, .....abgerichtete "Intel-" & "Microsoft-Zombies" , die sich kaum noch etwas anderes vorstellen können, und dafür (leider) bereit sind jeden (Märchen)-Preis zu zahlen,.....Oooohjee!   :-(
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Beantwortet von vadderloewe Mitglied (131 Punkte)
Ganz einfach
weil sie weg müssen
für viele reichts auch ( mit SSD )

vadder
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Beantwortet von
[quote]Warum werden immer noch soviel Laptops mit Uralt-Prozessoren verkauft?[/quote]
Das Problem hierbei ist, dass Du einfach keine Ahnung hast. Es gibt heutige Pentium Prozesssoren, die einen i3 leistungsmäßig in den Schatten stellen.
Setz Dich mal mit der Leistung von CPUs auseinander und schaue nicht nur auf den Namen.
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Beantwortet von
[quote]ein Notebook für unter 400,- Euro kann nun ´mal keine Bäume ausreißen, aber das verstehen viele erst nach dem ersten, zweiten, oder gar dritten, Fehlkauf,....;-)[/quote]
Wenn man weiß, was man braucht, dann wird aus so einem Kauf kein Fehlkauf.
Wer ein Notebook für Internetanwendungen, Office und als Speicher für Fotos und vielleicht noch etwas Videostreaming braucht, der wäre bescheuert, wenn er mehr als 300-400 Euro ausgeben würde.
Nur wer aktuelle Highend Spiele spielen möchte, der sollte mehr Geld ausgeben.
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Beantwortet von
Moin, bist du sicher, dass ein Celeron aus der "Vorzeit" einem Celeron von heute gleichzusetzen ist?
Wenn du jetzt ein leistungsstärkeres Notebook suchst, welches deiner Preisvorstellung entsprechen soll,  dann haben die (Hersteller, Händler) doch alles richtig gemacht, also die: TV-Spots,  "Kenner" Bewertungen in diversen PC-Zeitschriften, bunten Flyer etc. zeigten ihre Wirkung.
Diese sogenannten Stangen-PCs/Notebooks sind oft so aufgeplustert, dass man schon etwas genauer schauen soll.
Viel Festplatte, eine annehmbare Grafik, viel Gedöns um herum, dafür aber ist der Speicher etwas mickrig ausgefallen und es wird trotzdem gekauft.
Wenn man den Verwendungszweck weiß, dann kann man auch ein Schnäppchen schlagen oder halt feststellen, hier muss mehr investiert werden.
Also informiere dich entsprechend, horche in dich hinein und dir wird ein Fehlkauf erspart, hoffentlich.
[quote]...Und der Celeron wäre ein "kastrierter Prozessor"  hat mir jemand vor mehr als 10 Jahren erklärt[/quote]Neee, der [u]war[/u] ein "kastrierter Prozessor", da es hauptsächlich um die Laufzeit des Notebooks ging und nicht um die CPU Leistung, für einen einfachen Bürorechner eben.
Es gab (bestimmt gibt es die immer noch) Spezialisten die so Geld "sparen" wollten, da diese CPUs günstiger waren.
Fürs Zocken war die meistens nicht stark genug, aber billig;-D
Bilde dir deine Meinung selbst und halte dich nicht an alten Mären, dann kannst du meckern...
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Beantwortet von
Besten Dank für die Antworten!

"Das Problem hierbei ist, dass Du einfach keine Ahnung hast."

Stimmt! Habe ich anscheinend wirklich nicht.
Die Frage die mich jetzt beschäftigt, ist, ob ich mir ein neues, möglichst
schnelles Laptop kaufe, oder
eine "Fes SSD 275 GB Crucial MX300 530/510 MB/s rd/wr" in mein
"Laptop Asus X751SA mit Windows 10, Intel Pentium Quad Core N3700
1,6GHZ, 8GB Hauptspeicher" für ca 130 Euro (ein Angebot eines
örtlichen PC-Shops) einbauen lasse.
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Beantwortet von
Eine SSD macht sich in alten Notebooks immer gut. Im Online Handel kostet das Ding inkl Porto ca. 85 Euro. Dann halt ohne Einbau, den Du selber vornehmen müsstest.
Es kommt halt trotzdem drauf an, was Du mit dem Notebook machen willst. Grafik- und CPUintensive Spiele wirst Du dann trotzdem nicht spielen können.
Es gibt Pentium 4415U oder i3-6006U Notebooks inkl SSD für unter 400 Euro mit deutlich mehr Leistung als Deinem N3700 aber die ersetzen halt auch keinen 2.000 Euro High End Spiele PC, bei dem allein die Grafikkarte 500-700 Euro kostet. Für Office und Internet reicht auch Dein N3700.

Wie gesagt, es komt auf Deinen Anwendungsbereich an, den wir bisher nicht kennen.
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Beantwortet von
@malepat: danke für die Antwort.
Also ich brauche das Gerät u.a. für die Arbeit mit Datenbanken (mit
Millionen Einträgen), wo Datensätze gelöscht, sortiert usw. werden sollen.
Den schnellen Prozessor brauche ich für die Analyse von Schachpartien,
wo x Millionen möglicher Stellungen berechnet werden müssen.
...